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  1. #1
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    Standard Uncharted 4: A Thiefs End
    PS4

    Uncharted 4: A Thief's End

     

    Genre: Action-Adventure

    Entwickler: 

    USK:  Ab 16 Jahren, nicht zensiert

    Homepage: 

    Releasedate: 10.05.2016

    Publisher: Sony

    Preis: 68,99€ bei Amazon

    News zum Spiel: auf myrabbits.de




    Der Hype um Uncharted 4: A Thief's End und Protagonist Nathan Drake könnte nicht größer sein. Was auf der vergangenen E3 gezeigt wurde, war beeindruckend, die offene Beta des Multiplayer-Modus avancierte zum Erfolg und die Werbemaschinerie rollt unaufhörlich: ob Plakatwände, bedruckte Häuserfronten oder Werbebanden bei Spielen der Champions League – Uncharted ist nahezu überall. Dementsprechend groß ist der Druck. Wird der letzte Teil der Reihe den hohen Erwartungen gerecht?

    Nathan Drake hat das Abenteurerleben aufgegeben. Mehrere Jahre nach den Ereignissen von Uncharted 3 lebt er gemeinsam mit seiner Frau Elena ein normales, bodenständiges Leben. Er tauschte Nervenkitzel gegen Büroalltag, seiner Beziehung wegen. All das ändert sich, als sein verstorben geglaubter Bruder Sam auftaucht. Er braucht seine Hilfe, um sich aus einem Deal freizukaufen. Sollte ihm das nicht gelingen, muss er mit seinem Leben bezahlen. Nathan lässt sich überreden und geht zusammen mit Sam auf die Suche nach dem Schatz des Piraten Henry Avery, um die Schulden zu begleichen. Um Elena nicht zu verärgern, verheimlicht er sein Vorhaben. Diese Lüge gilt es aufrechtzuerhalten.

    Kenner der Uncharted-Serie werden sich nach diesem kurzen Handlungsabriss an die vorangegangenen Ableger erinnert fühlen. Das ist eine der großen Stärken von Uncharted 4. Die Geschichte wird konsequent fortgeführt und beleuchtet dieses Mal noch stärker, wie sich Nathan Drake fühlt. Er scheint durch all die Abenteuer, die er erlebt hat, gereift zu sein, verfällt jedoch in alte Muster und beugt sich dem Verlangen nach Nervenkitzel, das noch immer tief in ihm schlummert. Wer die Vorgänger gut kennt, wird zu Beginn der Handlung viele Anspielungen erkennen.

    Wie es für die Serie üblich ist, sind die Dialoge stark geschrieben und glänzen durch ihren Humor. Nate, Sam und Sully haben immer einen flapsigen Spruch auf den Lippen, obwohl sie in einer aussichtslosen Situationen gegen Horden gegnerischer Söldner kämpfen. Neu ist die Möglichkeit, in Dialogen verschiedene Antwortmöglichkeiten auszuwählen. Leider ist diese Funktion mehr Schein als Sein, da sie nur selten zum Einsatz kommt. Überdies haben eure Entscheidungen keinen Einfluss auf die Handlung. Ebenfalls neu sind optionale Gespräche, die sich nur an bestimmten Orten eines Levels aktivieren lassen.

    Abseilen und Rutschen

    Während sich Nate weiterhin wie ein Akrobat von Felskante zu Felskante hangelt und ihm mörderische Sprünge mit Leichtigkeit gelingen, erhält er mit dem Greifhaken ein neues Gadget, das ihm das Klettern erleichtert. Durch einen Druck auf die L1-Taste könnt ihr die Kletterhilfe an markierte Ästen oder Vorsprüngen befestigen, um längere Abgründe zu überwinden oder höher gelegene Plattformen zu erreichen.

    Eine neue Art der Fortbewegung ist zudem das Rutschen. Immer wieder werdet ihr euch steile Felswände oder Hügel hinunterstürzen, um euch dann im letzten Moment an einem Vorsprung oder einer Seilhalterung zu sichern. Leider hat Naughty Dog die Rutschbahnen so häufig eingebaut, dass sich diese Spielmechanik schnell abnutzt. Glücklicherweise nehmen die Rutschpartien zum Ende des Spiels hin drastisch ab. Der Rest des Bewegungsrepertoires ist wie in den Vorgängern.

