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View Full Version : EA möchte Take 2 kaufen



Voodoo
13.03.2008, 16:00
Electronic Arts bietet 2 Milliarden US-Dollar für Take 2

BildDie heiße Phase ist eröffnet: Nachdem Electronic Arts bislang vergebens versuchte, das Management von Take 2 zum Verkauf zu überreden, legt EA den Take-2-Aktionären jetzt ein feindliches Übernahmeangebot vor und bietet rund 2 Milliarden US-Dollar für den Konkurrenten.

In einer Erklärung (http://investor.ea.com/phoenix.zhtml?c=88189&p=irol-newsArticle&ID=1118263&highlight=)geht EA in die Offensive: Ab sofort bietet der Publisher den Take-2-Aktionären an, ihre Anteilsscheine für den Preis von 26 US-Dollar pro Stück zu übernehmen - insgesamt knapp 2 Milliarden US-Dollar und 64 Prozent mehr als der Wert der Take-2-Aktien am 15. Februar 2008. An diesem Tag hatte EA dem Management des GTA- und Bioshock-Publishers ein nichtöffentliches Übernahmeangebot unterbreitet, das allerdings abgelehnt wurde. Am 24. Februar 2008 ging EA mit seinen Plänen (http://www.golem.de/0803/58227.html)dann an die Presse.

Das neue Angebot gilt bis zum 11. April 2008 und auch nur dann, wenn es von einer Mehrheit der Aktionäre angenommen wird. John Riccitiello, CEO von EA, zeigt sich zuversichtlich, dass seine Übernahmepläne erfolgreich verlaufen: "Das ist eine großartige Chance für die Aktionäre von Take 2. Wie glauben, dass die Investoren von Take 2 dieses Übernahmeangebot als die beste Möglichkeit erkennen, den Wert ihrer Anlagen in Take 2 zu maximieren", sagt er. "Für die Aktionäre von Electronic Arts würde die Kombination unserem bereits starken Portfolio weiteres geistiges Eigentum hinzufügen."
Quelle Golem (http://www.golem.de/0803/58377.html)

Jejolore
13.03.2008, 16:09
OMG NEIN!
Nach zig Spielen die durch EA gepublished wurden war Army of Two das Erste, das wiedermal Blut zeigte. Sollte es EA gelingen nun auch Take2 zu übernehmen wird es wohl bald ein GTA geben das nur mehr aus Sportspielcharakteren und FluffyFluffy Stoppelpistolen besteht....

NEIN EA! Nein zur Globalisierung im Spieleprogrammierbereich!

Voodoo
13.03.2008, 16:15
sehe ich ähnlich. Die sind doch total Krank!

Deadman
13.03.2008, 18:29
Ich muss auch gestehen, dass ich EA nicht mehr lustig finde. Irgendwo muss dem Monopolismus ein Ende gesetzt werden.

Sgt Ultra
13.03.2008, 19:01
Gabs da nich mal nen Bericht das EA die Fehler aus der Vergangenheit nich nochmal machen will...? :D

Voodoo
13.03.2008, 19:10
das ist schon unglaubliche 2 Wochen her. Die kamen wohl zum Entschluss, dass die Vergangenheit wohl doch nicht so schlecht war :)

Deadman
13.03.2008, 22:12
Gabs da nich mal nen Bericht das EA die Fehler aus der Vergangenheit nich nochmal machen will...? :D
Damit haben sie ja den Fehler gemeint, die aufgekauften Traumfabriken wie die ein gebratenes Hähnchen zu behandeln - erst schön knusprig und lecker braten und vorführen, dann langsam vernaschen, anschließend das Mark aus den Knochen saugen und zum Ende hin weg schmeißen.

Voodoo
28.03.2008, 11:47
Ich hab mich mit dem Thema nun ausgiebig beschäftigt und einige Artikel sowie Datenbanken durchforstet. Und das Thema ist wirklich ernst zu nehmen. Ein Zusammenschluss hätte schwere Folgen für erwachsene Spieler, da Take2 schließlich diese Gruppe als Hauptzielgruppe haben.

