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  1. #1
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    Standard Neues von der Kopier-Szene

    Nachdem die MPAA (Motion Picture Association of America) bereits im Februar diesen Jahres die Seite LokiTorrent.com schließen ließ (wir berichteten), musste nun auch die eDonkey-Seite The-Realworld (TRW) den Betrieb einstellen. Auf beiden Websites wurden größtenteils TV-Sendungen beworben.

    Die MPAA hatte gegen den Betreiber, Wulf Jarek, beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung erwirkt. Nach eigenen Angaben fanden sich auf TRW über 1100 Links zu TV-Shows, die über das eDonkey-Netzwerk verbreitet wurden. Die urheberrechtlich geschützen Sendungen befanden sich natürlich selbst nicht auf dem Server.

    Der deutsche Betreiber, der in Schottland lebt, bittet die Besucher nun um Spenden, um sich rechtlich verteidigen zu können. Die MPAA kündigte an, gegen Ihn und den Provider (eine Schweizer Firma) Schadensersatzansprüche geltend machen zu wollen. Damit dürften auf beiden Parteien immense Summen zukommen.

    An dieser Stelle sei vielleicht auch noch ein recht Interessanter Artikel erwähnt, der in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Technology Review“ erschienen ist – und auch online nachgelesen werden kann.

    Link: Volkssport Fernseh-Surfen (Technology Review 09/2005
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  2. #2
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    In den USA hat eine neue Klagewelle gegen Nutzer von Filesharing-Diensten begonnen. Den Betroffenen wird vorgeworfen über das Internet urheberrechtlich geschütztes Filmmaterial verbreitet zu haben. Soweit nichts neues, doch dieser Fall unterscheidet sich grundlegend von den Vorhergegangenen.

    Als Grundlage für die Klagen dient dieses Mal nicht die Auswertung von IP-Adressen, sondern die Logs der P2P-Anbieter selbst wurden ausgewertet. Insgesamt wurden 286 neue Verfahren gegen US-Bürger angestrengt. Die Daten stammen nach Angaben der Motion Picture Assiociation of America (MPAA) von Filesharing-Webseiten die im Laufe dieses Jahres geschlossen wurden.

    Mit der neuen Reihe von Klagen will die MPAA offenbar besonders die Nutzer des BitTorrent-Netzwerks verunsichern, obwohl man eingestand, dass keine der eingereichten Klagen auf den Daten basiert, die "LokiTorrent" im Februar an die MPAA übergeben musste. Die MPAA will den Nutzern derartiger Angebote offenbar deutlich machen, dass ihre Aktivitäten aufgezeichnet werden.

    Seit Dezember 2004 läuft eine aggressive Kampagne der Filmindustrie, die auch die Betreiber von BitTorrent-Hubs mit Klagen überzieht. Seitdem haben zahlreiche Angebote ihren Dienst eingestellt - teils freiwillig, andere nur unter massivem juristischen Druck. BitTorrent ist eigentlich zur schnellen Verteilung grosser Dateien gedacht und der Erfinder des Systems sagte bereits mehrfach, dass die Verwendung von BitTorrent zur illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte eine "dumme Idee" sei, da die Identität des einzelnen Teilnehmers nicht geschützt werde.
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  3. #3
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    Ein Bundesgericht in Australien urteilte am Montag, dass die Nutzer der Tauschbörse KaZaA das Urheberrecht verletzen. Die Betreiber, Sharman Networks, sollen nun ihre Software derart modifizieren, dass Copyright-Verletzung dort nicht mehr stattfinden.

    Damit hat eine langwierige gerichtliche Auseinandersetzung zumindest ein vorläufiges Ende gefunden.

    Sharmans Anwälte hatten argumentiert, dass sich die Software für KaZaA von einem Kassettenrecorder oder Photokopierer nicht unterscheidet - und dass KaZaA mögliche Copyright-Verletzungen durch seine User nicht kontrollieren kann.


    Nutzer weichen aus
    Zwar bringt die Musikindustrie in zahlreichen Ländern Klagen gegen die Nutzer von Tauschbörsen ein, doch diese scheinen sich davon vorerst nicht von der Tauschbörsen-Nutzung abhalten zu lassen.

    Trotz zahlreicher legaler Online-Musikangebote wie iTunes machen P2P-Netzwerke nach wie vor den Großteil des Traffic der Internet-Service-Provider aus, laut dem Traffic-Analysten CacheLogic 50 bis 70 Prozent [61 Prozent davon sind Videodaten].

    Dabei weichen die Nutzer zunehmend aus, statt KaZaA nutzen sie laut CacheLogic eben andere Netzwerke wie eDonkey und BitTorrent.

