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Thema: Dark Souls 3

  1. #1
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    Standard Dark Souls 3
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    Dark Souls 3

     

    Genre: Action-Rollenspiel

    Entwickler: 

    USK: Ab 16 Jahren, nicht zensiert

    Homepage: 

    Releasedate: 12.04.2016

    Publisher: Bandai Namco

    Preis: € bei Amazon

    News zum Spiel: auf myrabbits.de




    Ein letztes Mal soll das Feuer entfacht werden. Sowohl in der Welt von Dark Souls als auch bei den zahlreichen Fans, die seit Jahren den Spielen von From Software die Treue halten. Dark Souls III macht aus dem Ende keinen Hehl. Zum Abschluss fährt das biestige Action-Rollenspiel die dicksten Geschütze auf, die es finden kann. Doch es gibt keinen Grund zur Trauer, im Gegenteil: Noch nie wurde das Sterben so prachtvoll und unterhaltsam inszeniert.

    Der Ton, den From Software im dritten Teil anschlägt, ist so düster wie nie. Es dreht sich alles um die erste Flamme und den endlosen Kampf zwischen dem Feuer und der Dunkelheit. Ihr als kümmerliche Seele in einer Welt voller Gefahren werdet vor die Aufgabe gestellt, die Lords of Cinder zurück zu ihren Thronen zu bringen. Dabei handelt es sich um Wesen, die einst die Flamme wieder entfachten und so die Welt vor der Dunkelheit bewahrten. Nun ist die Welt von Lothric jedoch an einem kritischen Punkt angekommen: Die Flamme ist beinahe erloschen.
    Eine Welt am Abgrund

    From Software flicht die Geschichte um die erste Flamme und das Schicksal der Welt wieder behutsam in das gesamte Abenteuer ein. Wer erfahren möchte, was mit Lothric passierte, muss mit anderen Charakteren reden, aufmerksam die Beschreibungen der Objekte lesen und mit offenen Augen durch die Spielwelt gehen. Selbst die wunderschönen Schauplätze erzählen euch ihre Historie, wenn ihr sie hören wollt.

    So viel Trauer, so viel Hoffnungslosigkeit, so viel Schmerz. Ihr wandelt durch die zerstörten Ruinen einer einst funktionierenden Welt und fragt euch unweigerlich, ob es hier auch mal Zeiten des Friedens und der Freude gab. Wenn ja, sind die aber schon lange vorbei. Die dunkle Stimmung in Dark Souls III wiegt so schwer, dass es einem kalt den Rücken runterläuft. Gerade wenn ihr mit der Serie vertraut seid, dann werdet ihr viele Momente erleben, die euch einen Klos im Hals bescheren – mehr verraten wir wegen Spoiler-Gefahr nicht.

    Ihr werdet Tränen in den Augen haben. Tränen des Schmerzes und des Frusts, denn From Softwares finales Kapitel in der Welt von Dark Souls ist schwer. Es sind aber auch Tränen der Freude, denn stellenweise erlebt ihr Situationen, die in einer Liga sind mit „Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht“. Für Dark-Souls-Fans ist es so, als würde man nach langer Zeit nach Hause kommen, dabei liegen zwischen den beiden Vorgängern nur wenige Jahre.

    Das Tolle an der Welt von Dark Souls III: Ihr seht oft Gebiete, die ihr zu einem späteren Zeitpunkt besucht. So entdeckt ihr aber auch versteckte Plätze und könnt euch über die Umgebung erschließen, wie ihr diesen Bereich entdeckt. Zwar ist der Pfad bis zu den Credits geradliniger als zuvor, aber die großen Gegenden sind verwinkelt genug und lassen genug Spielraum, sodass ihr viel Zeit in den jeweiligen Gebieten verbringen werdet.

    Auf dem Zenit angekommen

    From Software weiß um die Leidenschaft der eigenen Anhängerschaft und spielt respektvoll damit. Es entsteht nie der Eindruck, als würden es die Entwickler mit der eigenen Nostalgie übertreiben. Dark Souls III besitzt eine ausreichende Portion Eigenständigkeit, um auch als Startpunkt für Neueinsteiger zu funktionieren. Aber die werden bei Weitem nicht die gleiche emotionale Achterbahnfahrt durchleben wie diejenigen, die sich schon vorher dem Kampf gegen die Dunkelheit stellten.