Take 2 gilt bei vielen dieser Spieler als sympathisch-ungebügelter Außenseiter, als eine Art Jesse James der Spielebranche und Hort mutiger Kreativität, was so Spiele wie The Darkness, Manhunt, Prey, Bioshock, GTA Serie, Mafia und Max Payne, die sich ausnahmslos an Erwachsene Spieler mit Vorlieben für ernste Themen, zeigen. Dabei ernteten manche Spiele wie die GTA Serie oder Manhunt massive gesellschaftliche Kritik, ohne dass sich Take 2 sonderlich drum kümmerte. Dies verschaffte der Schmiede bei einem guten Teil der Spieler eher Respekt als Ablehnung und gilt als Ausweis für kreativen Ungehorsam.

EA wird wird dagegen von vielen als glatter, fantasieloser Gigant wahrgenommen, der die Kreativität dem Massenmarkt opfert. Kann sich zum Beispiel jemand vorstellen, was mit GTA passiert, sobald die politisch korrekte Einstufungspolizei von EA es in den Hände bekommt?! Oder eine Civilization Serie (Take2 hat die Rechte derzeit), die jährlich herauskommt und nur markinal verändert wird (meist zum schlechteren).

Zudem leidet der Konkurrenzkampf deutlich darunter. Den meisten dürfte bekannt sein, dass die NBA Live, FIFA und NHL Serie schon länger schwächelt und von den 2K Serien (NBA 2k, NHL 2k usw) längst überholt wurden. Mit einer Übernahme kann sich EA seinen härtesten Konkurrenten im Sport Geschäft von Leib halten und sich bequem wieder der eigenen Serie (oder auch nicht) widmen.

Und die Chancen, dass Take 2 von EA gekauft wird, stehen sehr hoch. Denn Take 2 wird größtenteils von einer Interessengruppe aus Investmentfonds gesteuert. Die wollen natürlich soviel Geld wie möglich machen, vor allem auch für sich selbst. Das Management Team hat sich direkt im Anschluss an das vertrauliche EA Angebot 600.000 Aktien überschreiben lassen, die im Fall einer Firmenübernahme sofort zu Geld gemacht werden dürfen. Nach derzeitigem Börsenstand ist das Paket 16 Millionen Dollar Wert. Das spricht stark für eine Übernahme.

Jejolore
28.03.2008, 11:50
*heul* nein nein nein - diese Profitgier ist doch echt zum kotzen!

The Nemesis
28.03.2008, 13:00
Die Macht des Aktienmarktes :)
Die schlimmste Erfindung der jüngsten Menschheitsgeschichte.
Noch vor der Atombombe :P

Sleip`
28.03.2008, 15:56
hier eine aktuelle news zu diesem thema:

EA lässt nicht locker

Der Aufsichtsrat Take-Twos hatte den Aktionären des Publishers empfohlen (http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PC-CDROM/1868/1756903/Take_Two.html), nicht auf das Angebot von Electronic Arts einzugehen - der Marktführer hat den Konkurrenten derzeit im Visier und hatte nach dem Scheitern inoffizieller Gespräche ein offenes Angebot an alle Anteilshaber des Unternehmens ausgesprochen, 26 Dollar pro Wertpapier bietend.

Die Offerte war bis zum 11. April gültig, die Geschäftsführung Take-Twos hatte aber gestern die ursprünglich für den 10. April anberaumte Jahreshauptversammlung der Anteilshaber auf den 17. April verlegt. EA reagierte nun seinerseits und teilte heute mit, dass man die Frist der Offerte bis zum 18. April verlängert.

Das Angebot ist aber nun an eine Bedingung verknüpft: Der Aufsichtrat muss das gestern ausgeprochene Stockholders Rights Agreement zurücknehmen. Mit dieser in Fachkreisen auch als Giftpille bezeichneten Maßnahmen versucht das Management des Übernahmekandidaten derzeit, den Aufkauf des Unternehmens zu erschweren - sollte eine Person oder Firma versuchen, mehr als 20 Prozent der Aktien an sich zu reißen, so hätten derzeitige Anteilhaber Anspruch auf weitere Aktien. Damit würde eine feindliche Übernahme spürbar teurer, muss der ambitionierte Möchtegern-Eigentümer doch tiefer in den Geldbeutel greifen, um die erforderliche Mehrheit zu erreichen.

