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Voodoo
26.02.2007, 10:01
Federer löst Connors als Weltrekordler ab


Roger Federer erscheint in der Tennis-Weltrangliste die 161. Woche ohne Unterbrechung auf Position eins. Der Schweizer lässt damit einen ehemaligen US-amerikanischen Superstar hinter sich.

bRoger Federer rangiert in der an diesem Montag veröffentlichten Tennis-Weltrangliste wieder auf Position eins - wer hätte auch daran gezweifelt. Schließlich ist das seit mehr als drei Jahren so. Doch der 26. Februar 2007 markiert trotzdem einen weiteren bedeutenden Höhepunkt in der Karriere des besten Spielers überhaupt. Der 25-jährige Schweizer ist seit 161 Wochen ununterbrochen auf Platz eins der Branche, was noch kein Tennisprofi vor ihm geschafft hat. Kein Andre Agassi, kein Rod Laver, kein Boris Becker und auch kein Pete Sampras. Am längsten hatte es zuvor der Amerikaner Jimmy Connors vom 29. Juli 1974 bis 22. August 1977 an der Spitze der Tennis-Welt ausgehalten, doch an diesem Montag ist er seinen Weltrekord los.
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«Es ist schön, den Rekord zu haben», sagte der zehnfache Grand- Slam-Sieger aus der Schweiz am Sonntag am Rande des Tennisturniers in Dubai, wo er an diesem Montag gegen den Dänen Kristian Pless sein Unternehmen Titelverteidigung startet. «Ich bin natürlich stolz darauf, weil es meine Beständigkeit zeigt und es hart ist, diese Bestleistung zu brechen.» Doch mit Connors wolle er sich nicht vergleichen. Der Tennis-Exzentriker, der inzwischen als Trainer mit Andy Roddick arbeitet, habe weit mehr Turniersiege geholt und «ob ich mit 40 Jahren auch noch spielen werde, weiß ich nicht».



Warten auf den 20. Juli 2009

In der Gesamtwochen-Statistik der Weltrangliste ist Federer als Fünfter noch ein kleines Licht. Sollte sich die erdrückende Dominanz des frisch gebackenen Australian-Open-Siegers allerdings fortsetzen - und wer wagte, daran zu zweifeln - dann könnte er am 20. Juli 2009 Sampras als den «Dominator» ablösen, der mit 286 Wochen am längsten auf Platz eins rangiert hat. Zum Vergleich: Steffi Graf war 377 Wochen die Spitzenreiterin auf der WTA-Tour.

Schon jetzt steht fest, dass Federer am 7. Mai am viertplatzierten John McEnroe vorbeiziehen wird. «Big Mac» scheint davon wenig erfreut zu sein, gab er doch unlängst Tipps, wie man Federer bezwingen könne. Dass man ihn als Feindbild aufbauen solle, findet Federer allerdings als Quatsch. «Wer gegen mich gewinnen will, muss mich nicht hassen», sagte er. «So was bringt mich nicht aus der Ruhe. Der Gegner muss es schon

Reife Leistung. Ich muss zugeben, dass ich kaum Spiele von ihm gesehen habe. Im Gegensatz zu früher interessiert mich Tennis nicht mehr so sehr. Doch Federer ist mir dennoch sehr sympathisch (hab einige Interviews gesehen) und von der Leistung her muss er auch galaktisch sein. Bin gespannt, was er noch alles an Rekorde knacken wird.

Nirvana
26.02.2007, 10:21
Grand Slam Turniere schaue ich immer noch ziemlich gerne, obwohl ich zugeben muss früher zu Zeiten von Edberg mehr Tennis verfolgt zu haben. Kann aber auch daran liegen, dass ich früher auch aktiv mehr gespielt habe :)

Federer ist davon abgesehen der absolute Wahnsinn, wie der die Australien Open gespielt und gewonnen hat ... respekt :hail:

Voodoo
26.02.2007, 10:23
ja, zu Zeiten von Graf, Becker, Edberg, Chang, Agassi und letztendlich Sampras hab ich mehr Tennis verfolgt.

MaX PoWeR
26.02.2007, 21:44
Der Federer ist seit Jahren das Maß aller Dinge im Tennissport. An dem kommt einfach keiner vorbei. Wenn man mal irgendwo wirklich von "rulen" sprechen kann, dann hier. Vielleicht noch zu vergleichen mit Schumi in seinen besten Zeiten ;)

Hatte neulich erst ne Diskussion mit nem Kumpel, ich habe die Meinung vertreten, dass Snooker immer sehr spannend ist, weil man weder vorm Turnier noch vor einem Match ne halbwegs zuverlässige Prognose machen kann, und er meinte nur das wäre im Tennis doch genauso :D