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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mensch/Kultur - Neuro-Theologie untersucht Grenzen zwischen Biologie und Glaube



Porschejägerin
27.06.2006, 10:39
Diese Disziplin erkundet unter anderem, ob Gebet eine Grundlage im Nervensystem hat.

Oxford (www.kath.net / idea)
Ist Gott der Schöpfer oder das Geschöpf menschlichen Geistes? Solchen Fragen an der Grenze zwischen Naturwissenschaft und Glaube will der US-amerikanische Mediziner Andrew Newberg (Oxford/Bundesstaat Ohio) am neuen Zentrum für Spiritualität und Geist der Universität von Pennsylvania nachgehen. Das Zentrum beschäftigt sich hauptsächlich mit der Neurotheologie.

Diese Disziplin erkundet unter anderem, ob Gebet eine Grundlage im Nervensystem hat. Wie Newberg der ökumenischen Nachrichtenagentur ENI sagte, hoffe er, dass dadurch das Verständnis für Religion und die Beziehungen zwischen Anhängern unterschiedlicher Religionen positiv beeinflusst wird.

In früheren Untersuchungen habe er herausgefunden, dass gezieltes und konzentriertes Beten Reaktionen im Gehirn auslöst. Glaubenssysteme prägten nicht nur Moral und Ethik, sondern könnten auch Körper und Seele heilen, zwischenmenschliche Beziehungen verbessern und geistige Verbindungen zu anderen vertiefen. Aber der Glaube könne auch zu Manipulation und Kontrolle missbraucht werden. Glaube werde aber keineswegs nur durch das Gehirn bestimmt, sondern auch durch den Einfluss von Eltern, Freunden und der Gesellschaft.

Deadman
27.06.2006, 14:59
Ich denke das Verfahren des Betens lehnt stark an die "konventionellen" Methodiken der Meditation an, die irgendwie entspannend wirken weil man andere neurale Bahnen im Hirn nutzt die sonst seltener gebraucht werden und sich dadurch wiederum die sonst unter "stark Strom" stehenden Bahnen entspannen können.
Dazu gab es auch mal eine Untersuchung...