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Voodoo
13.02.2007, 09:09
Banderas und Hoffman klauen die Mona Lisa


Denn als der Italiener Vincenzo Perugia am 21. August 1911 mit einem großen, eingewickelten Bild unter dem Arm den Louvre in Paris verließ, ahnte niemand: Der Mann stahl gerade das wohl berühmteste Gemälde der Welt: die "Mona Lisa" von Leonardo da Vinci.

Die Dreistigkeit des Coups schreit geradezu nach einer Verfilmung - das finden zumindest Antonio Banderas und Dustin Hoffman. Der hispanische Frauenschwarm und Hollywoods Edelmime planen den Thriller "Lovers, Liars and Thieves". Zwar ist noch nicht offiziell bestätigt, dass es wirklich um den historischen Raub gehen soll, doch die Parallelen sind auffällig: Im geplanten Film überreden Banderas und Hoffman einen italienischen Tischler, die Mona Lisa zu klauen. Der echte Dieb war zwar von Beruf Anstreicher, aber auch er hatte zwei geheimnisvolle Komplizen.

Alles für Mamma Italia!

Filmreif ist übrigens auch Perugias Begründung für den Diebstahl: Er gab damals an, er habe das Bild "zurück nach Hause" bringen wollen, da Napoleon es den Italienern "gestohlen" habe. Dieses "edle" Motiv war auch der Grund, warum Perugia mit lediglich sieben Monaten Gefängnis davonkam. Nach der Tat verstaubte das weltberühmte Kunstwerk zwei Jahre lang in einem Koffer unter Perugias Bett, bevor es gefunden wurde.

Dass Perugia der Raub überhaupt hatte gelingen können, erboste damals ganz Frankreich. Das Gemälde war ohne jede Sicherung an die Wand gehängt worden und das Fehlen fiel zwei Tage lang niemandem auf. Man nahm schlicht an, der Restaurateur hätte die Mona Lisa wie üblich zum Ausbessern mit nach Hause genommen. Heute ist das Werk durch dickes Panzerglas und moderne Sicherheitselektronik geschützt - zuletzt im Kino zu bestaunen, als sich Tom Hanks und Sophie Marceau in "The Da Vinci Code" damit herumschlagen mussten.

Ein wunderbarer Stoff also, den Regisseur Jeremy Leven da auf die Kinoleinwand bringen darf. Und wie schon bei seiner letzten Regiearbeit "Don Juan DeMarco" stehen ihm nach Johnny Depp und Marlon Brando mit Hoffman und Banderas erneut zwei echte Hochkaräter zur Seite. Bei einem Budget von immerhin 35 Millionen Dollar könnte ihm also ein großer Coup gelingen.