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View Full Version : Umwelt/Natur - Eines der ältesten Tiere der Welt ist tot



Cobra
24.06.2006, 23:22
kDarwin persönlich soll die Schildkröte «Harriet» einst von den Galapagos-Inseln nach Australien gebracht haben.
Im stolzen Alter von 176 Jahren ist die Schildkröte «Harriet» in einem australischen Zoo gestorben. Charles Darwin persönlich soll das Tier einst von den Galapagos-Inseln mitgebracht haben. Es war eines der ältesten Tiere der Welt. Ein Herzanfall in der Nacht zum Freitag habe das Ende von «Harriet» bewirkt, sagte der Tiermediziner Jon Hanger dem australischen Fernsehsender ABC. Zoo-Besitzer Steve Irwin erklärte, er habe die Riesenschildkröte als Familienmitglied betrachtet. «Sie war eine großartige alte Lady», bekannte Irwin am Samstag.
Kolportiert wird, dass Darwin die Schildkröte zusammen mit zwei weiteren im Jahr 1835 von den Galapagos-Inseln mitbrachte. DNA-Tests ergaben jedoch, dass das Tier von einer Insel stammt, die Darwin nie besucht hat.

«Harriet» sei im Alter von fünf Jahren zunächst nach Großbritannien gekommen und Mitte des 19. Jahrhunderts den Brisbane Botanic Gardens in Australien übergeben worden, heißt es in alten Berichten. Dort wurde sie nach Angaben des Australia Zoo versehentlich für ein Männchen gehalten und erhielt den Spitznamen «Harry». Später kaufte der Zoo das 150 Kilogramm schwere Tier.
Die älteste Schildkröte der Welt ist laut dem Guiness-Buch der Rekorde Tui Malila, die Kapitän James Cook Ende des 18. Jahrhunderts der königlichen Familie von Tonga schenkte. Tui Malila wurde 188 Jahre alt, sie starb 1965

lord_schuldig
25.06.2006, 01:00
neien!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11
(man bin ich voll)

Voodoo
25.06.2006, 09:56
Schon heftig, was die Schildkröten alles "mitbekommen" haben.

rieke
25.06.2006, 14:01
hab ich mir auch grad gedacht ;)

Cobra
25.06.2006, 20:26
ja die könnten theoretisch einiges mehr erleben.....

ob die das auch mitbekommen was um die drum herum passiert, wie sich die Menschheit verändert hat...?

rieke
26.06.2006, 10:26
glaub kaum. Das sind immer noch Reptilien und diese haben ein relativ kleines Gehirn. sozial sind die ja ziemlich beschränkt. Wäre mal interessant das in Erfahrung zu bringen, wie und in welcher Form die Viecher ihre Umwelt erleben.

Cobra
26.06.2006, 19:03
ja vorallem weil die ja so alt werden, die lernen auch immer mehr dazu...hm wär echt mal interessant ;)

Voodoo
27.06.2006, 08:26
ich denk nicht, dass die immer mehr dazu lernen. Die handeln meist nur Instinktgesteuert.

Porschejägerin
27.06.2006, 08:35
Schade :-(

Ja, hat viel miterlebt, aber berichten konnte sie leider von nichts. Wenn so was möglich wäre... irgendwie das Gedächtnis von so alten Tieren "auslesen"...

Porschejägerin
27.06.2006, 08:36
ich denk nicht, dass die immer mehr dazu lernen. Die handeln meist nur Instinktgesteuert.

Also bisher hat noch keine meiner Schildis nur irgendetwas noch so simples dazu gelernt ;-)

Die rennen noch immer gegen die Scheibe, und reagieren auf Farben und Geruch. Hab versucht sie an eine Pipette zu gewöhnen, aber beißen noch immer rein...

Cobra
27.06.2006, 20:53
naja gut da kommt es natürlich auf die Tierart an, manche lernen was dazu (Hunde) andere Tiere anscheind nicht...bei Schildis wußt ich es nicht...aber naja normal ist es ja so je älter man wird desto mehr lernt man dazu...und wenn es nur simple Sachen sind.

Voodoo
28.06.2006, 08:32
Es kommt doch immer auf die Intelligenz der Tiere an. Willst doch nicht etwa eine 10 Jahre alte Spinne mit einem 10 Jahre alten Hund vergleichen. Sind ja beide gleichalt. Aber ich glaub kaum, dass die Spinne mit dir Ball spielt. :D

Cobra
29.06.2006, 09:47
*lool* nee so wars ja auch nicht gemeint, wie gesagt es kommt halt auf die Tieratr an bzw, deren Intelligenz

Totenhand
29.06.2006, 19:09
Es kommt doch immer auf die Intelligenz der Tiere an. Willst doch nicht etwa eine 10 Jahre alte Spinne mit einem 10 Jahre alten Hund vergleichen. Sind ja beide gleichalt. Aber ich glaub kaum, dass die Spinne mit dir Ball spielt. :D


hm lustig, mein Bruder hat neuerdings ne Vogelspinne, aber er traut sich nicht die Spinne anzufassen (er hat sie von nem Kumpel geschenkt bekommen, der Vater wird. Also er wollte eigentlich keine Spinne). Und dieser Kumpel hat die Spinne wohl neulich mal ziemlich hart zurück ins Terarium gesetzt. Da war die Spinne wohl ziemlich sauer. Und seit dem traut sich mein Bruder erst recht nicht mehr die Spinne anzufassen, weil er angst hat das sie sich das gemerkt haben könnte o.0

