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vamp
11.12.2006, 13:03
US-Studie: Web-Abhängigkeit wachsendes Problem


Wissenschaftler von der renommierten US-Universität Stanford haben eine Studie durchgeführt, bei der das Internet-Nutzungsverhalten der US-Bürger untersucht wurde. Dabei kam ans Tageslicht, dass die exzessive Nutzung des weltweiten Netzes für jeden achten Amerikaner zu einem Problem wird.

Laut der Studie zeigen fast 14 Prozent der amerikanischen Internet-Nutzer Anzeichen einer Abhängigkeit. Insgesamt befragten die Forscher in 50 Bundesstaaten mehr als 2500 Personen und wollen so einen ersten Einblick in die Auswirkungen verlängerter Surf-Sessions gewinnen.

Rund 69 Prozent der Befragten bezeichneten sich als regelmäßige Nutzer des Internets. Sechs Prozent waren der Meinung, dass ihre sozialen Kontakte leiden würden, weil sie zuviel Zeit online verbingen. 14 Prozent gaben an, dass es ihnen schwer fiele, längere Zeit nicht auf das Web zuzugreifen.

Nach Angaben der Forscher hielten es 9 Prozent der Befragten, ihre unebgründete Nutzung des Internets zu verheimlichen, während 3,7 Prozent der Meinung waren, dass sie sich auch ohne Internet zwanghaft mit dem WWW beschäftigen.

Weitere 9 Prozent gaben an, dass sie das Internet nutzen, um Problemen im Alltag zu entfliehen, während mehr als 12 Prozent der Befragten nach eigener Auffassung häufig länger das Internet nutzen, als ihnen lieb ist.

Die Verfasser der Studie gehen davon aus, dass auch Web-Angebote zu einer Abhängigkeit führen könnten, von denen man es nicht gerade erwartet. So äussert sich ein Zwang auch durch das Abrufen von E-Mails im Fünf-Minuten-Takt oder auch das ständige Aktualisieren von Blogs und anderen Webseiten in der Hoffnung auf neue Informationen.

Quelle: Winfuture.de (http://www.winfuture.de/news,28934.html)