PDA

View Full Version : EA besorgt über den Weiterverkauf von Spielen



Deadman
01.09.2008, 10:40
EA besorgt über den Weiterverkauf von Spielen

EAEA, einer der größten Publisher der Welt, besorgt der Weiterverkauf von Spielesoftware. Der Konzern beobachtet den wachsenden Markt der Second-Hand-Software aufmerksam, da dieses Vertriebsmodell dem Publisher nicht zu Gute kommt und gar den Absatz neuer Spiele schädigen kann.


Jens Uwe Intat, Europachef von Electronic Arts, äußerte sich zu dem – aus Sicht der Publisher – branchenweiten Problem bei Gamesindustry.biz. Demnach sei es für den Publisher ein Problem, dass gebrauchte Spiele, die weiterverkauft würden, keine neuen Umsätze für den Hersteller erwirtschaften. Dieser verdiene nur ein Mal an seinem Produkt – wie oft es danach gekauft und weiterverkauft wird, ist nebensächlich. Gerade diese Weiterverwertung von Software entwickle sich jedoch zu einem immer potenteren Zweig des Marktes. So erzielt beispielsweise GameStop, ein Unternehmen, das weltweit über 5000 Filialen unterhält, bereits ein Viertel des Umsatzes mit gebrauchten Spielen.


Im Vergleich zu anderen Märkten, bei denen ebenfalls Secondhand-Geschäfte getätigt werden, handele es sich im Software-Bereich jedoch um eine Spezialität: Der Wert der Software sinkt nicht durch Verschleiß; Spiele seien auch beim vierten Eigentümer noch so gut wie beim ersten. Aus diesem Grunde könne es einem Käufer auch egal sein, ob er ein Software-Produkt aus zweiter Hand oder neuwertig kauft.


Um dieser Tatsache begegnen zu können, will Electronic Arts zukünftig mehr Inhalte online anbieten und sich diese bezahlen lassen. Auf diese Art solle der Wert eines Spieles nicht nur von der Disc abhängen, sondern auch mit den Online-Möglichkeiten verbunden werden. Mit dem Handel für gebrauchte Software will man sich hingegen nicht anlegen, da dieser ein wichtiger Absatzkanal sei.


Quelle: Computerbase.de (http://www.computerbase.de/news/software/spiele/2008/august/ea_weiterverkauf_spielen/)

Nirvana
01.09.2008, 10:46
die kommen auf Ideen unglaublich ... :stupid2:

Deadman
01.09.2008, 10:48
Naja... siehe Valve. So neu ist das Konzept nicht.

MaX PoWeR
01.09.2008, 10:50
So ganz stimmt das ja nicht, eine CD/DVD verschleisst auch im Laufe der Zeit und wird irgendwann nicht mehr lesbar sein, ausserdem kann ich den Key nur einmal für Support oder Onlinespielen verwenden, insofern ist das Spiel beim 3. oder 4. Nutzer schon längst nicht mehr das gleiche, wie beim ersten.

Den ersten Satz des Artikels verstehe ich allerdings nicht so ganz :p

Deadman
01.09.2008, 10:54
Beschwer dich bei Computerbase

MaX PoWeR
01.09.2008, 10:55
Ist keine Beschwerde, nur ne Feststellung, wobei das ja noch nichtmal falsch sein muss, klingt nur total bescheuert...

Voodoo
01.09.2008, 10:56
Du musst bei den Spielen differenzieren. Nur bei einem minimalen Bruchteil der Spiele, gibt es einen Online Key. Weiterverkauft werden ja eher Rollenspiele, Adventures, Sportspiele usw.

MaX PoWeR
01.09.2008, 11:00
Wobei Sportspiele auch oft Onlinekomponenten haben. Verschleiss hat man trotzdem, verstehe das selber nicht, wieviele meiner alten cDs nicht mehr laufen, obwohl ich sie jahrelang nicht aus der CD-Tasche genommen habe :grübel:

Deadman
01.09.2008, 11:03
Ist keine Beschwerde, nur ne Feststellung, wobei das ja noch nichtmal falsch sein muss, klingt nur total bescheuert...
/signed.
Ich hing auch grübelnd über dem ersten Satz. Dann kam ich zu dem Schluss, dass meine Deutschkenntnisse einfach nicht exorbitant genug ausgeprägt sind um den komplexen Satzbau dahinter zu begreifen.

Zum Topic:
In erster Linie bekommst du ein Spiel das funktioniert. Support hab ich beispielsweise noch nie in anspruch genommen.

Diablo
01.09.2008, 11:10
Naja wenn man Support braucht weiss ich ja an wen ich mich als erstes wende ;) wobei ich die idee von steam eigentlich gut finde wenn ich mal spontan lust auf ein neues Spiel habe und kein bock hab innen laden zu gehen oder es gerade sonntag ist, kann ichs mir einfach runterladen. Ich denke das die Sache sich zum Großteil auch auf Konsolen Spiele bezieht, da diese ja nicht Key gebunden sind und meistens auch online nicht spielbar sind.

Voodoo
01.09.2008, 11:20
Wenn die das wirklich irgendwie einführen, dass man Spiele nicht mehr weiterverkaufen kann, dann werde ich mir sicherlich nur noch 10% so viele Spiele kaufen wie bisher. Denn ich habe wirklich kein Geld übrig jeden Monat ein Spiel zu kaufen. Bisher kompensierte ich es immer, dass ich nach dem durchspielen, das Spiel wieder verkaufte. Es sei denn es ist wirklich so ein Spiel, das man zig mal durchspielen könnte oder ich unbedingt behalten möchte.

Becks
01.09.2008, 11:23
Was für ein Quatsch, dass die sich darüber aufregen. Man sollte es doch mit anderen Produkten vergleichen. Bei ähnlichen Dingen wie CDs oder Bücher gibt es auch florierende Gebrauchtläden. Deswegen verzichtet aber niemand auf aktuelle CDs, wenn er sie überhaupt kauft.
Bei Autos zum Beispiel ist ein florierender Gebrauchtmarkt = hoher Wiederverkaufswert doch ein extrem erhebliches Kaufmerkmal. Diese Seite der Medaille wurde "zufällig" nicht beachtet.