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View Full Version : Russel Crowe als Crocodile Hunter?



Voodoo
25.09.2006, 08:03
"Wir alle haben einen Freund und einen echten Champion verloren. Es wird eine Weile dauern, bis wir uns daran gewöhnen."


bMit diesen bewegenden Worten verabschiedete sich Superstar Russell Crowe am Mittwoch von seinem langjährigen Freund Steve Irwin. Der als "Crocodile Hunter" bekannt gewordene Wildnis-Fan war am 4. September nach der Attacke eines Stachelrochens direkt ins Herz verstorben.

Crowe möchte Irwin nun eine ganz besondere letzte Ehre erweisen: Er will in einem Biopic über den weltbekannten Krokodilbändiger die Hauptrolle übernehmen. Crowe verhandelt bereits mit einem der großen Hollywoodstudios über das Projekt. Ein Insider hat verraten, dass es ihm dabei "nicht ums Geld, sondern nur um das Vermächtnis seines Freundes" ginge.

Mit Russell ab in die Wildnis

Steve Irwin, der schon mit neun Jahren sein erstes Krokodil gefangen hatte, wurde mit seiner fast schon kindlichen Begeisterung für die Natur zu einem der berühmtesten Tierfilmer und -schützer der Welt.

Irwins australische Fans dürften über Crowes Interesse an einem Biopic hocherfreut sein, schließlich sind er und der Crocodile Hunter Landsmänner. Ob das Projekt tatsächlich zustande kommt und wer sonst noch daran beteiligt sein wird, steht momentan noch in den Sternen.

Voodoo
26.09.2006, 15:44
Russell Crowe will kein «Krokodiljäger» sein


Angeblich soll Russell Crowe die Hauptrolle in einem Film über den verunglückten «Krokodiljäger» Steve Irwin übernehmen. Der Schauspieler reagierte nun empört auf die Berichte.

Wenige Wochen nach dem spektakulären Tod von TV-Star Steve Irwin wird bereits heftig über eine Verfilmung von dessen Leben spekuliert. Der australische Tierfilmer und Zoobesitzer, der auch als TV-«Krokodiljäger» bekannt geworden ist, war bei Dreharbeiten von einem Stachelrochen tödlich verletzt worden. Als Hauptdarsteller für eine filmische Biografie wurde in australischen und US-amerikanischen Medien zuletzt ein Landsmann gehandelt: Schauspieler Russell Crowe.

Der reagierte nun aber dünnhäutig auf die Spekulationen, da er mit dem Verstorbenen befreundet war. Der Internetdienst imdb.com zitiert ihn mit den Worten «Es stößt mich ab und verletzt mich wirklich sehr. Es ist schrecklich, dass nun Millionen Leute denken, dass ich sozusagen auf dem Grab meines Freundes tanzen werde. Ja, ich denke, Steves Leben sollte verfilmt werden - aber ich bin nicht die Person, die auf dem Grab eines Freundes Geschäfte macht.»

Deadman
26.09.2006, 20:41
Verzeiht mir nun bitte diesen, wenn ich es vorsichtig und unter richtiger Betrachtung formuliere, Zynismus.
Aber welche Geschäfte? Ein derartiger Film würde m.E. nach vllt. irgendwann auf Arte als Dokumentation laufen, weiter würde er es nicht bringen.
Das ist nun wirklich nicht bösartig gemeint, ich denke nur, dass sein Leben nicht derart von über spektakulären Ereignissen geprägt war, als dass es nun irgendwie Geld einspielen würde.

Aber eigentlich interessiert mich das ganze sowieso nicht -.-

Voodoo
26.09.2006, 20:49
alleine seine Beerdigung haben 300 Millionen Menschen LIVE verfolgt. Seine Sendungen wurden in 130 Ländern übertragen.... Ich würde sagen. Ja, der Typ hat schon Geld bewegt. Ja, er war sehr beliebt. Und ja, gerade nach seinem tragischen Tod, würden viele diesen Film anschauen. :)

Sgt Ultra
26.09.2006, 20:51
also ich für meinen teil fand seine sendungen klasse, auch wenn sich einiges teilweise wiederholt hat. Ich denke ich würde mir auch den Film ansehen

Deadman
26.09.2006, 23:11
alleine seine Beerdigung haben 300 Millionen Menschen LIVE verfolgt[...]

So und da soll nochmal jemand sagen, ich hätte zuviel Zeit...

bzw. 300 millionen Menschen multipliziert mit durchschnittlich 6€/Kinokarte ergibt
1800000000€ mmhm.... der Mann ist tot ziemlich viel wert.

rieke
27.09.2006, 09:21
ich finds einfach nur schade, dass da mit Geld rumgerechnet wird. Mich hats ziemlich getroffen, als er gestorben ist. Ich fand den großartig!