Sollte die Giftpille bewilligt werden, könnte Take-Two bis zu 1,5 Mio. weitere Aktien an bisherige Anteilhaber ausgeben - in diesem Fall würde EA nur noch 25,74 Dollar (http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/712515/000119312508068058/dsctota.htm) pro Anteilschein bieten.

"Das Ansinnen des Take-Two-Aufsichtsrats, eine potenzielle Transaktion zu verzögern, stellt ein Risiko für die Anteilhaber dar," lässt EA verlauten und betont nochmals, dass das gebotene Preis 64 Prozent über dem damaligen Wert der Aktie liegt; auch würde ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen strategisch wie auch finanziell Sinn machen für alle involvierten Parteien."

Quelle: 4players.de (http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PC-CDROM/1868/1757363/Take_Two.html)

rage
28.03.2008, 16:44
ich hasse ea inzwischen regelrecht. anfang der neunziger waren sie ein regelrechter qualitätsgarant, hauptsächlich für simulationen. inzwischen haben sie viele der einst besten spieleschmieden aufgekauft wie z.b., BULLFROG (magic carpet, dungeon keeper, syndicate wars), WESTWOOD (C&C Reihe), MAXIS (die ganzen SIM-Games) und zuletzt BIOWARE (Baldurs Gate, Icewind Dale, Jade Empire) für glaub 996 Mio. Dollar. Wetten in paar jahren hört man von bioware und deren rollenspiele nichts mehr wie damals bei bullfrog und origin :(

Voodoo
31.03.2008, 17:33
Was sagt das Kartellamt zu Take 2?

EADerzeit tobt eine Übernahmeschlacht zwischen Electronic Arts und Take-Two: Nachdem das Management eine inoffizielles Angebot des Marktführers abgewiesen und Verhandlungen vor der Veröffentlichung von Grand Theft Auto IV abgelehnt hatte, entschloss sich EA dazu, an die Öffentlichkeit zu gehen und allen Aktionären des Konkurrenten ein bis zum 11. April geltendes Angebot (26 Dollar pro TT-Anteilsschein) zu unterbreiten.

Der Aufsichtsrat Take-Twos reagierte daraufhin, verschob die für den 10. April anberaumte Jahreshauptversammlung und kündigte zudem ein Stockholders Rights Agreement an. Diese so genannte Giftpille würde im Falle eines möglichen Übernahmeversuchs die Ausschüttung weiterer Aktien an derzeitige Wertpapierbesitzer ermöglichen und so den Kauf des Unternehmens nochmals erschweren, würde dieser doch teurer ausfallen.

Die Antwort EAs wiederum ließ nicht lange auf sich warten: Der Publisher verlängerte die Frist des Angebots bis zum 18. April und betonte auch, dass man nur 26 Dollar pro Aktie zahlen wird, falls das Stockholders Rights Agreement zurückgenommen wird - andernfalls werden nur 25,74 Dollar fällig.

Auf N'Gai Croals Blog stellt sich Justin Blankenship die Frage, was denn eigentlich das US-Kartellamt, die Federal Trade Commission (FTC), zur Übernahme sagen wird. Der Kauf des Konkurrenten könnte EA eine absolute Vormachtstellung im Sportbereich verschaffen. Die 2K-Serien stellen bisher die einzige ernsthafte Konkurrenz zu EAs Madden-, NBA- und NHL-Reihen dar. Der Marktführer besitzt zudem die Exklusivrechte hinsichtlich der NFL-, PGA-, NASCAR- und FIFA-Lizenzen. Im Falle einer Übernahme würde man zudem noch die Exklusivrechte an der US-Baseballliga MLB bekommen - die hatte sich Take-Two nämlich noch vor einiger Zeit gesichert.

Ein Monopol im Sportbereich könnte in einem Preisdiktat seitens des Publishers resultieren, welcher zudem seine Marktmacht ausnutzen könnte, um auch Konkurrenten in anderen, nicht exklusiv gesicherten Sportarten fernzuhalten.

