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View Full Version : Buch - DSA - Sand und Blut



Voodoo
27.12.2007, 11:14
<div style="background-color:#8b4545;width:100%;height:5px;" target="_blank"><img src="images/spacer.gif" width="1" height="5"></div><table bgcolor="#ffffff" border="0" cellspacing="10" width=100% background="http://articles.myrabbits.de/GERtranz.jpg" style="background-repeat:no-repeat"><tr align="left"><td width="50"></td><td width="150"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3453213831.03.LZZZZZZZ.jpg" width="150" border="0"></td><td>DSA - Sand und Blut

Kategorie:<br>Fantasy, Deutschland 2002

Autor(en):<br> Alexander Wichert

Verlag und Anzahl Seiten:<br>Heyne Verlag, 283

Preis:<br>gebraucht ab 11€ bei Amazon (http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3453213831/ref=dp_olp_1?ie=UTF8&qid=1198746823&sr=8-1)</td></tr></table><div style="background-color:#8b4545;width:100%;height:5px;" target="_blank"><img drc="images/spacer.gif" width="1" height="5"></div>


Inhalt:



Nach sieben Jahren im Exil kehrt der Grande Irato Ugolinez nach Al'Anfa zurück. Nichts ist mehr, wie es war, und dennoch ist er fest entschlossen, sich an seinen Feinden zu rächen. Ein tödliches Intrigenspiel beginnt, das schon bald außer Kontrolle zu geraten droht ...
Irato Ugolinez kehrt nach mehreren Jahren des Exils nach Al’Anfa zurück und will seine Position als Grande wieder einnehmen, sich an seinen Feinden rächen. Jedoch muss er, wie nicht anders zu erwarten, feststellen, dass sich einiges getan hat. Zudem ist er selbst kaum mehr als eine Marionette in den Händen seines eigenen Vetters, dessen Pläne sich allerdings mit Iratos zu decken scheinen.

Viel mehr Sorgen bereitet ihm sein Sohn, der sich ausgerechnet in seinen Erzfeind verliebt hat. Notgedrungen gibt Irato ihm das Versprechen, seinen Geliebten, Vittorio Dianguez, ein halbes Jahr lang nicht zu töten. Sollte er ihn dann immer noch lieben, würde er nichts unternehmen.

Hinter diesem Versprechen brodelt die Al’Anfanische Intrigenküche – von allen Seiten. Der Weg, seinen Feind vernichtend zu schlagen, wird Irato bald offenbar. Es muss an dem Punkt geschehen, den Dianguez liebt, in der Öffentlichkeit und unter den Augen aller Fanas: Mit den Gladiatoren in der Arena, dem Ort wo unter dem Jubel des Publikums das Blut der Verlierer in den Sand rinnt...


Der Autor:


Alexander Wichert (http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Wichert) begann bereits im Alter von 14 Jahren zu schreiben und eine erste Erzählung wurde bei Bastei-Lübbe im Rahmen der Geisterjäger John Sinclair-Lesergeschichten veröffentlicht. Alexander maturierte und studierte dann zuerst Jura, was er jedoch nach zwei Semestern abbrach. Ein Wechsel zur Universität Duisburg-Essen folgte, wo er einen Magister Artium in Mittelalterlicher Geschichte, Alter Geschichte und Amerikanistik erwarb. Seine akademischen Schwerpunkte lagen dabei in der Kriegs- und Militärgeschichte.

Wesentliche kreative Anstöße erhielt Wichert im dem Schreibworkshop, den die Amerikanistin Elizabeth von Schoff an der Universität hielt. Dort lernte Alexander Wichert andere Autoren kennen und erwarb Kenntnisse in Literatur- und Schreibtheorie, was zu zunehmender Professionalisierung führte. Nach dem Weggang der Dozentin gründete Alex Wichert seine eigene Autorengruppe, das ProjektPhönix, zu deren Mitgliedern unter anderem Tom Liehr, Iris Kammerer, Heike Wolf, Judith Rau, Hans Peter Röntgen, und Anja Krebber gehören. Die Autorengruppe tagt virtuell auf einer Mailingliste.

Alex wanderte 2005 nach England aus, wo er mit Partner im London Borough of Bromley lebt. Er war zuerst als Research Assistant bei einer Londoner Marketing Research-Firma tätig, wechselte dann aber im Oktober 2007 zu einem Finanz- und Business-Magazin, wo er als Redakteur arbeitet. In seiner Freizeit betreibt Alex Wichert Florett-Fechten und Taijiquan.


Eigene Meinung:


"Sand und Blut" ist ein eher ungewöhnliches Buch für die Romanreihe. Es ist keine Abenteuergeschichte im klassischen Sinne, sondern ein Intrigenspiel, dass mich anfangs etwas an "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas erinnert hat: Es geht wie bei Dumas um einen Mann, der nach vielen Jahren in seine Heimatstadt zurückkehrt, um sich an seinen Feinden zu rächen.

Allerdings hält "Sand und Blut" einem solchen Vergleich nicht lange stand. Aber das soll es ja wahrscheinlich auch gar nicht. Um die Geschichte wirklich packend und spannend werden zu lassen, bleibt Iratos großer Gegenspieler Vittorio Dianguez-Karinor etwas zu blass. Nach dem Anschlag mit dem Skorpion wartet man als Leser leider vergeblich auf einen weiteren Gegenschlag gegen Irato Ugolinez. So kann dieser in aller Ruhe seinen Rachefeldzug planen und durchführen, ohne dass ihn jemand dabei großartig stört. Auch hat man nie wirklich das Gefühl, dass einer der Pläne von Ugolinez einmal schief gehen könnte.

Trotz aller Kritik hat mir der Roman aber dennoch recht gut gefallen, insbesondere weil es innerhalb der DSA-Reihe mal etwas anderes ist. "Sand und Blut" ist durchaus unterhaltsam und vor allen Dingen flüssig zu lesen.

Und nun die schon fast obligatorische Kritik an den Covern der Romane der DSA-Reihe. Auch bei diesem Band kann man es leider mal wieder als nicht besonders passend bezeichnen. Das Umschlagsbild stellt einen einäugigen Mann mit Rondrakamm (Schwert) dar, der etwas Eiähnliches in der Hand hält. Das Bild ist zwar recht hübsch anzusehen, mit dem Inhalt des Romans hat es aber wahrlich nichts zu tun. .... Note 2.