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  1. #1
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    Standard Markus Heitz: Der Triumph der Zwerge



    Titel: Der Triumph der Zwerge

    Kategorie: Fantasy, Deutschland 2015

    Autor(en): Markus Heitz

    Seiten und Preis: 656 Seiten, 26€ bei Amazon

    Hörbuch: 16,99€ bei Amazon




    Info:

    Mit »Die Zwerge« begann Markus Heitz' einzigartige Erfolgsgeschichte – und er hat noch nicht alles über die axtbewehrten Krieger erzählt. Seit Jahren harren die Fans auf das neue Abenteuer, den entscheidenden Kampf zwischen den Zwergen und ihren dunklen Feinden. Mit »Der Triumph der Zwerge« werden die Kleinen zu Legenden werden. Der Krieg um das Geborgene Land scheint vorüber. Frieden kehrt ein und die Völker festigen ihre Freundschaft, um geeint jeder Gefahr zu trotzen. Doch die Elben schmieden in ihren alten Reichen einen bedrohlichen Bund. Und im Grauen Gebirge wird ein Menschenkind aus dem Jenseitigen Land gefunden, das die Sprache der Albae spricht. Auf wundersame Weise gewinnt das Mädchen die Gunst vieler Bewohner des Geborgenen Landes, während die Zwerge dem Neuankömmling misstrauisch gegenüberstehen. Als ein übermächtiger Feind im Gebirge gesichtet wird, stellt sich heraus, dass das Mädchen ein Geheimnis hat, das die Zukunft des Volkes der Zwerge verändern wird. Wird eine letzte Schlacht geschlagen werden müssen? Und handelt es sich bei dem zurückgekehrten Tungdil tatsächlich um den legendären Helden der Axtschwinger? ... Der heiß ersehnte neue Band der Bestsellerserie um »Die Zwerge«.


    Eigene Meinung:

    Mit Verzückung habe ich die vorherigen Zwerge und fast alle Albae Bücher verschlungen. Geschickt schaffte Markus Heitz es bisher die, in den Büchern vorkommenden, Charaktere interessant und mannigfaltig darzustellen ohne in endlosen Beschreibungstexten (wie z.B. Dan Brown) zu verfallen. Dabei wird die nötige Action niemals vernachlässigt, so dass er bisher immer den richtigen Maß für ansprechende Unterhaltung gefunden hat.

    Dementsprechend war die Erwartung an diesem Buch sehr hoch. Viele Fragen brannten mir schon seit der Ankündigung über sein neuestes Werk unter den Nägeln. Wie konnte Tungdil, der offensichtlich in dem Buch "Das Schicksal der Zwerge" am Ende erschlagen wurde, überleben und jetzt wieder auftauchen? Werden die Zwerge weiterhin friedlich untereinander bleiben und wer mag wohl jetzt der neue große Feind sein? Werden die Albae auch wieder auferstehen?

    Auf alle Fragen wurde im Laufe der Story mehr oder weniger eingegangen. Leider aber nicht zu meiner vollsten Zufriedenheit. Das Buch nimmt dabei relativ schnell an Fahrt auf. Die Einleitung beginnt quasi mit einer Action Szene, die gefühlt bis zum Epilog durch geht. Ich wurde dadurch zwar blendend unterhalten, schließlich habe ich das Buch auch quasi in einem Zug durchgelesen, doch war mir der Hollywood-Action-Anteil diesmal einfach zu hoch.

    Dadurch kamen auch die einzelnen Charaktere und deren Geschichten weniger gut (bis gar nicht) zur Geltung. Tungdil seit 250 Jahren verschollen, vermeintlich dann wieder aufgetaucht, um dann erschlagen zu werden, nachdem er das verborgene Land gerettet hat, um Jahre später wiederholt aus dem Nichts aufzutauchen... das hätte man in mehr als in lächerlichen 15 Seiten abhandeln können. Besonders der Grund für dieses Phänomen war sehr hanebüchen. Man hätte überhaupt so viel mehr aus dieser ganzen Situation machen können. Die vielen unterschiedlichen Meinungen, das Misstrauen, die Verwunderung, die Freude usw. Mir kam es vor, als ob es für fast alle völlig normal sei, dass Tungdil plötzlich wieder unter ihnen weilt. Einige Seiten später spielte es quasi gar keine Rolle mehr, was passiert ist. Einzig einige Aufzeichnungen von dem Albae lassen erahnen, was Tungdil erlebt hat.

