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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum keine Frauen zu den Gefährten gehörten



Selan
29.04.2003, 19:41
Zwar etwas veraltet, aber lustig:
oder: Hast du die Schuhe gesehen?
Endlich ist er da, der erste Teil des großen Fantasy-Eposes: „Der Herr der Ringe, die
Gefährten“. Leider wurde von viele Kritikern bemängelt, dass in dem Film kaum Frauen mitspielen. Jedoch sind wir der Meinung, dass es gute Gründe gibt, weshalb keine Frau mit
auf die lange Reise gehen konnte, um den Ring zu zerstören.
Stellen wir uns einmal die zwischenmenschlichen Verwicklungen vor, welche eine Frau in dieser Gruppe auslösen würde. Wir können davon ausgehen, dass sich die Gruppe nicht „erst“
am Ende des Filmes getrennt hätte, wahrscheinlich wären sie nicht erst einmal bis nach Moria gekommen. Wie das mit Männern nun einmal so ist, hätten sie sich alle in die Frau verliebt, alle außer einem, dem Elb (Legolas). Leider werden Frauen von solchen unnahbaren Typen angezogen, so dass er das Hauptziel ihres weiblichen Charmes gewesen wäre. Des hätte damit geendet, dass er keine ruhige Minute mehr gehabt hätte. Das kann auf die Dauer sehr anstrengend werden, auch wenn einige Männer das nicht glauben. Auch wären die anderen Gefährten sehr sauer auf ihn gewesen, da ihre Bemühungen ins Leere liefen und er sich nicht einmal anstrengen musste...
Aber gegen den Hormonstau lässt sich etwas tun, da Frauen nun einmal sehr reinliche Wesen sind, können wir davon ausgehen, dass sie jeden Morgen gebadet hätte. Da in jedem Mann irgendwo ein Spanner steckt, wären die Gebüsche rund um den See voll gewesen. Das hätte jeden Morgen noch größere Verzögerungen verursacht, als eine Frau es allein könnte (der Elb jedoch hätte sich natürlich nicht beteiligt).
Nachdem sie endlich akzeptiert hätte, dass sie den Elben nicht verführen kann, würde sie sich die anderen vornehmen um mit ihnen Spaß zu haben. Spätestens bei Aragorn hätte das wahrscheinlich Probleme gegeben, da dieser schon so gut wie vergeben war ( Stichwort: Arwen). Wenn Arwen davon erfahren hätte, wäre in Mittelerde wahrscheinlich kein Stein auf dem anderen geblieben.
Doch es gibt noch weitere Gründe, warum eine Frau die Gruppe nicht hätte begleiten können. Nichts hassen Frauen mehr als ungepflegtes Aussehen. Man kann davon ausgehen, dass sie sich mit einem Beautycase nicht zufriedengegeben hätte. Ihr Gepäck hätte wahrscheinlich das Körpergewicht des Zwerges schnell überschritten. Apropos Zwerg, sie wäre nicht mitgegangen, bis er zumindest zum Friseur gegangen wäre und auch dieser verfilzte Bart wäre ihr ein Grauen gewesen. Als nächstes hätte sie sich wohl die Hobbits vorgenommen: an behaarte Beine kann man sich gewöhnen, aber an behaarte Füße?!?
Dem Rest der Gefährten hätte sie „wertvolle“ Stylingtipps mit auf den Weg gegeben: Boromir hätte das ultimative Mittel gegen fettige Haare erhalten (der hatte verdammt fettige Haare, gesehen?), für Aragorn Tipps für eine sanfte Rasur, Gandalf eine Antifaltencreme,...nur Legolas bedürfte keine Tipps von ihr.
Frauen ticken nun einmal anders als Männer. Für das weibliche Geschlecht ist es völlig normal mindestens zwei Stunden in oder vor einem Schuhgeschäft zu stehen. Wie soll man ohne neue Schuhe (in jeder Ortschaft) auf solch eine lange Reise gehen?
Dabei müssen Männer dann auch Fragen über sich ergehen lassen, wie: „Sehen meine Beine nicht zu dick aus in solchen Stiefeln?“ Diese Falle ist heimtückischer als jeder Orkenhinterhalt. Man sollte sich merken, dass Frauen nie eine ehrliche Antwort wollen und auch Humor ist hier fehl am Platz. Man stelle sich nur vor, wie Pippin oder Merry sie auf ihre Orangenhaut hinweisen (natürlich nur zum Spaß).Gandalfs Kampf mit dem Balrog wäre ein Spaziergang gegen den folgenden Wutausbruch.
Falls sie es dennoch schaffen sollten Moria zu erreichen, würde die Frau wahrscheinlich erst einmal ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Putzen. Da es nicht in ihrer Macht steht die gesamten Minen allein aufzuräumen, müssten sogar die Orks mithelfen. Nun fragt sich der geneigte Leser vielleicht, wie sie diese dazu bringen würde mit anzupacken. Nichts ist für sie leichter, denn sie ist eine Frau. Orks werden nicht getötet, nein sie werden gefangen genommen und solange zugelabert, bis sie wünschten, dass man sie getötet hätte. Danach ist garantiert jeder Ork bereit freiwillig zu putzen, nur um ihrem Redefluss Einhalt zu gebieten.
Gut zu wissen, das auch Magier gegen so etwas nicht gefeit sind. Frauen sind neugierige Wesen und deshalb hätte sich Gandalf zwangsweise wohl mit ihren neugierigen Fragen über seine tollen Zaubertricks auseinandersetzen müssen.
Doch noch schlimmer wäre wahrscheinlich ihr Hang zum Tratschen gewesen, Wie schnell wäre der Elb (aus Rache wegen seiner Abfuhr ihr gegenüber) schwul geworden, der Zwerg zum ehemaligen Bodybuildingkönig vom Einsamen Berg und Pippin zum ersten Hauptgewinner bei „Wer wird Hobbitmillionär“. Böses Blut wäre auch hier vorprogrammiert gewesen.
Sicherlich hat es nicht nur Nachteile, wenn eine Frau mit auf Reisen geht. So kann man davon ausgehen, dass man immer und überall etwas warmes zu essen bekommt. Jedoch sollte man gerade als Elb aufpassen, dass nicht nach und nach alle Pfeile aus dem Köcher verschwinden, weil die Frau Rouladen machen möchte. Sicherlich könnte man die Orks auch mit (vergifteten) Rouladen Schach matt setzen, aber Pfeile eignen sich doch besser.
Letztendlich gibt es noch einen entscheidenden Grund, weshalb man nie, nie, nie eine Frau mit auf diese Reise nehmen sollte. Wenn man nach all den Qualen den Schicksalsberg erreicht hätte, würde sie es wahrscheinlich nie fertig bringen diesen wunderbaren, so hervorragend zu ihren Schuhen passenden Ring einfach ins Feuer zu werfen.