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  1. #1
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    Standard Mortal Kombat X
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    Mortal Kombat X

     

    Genre: Beat-em up

    Entwickler: 

    USK: Unbekannt, nicht zensiert

    Homepage: 

    Releasedate: 14.04.2015

    Publisher: WB Games

    Preis:  74,95€ bei Amazon

    News zum Spiel: auf myrabbits.de




    In vielerlei Hinsicht stellt der zehnte Teil der berühmten und gleichermaßen berüchtigten Beat-'em-up-Serie Mortal Kombat einen Wechsel der Generationen dar. Da wäre natürlich der offensichtliche Wechsel der Konsolengeneration, der den NetherRealm Studios besonders auf technischer Seite neue Möglichkeiten gab. Doch Mortal Kombat X ist auch geschichtlich eine Staffelübergabe. Die alte Garde rund um Johnny Cage, Sonya Blade oder Kenshi macht Platz für die neue Generation. Und das macht eine Menge Spaß.

    Zack, Kopf ab! Seit jeher geht es in der Prügelreihe nicht zimperlich zur Sache. Doch sollte man die Serie nicht für ihre explizite Gewaltdarstellung in Erinnerung behalten. Hinter den abgetrennten Gliedmaßen, zersplitterten Knochen und nicht enden wollenden Blutfontänen steckt ein robustes und taktisches Kampfsystem, das mit den neu eingeführten Kampfstilen für jeden Charakter unterschiedliche Spielweisen mitsamt neuen Strategien ermöglicht.

    Jeder Stil unterscheidet sich im zur Verfügung stehenden Angriffsrepertoire. Wichtig ist auch wieder die dreistufige Leiste: Sie kann verwendet werden, um Attacken in einer mächtigeren EX-Version auszuführen oder um gegnerische Combos zu unterbrechen. Komplett aufgeladen lassen sich mit der Betätigung der beiden hinteren Schultertasten die X-Ray-Angriffe ausführen, die zeigen, was im Körper des Gegners so alles kaputtgehen kann, wenn man feste genug draufhaut.

    Der kompetitive Gedanke steht im Vordergrund. Man könnte also fast meinen, die Reihe sei erwachsen geworden. Das Kampfsystem bietet jedenfalls ausreichend Argumente, damit auch ambitionierte Turnierspieler ihre Freude haben können. Direkt danach folgt aber doch die Gewaltgeilheit. Und hier steigert sich Mortal Kombat X ins Unermessliche. Die einen ergötzen sich an der übertriebenen Gewaltdarstellung, die stellenweise ziemlich überzeichnet ist, bei anderen wird sich aber ganz bestimmt der Magen umdrehen.

    So zeigt die Unreal Engine 3 eben nicht nur detaillierte Schauplätze und Kämpfer auf euren Bildschirm, sondern auch realistisch Organe und Knochen. Neben den stellenweise absurden Fatalities gibt es zusätzlich die bereits erwähnten X-Ray-Manöver und Brutalities, sozusagen die extremen Varianten bestimmter Attacken, die zum Ende des Kampfes führen. Und das immer bei geschmeidigen 60 Bildern pro Sekunde.

    Aus Injustice: Götter unter uns wurden die interaktiven Kampfarenen übernommen. Auf Knopfdruck greift ihr so zum Beispiel zu einem großen Holzbalken und setzt ihn als Waffe ein. Oder ihr werft wehrlose Passanten auf eure Widersacher. Wurdet ihr in eine Ecke gedrängt, springt ihr von Wänden ab und befreit euch aus der misslichen Lage. Wer aber eher auf traditionelle Kämpfe steht, ohne dass die Umwelt in Mitleidenschaft gezogen wird, kann die Interaktionen vor der Partie ausschalten.

    Gerade in Prügelspielen wiegt die Abstinenz lieb gewonnener Charaktere schwer. Was Street-Fighter-Fans mit dem offiziellen dritten Teil erlebten, steht nun der Anhängerschaft des derben Prügelspiels aus dem Hause NetherRealm Studios bevor. Ein kurzer Blick in die Charakterliste sorgt für fragende Blicke: Wo sind Nightwolf, Noob Saibot, Sektor, Shang Tsun, Striker oder Kabal hin? Nur um mal ein paar Namen in den Raum zu werfen. Die Antwort folgt, wenn ihr einen Ausflug in den Story-Modus wagt. Wahrscheinlich darf man sie sich in naher Zukunft als Zusatzinhalt kostenpflichtig herunterladen.

    Die Zukunft sieht rot
    Wenn man ehrlich ist, juckt die Rahmenhandlung in Beat-'em-ups die wenigsten. Schließlich möchte man sich in den meisten Fällen einfach nur gepflegt die Köpfe einschlagen. Die Entwickler von NetherRealm Studios zeigten aber bereits, dass mit der richtigen Präsentation auch der vermeintlich nebensächlichste Part unterhalten kann.