Deadman
27.09.2006, 10:09
1.800.000.000€!!!!! gesprochen: einemilliardeachthundertmillionen ausrufezeichen ausrufezeichen ausrufezeichen ausrufezeichen ausrufezeichen

Da findet Trauer keinen Platz zwischen den Punkten der Milliardenangabe.

bzw. ich war auch sehr betroffen... er hat die Welt zu einem besseren Ort gemacht, Nationen versöhnt, den Welthunger gestillt und alle unsere Sünden von uns genommen -.-

Sleip`
27.09.2006, 10:32
bzw. ich war auch sehr betroffen... er hat die Welt zu einem besseren Ort gemacht, Nationen versöhnt, den Welthunger gestillt und alle unsere Sünden von uns genommen -.-

hör ich da etwa einen ironischen unterton heraus!? :D ;)

Deadman
27.09.2006, 10:35
neeeeeiiin! Gott bewahre. Du heide, mir sowas zu unterstellen ^^

rieke
27.09.2006, 11:23
omg

freak
27.09.2006, 11:35
tempo?

Voodoo
27.09.2006, 11:38
Wenn jemand trauert, dann sollte man wirklich keine Witze auf dessen Kosten machen. :boese: :shakehea:

Deadman
27.09.2006, 14:15
Meine Intention lag darin, zu verdeutlichen, dass dieser Mann aufgrund seiner eigenen Risikobereitschaft und dem Glauben unverwundbar zu sein verstorben ist.
Es gilt die Regel: Wer die Hand in Feuer hält, der verbrennt sich nunmal.

Ich denke Trauer über einen Mann der seinen Tod mitverschuldet hat ist nur bedingt angebracht.
Während es auf der Welt Menschen gibt die täglich sterben ohne etwas dafür zu können. Diese sterben in solchen Massen, dass niemand ein Individuum wahrnimmt, da wird nur bei Zeiten von Charityaktionen über Zahlen getrauert.

Voodoo
27.09.2006, 14:47
Wenn jemand stirbt, der dir Nahe ist, würdest du die Person auch nur als eine Nummer in einer Statistik ansehen? ... Nein, natürlich nicht. Weil du die Person kanntest, sie sympathisch fandest und eine Bindung zu ihr hattest. Du trauerst also sehr intensiv. Obwohl die Person, um dein Beispiel aufzugreifen, nicht den Welthunger gestillt hat.

Personen die täglich irgendwo auf der Welt sterben kenne ich nicht und habe dementsprechend keine Bindung zu ihnen. Wenn deine nahestehende Person stirbt, entschuldige jetzt das krasse Beispiel, wird es mich wenig stören, da ich sie nicht kenne und noch niemals gesehen habe.

Doch Irwin kennt man durch seine Serie. Klar, kennt man ihn nicht persönlich, aber sein kindliches Auftreten und die Art und Weise wie er mit Tiere umging brachten ihm schon etliche Symphatien ein. Deswegen ist es schon gerechtfertigt zu trauern. Und über trauernde Leute macht man sich nicht lustig. Das würde dir auch nicht gefallen, wenn jemand stirbt, um den du trauern würdest. Egal um welche Person es sich handelt. Also lasst es!

Sleip`
27.09.2006, 14:58
Also lasst es!

oha, ein forum das der freien meinungsäusserung dient, sieht bei mir anders aus..... ;)

freak
27.09.2006, 15:23
Das Niveau sinkt mir grad zu weit...

Sgt Ultra
27.09.2006, 16:40
oha, ein forum das der freien meinungsäusserung dient, sieht bei mir anders aus..... ;)

aber wo er recht hat...

Voodoo
27.09.2006, 16:59
Sleip hat eh nur Spaß gemacht :)

Deadman
27.09.2006, 19:51
Gut, ich muss wirklich zugeben meine Ironie ging eindeutig zu weit.
Auch wenn es eigentlich alles andere als meine Absicht war die Riekes Trauer hier mit einzubeziehen, habe ich eine eindeutige Grenze überschritten.
Ironie soll ihren Zweck erfüllen, aber eben dieser Zweck heiligt bei weitem nicht die Mittel die ich hier an den Tag gelegt habe.

Darum möchte ich klar stellen, dass ich Riecke nie angreifen wollte.
Vielmehr geht es mir um die allgemeine Darstellung dieses Falles.
In diesem wird ein Mann idiologisiert der m.E. nach nicht wirklich etwas geleistet hat was eindeutig(!) als positiv bewertet werden sollte.
Um meine Beweggründe hierfür anzuführen, sei als erstes sein Zoo genannt, welcher nach Meinung der Regierung dem Tierreich völlig gerecht sei, in welchem Tiere zu Zuchzwecken ihrere Freiheit, wenn man es denn nun so nennen möchte, beraubt wurden.
Ich denke nicht, dass es irgendeiner Lebensform gefallen kann, eingesperrt und vorgeführt zu werden.
Auch wenn dieser Zoo eine eigentlich gute Absicht nach aussen hin angibt.

