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Thema: Monopoly

  1. #1
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    Bielefeld (Berlin)
    Alter
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    Beiträge
    9.220
    Danke
    84 für 69 Beiträge

    Standard Monopoly

    Bild
    Monopoly

    Mitspieler:
    für 2-8 Mitspieler


    Kategorie:
    Würfelspiel


    Spieldauer:
    stark abhängig durch die Anzahl der Mitspieler.
    bei 4 Personen ca. 2 1/2 Stunden


    empfohlen ab 8 Jahren



    eigene Meinung: Note 2,5 (ein Klassiker in unterschiedlichsten Varianten)

    Das wohl mit Abstand älteste Brettspiel der Welt, welches heutzutage immernoch gespielt wird ist wohl Monopoly (USA 1934). Allein in Deutschland gibt es über 40 unterschiedliche Versionen des Spieles. Insgesamt muss ich jedoch feststellen, dass mich das Spiel nicht mehr so anspricht, wie noch als Kind. Der Glücksfaktor sowie die Spielzeit in der klassischen Variante ist einfach zu hoch.

    Spielaufbau & Ziel:

    Monopoly wird mit zwei bis acht Spielern gespielt. Jeder Spieler erhält ein festgelegtes Startkapital (in der Regel 1.500 € in der gängigen deutschen Grundversion) und besitzt eine Spielfigur, die sich stellvertretend zyklisch im Uhrzeigersinn auf dem Spielbrett wie in einer Stadt bewegt. Dann wird mit Spielgeld investiert oder gehandelt. Es gibt kein negatives Vermögen. Die Spieler kommen im Uhrzeigersinn an die Reihe. Der jeweilige Spieler wickelt folgende Schritte ab:

    * Würfeln und die Figur bewegen
    * Je nach Art des erreichten Feldes bestimmte Aktionen ausführen: Miete oder Steuern bezahlen bzw. Einnahmen erhalten, evtl. das eigene Grundstück durch Gebäude oder Hotel aufwerten, An- und Verkäufe; die von den Karten bestimmte Aktionen ausführen.
    * Auch wenn ein Spieler im Gefängnis sitzt, kann er weiterhin Häuser bauen, Grundstücke kaufen oder verkaufen und sogar Miete kassieren.

    Das Ziel des Spieles ist es, als Einzelner am (evtl. zeitlich vorab festgesetzten) Ende das größte Vermögen zu besitzen. Ein Spieler, dessen Privatvermögen auf Null gefallen ist, scheidet aus dem Spiel aus. Die verbleibenden Spieler fahren fort. Es kann eine relativ ausgeglichene Spielsituation entstehen, in der die Mitspieler unendlich weiterspielen könnten, ohne Bankrott zu gehen. Zum Vermögen zählt das Bargeld, sowie jedes Haus und jedes Hotel mit dem halben Kaufpreis. Das Spiel endet auch dann, wenn nur noch ein Spieler übrig ist. Die Bank kann niemals pleite gehen. Ist in ihr kein Geld mehr enthalten, so besagen die Monopoly-Regeln, dass man Zettelchen mit dem entsprechendem Wert schreiben soll.

    Die Ereigniskarten können neben dem Würfeln als Zufallselement angenehme und unangenehme Überraschungen bieten. Eine Karte ist zu ziehen, wenn man auf ein Ereigniskartenfeld gelangt. Von Zahlung eines geringen Geldbetrages (z. B. auf Grund "zu schnellen Fahrens") über Geldgeschenke bis zur Renovierungspflicht für alle Häuser (die schnell zum Ruin des reichsten Spielers führen kann) ist ein breites Spektrum an Ereignissen vorhanden.

    Geschichte (von wiki):

    Als Erfinderin gilt heute Elizabeth Magie Phillips, die das Spiel unter dem Namen The Landlord’s Game nachweislich einer Patentschrift im Jahr 1904 (erneuert 1924) ins Leben gerufen hat. Lange Zeit galt Charles Darrow, der das Spiel an die Parker Brothers verkauft hatte, als der Urheber. Vorausgehende Kontaktversuche von Magie mit Parker waren offenbar allesamt gescheitert. Diese vollständigere Geschichte wurde jedoch erst im Zug einer Klage von General Mills ab ca. 1974 wieder öffentlich bekannt. Der derzeitige Markeninhaber Parker Brothers (bzw. dessen Dach Hasbro) hatte im Lauf der Zeit die Patentrechte sowohl von Magie wie auch von Darrow in seinem Besitz und hält heute weiterhin die Markenrechte am Namen Monopoly.

