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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Technik - Internet2 wird schneller - von 10 zu 100 GBit/s



Voodoo
20.06.2006, 12:18
Level 3 und Internet2 bauen Forschungsnetz der nächsten Generation
Das von US-Universitäten betriebene Internet2 geht in die nächste Generation. Zusammen mit Level 3 soll ein neues Wissenschaftsnetz mit einer anfänglichen Übertragungskapazität von 100 GBit/s entstehen, das Universitäten und Forschungseinrichtungen in den USA mit einer zehnmal höheren Kapazität verbindet als der Internet2-Backbone, der derzeit in Betrieb ist.

Das Netz soll im Laufe des kommenden Jahres einsatzbereit sein und neue bandbreitenintensive Anwendungen ermöglichen, beispielsweise für Forschungsprojekte auf den Gebieten Physik, Medizin und Astronomie. Außerdem wird es eine Reihe von klassischen IP-Diensten sowie neue, dedizierte optische Wellenlängen-Services bereitstellen, die bei Bedarf abgerufen werden können.

Zurzeit stellt Internet2 mit seinen Mitgliedern und regionalen Netzwerkorganisationen die Pläne für den Einsatz der neuen Verbindungen fertig und arbeitet eng mit den momentanen Providern zusammen, um die Umstellung vom alten Backbones auf die neue Infrastruktur reibungslos zu gestalten.

Das neue Netz soll den Abruf eines dedizierten Teils einer Wellenlänge in Stufen von 1 GBit/s Bandbreite oder einer vollen Wellenlänge mit 10 GBit/s ermöglichen, von denen mehrere zur Verfügung stehen. Zugewiesen wird sie entweder über das Aktivierungssystem oder On-Demand und kann kurz-, langfristig oder dynamisch aktiviert werden. Außerdem erhalten die Forscher Anschluss an das Internet und können die klassischen IP-Dienste nutzen.

Cobra
20.06.2006, 20:09
gut, gut...

Voodoo
03.07.2006, 12:49
Breitband der Zukunft kommt aus Paderborn.


Wissenschaftler entwickeln 10.000 Mal schnellere Datenübertragungstechnik
Universität Paderborn | Immer mehr und immer umfangreichere Informationen werden über Datennetze ausgetauscht. Dauerte es vor einigen Jahren noch recht lange, einzelne Bilder über das Internet zu übertragen, können heute ganze Filme in kurzer Zeit herunter geladen werden. Dies sorgt aber auch dafür, dass der Bedarf an schnelleren Datenleitungen immer größer wird. Genau hier setzt ein neues Verfahren an, das Wissenschaftler des Instituts für Elektro- und Informationstechnik der Universität Paderborn entwickelt haben: Die weltweit erste optische Echtzeit- Datenübertragung durch eine so genannte "synchrone Quadratur- Phasenumtastung mit Standardlasern"

Bei diesem innovativen Verfahren werden bis zu vier Informationseinheiten (Bits) gleichzeitig in ein Lichtsignal umgewandelt, das dann über Glasfaserkabel übertragen und in Echtzeit vom Empfänger verarbeitet wird. Einsatzgebiet der von der Forschungsgruppe um Prof. Dr.-Ing. Reinhold Noé entwickelten Methode ist nicht die private Telefonleitung, sondern die nächste Stufe. Über diesen "Backbone", also den zentralen Bereich der Telefon- und Datennetze, sollen künftig bis zu viermal schneller Daten übertragen werden.

Schon bei einem ähnlichen Verfahren halten die Paderborner Ingenieure den gegenwärtigen Kapazitätsweltrekord (insgesamt 5.940.000.000.000 Bits pro Sekunde). Die nun realisierte synchrone Variante kommt jedoch mit geringeren Lichtleistungen aus, was die Übertragungsreichweite verbessert. Im von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojekt "Key Components for Synchronous Optical Quadrature Phase Shift Keying Transmission" ist es der Arbeitsgruppe gelungen, den Algorithmus der Datenrückgewinnung entscheidend zu verbessern und zu beschleunigen. Wichtigstes Ziel dabei war die Korrektur des störenden Phasenrauschens. Die erzielte Fehlerrate ist gering genug, um mit einer Korrekturelektronik eine vollständig fehlerfreie Übertragung zu erreichen. Die Resultate wurden gerade in insgesamt drei Beiträgen bei der Tagung "Coherent Optical Technologies and Applications" der "Optical Society of America" vorstellt.

Mit ihren bisherigen Erfolgen zufrieden geben wollen sich die Paderborner Elektrotechniker aber noch lange nicht. "Unser Ziel ist es, auf jeder optischen Wellenlänge eine Datenrate von 40.000.000.000 Bits pro Sekunde zu übertragen", so Dipl.-Ing. Timo Pfau von der Forschungsgruppe. Das entspreche gegenüber einer herkömmlichen DSL-Internetverbindung einer etwa zehntausendmal schnelleren Übertragungsrate. Bis zu 40 Laser können dann auf unterschiedlichen Frequenzen Informationen über die gleiche Glasfaser senden. Die erwartete und beobachtete Verkleinerung der Bitfehlerrate bei steigender Datenrate stimmt die Forscher zuversichtlich, dass dieses Ziel erreicht werden kann. Die entwickelte Technologie soll damit ein evolutionäres Wachstum der optischen Übertragungskapazität in einem kostenbewussten wirtschaftlichen Umfeld erlauben.

40.000.000.000 Bits/s = 5000 MByte/s !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Auf Deutsch.... eine DVD pro Sekunde. Fette Leitung :). Star Trek lässt grüßen. DSL6000 überträgt 0,75 Mbyte/s.

r!Co
03.07.2006, 18:54
mir würde es nichts bringen weil mein festplatte zu lahm dafür ist :D

Deadman
04.07.2006, 01:23
Bis dieses System voll entwickelt und Marktfähig ist, haben wir bereits 8 CPU cores auf dem Mainboard und Platten im zwei Stelligen Terra bereich.
Deine derzeitige platte, könntest du dann evtl. mit einem heutigen Gameboy vergleichen ^^