    Laut einer aktuellen Auswertung wächst eDonkey wieder, vor allem weil die Filmindustrie derzeit gegen BitTorrent-Websites vorgeht, und ist derzeit das meistgenutzte P2P-Netzwerk.
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  4. #4
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    Die Szene der Raupkopierer musste wieder mal einen herben "Rückschlag" einstecken. Wie das Branchenmagazin Gamesmarkt berichtet, führte die Bielefelder Polizei eine erfolgreiche Razzia in einer verdächtigen Lagerhalle durch.

    Bei dieser Aktion beschlagnahmte die zuständige Einheit immerhin 25.000 Raubkopien aus den Bereichen CDs, Videokassetten und DVD. Die Datenträger stammen allem Anschein nach aus Russland und wurden illegal nach Deutschland importiert, um sie dort an den Mann zu bringen.

    Der Razzia ging eine mehrmonatige Recherche der GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen), proMedia - Gesellschaft zum Schutze geistigen Eigentums sowie der zuständigen Staatsanwaltschaft voraus. Den Angeklagten drohen nun hohe Geld- und Haftstrafen.
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  5. #5
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    http://www.heise.de/newsticker/meldung/63635

    Find ich auch ganz interessant

  6. #6
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    (GVU) ist es der Bielefelder Polizei gelungen, insgesamt rund 25.000 CDs, DVDs, Musikkassetten und Videos mit russischer Herkunft zu beschlagnahmen.

    Der Aktion sei eine monatelange Recherche und gemeinsame Ermittlung der Hamburger Promedia GmbH, der GVU und der Staatsanwaltschaft Bielefeld vorausgegangen, welche zur Ergreifung des russischen Staatsbürgers geführt hat. Ihm wird vorgeworfen, mitunter auch illegal hergestellte Bild- und Tonträger in großen Mengen von Russland nach Deutschland importiert und hier weiterverkauft zu haben. Der Verkauf richtete sich in erster Linie an Landsleute und russische Kleinhändler. Über die erforderlichen Lizenzen, die er für den Import und Verkauf russischer Musik- und Video-Importe benötigt, verfügte er dabei jedoch nicht.

    Die Bielefelder Polizei beschlagnahmte aus diesem Grund 20.000 CDs, 3000 Kassetten, 2100 DVDs und über 350 Videokassetten. Der russische Staatsbürger hat offenbar seit Jahren mit den illegalen Importen gehandelt, welche ausschließlich das russische Musikrepertoire abdecken. Neben den Bild- und Tonträgern wurden fünf Computer und die Buchführung der Firma sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

    Russland ist der Musikindustrie nach wie vor ein Dorn im Auge, da die Regierung nach Ansicht der Musikindustrie die illegale Vervielfältigung und den illegalen Handel mit urheberrechtich geschützten Materialien nicht stark genug verfolge.
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  7. #7
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    Der polnische Kulturminister hat gestern bekanntgegeben, dass Polizei und Zoll seines Landes allein im letzten Jahr Raubkopien im Wert von 25 Millionen Euro sichergestellt haben. Er sieht diese Zahl als einen Durchbruch im Kampf gegen das Geschäft mit Kopien von Filmen, Spielen und Musik.

    Er sagte, dass es zwar immer noch massive Probleme mit dem Schutz von Urheberrechten gebe, Polen aber inzwischen nicht mehr zu den Ländern gehört, die von Plattenfirmen in dieser Hinsicht als besonders auffällig eingestuft werden. Trotzdem müsse weiter etwas gegen den Diebstahl geistigen Eigentums getan werden, da viele dies nicht so ernst sehen, wie einen Diebstahl von dem sie persönlich betroffen sind, so der Minister weiter.

    Polen war von Verbänden der Musikindustrie mehrfach aufgefordert worden, energischer gegen Raubkopien und die illegale Vervielfältigung von CDs und DVDs vorzugehen. Es gab sogar Künstler, die aus Protest gegen die Überwältigende Menge von nicht genehmigten Kopien, die in Polen verkauft wurden, dort keine Konzerte mehr gaben.
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  8. #8
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    Ein US-Amerikaner, der gemeinsam mit Kollegen Xbox-Konsolen modifizierte und Raubkopien im großen Stil vermarktete, ist von einem Bezirksgericht zu fünf Monaten Haft und einer anschließenden Bewährungszeit von drei Jahren verurteilt worden. Zusätzlich wurden ihm eine Geldstrafe von fast 250.000 Dollar und 80 gemeinnützige Arbeitsstuden auferlegt. Er verstieß nach Ansicht des Gerichts genau wie drei seiner Kollegen zuvor gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Die Entertainment Software Association begrüßt das Urteil: "Strafen dieser Größenordnung verdeutlichen Händlern, dass der Verkauf von illegalen Produkten ernste Konsequenzen hat."
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  9. #9
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    Bereits gestern teilte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe mit, dass zwei Hersteller von Computerspielen rund 20000 Anzeigen gegen angebliche "Piraten" eingereicht haben, die auf Verletzung von Urheberrechten lauten. Bereits vor einigen Tagen hatte der Hersteller Zuxxez bekannt gegeben, dass man nun gegen die Anbieter von illegal kopierter Software vorgehen wolle.