Und da hab ich mich gefragt: Haben Spinnen überhaupt so was wie erinnerungen? Ich meine ein gehirn haben sie ja nicht, oder? Als Insekt hat man ja nen Strickleiternervensystem was Gehirnähnlich ist, aber so richtig mit Gedanken und Erinnerungen.

rieke
30.06.2006, 00:28
naja bienen können sich ja auch merken welchen Tanz die Kollegin gemacht hat und fliegen dementsprechen in die richtige Richtung um zu der Nahrungsquelle zu kommen. Ich denke Insekten haben auch Unterschiede, wobei man beachten muss, dass eine Spinne kein Insekt ist ;)

Ich denke allerdings nicht, dass das Verhalten auf soziale Sachen zurückzuführen sind. Die hat sich vielleicht ihrem Instinkt nach orientiert und die menschliche Hand als Gefahrenquelle vermerkt oder sowas ;)

Cobra
30.06.2006, 07:41
Ich denke allerdings nicht, dass das Verhalten auf soziale Sachen zurückzuführen sind. Die hat sich vielleicht ihrem Instinkt nach orientiert und die menschliche Hand als Gefahrenquelle vermerkt oder sowas ;)

sowas in der Art könnt ich mir auch vorstellen

Cobra
30.06.2006, 08:25
Mäuse mit Mitgefühl

Die Nager zeigen eine rudimentäre Form von Empathie

Auch Mäuse besitzen Einfühlungsvermögen: Wenn sie schmerzgeplagte Artgenossen beobachten, reagieren sie selbst ebenfalls sensibler auf Schmerzen, hat ein kanadisches Forscherteam gezeigt. Das gilt allerdings nur dann, wenn die Mäuse zuvor mit den gepeinigten Tieren einen Käfig geteilt haben. Der Schmerz fremder Artgenossen lässt sie hingegen kalt. Das zeigt nach Ansicht der Wissenschaftler, dass nicht nur Menschen und vielleicht noch Schimpansen Empathie empfinden können, sondern dass es primitive Varianten davon auch bei einfacheren Wirbeltieren gibt.

Empathie galt lange Zeit als eine rein menschliche Eigenschaft. Mitgefühl und Einfühlungsvermögen, so die gängige Theorie, helfen dem Menschen dabei, persönliche Beziehungen zu knüpfen und Aggressionen oder Krisensituationen zu vermeiden. Seit einigen Jahren glauben Forscher jedoch, auch bei Schimpansen, den engsten Verwandten des Menschen, Anzeichen für Empathie nachweisen zu können. So lassen sich die Menschenaffen beispielsweise von gähnenden Artgenossen dazu animieren, ebenfalls zu gähnen – ein Phänomen, das als eindeutiges Zeichen dafür gilt, dass sich jemand in sein Gegenüber hineinversetzen kann.

Doch Empathie ist im Tierreich möglicherweise zumindest in rudimentären Formen weiter verbreitet als bislang angenommen: Als Jeffrey Mogil und seine Kollegen nämlich einigen Mäusen verdünnte Essigsäure in den Bauch injizierten, zeigten die Tiere sehr viel weniger Anzeichen für Schmerzen, wenn sie sich den Käfig mit einem unbehandelten Artgenossen teilten. Andersherum krümmten sich die Tiere nach einer Injektion länger und mehr, wenn ihr Käfiggenosse ebenfalls sichtbar unter Schmerzen litt. Dazu mussten sich die Mäuse jedoch bereits seit längerer Zeit kennen: Der Effekt war nur bei Tiere zu beobachten, die zuvor mindestens 21 Tage zusammen in einem Käfig gelebt hatten.

Zurückzuführen ist dieses Verhalten wohl auf eine allgemeine Sensibilisierung gegenüber Schmerzen und nicht darauf, dass die Mäuse einfach ihr Gegenüber imitierten, schließen die Forscher aus weiteren Tests. Das seien deutlich Hinweise darauf, dass die Mäuse tatsächlich registrieren, was mit ihnen vertrauten Artgenossen passiert. Allerdings verfügen die Tiere wohl nicht um echte Empathie, bei der sie sich tatsächlich in ihr Gegenüber hineinversetzen. Vielmehr scheint es sich hier um einen Fall von so genannter emotionaler Ansteckung zu handeln – den gleichen Effekt, der Babys dazu bringt loszuweinen, wenn sie ein anderes Baby schreien hören.

rieke
30.06.2006, 12:26
finde das hochinteressant!!
Da ich selbst mich sehr intensiv mit Verhalten der Tiere beschäftige und ich mit meinen zwei Hunden denke ich sehr viel erlebt habe, wie Tiere reagieren und wie sie vor allem fühlen. Ich denke bei Hunden gibt es auf jeden Fall so eine Art Empathie, es ist jedoch schwierig das so laut Definition auszudrücken. WIe schon im Artikel geschrieben, ist es nicht das selbe wie bei den Menschen.
Es ist eher eine verbundenheit mit dem Gegenüber, weil man sich schon sehr lange kennt. Mein Hund spürt genau wanns mir dreckig geht und kommt dann, um mir GEsellschaft zu leisten. Ich denke da ist sowas wie Gesellschaftsinstinkt oder eben Empathie nicht abzuweisen.