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View Full Version : Intel bestätigt Entlassung von 10500 Mitarbeitern



vamp
06.09.2006, 12:18
Intel bestätigt Entlassung von 10500 Mitarbeitern


Intel hat die Gerüchte um die Entlassung von mehr als 10000 Mitarbeitern bestätigt. Das Unternehmen gab seine Pläne gestern bekannt und teilte mit, dass man sich im nächsten Jahr von rund 10500 Mitarbeitern trennen wolle. Diese sollen bis zur mitte des Jahres ihren Hut nehmen.

Wie bereits früher von uns berichtet, sind hauptsächlich Mitarbeiter der Marketing- und Technikabteilungen betroffen. Intel will durch die Entlassungen rund 2 Milliarden US-Dollar einsparen, zunächst müssen aber Entschädigungen in Höhe von rund 200 Millionen US-Dollar gezahlt werden.

Nach den Entlassungen wird Intel nur noch ca. 92000 Mitarbeiter haben. Auf lange Sicht hofft das Unternehmen auf Einsparungen in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar. Ab dem nächsten Jahr will man darüber hinaus weitere Abteilungen ins Visier nehmen und auf Effizienz überprüfen.

Intel geriet als größter Prozessorhersteller der Welt vor einiger Zeit unter Druck, da der Konkurrent AMD immer mehr Marktanteile gewinnen konnte. Derzeit hält AMD 26 Prozent des Marktes für Server-Prozessoren. Im amerikanischen Markt für Desktop-CPUs hat AMD Intel inzwischen sogar hinter sich gelassen.


Quelle: Winfuture.de (http://www.winfuture.de/news,27252.html)

Sgt Ultra
06.09.2006, 21:05
junge junge, wo soll das noch hinführen?

Deadman
06.09.2006, 21:17
junge junge, wo soll das noch hinführen?

10500 mehr Mitarbeiter für AMD? Hauptsächlich in den Marketing- und Technikabteilungen.

Sgt Ultra
06.09.2006, 21:40
das glaubst du doch wohl selbst nicht

Deadman
06.09.2006, 23:19
nein, aber einen gewissen Charm hat diese Vorstellung schon :)

Sgt Ultra
06.09.2006, 23:51
ja, das schon. aber ich finds einfach nur traurig, das mitarbeiter die eine firma mit aufgebaut und groß gemacht haben jetzt entlassen werden, weil manche pisser in der führungsetage den hals nicht voll bekommen können und immer noch bessere zahlen präsentieren wollen. Und das ist ja jetzt kein einzelfall...

Castor
07.09.2006, 00:13
tja, die meisten "Pisser" in den Führungsetagen werden halt vom Aktienmarkt getrieben. Und der schaut eben nur auf's schnelle Geld und nicht auf nachhaltige Entwicklung...

Deadman
07.09.2006, 10:08
eben, das ist derzeit ein gesamt Wirtschaftsproblem.
Was meinst du wie weniger Steuern wir zahlen müssten, wenn die Unternehmens Führungen nicht auf derart viel Profit aus wären?
Wenn ihnen doch 200.000 € im Jahr für sich reichen würden.
Es wäre alles soviel schöner.

zierfisch
07.09.2006, 14:14
eben, das ist derzeit ein gesamt Wirtschaftsproblem.
Was meinst du wie weniger Steuern wir zahlen müssten, wenn die Unternehmens Führungen nicht auf derart viel Profit aus wären?
Wenn ihnen doch 200.000 € im Jahr für sich reichen würden.
Es wäre alles soviel schöner.

ähm es gibt da so einen vorgang, der nennt sich versteuern. d.h. du verdienst geld und der staat zieht dir davon was ab, damit du fließend wasser hast, feste straßen und evtl. noch schönere zähne.

verdienst du also viel, so kann der staat mehr geld von dir nehmen, zwar proportional weniger als mit wenig geld, aber vater staat freut sich.

macht hingegen eine große firma viel profit, dann freut sich herr steinbrück nen kullerkeks, denn verglichen mit den läppischen tausendern für die firmenleitung, wirken sich milliardenumsätze sehr produktiv für den bundeshaushalt aus!

was ich jetzt damit sagen will ist einfach. es ist gut das wir in dtl funktionierende firmen haben, die teilweise mit der internationalen konkurrenz mithalten können und so gesehen uns deutschen einen guten lebensstandard gewährleisten. sei es durch arbeitsplätze, durch firmenvorsorge etc. pp.

Deadman
07.09.2006, 15:34
mmmh 36% Einkommenssteuer auf Unternehmen und bis zu 42 % auf privat Personen, hinzukommen noch alle Sonderabgaben die Unternehmen mit weniger Mitarbeitern auch weniger zahlen müssen.
Desweiteren setzen sich Unternehmen bzw. deren Leitung zumeist ins Ausland ab wo die Besteuerung niedriger ausfällt.
Wasser... ja, das ist so eine Sache:
Hier in Hamburg haben wir z.B. die HWW die massig kosten einsparen könnte, indem sie einfach ein neu entwickeltes Wassersystem anschließen könnte, dass sich innerhalb eines Hauses selbst reinigt und damit nurnoch die überschüssigen Festrückstände abgetragen werden müssten.
Nicht nur, dass dieses damit 80% des Wasserverbrauchs einsparen würde, kommen, wie bereits erwähnt, auch noch Einsparungen in den Kosten dazu.

Leider werden heutzutage Steuern an manch vielen unsinnigen Ecken verschwendet, das Problem ist nicht selten, dass in der Regierung auf Bundes- und Landesebene die linke Hand nicht weiß was die rechte tut.
Und so kommt das, dass Unternehmen subventioniert werden die dann einfach mal Mitarbeiter entlassen und infrastrukturelle Module gebaut werden die keinen Anschluss haben (halb fertige Brücken).

Und überlege welchen Lebensstandart beschäftigte Menschen haben und jene die Arbeitslos sind.
Mal ganz zu schweigen davon, dass ein hoher Beschäftigungsgrad den Konsum fördert und dadurch der Inlandsmarkt ankurbelt wird.

Und nun sag mir noch mal, dass ein Unternehmen lieber mehr verdienen sollte.

/E: Hab ich eigentlich erwähnt, dass man trotzdem noch Wasserkosten zahlt? Achja und eine evtlPKW-Maut trotz Steuern für den Straßen bauen...

vamp
06.11.2006, 09:11
Weitere 6.900 Jobs werden gestrichen


Wie das Magazin VR-Zone berichtet, plant Chip-Gigant Intel die Streichung von rund 6.900 Arbeitsplätzen innerhalb der nächsten sechs Monate. Betroffen sind vor allem die Abteilungen, die sich mit Chips für Mobiltelefone und Netzwerk-Geräten beschäftigen.IntelIntel

Insgesamt 255 Millionen US-Dollar will Intel damit in den nächsten beiden Quartalen einsparen und die weltweite Mitarbeiterzahl auf etwa 95.000 Menschen reduzieren. Bereits von Juli bis September hat Intel grob 1.600 Mitarbeiter, die vornehmlich in Fabriken gearbeitet haben, entlassen. Ursprünglich sollen bis zu 10.500 Jobs gefährdet gewesen sein, so das Magazin unter Berufung auf Berichte von Anfang 2006. Letztlich scheinen es doch etwas weniger geworden Stellenstreichungen zu sein.

Quelle: Gamestar.de (http://www.gamestar.de/news/branchen/intel/1465920/intel.html)