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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umwelt/Natur - Klimawandel löst stärkere Hurrikane aus



vamp
22.08.2006, 08:42
Ist der Klimawandel und damit der Mensch mitschuldig an der Hurrikan-Rekordsaison 2005? Seit der "Katrina"-Katastrophe von New Orleans haben Experten darüber gestritten. Jetzt halten zwei US-Forscherteams die menschliche Mitverantwortung für bewiesen.

Ein knappes Jahr nach der Hurrikan-Katastrophe von New Orleans geht an der Ostküste der USA wieder die Angst um: Wird es wieder zu Wirbelstürmen kommen, die ähnlich vernichtende Wirkung erreichen wie "Katrina" und "Rita" im vergangenen Jahr? Droht eine Neuauflage der Rekord-Sturmsaison 2005?

Neue Studien von Klimaforschern sprechen dafür, dass sich die Bewohner der US-Ostküste langfristig tatsächlich auf neue Katastrophen einstellen müssen. Gleich zwei neue Studien erhärten den Verdacht, dass die Rekordsaison 2005 mit ihren insgesamt 28 Hurrikanen und Tropenstürmen maßgeblich vom Klimawandel befeuert wurde. Damit wächst zugleich die Sorge, dass Wirbelstürme über dem Atlantik bei weiter steigenden Meerestemperaturen in Zukunft noch zahlreicher und stärker werden könnten. Denn ein wärmerer Ozean und höhere Verdunstungsraten füttern Hurrikane mit zusätzlicher Energie.

James Brian Elsner, Professor für Geografie an der Florida State University in Tallahassee, wird am Mittwoch dieser Woche im Fachblatt "Geophysical Research Letters" eine neue Analyse vorlegen. Demnach lässt sich die Erwärmung des Nordatlantiks während der Hurrikansaisons der letzten Jahrzehnte verlässlich auf die Erwärmung der Atmosphäre zurückführen. Umgekehrt sei das nicht der Fall, sagt Elsner: "Im statistischen Sinne verursacht ein Temperaturanstieg in der bodennahen Luftschicht den Temperaturanstieg der Meeresoberfläche." Das sei "der erste direkte Beleg" für den Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und aktiver gewordenen Hurrikanen im Atlantik.


Den ganzen Artikel kann man hier (http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,432613,00.html) nachlesen.

Voodoo
22.08.2006, 09:19
Die armen Leute aus New Orleans. Die haben bis heute noch nicht wieder ein normales Leben...

Naja. Ich bin immer noch der Meinung, dass die Amis nur so lernen, auch mal mehr auf den Naturschutz zu achten.

Young-Steff
22.08.2006, 19:39
nein ich denke das die amis nichts daraus lernen bush is das doch scheis egal wasd a in new orleans ist, "sind doch nur schwarze" könnte man es interpretieren, wenns reiche Bleichgesichter wären, würde da unten viel mehr pasieren, finds aber gut das sich die hip hop kultur so sehr dafür eingesetzt hat und soviele hunderte millionen gespendet hat wie kaum ein anderes "lager"