    Bot der erste Teil eine sagenhafte Welt, die aufgrund des herausragenden Designs noch heute in den Köpfen der Spieler steckt, brachte die Fortsetzung das Gameplay auf Zack: Die schweißtreibenden Auseinandersetzungen gingen flüssiger von der Hand. Im Kampf hatte man nicht mehr das Gefühl, einen stocksteifen Krieger zu führen. Dark Souls III führt diese beiden Elemente zusammen und macht den dritten Teil zur rundesten Spielerfahrung der gesamten Serie.

    Die Leichtigkeit des Scheiterns

    Was die Herausforderung betrifft, werdet ihr im dritten Teil noch mal auf die Probe gestellt. Es gibt nur wenige richtige Arschlochmomente, in denen euch die Entwickler fies vor eine schier unlösbaren Aufgabe stellen. Es gibt sie zwar, sie sind aber nicht entscheidend für den eigentlichen Verlauf und gut versteckt.

    Trotzdem zeigt euch das Spiel eure Grenzen auf, wenn ihr nicht hundertprozentig bei der Sache seid, und das auf vielfältige Art und Weise. Mal ist es ein starker Gegner, der euch seine spitzen Klingen unverhofft ins Fleisch rammt, ohne dass ihr vorher durch eine Nebelwand gewandert seid. Mal sind es gigantische Feinde, die in den vorherigen Teilen (besonders im zweiten) als waschechter Obermotz durchgegangen wären. Hier sind sie „nur“ Beiwerk.

    Vielleicht stellt Dark Souls III die größte zu bewältigende Aufgabe der Serie dar. Erfahrene Souls-Spieler haben klar einen Vorteil, aber auch die werden das eine oder andere Mal vor Aufregung zittern und öfters ins Gras beißen, als es ihnen lieb ist. Da ist es etwas schade, dass die eigentlichen Bosskämpfe etwas zahm daherkommen. Versteht uns nicht falsch: Die Endgegner in diesem Teil sind hervorragend in Szene gesetzt und erfordern oft eine ganz spezielle Taktik. Habt ihr jedoch den Bogen raus, dann sind diese Begegnungen oftmals schnell vorbei. Etwas mehr Lebenssaft, eine etwas dickere Haut oder noch verheerendere Angriffe hätten ihnen gut zu Gesicht gestanden.

    Das ist jedoch Jammern auf hohem Niveau. Diese Schlachten zwischen euch und euren Widersachern sind ungeheuer spaßig. Neben den interessanten Mechaniken sind aber auch die Phasen wichtig, die ihr während eines Kampfes knacken müsst. Es handelt sich dabei um mehr als nur neue Attacken und Bewegungen des Bosses. Zudem kann sich die Umgebung verändern und verleiht so dem Kampf einen ganz neuen Anstrich. Jeder Obermotz hat da seine speziellen Eigenheiten.

    Wie heißer Draht durch Butter

    Geht es um die Keilerei, gibt es kaum ein Spiel, das Dark Souls III das Wasser reichen kann. From Software hat die gesammelte Erfahrung von Bloodborne vorsichtig mit einfließen lassen. So fühlt sich der dritte Teil von Dark Souls etwas flotter an, ohne dieses fundamentale schwere Gefühl der Ausrüstung zu vernachlässigen. Aufgrund der vielen verschiedenen Attribute, Rüstungen, Waffen, Zauber und Ringe könnt ihr euch komplett austoben und verschiedene Spielstile verfolgen. Zwar wählt ihr am Anfang bei der Erschaffung des Charakters aus verschiedenen Klassen, dabei handelt es sich jedoch lediglich um den Start. Euch sind quasi keine Grenzen gesetzt.

    Apropos Waffen: Wer in Bloodborne meckerte, zu wenig Auswahl zu haben, was die Kriegswerkzeuge betrifft, wird hier schon nach den ersten Stunden mit verschiedenen Schwertern, Äxten, Speeren, Peitschen und weiterem Tötungsgerät erschlagen. Beim Schmied könnt ihr eure Waffen aufwerten und mit Elementarschaden versehen. Dank der waffenspezifischen Skills bekommt der Kampf so mehr Tiefe. Zwar wird nicht der Facettenreichtum eines Bloodborne erreicht, aber die Skills sind ein wohltuender Schritt in die richtige Richtung.

