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View Full Version : Kurioses aus der Welt



Voodoo
23.05.2006, 17:16
Wie ein zweistündiger Flug 30 Stunden dauerte


Der Flug von Frankreich nach Großbritannien ist für einen Briten zu einer Irrfahrt zwischen fünf Flughäfen geworden. Zwischendrin musste er in ein Hotel einchecken.

Ein britischer Lehrer ist mit einer Billigfluglinie 30 Stunden von Frankreich nach Groß-Britannien unterwegs gewesen. Der 43-jährige Andrew Parson wollte mit der irischen Aer Arann in 80 Minuten von Angers nach Manchester fliegen und zahlte dafür 44,99 Euro. Insgesamt war Parson mit zwei Flugzeugen, zwei Bussen und einem Taxi zwischen fünf Flughäfen unterwegs, berichtete die Zeitung «The Guardian». Die irische Fluglinie Aer Arann entschuldigte sich bei dem Mann für das Chaos.
Parson wurde am Vorabend des Fluges von der Aer Arann darüber informiert, dass die Maschine anderthalb Autostunden entfernt in Nantes abheben werde. Grund dafür soll ein Problem bei der Flugsicherung am Flughafen in Angers gewesen sein. Nachdem Parson in Nantes fünf Stunden gewartet hatte, wurde er in das irische Cork geflogen. Dort zahlte die Fluglinie ihm die Übernachtung in einem Hotel.



Taxi und Bus statt einem Direktflug

Da Aer Arann keine direkte Flugverbindung von Cork nach Manchester anbietet, musste Parson zwei Stunden mit dem Taxi zu dem Flughafen in Waterford an Irlands Südküste fahren. In Waterford fiel jedoch eine Maschine wegen einem Sturm aus, sodass Parson auf den Flughafen in Dublin ausweichen musste. Die Busfahrt nach Dublin dauerte weitere drei Stunden. Schließlich kam er mit 30 Stunden und 30 Minuten Verspätung in Manchester an.

«Ich denke, dass ich dafür entschädigt werden sollte», sagte Parson der Zeitung «Manchester Evening News». «Wenn mir Aer Arann jedoch Freiflüge anbieten sollte, werde ich sie stattdessen um einen Bleistift oder einen Schlüsselanhänger bitten.»

Voodoo
23.05.2006, 17:16
LKW-Fahrer mit 7,3 Promille gestoppt


Die Polizeibeamten dachten zunächst an einen Defekt des Atemmessgerätes. Doch der angehaltene LKW-Fahrer hatte die Promillegrenze wirklich um das 18-Fache des erlaubten Wertes überschritten.

Die Polizei in Litauen hat den einen Lastwagenfahrer mit einem unglaublichen Promillewert auf der Autobahn gestoppt. Bei der Kontrolle am Samstag wies das Atemmessgerät unglaubliche 7,27 Promille - das 18-fache des gesetzlich erlaubten Wertes - auf, was die Beamten aber nicht glauben konnten. «Der Kerl sollte eigentlich tot sein, stattdessen saß er immer noch am Steuer», sagte Verkehrspolizeidirektor Saulius Skvernelis am Dienstag. Mediziner gehen davon aus, dass ein Blutalkoholgehalt von 3,5 Promille bereits tödlich wirkt.


870 Euro Geldstrafe

Erst nach mehreren Messungen war auch für die Beamten klar, dass der 41-Jährige die Vergiftung überlebt hatte. «Er war in Hochstimmung und grinste die ganze Zeit, während er befragt wurde.» Dabei hatte er gesagt, dass er am Abend zuvor getrunken hatte und den Nachdurst zum Frühstück mit einem großen Glas Bier gelöscht hätte. Der LKW-Fahrer muss nun neben einer Geldstrafe von umgerechnet 870 Euro mit dem Entzug der Fahrerlaubnis für bis zu drei Jahre rechnen.

Den jemals gemessenen Spitzenwert hatte der Litauer aber knapp verpasst. 1994 wies ein damals 27 Jahre alter Pole aus Stettin 7,3 Promille auf. Auch er überlebte.

Nirvana
23.05.2006, 21:33
7,3 Promille - der muss in etwas soviel getrunken haben wie ich am Samstag Abend !!!!111 :heilig:

Aber nach Auto fahren war mir da nicht mehr :p