    Charles Darrow soll Monopoly 1930 nach eigenen Angaben als Zeitvertreib für die lange Zeit der durch die Weltwirtschaftskrise verursachte Beschäftigungslosigkeit entwickelt haben. Kritiker dagegen sehen eine große Übereinstimmung, selbst in Schreibfehlern, mit dem damals schon bekannten Atlantic City Board von Ruth Hoskins, das wiederum relativ nahe an der Ur-Version von Magie ist, während zeitgleich in Spiel- und Bildungskreisen diverse modifizierte Varianten kursierten, z.B. unter dem Titel Finance. Schon nach kurzer Zeit nach dem Start seiner Aktivitäten konnte Darrow erste Exemplare, die er zunächst in reiner Handarbeit herstellte, an Freunde und Nachbarn verkaufen.

    Nachdem sein Spiel 1934 auch in einem Kaufhaus in Philadelphia verkauft wurde, wurde die Nachfrage so groß, dass Darrow sich an Parker Brothers, den damals größten Hersteller von Brettspielen, wandte. Nach einem Testspiel lehnten die Parker-Manager es ab, das Spiel in ihr Sortiment aufzunehmen und begründeten dies mit der langen Spieldauer, komplizierten Spielregeln und dem Fehlen eines Zielpunktes (die Mitspieler müssen fortwährend im Kreis laufen). Darrow ließ sich aber nicht entmutigen und vermarktete das Spiel – mit leicht geänderten Spielregeln – weiterhin selbst.

    1935 hatte sich der Erfolg auch bis zu Parker herumgesprochen: Die Firma korrigierte ihr Fehlurteil und erwarb am 5. November die Rechte an Monopoly. Die Verkaufszahlen des Spiels entwickelten sich zunächst weiterhin sehr erfolgreich.

    1936 verhängte Parker angesichts gewisser Rückgänge beim Absatz einen Produktionsstopp, da er einen weiteren schnellen Absatzeinbruch erwartete. Die Absätze dagegen zogen in der Folge wieder deutlich an, so dass sich Parker entschließen konnte, die Produktion des Spiels wieder aufzunehmen.

    Das Spiel wurde in der Folge in zahlreichen nationalen Versionen (s. u.) umgesetzt und auf die Märkte gebracht, so dass es zu einem internationalen Klassiker werden konnte. Heute ist es weltweit eines der erfolgreichsten Brettspiele und wird in 37 Sprachen und über 103 Ländern verkauft.
    „Politik ist nur der Spielraum, den die Wirtschaft ihr läßt.“

    Dieter Hildebrandt

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  2. #2
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    Habs neulich mal wieder gespielt - eigentlich macht es gegen Ende überhaupt keinen Spaß mehr, da ohnehin klar ist, wer den Sieg unter sich ausmacht. Deshalb haben wirs sogar abgebrochen. Trotzdem von mir ne 2,5 - irgendwie macht's dann doch Spaß ;D

  3. #3
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    wir haben uns im Dezember erst Monopoly gekauft. Für 20€ als Nostalgie Version mit Berliner Strassennamen, den alten Spielfiguren und das haben wir erst beim spielen bemerkt Geldscheinen auf denen originalgetreu "Reichsmark" draufsteht

    Spaß hast trotzdem gemacht

  4. #4
    Avatar von Cobra
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    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Habs neulich mal wieder gespielt - eigentlich macht es gegen Ende überhaupt keinen Spaß mehr, da ohnehin klar ist, wer den Sieg unter sich ausmacht. Deshalb haben wirs sogar abgebrochen. Trotzdem von mir ne 2,5 - irgendwie macht's dann doch Spaß ;D
    Naja, also wir haben das vor kurzem auch mal wieder gespielt und ich finde es kommt halt immer darauf an wer mitspielt und wie verkaufslustig die einzelnen Mitspieler sind. So kann es dann recht unterschiedlich ausgehen. Bei denen man dachte "oh je, die Person verliert" hatte dann doch wieder voll Glück oder die, die eigentlich erst voll reich waren, wurden nur noch abgezockt in ner üblen Pechsträhne....also bei uns war irgendwie alles mal mit drin....ein Kampf bis zum bitteren Ende
    Geändert von Voodoo (29.01.2009 um 22:37 Uhr)

  5. #5
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    Ich liebe Monopoly! Es ist wirklich ein wahrer Kampf bis zum bitteren Ende!

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