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vamp
26.10.2006, 09:29
AMD beendet ATI-Übernahme & kombiniert CPU/GPU


Nachdem der Chiphersteller AMD im Juli angekündigt hatte, den Grafikkartenhersteller ATI übernehmen zu wollen, ist das Geschäft nun endgültig abgeschlossen. Die Übernahmesumme in Höhe von 5,4 Milliarden US-Dollar wurde gezahlt - der Name ATI verschwindet.

Bereits 2007 sollen erste Produkte auf den Markt kommen, die aus einer gemeinsamen Zusammenarbeit resultieren. Dazu gehört unter anderem eine Prozessorfamilie die auf den Codenamen "Fusion" hört. Sie soll CPU und GPU auf einem Chip vereinen. Trotzdem sollen weiterhin eigenständige Grafikkarten unterstüzt werden, um sehr hohe Grafikanforderungen befriedigen zu können. Die Fusion-Prozessoren kommen frühestens Ende 2008 auf den Markt.

AMD will jetzt die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern in Fernost verbessern. Dazu werden Spezialisten beider Unternehmen in Niederlassungen nach Taipeh und Shanghai gehen. Dort werden sie sich mit der Entwicklung von zukünftigen Chip-Plattformen beschäftigen sowie technischen Support leisten.

Quelle: Winfuture.de (http://www.winfuture.de/news,28153.html)

Voodoo
26.10.2006, 09:58
Was heißt der Name "ATi" verschwindet? Werden die einzelnen Grafikkarten auch nicht mehr ATi heißen?

vamp
26.10.2006, 14:23
Was bringt die Übernahme von ATI


Seit gestern sind AMD und ATI offiziell ein Unternehmen. Etwa drei Monate nach Bekanntwerden des Kaufs von ATI durch AMD ist nun der Zusammenschluss vollendet.

Gemeinsame Website

Konsequenterweise existiert keine eigene ATI-Homepage mehr: ati.com linkt nun direkt auf eine Unterseite von AMD, die auf den Zusammenschluss hinweist. Auch das Logo ATIs, sowie einige Markennamen (beispielsweise Imageon) werden in Zukunft nicht mehr auftauchen. Berichten zufolge will AMD aber die Marken Radeon und Xpress erhalten.

Prozessor-Grafik-Kombi

Einen kleinen Blick in die Zukunft gewährt AMD ebenso: Derzeit arbeitet das Unternehmen an einer Technologie namens "Fusion". Diese soll auf eine CPU mit integriertem Grafikkern hinauslaufen. Die Erfahrung ATIs im Grafikchip-Geschäft sollte AMD hierbei gelegen kommen.

Auf die Frage hin, ob dieser Zusammenschluss Arbeitsplätze kosten wird, verneinte dies ein hochrangiger Manager von AMD. Es gäbe zwar derartige Gerüchte - diese seien aber falsch.

vamp
01.12.2006, 13:17
USA: Übernahme von ATI durch AMD wird untersucht


Advanced Micro Devices (AMD) hat vor kurzem die Übernahme des Grafikkartenherstellers ATI Technologies abgeschlossen. Durch den Zusammenschluss will das Unternehmen sein Produktportfolio erweitern und die Position gegenüber der Konkurrenz von Intel und Nvidia in der jeweiligen Sparte verbessern.

Offenbar sind die US-Behörden mit dem Zusammenschluss nicht ganz einverstanden, oder hegen zumindest Zweifel an dessen Rechtmäßigkeit. Wie AMD gestern mitteilte hat man eine Vorladung des Justizministeriums erhalten, weil die Behörde das Geschäft auf mögliche Verstöße gegen Wettbewerbsbestimmungen untersuchen will.

Laut AMD machte das Justizministerium bisher keine konkreten Angaben zu möglichen Vorwürfen. Das Unternehmen will in vollem Umfang mit den Behörden zusammenarbeiten, hieß es in einer Pressemitteilung. AMD hatte ATI vor kurzem für rund 5,4 Milliarden US-Dollar erworben.

Quelle: Winfuture.de (http://www.winfuture.de/news,28783.html)

vamp
07.12.2006, 09:36
ATI verliert nach Übernahme durch AMD


ATI musste nach der Übernahme durch AMD offenbar stark zurückstecken und hat in fast allen Bereichen des Marktes für Grafikprozessoren Marktanteile eingebüßt. Vor allem der Hauptkonkurrent Nvidia konnte davon profitieren, so die Analysten von Jon Peddie Research.

Die Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Verluste vor allem auf die Übernahme durch AMD zurückzuführen sind. Weil ATI nun Teil des größten Konkurrenten von Intel ist, werden offenbar weniger integrierte Grafikprozessoren des kanadischen Unternehmens in Kombination mit den Prozessoren des Chip-Riesen eingesetzt.

Die Zahlen sprechen für sich: im Gesamtmarkt hat ATI Anteile in Höhe von rund fünf Prozent verloren, so dass man nun noch 23 Prozent des Marktes kontrolliert. Sowohl Nvidia, als auch die kleineren Konkurrenten VIA und SiS konnten im Gegenzug Boden gutmachen. Vor allem im Mobil-Bereich musste ATI Verluste hinnehmen.

Waren im zweiten Quartal 2006 noch rund 63 Prozent aller Notebooks mit Grafikprozessoren von ATI ausgerüstet, so sind es nun nur noch 47 Prozent. Nvidia hingegen legte kräftig zu und holte im gleichen Maße auf - 53 Prozent Marktanteil in diesem Bereich, im Gegensatz zu 37 Prozent im vorangegangenen Vierteljahr.

Auch im Markt für Zusatzgrafikkarten musste ATI Verluste hinnehmen, die jedoch deutlich geringer ausfielen. Nach Auffassung der Analysten sind die Probleme von ATI nicht auf die Situation im Gesamtmarkt zurückzuführen. Die Ursache seien vielmehr die Auswirkungen der Übernahme durch AMD.

Quelle: Winfuture.de (http://www.winfuture.de/news,28870.html)