    Covenants erweitern die Spielerfahrung gerade im PvP. Zwar mussten wir diesbezüglich auf die japanische Version ausweichen, trotzdem findet man schnell andere Spieler für kooperative Ausflüge oder um sich gegen Invader zu wehren. Wer aufgrund des Network- Stress-Tests die Angst hatte, dass die Kämpfe gegen andere Helden nur dann möglich sind, wenn man selbst einen weiteren Kumpan an seiner Seite hat, darf erleichtert aufatmen.

    Habt ihr eine Ember geschluckt (was dazu führt, dass die Stoffteile eurer Rüstungen anfangen zu glimmen), besteht die Chance, dass ihr jederzeit von anderen heimgesucht werdet. Allerdings waren die Kämpfe gegen andere Spieler aufgrund der hohen Latenz eine bisweilen nervige Herausforderung. Mal schauen, wie es bei der europäischen Version sein wird.

    Glanz und Gloria

    Ansonsten seid ihr zu jeder Zeit in menschlicher Form unterwegs. Jedoch existieren in der Welt von Dark Souls III Mittel und Wege, das zu ändern. Generell ist das jüngste Werk von From Software wieder überaus geheimnisvoll. Optionale Areale mit Bossen, gänzlich neue Gameplay-Elemente, Wandillusionen, hinter denen versteckte Räume warten, und andere Extras werden euch im Handumdrehen zum Erforschen der Spielwelt verführen. Auch wenn das Spiel in Japan schon seit einiger Zeit erhältlich ist, wurden bis zum Verfassen dieses Artikels noch nicht alle Geheimnisse gelöst.

    Dark Souls III ist ein prachtvolles Abenteuer, sowohl für PlayStation 4 als auch Xbox One und PC. Jedoch läuft die Version für die Microsoft-Konsole nur mit einer Auflösung von 900p, hier hat die PlayStation 4 etwas die Nase vorn. Unterm Strich bietet Dark Souls III am PC die visuell schönste Erfahrung. Das wahre Highlight ist jedoch der herausragende Soundtrack, der die Bosskämpfe mit epochalen Klängen ins rechte Licht rückt. Musikalisch übertrifft Dark Souls III die Vorgänger und liefert einen Soundtrack ab, der über jeden Zweifel erhaben ist.

    Pressestimmen

    Zitat Zitat von GamersGlobal (85%)
    Dark Souls 3 muss hinter dem fantastischen Bloodborne zwar leicht zurückstecken, liefert jedoch ein forderndes Abenteuer auf gewohntem Niveau mit packenden Bossen und starkem Weltdesign. Technisch sticht es die Vorgänger locker aus. (zum Artikel)
    Zitat Zitat von Gameswelt.de (95%)
    From Software schüttelt mit dem dritten Teil noch mal ein Meisterwerk aus dem Ärmel, das besonders diejenigen in den siebten Himmel schickt, die in den letzten Jahren die Vorgänger gespielt haben. (zum Artikel)
    Zitat Zitat von GamePro (05.2016, 85%)
    Das generelle Spielgefühl macht einfach richtig viel Laune. Ein Souls-Spiel zu testen, gehört zu den anstrengendsten Aufgaben, die ich als Redakteur bewältigen muss - und trotzdem konnte ich mich [...] kaum vom Bildschirm trennen. (zum Artikel)
    Videos



































    Geändert von Voodoo (08.05.2016 um 11:28 Uhr)
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  2. #2
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    Ich konnte es bei einem Freund auf der PS4 schon anspielen und finde den ersten Eindruck sehr gut. Weil es eben genau wie die Vorgänger ist, mit nur kleinen Änderungen, die dem Spielgefühl nicht schaden. Leider war der Mehrspielerbereich doch sehr... Zeitverzögert und sperrig. Aber das war am PC eh schon immer besser. Ich werde es mir im Sommer wohl im Steam Sale besorgen.

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