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Voodoo
12.05.2006, 12:39
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<td>Titel: Necroscope Bd.2 - Vampirblut

Kategorie: Fantasy-Horror, England 2002

Autor(en): Brian Lumley

Preis: 10,00€ bei Amazon

Hörbuch: 27,99€ bei Amazon (7 CD's)
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Der Autor:


Brian Lumley wurde 1937 in England geboren. 1981 beendete er seine Militär-Karriere. Seither arbeitet er als freier Schriftsteller. Seine ersten Veröffentlichungen standen ganz unter dem Einfluss von H. P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos. 1986 schuf Brian Lumley mit seiner Vampir-Saga "Necroscope" eine der erfolgreichsten Horror-Serien der Welt. Alleine in den USA haben sich seine Bücher weit über 2 Millionen Mal verkauft. So wie Brian Lumley den Vampir darstellt, hat es noch kein Autor zuvor gewagt. Mittlerweile hat Brian Lumley mehr als 50 Bücher veröffentlicht und schreibt fleißig weiter. Er und seine Frau Barbara Ann leben in Devon, England.


Inhalt:


"Vampirblut", das ist der zweite Teil von Brian Lumleys Mammut-Vampirsaga "Necroscope". Während im ersten Teil, "Das Erwachen", hauptsächlich Figuren und Settings eingeführt wurden, geht in "Vampirblut" nun endlich die Handlung los. Zunächst werden die Erzählungen der beiden Gegenspieler wieder aufgegriffen. Da wäre auf der einen Seite der Engländer Harry Keogh. Er selbst bezeichnet sich als Necroscope – als jemand, der mit den Toten reden kann. Da er weltweit offensichtlich der einzige Lebende mit dieser Gabe ist, sind die Toten geradezu wild darauf, mit ihm zu reden. Sie bezeichnen ihn als Freund und versuchen, ihm in schwierigen Situationen zu helfen. Demgegenüber steht der für den russischen Geheimdienst arbeitende Nekromant Boris Dragosani. Seit seiner Kindheit hat er einen außergewöhnlichen Mentor, nämlich den in seinem rumänischen Grab gefangenen Vampir Thibor Ferenczy. Dessen Weltübernahmepläne fangen langsam an auf seinen Schützling abzufärben, sodass Dragosani beschließt, seinen Vorgesetzten Borowitz aus dem Weg zu räumen, um das sowjetische E-Dezernat (eine geheime Einrichtung zur Spionage mittels übersinnlicher Fähigkeiten) selbst zu übernehmen.

Keogh beschließt während dessen, seinen Stiefvater Viktor Shukshin zu töten, der für den Tod von Harrys Mutter verantwortlich ist. Um diesen Mord nach seinen Wünschen ausführen zu können, trainiert er hart und wird während seiner Vorbereitung vom englischen E-Dezernat kontaktiert. Dessen Chef, Keenan Gormley, möchte Harry anwerben, da dessen Fähigkeiten einzigartig und herausragend sind.

Doch nun fängt der sowjetische Geheimdienst an dazwischenzufunken. Dragosani und sein neuer Partner Max Batu werden nach England geschickt. Sie sollen ebenfalls Shukshin elegant um die Ecke bringen, da es sich bei ihm um einen getürmten sowjetischen Spion handelt. Bei dieser Aktion stoßen sie allerdings unfreiwillig mit Harry Keogh zusammen, der somit die Aufmerksamkeit des sowjetischen E-Dezernats auf sich zieht. Als Dragosani dann auch noch Gormley beseitigen lässt, fühlt sich Harry persönlich beleidigt und beschließt, etwas gegen die sowjetischen Angriffe zu unternehmen ...


Eigene Meinung:


Während im ersten Band die Geschichten um Keogh und Dragosani noch nebeneinander herliefen und keine Berührungspunkte aufwiesen, so wird dieser Makel in "Vampirblut" mehr als behoben. Lumley flechtete nämlich ein kompliziertes Netz von Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen den englischen und sowjetischen Geheimdiensten und gibt der gerade startenden Handlung damit ordentlich Pepp und Potenzial. So wird Stück für Stück immer mehr Spannung um die fazinierende Gestalten dieses Romans aufgebaut bis zum gewaltigen Showdown. Vergleichbar ist die komplette Welt, die übrigens im Jahre 1977 spielt mit der Comic Serie X-Men. Allerdings haben die Hauptdarsteller Gaben statt Mutationen, die sie von den normalen Menschen unterscheiden. Doch statt die Welt in bunten Bildern zu schildern, wird dem Leser sehr schön die beklemmende Stimmung, die überall herrscht, vom Autoren vermittelt. Horror Feeling ala Lovecrafts Cthulhu. Sehr gutes Buch, das Lust auf Band 3 macht.