ScreenshotDie FTC musste bisher noch nicht bei Übernahmen in der Spielebranche einschreiten, Blankenship, einst selbst beim Kartellamt tätig, unkt allerdings, dass sich dies im Falle der aktuellen Pläne ändern könnte. Er geht nicht davon aus, dass eine Fusion vollständig untersagt werden würde - EA könnte allerdings gezwungen werden, Entwickler und einige der derzeit exklusiv gehaltenen Lizenzen an Konkurrenten abzugeben, um einen gesunden Wettbewerb zu ermöglichen.

Das aber wiederum könnte dem ambitionierten Käufer die Freude an der Übernahme verderben, wäre diese nun doch weniger attraktiv. Außerdem könnten derzeitige finanzielle Arrangements "entgleisen", sollte der Prüfprozess der FTC länger als die standardmäßigen 30 Tage dauern. Man solle den Zusammenschluss zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht als "unvermeidbar" erachten, die Situation könnte vielleicht noch "interessanter als erwartet werden."

Quelle 4Players

rage
04.04.2008, 19:50
in der aktuellen gamestar ist auch ein artikel zu dem thema.

aus dem geht hervor, dass take two auf jedenfall verkauft wird, nur an wen steht noch nicht fest. ea ist nicht der einizige interessent. desweiteren wird ea auf jeden fall weiter kaufen, wenn es nicht take two wird, wird es halt ein anderes unternehmen. als weitere kandidat wird ubisoft gehandelt, die zwar der 4. größte publisher sind, aber eben doch zu klein um auf dauer bestehen zu können. da die fusion von blizzard und vivendi nun ea vom thron auf platz 2 der größten publisher verband hat, muss und will ea nun auf jeden fall nachlegen.

Nirvana
04.04.2008, 23:48
regulierung !!! scheiss ami unternehmen ... in europa wäre sowas nicht möglich ...

Voodoo
23.04.2008, 17:46
US-Kartellamt zückt die Lupe

BildVor einiger Zeit hatte Justin Blankenship geunkt, dass eine Übernahme von Take-Two durch Electronic Arts in dieser Form keineswegs reibungslos über die Bühne gehen muss, selbst wenn sich beide Unternehmen über eine Fusion einigen würden. Der Grund: Auch die Kartellämter haben bei dem Zusammenschluss ein Wörtchen mitzureden, im Falle USA also die Federal Trade Commission (FTC), für die Blankenship einst tätig war.

Dort dürfte man sich nämlich besonders dafür interessieren, ob EA durch den Zukauf eine marktbeherrschende Stellung im Sportbereich aufbauen kann, schließlich war Take-Twos 2K Sports-Label in der jüngeren Vergangenheit der einzige ernsthafte Konkurrent bei der Umsetzung von Sportarten wie Eishockey, Basketball oder American Football gewesen. Durch die Übernahme würde EA zudem in den Besitz der Rechte an der in den USA ebenfalls sehr populären Baseball-Liga MLB kommen.

Laut Blankenship hat die FTC mittlerweile einen "Second Request" an den Publisher übermittelt. Mit anderen Worten: Das US-Kartellamt sieht Klärungsbedarf. Eine derartige "zweite Anfrage" gehe über das Standardprozedere hinaus und werde nur bei wenigen Fusionsbestrebungen gestellt, erläutert Blankenship.

Die FTC verlangt demnach nun eine vollständige Einsicht in alle Akten, werde zudem alle für Zusammenschluss relevanten Wirtschaftsdaten untersuchen und außerdem Leute aus dem Handel und Mitarbeiter konkurrierender Publisher befragen. Dies könne laut Blankenship in "Hunderten, wenn nicht gar Tausenden Kisten voller Akten" resultieren.

Damit ist auch der standardmäßige 30-Tage-Zeitraum hinfällig, in dem normalerweise Fusionen abgenickt werden, bei denen es keine Bedenken gibt. Selbst wenn sich EA und Take-Two nun einigen würden - eine Untersuchung der FTC werde wohl Monate dauern, in seltenen Fällen hatten die Beteiligten sogar mehr als ein Jahr warten müssen.