Zweitens ging dieser Mann, wie ich bereits erwähnt habe, ein Risiko ein welches einfach nicht sein musste.
Er selbst sagte einst, dass es seine eigene Schuld sein wird, wenn er je bei derartigen Aktionen ums Leben kommen wird.
Ich denke ein Mensch der sein Leben so oft auf eine Kante stellt und zuschaut ob es nun von der Seite kippt wird auch nicht Trauer gefordert oder gewollt haben können.

Ich will damit keines Falls andeuten ob Trauer gerechtfertigt ist oder nicht, ich will einfach nur meinen Standpunkt an dieser Stelle festmachen.

Denn weiter muss ich abstecken was Trauer überhaupt ist.
Trauer hat einen direkten und unabweisliche Bezug zur Traurigkeit.
Traurigkeit (http://de.wikipedia.org/wiki/Traurigkeit) ist eine belastende Emotion, die auf ein negatives – meist schicksalhaftes – Ereignis gründet und eine tiefe Betroffenheit beinhalten kann.

Nun stellt sich mir die Frage, ob der Tod Steve Irwins wirklich derart traurig ist.
Er ist immerhin bei einer Tätigkeit gestorben die sichtbar sein Leben ausgefüllt hat.
Früher oder später wäre er ums Leben gekommen, bei einem seiner riskanten Unternehmen oder im späten Alter.

Welches negative Ereigniss haben die wir hier Anwesenden nun eigentlich erlebt?
Den Verlust einer uns nahestehenden Person oder einer Unterhaltungsinstanz?
Jemanden den wir geliebt haben, weil er für uns da war wann immer wir ihn gebraucht haben, wir ihn kannten und er uns kannte.
Oder jemanden der uns Unterhalten hat wenn uns langweilig war, jemanden der wenn er uns zuviel war einfach wegzappten? -


@ Voo

Weil du die Person kanntest, sie sympathisch fandest und eine Bindung zu ihr hattest. Du trauerst also sehr intensiv. Obwohl die Person, um dein Beispiel aufzugreifen, nicht den Welthunger gestillt hat.

Ein im Allgemeinen gutes Beispiel, aber nein, ich würde nicht um das Leben dieser Person trauern, ich denke diese Person hätte gelebt wie sie gelebt hat und das hoffentlich so wie sie gewollt hat.
Ich würde gehofft haben, dass sie vllt. einmal in ihrem Leben auf Momente zurück blicken konnte die sie mit subjektiver Freude wahrgenommen hat.


Wenn deine nahestehende Person stirbt, entschuldige jetzt das krasse Beispiel, wird es mich wenig stören, da ich sie nicht kenne und noch niemals gesehen habe.

Sofern diese Person ein Leben geführt hat das eines der e.g. Kritieren erfüllt würde ich auch nicht trauern.
Sondern mich über das Leben dieses Menschen freuen und mich darüber freuen diesen Menschen kennengelernt haben zu können.
Kein Problem, es gibt da nichts zu entschuldigen :)

Trauer habe ich um jene Personen, die in diese Welt hineingeboren werden und nicht einmal eine Chance haben Freude erleben zu können oder Dinge zu tun die ihnen gefallen würden.

Ich möchte erwähnen, dass ich meine Denkweise keines Falls als Normung auslegen will/möchte.


@ rieke
Ich möchte mich an dieser Stelle nocheinmal direkt bei dir entschuldigen.
Es war einfach nicht inordnung.

rieke
28.09.2006, 12:51
Ihr könnt ruhig die Kirche im Dorf lassen. Im Allgemeinen kann ich nur sagen, voo hat es so ausgedrückt wie es ungefähr bei mir war. Ich hab nicht geweint, ich hab auch nicht wirklich getrauert - ich hab einfach seinen Tod bedauert. Gerade weil ich ihn gut fand - auch wenn er nach deiner Meinung Deadman - nicht wirklich viel bewegt hat. Ich fands einfach toll wie er sich für Tiere eingesetzt hat bzw. was er für eine Einstellung hatte.
Das Argument mit dem Zoo kann ich bei bestem Willen nicht teilen, weil es zichtausend andere Zoos gibt, die unter ganz anderen Bedingungen gegründet wurden.

Ich fühlte mich nicht verletzt, ich fand nur die Äußerungen die auf meine posts eingingen etwas fehl am Platz.

jetzt fassen sich alle an den Händen und haben sich wieder lieb :eek:

ps: dass er so gestorben ist, hat er nun wirklich sich zuzuschreiben und ehrlich gesagt hab ichs auch nicht anders erwartet