    Die Karlsruher Firma ist der Entwickler des Strategiespiels "Earth 2160", das bisher 14 000 Mal aus dem Internet heruntergeladen wurde. Da zum Herunterladen aber auch immer jemand da sein muss, der das Spiel überhaupt erstmal zum Download anbietet, hat man sich nun entschlossen gegen die Anbieter zu klagen.


    Bei der Staatsanwaltschaft ist man zunächst überrascht über die Anzahl eingereichter Anzeigen, da man bisher noch nie eine derartige Menge zu verarbeiten gehabt habe. Dadurch dürfte es einige Zeit dauern, bis allen IP-Adressen die Anschlüsse und die dazugehörigen Adressen zugeordnet werden können.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen nicht alle 20000 Fälle vor einem Gericht verhandelt werden. Das Strafmaß liege zwischen 50 Euro für einzelne Fälle bis hin zu einer Haftstrafe für Wiederholungstäter. Das Vorgehen zeigt bereits erste Wirkung: die Anzahl der deutschen Quellen für Earth 2160 im EDonkey-Netzwerk ging von 13700 auf rund 100 zurück. Nun wollen auch andere deutsche Spielehersteller gegen die Filesharer vorgehen.
    Für Filesharer ist heute ein schwarzer Tag. Erst die Nachricht von zehntausenden Klagen gegen Teilnehmer die Heruntergeladenes illegal weiter verbreiten und nun scheint auch noch das WinMX-Netzwerk seinen Betrieb eingestellt zu haben.

    Auch bei den "Kollegen" von eDonkey scheinen die Lichter auszugehen. Zumindest in deren Büro in New York, denn dieses wurde gestern geschlossen, wie Nachrichtenagenturen berichteten. Offenbar geschieht dies Alles im Zusammenhang mit den Briefen, die die Vereinigung der amerikanischen Musikindustrie (RIAA) in der letzten Woche an die Betreiber von Filesharing-Netzwerken verschickt hatte.




    Nun scheinen sich die Betreiber des WinMX-Netzes auf die Inselgruppe Vanuatu im Südpazifik abzusetzen, da ein DNS-Whois der Domain WinMX.com nicht mehr Toronto als Sitz des Domain-Besitzers angibt, sondern eben jenes südpazifisches Archipel. Eventuell ist dies also nur ein vorübergehendes Abtauchen. Auch die Betreiber des KaZaA-Netzwerkes von Sharman Networks waren vor einiger Zeit auf diese Inseln umgezogen um einem Verfahren in den Niederladen zu entgehen und von Steuervorteilen zu profitieren.
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  10. #10
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    Tauschbörsen entfernen oder blockieren soll ein Tool, das der Musikindustrie- Verband IFPI anbietet. Experten rechnen nicht mit einer hohen Verbreitung.

    Der Weltverband der Musikindustrie IFPI hat eine Software veröffentlicht, die Filesharing-Programme auf Computern entfernen oder blockieren soll. Außerdem sucht das Programm nach Musik- und Video-Dateien auf der Festplatte und gibt diese in Listenform aus.


    Das Programm trägt den Titel «Digital File Check» und steht zum kostenlosen Download auf der amerikanischen IFPI-Website bereit. Als Zielgruppe für die Software sieht die IFPI unter anderem Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Eltern und Menschen, deren Computer auch von anderen benutzt werden.

    Da das Tool tief in die Systeme eingreift und die IFPI in ihrer Pressemitteilung keine Hinweise darauf gegeben hat, wie das Programm genau arbeitet, sind Experten allerdings skeptisch, ob das Programm auf höhere Nutzerzahlen kommen wird: «Denn noch nicht einmal die als Zielgruppe angesprochenen Bildungseinrichtungen oder Unternehmen werden es einer solchen Software eines Interessenverbandes überlassen, ihre Rechner zu 'reinigen'», kommentiert der Branchendienst «intern.de».
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