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Voodoo
27.03.2009, 12:10
Weg mit DRM, her mit CEG!

Custom Executable Generation: Die Software ist nicht mehr an den Rechner, sondern den Nutzer gebunden.

Valve rührt an der Game Developers Conference kräftig die Werbetrommel für seinen Download-Service Steam. Das Ende von DRM-geschützten Spielen wird verkündet, stattdessen gibt es eine neue Lösung: CEG. Das bedeutet Custom Executable Generation und soll im für Entwickler frei verfügbaren Software-Paket Steamworks mit enthalten sein. Es unterbinde einerseits Piraterie, lasse andererseits Usern aber die Freiheit, ihre Spiele dort zu installieren, wo sie möchten.

wie das Prinzip funktioniert und weitere Infos in den Rabbits News (http://www.myrabbits.de/article.php?action=details&id=4204).

Voodoo
27.03.2009, 12:11
Noch eine DRM-Lösung für Spiele

Stardock möchte Goo als neue DRM-Lösung etablieren.

Game-Publisher sind unzufrieden mit dem hohen Anteil an Raubkopien von PC-Games, die User noch unzufriedener mit entnervenden DRM-Lösungen wie etwa SecuROM. Neue Ideen müssen her und eine davon wurde an der GCD ‘09 von Stardock präsentiert. Sie nennt sich Goo, was soviel wie Game Object Obfuscation bedeutet (und damit nichts mit dem Game World of Goo zu tun hat).

Goo verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie CEG, das Valve gestern als Lösung für Steam präsentiert hatte. Anstatt nämlich die gekauften Games an einen Rechner zu binden, so dass man sie sonst nirgends installieren und auch kaum weiterverkaufen kann, bindet Goo die Spiele direkt an den Nutzer. Will heissen: Die DRM-Lösung ist bereits im Game integriert und wird nicht als zusätzliche Software auf dem PC installiert. Man muss sich einfach mit E-Mail Adresse und Serialnummer ins Game einloggen und schon kanns losgehen. Wer das Spiel nicht mehr möchte, kann seinen eigenen Zugang blockieren lassen und die Lizenz an den neuen Käufer weitergeben.

Stardock lanciert den neuen Service laut bigdownload.com (http://news.bigdownload.com/2009/03/25/gdc-2009-stardock-unveils-goo-for-impulse/) am 7. April. Ebenfalls nächsten Monat will das Unternehmen verkünden, welche Publisher sich für das Arbeiten mit Goo interessieren. Auf mich macht die Lösung bis jetzt einen hervorragenden Eindruck.