Grundsätzlich seien exklusive Lizenzen wie beispielsweise die Rechte an NFL oder FIFA kein kartellrechtliches Problem - im Falle einer Fusion würde das Unternehmen aber auf einen Schlag mehrere Lizenzen und Entwicklerteams erwerben. Die FTC werde sich beispielsweise wohl fragen, wie die Kunden reagieren würden und könnten, falls sich EA dann plötzlich dafür entscheiden würde, den Preis eines NHL-Spiels um fünf bis zehn Prozent anzuheben. Gäbe es dann keine wirklichen Alternativen auf dem Markt, so wäre dies recht bedenklich.

Eine mögliche Konsequenz hatte Blankenship schon früher dargelegt: EA könnte dann dazu gezwungen werden, einige Lizenzen und vielleicht auch Entwicklerteams an die Konkurrenz abzutreten, um einen gesunden Wettbewerb zu ermöglichen. Das wiederum könnte die Fusion oder zumindest den derzeit gebotenen Übernahmepreis unattraktiver für das Unternehmen machen.

Voodoo
20.05.2008, 09:38
Electronic Arts verlängert Übernahmeangebot für Take 2

Electronic Arts spielt auf Zeit: Nachdem die letzte Frist zur feindlichen Übernahme von Take 2 am 16. Mai ereignislos abgelaufen war, verlängert EA jetzt erneut - bis zum 16. Juni 2008. Der gebotene Übernahmepreis wird entgegen den Erwartungen vieler Analysten nicht erhöht.
Bis zum 16. Mai 2008, den vergangenen Freitag, konnte Electronic Arts genau 6.210.261 Aktien von Take 2 für die gebotenen 25,74 US-Dollar kaufen. Damit hat sich EA gerade mal acht Prozent an Take 2 gesichert. Jetzt verlängert EA seine Offerte an die Aktionäre von Take 2, deren Anteilsscheine zu kaufen, bis zum 16. Juni 2008. Damit bietet EA unverändert rund 2 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro).

Der Vorstand von Take 2 empfiehlt seinen Aktionären weiterhin, das Angebot auszuschlagen, und verweist auf das Portfolio an erfolgreichen Spielen, mit denen die Firma ihren Wert auf eigene Faust erhöhen möchte. "Die Rekordumsätze mit Grand Theft Auto 4 in der ersten Woche nach Veröffentlichung bestätigen seinen Status als das erfolgreichste Computerspiel aller Zeiten und als Blockbuster, der es mit jedem anderen Entertainmentprodukt aufnehmen kann", verweist etwa Ben Feder, CEO von Take 2, auf die bisherigen Verkaufszahlen von GTA 4. Das Unternehmen hat allein in der ersten Woche nach Release rund sechs Millionen Einheiten abgesetzt und damit Umsätze in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar realisiert.
Quelle Golem.de (http://www.golem.de/0805/59800.html)

Jejolore
20.05.2008, 12:35
Haha nix da - Sieht nicht gut aus für EA :)

*happy*

h a e p i i i
25.05.2008, 18:46
Sehr gut. EA bekommt mal nicht was sie wollen. Nur durch Geld scheint man wohl doch nicht mehr alles erreichen zu können. :top:

clubic
25.05.2008, 20:34
Ist ja auch mal dreist nur 2 Mrd $ zu bieten, für ein Unternehmen, dass alleine mit einer "Episode" GTA ca 1 Mrd umsetzen kann.

So wird das nix leibe EA fuzzis.

Voodoo
25.05.2008, 20:51
gta ist quasi das einzige richtig gute Zugpferd, das immer wieder Geld in die Kasse spülen. Die anderen Spiele sind zwar super, aber meist einmalig oder verkaufen sich "schlecht". GTA4 war ja auch nicht günstig bei der Herstellung. Also ist auch nicht alles reingewinn. Manche Schmieden von Take2 fahren auch ordentlich Schulden ein. Das muss alles mit eingerechnet werden.

clubic
25.05.2008, 21:09
naja voo das hab ich schon Berücksichtigt. Aber wenn man sich mal so die Übernahmen anschaut, dann ist das immer der Umsatz über einige Jahre. Und ich denke 2 Mrd sind da viel viel viel zu wenig.

