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View Full Version : Buch - Markus Heitz - Der Krieg der Zwerge



Voodoo
27.12.2007, 14:49
<div style="background-color:#8b4545;width:100%;height:5px;" target="_blank"><img src="images/spacer.gif" width="1" height="5"></div><table bgcolor="#ffffff" border="0" cellspacing="10" width=100% background="http://articles.myrabbits.de/GERtranz.jpg" style="background-repeat:no-repeat"><tr align="left"><td width="50"></td><td width="150"><img src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3492700934.03.LZZZZZZZ.jpg" width="150" border="0"></td><td>Der Krieg der Zwerge

Kategorie:<br>Fantasy, Deutschland 2004

Autor(en):<br> Markus Heitz

Verlag und Anzahl Seiten:<br>Piper Verlag GmbH, 608

Preis:<br>für 14€ bei Amazon</td></tr></table><div style="background-color:#8b4545;width:100%;height:5px;" target="_blank"><img drc="images/spacer.gif" width="1" height="5"></div>


Inhalt:



Der zweite Teil schließt nahtlos an den Ersten an. Nach dem Sieg über den Verräter aus dem ersten Teil, soll das Geborgene Land von Feinden gesäubert und das Reich der Fünften neu besiedelt werden. Tungdil wird die Ehe zu seiner Geliebten Balyndis verwährt, doch kurz darauf lernt er die Hübsche Myrmianda kennen. Der Krieg der Dritten gegen all die anderen Zwergenstämme entfacht von neuem und nimmt plötzlich ungeahnte Ausmaße an. Doch kurz darauf sehen sich die Bewohner des Geborgenen Landes einer neuen Gefahr gegenüber: Den Avataren

Während das Geborgene Land und der Zwerg Tungdil mit seinen Freunden noch den Sieg über den Verräter Nôd'onn feiern, macht sich eine letzte Ork-Armee heimlich auf den Weg nach Norden, um das Zwergenreich der Fünften zu erobern. Das Schwarze Wasser, das Vermächtnis des Toten Landes, hat sie unsterblich werden lassen. Zu allem Unglück endet der Feldzug gegen die Albae, die dunklen Elben in Dsôn Balsur, im Streit zwischen Zwergen und Elben.

Tungdil sucht Verbündete bei den geheimnisvollen ausgestoßenen Zwergen und wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert: Er hört von Salfalur, dem Mörder seiner Eltern und Kriegsherr beim Stamm der Dritten, den Zwergentötern. Allerdings benötigt er ihn und dessen Volk ebenfalls als Verbündete. Tungdils Herz geht neue Wege. Bei den Ausgestoßenen findet er eine Zwergin, die seine Liebe zu Balyndis ins Wanken bringt. Da mehren sich die Zeichen, dass eine Bedrohung aus dem Westen tatsächlich an den Grenzen des Geborgenen Landes aufmarschiert, der die Völker nicht gewachsen zu sein scheinen. Denn was unternimmt man gegen göttliche Widersacher? War es ein Fehler gewesen, Nôd'onn zu vernichten? Die Zwerge bieten den Angreifern dennoch die Stirn, Tungdils Heldenmut ist ein weiteres Mal gefordert.


Der Autor:


http://www.misterfantastik.de/catalog/redaktion/artikel/artikelbilder/markusheitz2.jpg]Bild[/url] von Markus HeitzMarkus Heitz (http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Wichert) wurde 1971 in Homborg geboren. Nachdem Heitz 1991 sein Abitur an der katholischen Privatschule Johanneum in Homburg abgeschlossen und im folgenden Jahr seinen Grundwehrdienst in Bexbach verrichtet hatte, studierte er bis ins Jahr 2000 Deutsch und Geschichte auf Lehramt. Anschließend arbeitete er als freier Journalist bei der Saarbrücker Zeitung. Heute lebt er – nach seinem Durchbruch mit dem Roman Die Zwerge – als freier Autor und Mitbesitzer eines Irish Pubs in Zweibrücken.


Eigene Meinung:


Größtenteils kann ich die selben Worte verwenden, wie zu meiner Rezension zum ersten Buch der Reihe. Daher kopiere ich ausschnittweise die wichtigsten Stellen auch hier rein und ergänze sie weiter unten durch neue Aussagen speziell zu diesem Buch.


Wenn auch die Geschichte in "Die Zwerge" nach meiner Meinung als eine einzuschätzen ist, die für Fantasy recht typisch ist, so präsentiert sie Markus Heitz doch so geschickt und mit vielen Wendungen, dass das Geschehen reich an Abwechslung und das Buch durchweg hoch spannend ist. Richtig gut hat mir persönlich gefallen, dass das Verhalten der einzelnen Charaktäre sehr authentisch rüber kommt und Keiner mit sonderbaren Entscheidungen für künstliche Spannung sorgt. [...]

Die Sprache ist flüssig, liest sich sehr zügig, ist ausgeschmückt mit vielen Adjektiven. Es kommt sehr viel an Atmosphäre beim Leser an [...]

Die Charaktere werden vom Autor derart präsentiert, dass der Leser recht schnell eine gute Vorstellung von ihnen bekommt. [...] Auch stellt der Autor einige zweifelhafte Figuren vor, die nicht eindeutig einer Seite zugeordnet werden können, sondern sich eher in der Grauzone bewegen. Erst nach und nach kommt deren wahres Gesicht zum Vorschein.

Eine kleine Warnung für die Zartbesaiteten unter uns. Gerade in der ersten Hälfte des Buches wird an bluttrünstigen Szenen nicht gegeizt.

Fazit: Ein fantastisches Buch über die Eigentümlichkeit, Sturheit und Liebenswürdigkeit der Zwerge, deren Abenteuer mir einige wunderbare Lesestunden verschafft haben.

Auch der zweite Teil der Buchreihe erzählt eine abgeschlossene Geschichte, die an der Geschichte von Teil Eins direkt ansetzt und an der einige Sonnenumläufe später im dritten Roman angeknüpft wird. Zwar kann man die Bände auch getrennt lesen und ohne den jeweils anderen zu kennen, doch ist es für den Fan und Leser sicherlich angenehmer und spannender, die beiden Bücher chronologisch zu durchschmökern.

Wie schon im Buch davor ist die Geschichte sehr schwer vorherzusehen und bietet mit ihren vielen Wendungen eine spannungsgeladene Atmosphäre, die dem Leser immer wieder aufs neue veranlasst "nur noch ein Kapitel" zu schmökern. Die lebendige Art und Weise von Markus Heitz eine Geschichte zu erzählen ist wirklich fantastisch und dürfte den einen oder anderen zu einem Fan seiner Werke machen. Bei mir hat es geklappt. Nicht umsonst wurde das Buch mit dem "Deutscher Phantastikpreis 2005" ausgezeichnet.

.... Note 1.

greenmachine
15.01.2008, 11:00
Super Buch. Genauso spannend wie das erste Buch. :top:

Auch die Note 1.

zierfisch
15.01.2008, 12:01
dito 1 !!!

kRaL
15.01.2008, 12:42
find ich auch ;)