    Ein Hauch von offener Welt

    Die Areale, die es zu erkunden gilt, wirken deutlich größer als in den vorherigen Teilen. Durch den Einsatz von Autos und Motorbooten erhaltet ihr stellenweise die Chance, offene Areale zu erkunden und abseits der gewohnten Schlauchlevel auf Entdeckungstour zu gehen. Das hat sich als willkommene Abwechslung herausgestellt, da die offenen Gebiete so in die Handlung eingebaut wurden, dass sie ideal als Verschnaufpause vom typischen Leveldesign der Reihe dienen. Die Steuerung der Vehikel funktioniert angemessen. Man merkt jedoch, wie wenig Erfahrung das Studio bisher mit Fahrphysik gesammelt hat.

    Während die Vorgänger durch gelbe Markierungen deutlich machten, wo Drake klettern kann, verzichtet man in Teil 4 auf diese offensichtlichen Hinweise. Zwar helfen Kreidemarkierungen dabei, den richtigen Pfad zu finden, sie sind jedoch dezent platziert. Gerade beim Fahren kamen wir des Öfteren von der Route ab und taten uns schwer, wieder auf den richtigen Pfad zurückzufinden. Richtig verirrt haben wir uns jedoch nie.
    Viel mehr Waffenrückstoß

    Eine Frischzellenkur hat das Kampfsystem erhalten. Das Stealth-System wurde überarbeitet und bietet euch durch Markierungen über feindlichen Einheiten die Möglichkeit, den Alarmierungsgrad festzustellen. Graue Symbole deuten darauf hin, dass ihr langsam wahrgenommen werdet, bei gelber Anzeige suchen euch die Feinde und Orange signalisiert, dass ihr entdeckt wurdet. Generell bietet Uncharted 4 mehr Konfrontationen, die sich komplett ohne Waffengewalt aus dem Hinterhalt lösen lassen.

    Wer lieber mit der Waffe im Anschlag Gegner umnietet, bekommt es mit der neuen Waffenphysik zu tun. Gewehre verziehen deutlich stärker im Dauerfeuer als zuvor. Dazu zeigt euch das jeweilige Fadenkreuz an, wo eure Kugel eingeschlagen ist. Dieser Punkt unterscheidet sich teilweise deutlich von der Stelle, die ihr ursprünglich treffen wolltet. Die Waffen spielen sich alle unterschiedlich, während die Pistolen noch am ehesten an die Vorgänger erinnern. Das ist eine gelungene Ergänzung, da diese neue Dynamik die Feuergefechte um einiges interessanter gestaltet.

    Kampfarbeit statt Kopfarbeit


    Die sehr starke Zielassistenz der Vorgänger ist standardmäßig deaktiviert, lässt sich auf Wunsch jedoch im Optionsmenü aktivieren. Durch sie zieht das Fadenkreuz beim Anvisieren direkt auf sichtbare Gegner, ohne dass ihr viel Feinarbeit leisten müsst. So wird der Spielablauf etwas vereinfacht, falls ihr mit der neuen Spielmechanik Probleme haben solltet.

    Ganz klar entschlackt wurden die Rätsel. Insgesamt kann man die großen Aufgaben an einer Hand abzählen. Zudem sind sie nicht sonderlich fordernd und meistens schnell gelöst. Das ist schade, da gerade in Uncharted 2 viel interessante Knobelei auf die Spieler gewartet hat. So sind die Rätsel eine nette Dreingabe, haben aber bei Weitem nicht mehr denselben Stellenwert wie in vorher.

    Die PlayStation 4 erhält mit Uncharted 4 ganz klar eine neue Referenz, was die grafische Präsentation betrifft. Die Animationen von Nate und Co. machen einen unglaublich imposanten Eindruck. Die Texturen sind detailreich und liebevoll gestaltet und während unser Testsitzung kam die Grafik nicht ein einziges Mal ins Stottern. Trotz etlicher Explosionen und anderen Eyecandys lief die Bildrate flüssig mit 30 Bildern pro Sekunde. Uncharted 4 gehört eindeutig zu den schönsten Spielen, die es derzeit auf der PlayStation 4 gibt.