    Die Konzentration des Autors bestand größtenteils auf die Kämpfe und Schlachten. Verwunderlich, dass der große Feind dabei so blass und austauschbar blieb. Ich konnte es kaum glauben, als plötzlich alles vorbei war, der Feind eher zufällig (von einer Person) besiegt wurde und die Zwerge siegreich zurück kehrten. Noch schlimmer war aber die darauf folgende Schlacht im geborgenen Tal, die wie in Zeitraffer wirkte und wohl unbedingt noch ins Buch gequetscht werden musste. Man hatte nicht mal Zeit so richtig mitzufiebern, als schon wieder alles vorbei war. Auch hier blieben sämtliche beteiligten Personen äußerst blass. Es ist zwar sehr offensichtlich, dass auf ein folgendes Buch hingearbeitet wurde, doch hilft mir das nicht weiter in diesem Buch.

    Da ich so viele Vorgänger Bücher gelesen habe, kam ich mit den ganzen Persönlichkeiten und Hintergrundwissen ganz gut klar. Ein Leser, der nur die Zwerge Bücher kennt und noch keins der Albae Bücher, wird mitunter häufiger sich wundern, von was der Autor denn jetzt schon wieder redet.

    Leider ist nach den grandiosen ersten drei Büchern und dem eher mittelmäßigen vierten Teil weiter ein Abwärtstrend zu erkennen, so dass man leider sagen muss, dass Buch 5 als das Schlechteste zu bewerten ist und daher nur für Fans geeignet ist. Ich wünsche mir für Buch 6 wieder weniger Action, dafür mehr Tiefgang bei den Charakteren, besonders beim Feindbild, der diesmal völlig austauschbar erschien.

    Note 4
    Geändert von Voodoo (11.06.2015 um 15:05 Uhr)
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  2. Die folgenden 2 Benutzer bedanken sich bei Voodoo für diesen hilfreichen Beitrag:


  3. #2
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    Mir gefällt der Schreibstil von Markus Heitz ziemlich gut. Er beschreibt schlicht und mit einfachen Worten ausführlich genug, damit ich mir ein gutes Bild vom geschehen machen kann. Auch sind die Ausführungen nie so weit getrieben, das man einige Sätze/Abschnitte noch mal lesen muss, um sie überhaupt zu verstehen. Nur fielen mir bei diesem Werk sehr viele Rechtschreib/Grammatikfahler auf, was ich nicht gewohnt war...
    Das Buch selber gefällt mir Inhaltlich viel besser als die Albae-Werke, welche Inhaltlich so gut wie garnichts zu bieten hatten. Vielleicht lag es auch an dieser ewigen Ränkeschmiedenen, nur auf sich selbst bedachten und ohne Rücksicht auf Verluste Art der Protagonisten. Das letzte mit Aiphaton fand ich anfangs ganz gut, bis es sich dann doch nur als reines Werk zum Grundlagen schaffen für diesen Zwergenteil entpuppte.
    Die Konzentration des Autors bestand größtenteils auf die Kämpfe und Schlachten. Verwunderlich, dass der große Feind dabei so blass und austauschbar blieb. Ich konnte es kaum glauben, als plötzlich alles vorbei war, der Feind eher zufällig (von einer Person) besiegt wurde und die Zwerge siegreich zurück kehrten. Noch schlimmer war aber die darauf folgende Schlacht im geborgenen Tal, die wie in Zeitraffer wirkte und wohl unbedingt noch ins Buch gequetscht werden musste. Man hatte nicht mal Zeit so richtig mitzufiebern, als schon wieder alles vorbei war. Auch hier blieben sämtliche beteiligten Personen äußerst blass. Es ist zwar sehr offensichtlich, dass auf ein folgendes Buch hingearbeitet wurde, doch hilft mir das nicht weiter in diesem Buch.
    Was das betrifft ging es mir genau so! Ich bin der Meinung, das er sich die Rückkehr ins Geborgene Land komplett hätte klemmen sollen. So wirkt es nur auf mich, das man auf Teufel komm raus noch was machen wollte. Ich pack es mal in einen Spoiler:


    Note 3

  4. #3
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    Standard

    Ja, Ich hätte es auch lieber im folgenden Buch behandelt gesehen. Auch Wochen nach dem Lesen finde ich kein gutes Wort für dieses Roman. Ich bin mir sicher, ich werde es relativ schnell vergessen haben. Ähnlich wie die Bücher der Albae oder das vorletzte Zwerge Buch.

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