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Voodoo
24.04.2007, 12:52
Amiga-Fans können sich auf neue Hardware freuen


Seit im Dezember letzten Jahres das von der Firma Hyperion entwickelte Betriebssystem AmigaOS 4.0 fertiggestellt wurde, fehlt es den Fans der früher weit verbreiteten Spieleplattform nur noch an entsprechender Hardware, die auch in einem größeren Maßstab zu günstigen Preisen verfügbar ist.

Wie Amiga Inc. und ACK Software Controls nun mitteilten, sollen in Kürze zwei neue Plattformen auf den Markt kommen, die speziell für das neue AmigaOS 4.0 gedacht sind. Nach monatelangen Verhandlungen und verschiedenen Hardware-Designs habe man sich nun auf zwei verschiedene Konzepte geeinigt, hieß es.

Es soll ein Basis-Modell geben, das für rund 500 Dollar auf den Markt kommen wird und vor allem Einsteiger ansprechen soll. Für gut 1500 Dollar soll zudem eine Variante für anspruchsvollere Anwender angeboten werden. In beiden Fällen bleibt die PowerPC-Architektur die Basis. Endgültige Angaben zur Herstellung und den Preisen sollen in Kürze veröffentlicht werden.

Voodoo
09.05.2007, 09:06
Großer Amiga - Spezifikationen und Preis bekannt

Ab Winter 2007 soll es soweit sein


Das mitunter Rätsel aufgebende Unternehmen Amiga Inc. hatte im April 2007 überraschend neue Amiga-Hardware ankündigt, die gemeinsam mit dem Kleinserien-Hersteller ACK Software Controls entwickelt wurde. Während weiterhin ungeklärt scheint, was mit dem von Hyperion entwickelten Betriebssystem AmigaOS 4.0 ist, verriet Amiga nun auch den Preis und die technischen Details des größeren der beiden geplanten Amiga-Systeme.

Im Falle des "großen" neuen Amiga-Modells kommt ein moderner, auf IBMs Power-Architektur basierender stromsparender Dual-Core-Prozessor von P.A. Semi zum Einsatz. Der "PWRficient PA6T-1682M (http://www.pasemi.com/processors/pwr1682M.html)" beherbergt zwei mit 2 GHz getaktete 64-Bit-Prozessorkerne, die beide auf einen 2-MByte-Level-2-Cache zugreifen und über zwei DDR-2-Memory-Controller mit dem Hauptspeicher verbunden sind. Auch I/O-Logik beispielsweise für PCI-Express und Gigabit-Ethernet ist direkt im Chip zu finden. Den typischen Verbrauch gibt P.A. Semi mit 5 - 13 Watt an - bei starker Last sollen 25 Watt nicht überschritten werden.

Das im ATX-Formfaktor gehaltene Amiga-Board verfügt über vier DDR-2-DIMM-Steckplätze, einen PCI-Express-x16-Steckplatz für Grafikkarten, je einmal PCI Express X2 und X1 sowie einen herkömmlichen 32-Bit-PCI-Steckplatz. Zu den Schnittstellen zählen vier SATA-Ports (2x Silicon Image SiI3132) für Festplatten sowie sechs USB-2.0-Ports und zwei serielle Ports (UART) für Peripherie. Für die im Flash-EEPROM gespeicherte Firmware wird auf das GPL-Projekt U-Boot zurückgegriffen.

Das nun mit mehr Details vorgestellte Profi-Amiga-System soll komplett - also u.a. mit Speichermodulen, Laufwerken und Gehäuse - für 1498,- US-Dollar angeboten werden. Erst im Winter 2007 soll es aber soweit sein. Ob AmigaOS 4.0 trotz des Streits mit Hyperion (http://www.golem.de/0705/52015.html)vorinstalliert sein wird, blieb Amiga Inc. weiterhin Antworten schuldig.

Beim kleinen Amiga-Modell für 489,- US-Dollar kommt ein Flex-ATX-Mainboard mit Freescale MPC8349E System on Chip (SoC) zum Einsatz, die Taktrate soll zwischen 400 und 667MHz liegen. Dazu kommen ein DDR-2-DIMM-Slot für max. 1 GByte RAM, drei PCI-Steckplätze (2x 33 MHz, 1x 66 MHz), zwei Gigabit-Ethernet-Ports, 4x USB 2.0, zwei serielle Ports, ebenfalls vier SATA-Ports (Sil3114), Onboard-Sound (C-Media CMI8738) und ein gesockeltes EEPROM für die U-Boot-Firmware. Wann es mit dem Vertrieb losgeht, soll in Kürze bekannt gegeben werden.

Amiga Inc. und ACK versprechen, dass die neuen Amigas für die heutigen Anforderungen und auch für die Zukunft entwickelt wurden, doch bei der derzeitigen Ungewissheit und den vielen Jahren des hin und her wirkt das doch etwas surrealistisch.

Voodoo
09.05.2007, 09:07
Hört sich sehr interessant an, muss ich sagen. Ich war ja größter Fan des damaligen Amigas. Und das dieser hier nur so wenig Strom verbraucht ist fantastisch. Jetzt kommt es nur noch auf 2 Dinge an. Wie ist die Leistung und wie wird der Preis in Deutschland sein. Ich hab allmählich die Schnauze voll von $ = € Umrechnungen.