    Ein ganz besonderer Pluspunkt ist das Wegfallen von Ladezeiten während des Spielens. Zwar braucht der Titel beim Start etwas länger, danach verzichtet er jedoch auf weitere Ladebildschirme. Zwischensequenzen ziehen euch nicht aus dem Spiel heraus, sondern werden meist nur durch einen Perspektivenwechsel oder eine Kamerafahrt eingeleitet. Dieser fließende Übergang baut die Handlungshappen besser in den Spielfluss ein.

    Der Soundtrack passt erneut wie die Faust aufs Auge. Dazu werden dieses Mal viele Variationen des Hauptthemas verwendet, um verschiedene Stimmungen auszudrücken. Wie schon in The Last of Us arbeitet Naughty Dog erneut mit einem komplett anpassbaren Audiomenü, in dem sich sämtliche Einstellungen für Kopfhörer bis hin zu Surround-Anlagen vornehmen lassen. Vor allem mit Surround-Sound spielt sich Uncharted 4 noch imposanter als mit Standard-2.0-Sound.
    Umfang en masse

    Je nach Schwierigkeitsgrad werdet ihr rund 13 bis 14 Stunden mit einem Durchlauf beschäftigt sein. Wenn ihr alle Schätze und optionalen Gespräche sammeln wollt, seid ihr weitaus länger beschäftigt. Nach dem ersten Durchspielen stehen euch verschiedene Modifikatoren zur Verfügung wie Bildfilter, alternative Kostüme für die Hauptfiguren oder Cheats wie unendliche Munition oder Energie.

    Pressestimmen

    Zitat Zitat von Gameswelt.de (95%)
    Naughty Dog liefert mit Uncharted 4: A Thief's End genau das ab, was sich Fans gewünscht haben. [...] Grafisch ist der Titel eine absolute Wucht und zeigt, was technisch auf der PlayStation 4 möglich ist. (zum Artikel)
    Zitat Zitat von GamersGlobal (95%)
    Egal ob bei Story, Inszenierung, Action oder Grafik: Uncharted 4 setzt die Reihe nicht bloß gekonnt fort, sondern übertrumpft seine Vorgänger in beinahe jeder Hinsich (zum Artikel)
    Zitat Zitat von GamePro (06.2016, 92%)
    Selten habe ich mich in letzter Zeit von einem Spiel so gut unterhalten gefühlt [...]. Hier stimmt beinahe alles: Action, Steuerung, Technik - und vier liebenswerte Helden bekommt man mit Nate, Sully, Elena und Sam noch obendrauf. (zum Artikel)
    Zitat Zitat von 4Players (91%)
    Uncharted 4: A Thief's End ist ein visueller Hochgenuss und definiert hinsichtlich der Regie den Höhepunkt der Serie. Spektakuläre Action und reife Erzählweise fließen ineinander. Ein grandioses Action-Adventure. (zum Artikel)
    Videos







































    Geändert von Voodoo (08.05.2016 um 09:44 Uhr)
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  2. #2
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    Die Grafik ist schon eine Wucht. Doch wirklich begeistert hat mich bisher die Inszenierung. Man geht noch viel mehr auf die Charaktere ein. Man zeigt, dass sie auch ein Leben abseits von den Abenteuern haben. Mit was für Probleme er zu kämpfen hat. Obwohl es sich eigentlich langweilig anhört, waren diese Szenen bisher der Höhepunkt für mich in den ersten 2 Stunden. Mir gefällt es auch, dass man sehr viele Anspielungen auf die vorherigen Spiele finden kann. Z.B. seine wintertaugliche Himalaja Jacke, Relikte aus den Abenteuern oder einfach ein Foto-Album. Super

    Freue mich auf mehr.
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  3. #3
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    Habe es jetzt seit rund einer Woche durch und konnte alles erlebte wirken lassen. Letztlich bekam das Spiel eine Note 1,5 von mir, auch wenn es doch teils gravierende Mängel in der Story/Mechanik/Logik hat. Da wurde einfach zu viel Bombast und Wiederholungen eingebaut, dass es eigentlich nur noch unlogisch werden konnte. Mehr dazu, wenn in mehreren Tagen der ausführliche Bericht folgt. Schreiben an der Tastatur ist für mich gerade etwas schmerzlich (wegen Operation).
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