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Nirvana
16.12.2008, 16:19
Bundesamt warnt vor Microsofts Internet Explorer

BildFinger weg vom Internet Explorer - das empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Eine Sicherheitslücke ermöglicht es, Schadsoftware über den Browser einzuschleusen. Es genügt, infizierte Webseiten aufzurufen. Ein Sicherheitsupdate steht noch aus.

Viele Tausend Websites sollen es schon sein, die Internet-Explorer-Nutzer derzeit zum Einfallstor für Viren machen könnten. Ausgerechnet am vergangenen Dienstag, als Microsoft sein monatliches Patch-Paket mit Windows-Updates freigab, wurden erste Berichte veröffentlicht, wonach im Internet Explorer 7 eine sogenannte Zero-Day-Lücke klafft, die bereits eifrig von Hackern ausgenutzt wird. Jetzt mehren sich Berichte, wonach die Lücke immer häufiger ausgenutzt wird, um Schadsoftware auf Windows-PCs einzuschleusen.

Besonders hinterhältig ist dabei, dass es offenbar ausreicht, eine mit entsprechender Schadsoftware infizierte Website anzusurfen. Weitere Aktionen seitens des Betroffenen sind nicht nötig. Stattdessen dringt die Schadsoftware durch die Lücke in den Rechner ein, kann beispielsweise weitere Schadprogramme nachladen.

Betroffen seien derzeit vor allem asiatische Webseiten, die teilweise unabsichtlich zum Träger der Infektion wurden. So berichtet TrendMicro, Hersteller von Sicherheitssoftware, dass unter anderem eine beliebte chinesische Sport-Webseite befallen sei.

kompletter Artikel (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,596687,00.html) von Matthias Kremp (Quelle: spiegel.de)