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View Full Version : Brettspiel - Das Spiel des Lebens



janni
24.01.2009, 14:18
Bild
Das Spiel des Lebens

Mitspieler:
für 2-4 (2-6) Mitspieler
Kategorie:
Lebensplanung & Glück
Spieldauer:
variabel 40 bis 90 Minuten

empfohlen ab 8 Jahren


eigene Meinung: Note 3,0 (zu schnell langweilig)

Das alte Spiel des Lebens von 1980 (USA,1960) hat uns als Kindern oft sehr viel Spaß gemacht. Auf dem relativ großen detailliert bebilderten Spielplan sind zahlreiche Plastikaufbauten angebracht. Anstatt zu würfeln dreht man an einem von 1 bis 10 durchnummeriertes Glücksrad. Das Spiel ist ein reines Glücksspiel und die Wahlmöglichkeiten sind begrenzt.
Generation Now hingegen läßt dem Spieler (max 4 Mitspieler) mehr Selbstbestimmung da der Weg frei gewählt und auch mehrmals genommen werden kann. Es ist ganz lustig gemacht und amüsiert auch Erwachsene mehr als der Vorgänger. Es ist aber (gesellschaftlich korrekt) noch immer nicht möglich Kinder zu bekommen ohne zu heiraten. Auch hier kann man Glück oder Pech haben, doch durch den Spielaufbau ist es kein reines Glücksspiel mehr. Die Karten und Ereignisse sind zum Teil sehr sehr lustig und fordern manchmal auch zu kleinen Geschichten oder gar Tänzen vor den Mitspielern auf.

BildSpiel des Lebens:
Alle Spieler ziehen reihum, gewürfelt wird mit dem bereits erwähnten „Glücksrad“. Ein jeder Spieler hat zu Beginn des Spiels gerade sein Abitur abgeschlossen und steht vor der Entscheidung, ob er gleich „losarbeiten“ will und sofort Gehalt erhält, oder einen Kredit für ein Studium aufnimmt, wodurch er mehr Auswahlmöglichkeiten bezüglich seines zukünftigen Gehaltes und auch eine besseres Aussicht auf ein höheres Gehalt bekommt. Sobald ein Spieler einen Beruf (von „Verkäufer“ über „Rockstar“ bis „Anwalt“ sind verschiedenste vertreten) ergriffen hat, bekommt er vor jedem seiner weiteren Züge sein Gehalt ausgezahlt, dreht dann das Glücksrad und zieht die entsprechende Anzahl Felder voran. Auf roten Stoppfeldern muss er vorzeitig halt machen, bei Weggabelungen muss er sich entscheiden wo er langgeht. Abschließend führt er die Anweisungen des Feldes, auf dem er gelandet ist aus, die Spanne reicht hier vom Gewinn oder Verlust kleinerer Geldbeträge über Casinospiele bis zur Geburt von Kindern , welche dann hinter dem Ehepartner im Auto Platz nehmen. So würfelt ein jeder Runde um Runde, kauft so viele Statussymbole (als Schutz vor bösen Ereignissen) und Lebensversicherung (als langfristige Geldanlage) wie möglich, bis schließlich die Pensionierung erfolgt. Ab diesem Zeitpunkt hat man noch etwa 25 Felder zu überwinden, welche einen den Großteil des angesparten Vermögens wieder verlieren lassen, bevor man endlich in der „Herrschaftlichen Villa“ ankommt, sofern man nicht schon zuvor Pleite gegangen ist und im Altersruhesitz auf die verbleibenden Spieler wartet und sich mit Glücksspiel die Zeit vertreibt. Ist schließlich der letzte Spieler in einem der beiden Gebäude angekommen, so wird das Geld ausgezählt, der vermögendste Spieler hat schließlich gewonnen.

BildGeneration Now:
Das Highlight des Spiel des Lebens der Generation 2007 ist das "elektronische Rad des Lebens". Die moderne Variation des Drehrades gibt nicht mehr nur die Bewegungspunkte für die Spieler vor. Vielmehr eröffnet die elektronische Bedieneinheit den Spielern in Verbindung mit einer "Kreditkarte" neue und spannende Spielmöglichkeiten. Auf der Karte speichert die Einheit das ganze Leben, verwaltet Lotteriegewinne und Geldverkehr, und dient zur Verwaltung des Hausbesitzes. Zu Beginn jeder Runde steckt der Spieler seine eigene Karte in das Rad und würfelt. Automatisch bekommt man nun Lebenspunkte und Geld gutgeschrieben und auch abgezogen. Autos und kredite kosten zB Geld, ebenso wie Kinder, die aber gleichzeitig Lebenspunkte einbringen.
Und überrascht das Spiel mit Kindersegen oder führt vor den Altar zur Eheschließung, untermalt die Bedieneinheit die freudigen Ereignisse mit den passenden Melodien. Dank der leicht zu bedienenden Elektronik ist die Spieldauer – und somit die Zeit, in welcher die Spielfreunde ihr Glück auf der Straße des Lebens suchen – frei wähl-und programmierbar.

Geschichte (von wiki):
Das Spiel beruht auf dem von dem Lithographen Milton Bradley 1860 entwickelten und 1861 in den USA veröffentlichten Spiel The Checkered Game of Life, welches wiederum auf dem noch viel älteren Spiral-Laufspiel Gänsespiel beruht.
1959 wurde der Spielzeug- und Spieleentwickler Reuben Klamer von MB beauftragt, ein Spiel anlässlich des 100jährigen Bestehens von Milton Bradley zu entwickeln. Er wurde durch The Checkered Game of Life inspiriert, welches er in den Archiven von Milton Bradley entdeckt hatte. 1960 wurde das Spiel dann in den Vereinigten Staaten als The Game of Life veröffentlicht.

mehr:
Natürlich gibt es das Spiel des Lebens auch längst in anderen Varianten. Sponge Bob ist ja fast überall zu finden und auch Karten- oder 2 Spieler Varianten sind erhältlich ... siehe Hasbro (http://www.hasbro.com/games/kid-games/gameoflife/de_DE/)

MaX PoWeR
24.01.2009, 15:04
Spiel des Lebens fand ich ehrlich gesagt immer ziemlich langweilig.

greenmachine
24.01.2009, 15:34
Jupp, ich auch.

clubic
24.01.2009, 15:35
Ich hab letztes Jahr die NEw Generation variante bekommen mit dem "tollen" Computer"

Also toll ist, dass man keinen "Banker" mehr braucht, aber allgemein ist mir das Spiel zu linear und quasi auch zu einfach. Auch hat man keinerlei Möglichkeit seine Kontrahenten zu beeinflussen, was dem Spiel noch mehr reiz nimmt.

Becks
24.01.2009, 17:41
Ich hab das Spiel immer bei meiner Oma mit meinen Cousins gespielt - war immer die Sonntag nachmittag Beschäftigung. Heute würd ichs nicht mehr spielen wollen.

Worf
28.01.2009, 19:07
jupp das spiel plätschert so vor sich hin, kein wirklicher strategieanteil

btw. wenn sich einer für ein richtig komplexes, aber unglaublich spannendes und super aufgemachtes Strategiespiel interessiert, dann schaut euch "Cuba" an

http://www.brettspiele-report.de/cuba/