    Da ihr in jedem Abschnitt einen anderen Charakter spielt, bekommt ihr einen umfangreichen Einblick in die Persönlichkeit der einzelnen Protagonisten. Besonders die Neulinge Cassie Cage, Takeda, Jacqui Briggs und Kung Jin werden beleuchtet. Dabei bleibt der trashige Charme weiterhin bestehen. In die ansehnlichen Zwischensequenzen werden hin und wieder Quick-Time-Sequenzen eingestreut, die aber weder nerven noch anspruchsvoll sind. Nur mit der Abwechslung ist das so eine Sache. Auf spezielle Stipulationen und Handicap-Kämpfe müsst ihr nun verzichten. In MKX knüppelt ihr euch immer auf die gleiche Art und Weise.

    Generationswechsel
    Überhaupt: Wo sind eigentlich die Tag-Team-Kämpfe geblieben? Eine bedauerliche Kürzung. Trotzdem gibt es in Mortal Kombat X mehr als genug zu tun. Die hinterlassene Lücke kann aber nicht ganz geschlossen werden. Die Tower lassen nostalgische Gefühle aufkommen und werden regelmäßig mit neuen Herausforderungen gespickt. "Teste dein Glück" sowie "Teste deine Kraft" eignen sich besonders für einen launigen Party-Abend mit Freunden. Hier sorgen unterschiedliche Eingriffe in die Spielmechanik für Überraschungen. Mal dreht sich der Bildschirm, mal kann man sich nicht ducken oder Spezialmanöver ausführen. Mal trifft es beide Spieler, mal nur einen. Da leidet zwar die Spielbalance erheblich, aber darum geht es in diesen Modi auch nicht.

    Die neu eingeführte Fraktionskomponente erweitert das Universum von Mortal Kombat X. Beim ersten Spielstart müsst ihr euch für eine von fünf Gruppierungen entscheiden. Danach sammelt ihr für alles, was ihr macht, Punkte, die auf euer Fraktionskonto fließen. Am Ende einer Woche endet der Krieg zwischen den Fraktionen. Mitglieder der Gruppe mit den meisten Punkten werden belohnt. Ihr könnt aber auch innerhalb der Fraktion aufleveln und zum Beispiel neue Faction Kills freischalten. Abgesehen davon verdient ihr für alles, was ihr macht, auch Koins. In der Krypta wandert ihr in der First-Person-Perspektive umher, zerstört Gräber und schaltet dadurch Kostüme, Artworks, Brutalities und Fatalities frei.

    Mit anderen Fraktionsmitgliedern lassen sich online auch Team-Kämpfe ausfechten. Generell kann man hier viel Zeit verbringen, was auch am King-of-the-Hill-Modus liegt. Turmkämpfe stehen euch ebenfalls offen oder ihr kloppt euch klassisch mit einem weiteren Gegner. Ranglisten dürfen natürlich nicht fehlen. Auf der PlayStation 4 machte der Netcode in den Kämpfen eine gute Figur. Lags oder eine spürbare Verzögerung gab es nur in den seltensten Fällen. Ähnlich verhält es sich auf der Xbox One, auch wenn hier die Suche nach Gegnern stellenweise etwas länger dauerte. Die anderen Versionen konnten noch nicht überprüft werden, das wird aber schnellstmöglich nachgeholt.

    Testbericht von Gameswelt.de

    Pressestimmen
    Zitat Zitat von GamersGlobal (85%)
    Eines der aktuell besten und umfangreichsten Beat-em-ups, das besonders durch die Stilwahl mehr Tiefgang erhält. Grafik und Sound sind erstklassig, der Grad der Gewaltdarstellung serientypisch extrem. (zum Artikel)
    Zitat Zitat von Gamestar (05.2015, 86%)
    Die Kämpfe flutschen deutlich besser und dynamischer als im Reboot aus dem Jahr 2011, und mit den drei Charaktervarianten kommt eine interessante Neuerung hinzu. (zum Artikel)
    Zitat Zitat von Gameswelt (80%)
    Mortal Kombat X ist ein sehr gutes Prügelspiel geworden. Klar, die Brutalität ist nicht für jedermann, aber darunter verbirgt sich ein anspruchsvolles Beat-'em-up [...] (zum Artikel)
    Zitat Zitat von Gamona (84%)
    Mortal Kombat X ist das beste Spiel der Reihe. [...] Die Grafik ist fantastisch, die interaktiven Arenen spaßig und das Kampfsystem kennt kaum Konkurrenz. [...] Die "Story" ist [jedoch] absoluter Mist. (zum Artikel)
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  2. #2
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    werd ich mal für 20-25 für ps4 holen, auf pc bockt mich das nicht an und zu den jetzigen ps4 preisen schonmal gar nicht

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