Vorallem durch den kassenschlager GTA.

Voodoo
25.05.2008, 21:20
Ist schlecht zu beurteilen, da ich nicht die Bücher von Take2, im Gegensatz zu EA, einsehen kann. Ich denke aber auch, dass es schon noch höher ginge. Bin aber froh, dass sie so wenig geboten haben, da ich take2 weiterhin selbstständig sehen möchte.

Deadman
10.06.2008, 13:20
Ubisoft als Retter von Take 2?
Take 2 wehrt sich gegen eine Übernahme durch Electronic Arts - und sucht nach Alternativen. Eine besonders gut passende haben die Analysten des amerikanischen Wirtschaftsblatts Forbes gefunden. Sie schlagen eine Allianz zwischen Take 2 und Ubisoft vor.

EA hat währenddessen sein feindliches Übernahmeangebot von rund 2 Milliarden US-Dollar (rund 1,3 Milliarden Euro) bis zum 16. Juni 2008 verlängert
Quelle: Golem.de (http://www.golem.de/0806/60280.html)

The Nemesis
17.08.2008, 13:28
Gibt's da eigentlich Neues dazu?

Sleip`
18.08.2008, 19:50
Gibt's da eigentlich Neues dazu?

aktuelle news von heute:

In den vergangenen Monaten hatte das Take-Two-Management Electronic Arts die kalte Schulter gezeigt und das Übernahmeangebot des Marktführers mehrfach abgelehnt. Die Offerte sei zu niedrig, hieß es stets, man sei selbst dabei "strategische Alternativen" mit nicht näher genannten Parteien zu erörtern.

Heute wurde nun eine der Firmen genannt, die für derartige Gedankenspiele in Frage zu kommen scheint: EA höchstselbst. Wie Take-Two mitteilt, haben beide Firmen eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet, "um den formalen Prozess der Evaluierung strategischer Alternativen" beginnen zu können. EA kann nun einen erneuten Blick in die Geschäftsbücher des Konkurrenten werfen - die letzte Bewertung Take-Twos fand laut Unternehmensangaben Anfang 2007 statt.

EA soll sich nun selbst von der Wirkung der seitdem eingeleiteten Maßnahmen überzeugen können, so Aufsichtstratschef Strauss Zelnick. Die Unternehmensführung ist weiterhin der Überzeugung, dass das derzeitige Angebot - 25,74 Dollar pro Anteilsschein - zu niedrig ist.

EA selbst hat sich übrigens im Gegenzug bereit erklärt, die Frist der Offerte, die heute ausläuft, nicht mehr zu verlängern.

Quelle: 4Players.de (http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/PC-CDROM/1868/1830453/Take_Two.html)

Deadman
15.09.2008, 11:57
EA gibt auf: Übernahme von Take-Two ist gescheitert


EA schluckt Take2 doch nichtNach monatelangem Werben hat der Spielekonzern Electronic Arts seine Bemühungen, den Konkurrenten Take-Two zu übernehmen, jetzt offiziell aufgegeben. EA gab am Sonntag bekannt, dass die Übernahmegespräche erfolglos verliefen.

Man habe sich deshalb entschlossen, Take-Two nicht zu übernehmen. EA hatte sich im August mit Take-Two darauf geeinigt, zunächst hinter geschlossenen Türen weiter zu verhandeln, nachdem ein öffentliches Angebot über einen Kaufpreis von rund zwei Milliarden US-Dollar ausgelaufen war.

Die Führungsetage von EA gab sich trotz der gescheiterten Übernahme zuversichtlich. Man sei keineswegs enttäuscht, dass das Geschäft nicht wie erwartet über die Bühne ging, so das Unternehmen. Das Angebot sei fair gewesen, doch Take-Two war angeblich "nie etwas, das EA gebraucht" hätte.[...]

Quelle: Winfuture (http://winfuture.de/news,42228.html)