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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Wunder von Bern



Sith
01.10.2003, 20:43
Kategorie: Dokumentarfilm, Deutschland 2003
Kinostart: 16.10.2003
FSK: 6
Länge: 118 Minuten

Info:
Sommer 1954: In einer kleinen Bergarbeitersiedlung in Essen sieht der elfjährige Matthias Lubanski mit seiner Mutter und seinen Geschwistern voller Hoffnung und Sorge der Rückkehr seines Vaters aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entgegen. Christa Lubanski hat sich und ihre Kinder unter großen Entbehrungen durch Krieg und Nachkriegsjahre gebracht.
Längst hat der fußballbegeisterte Matthias in seinem Idol, dem Essener Stürmer-Star und Nationalspieler Helmut Rahn, einen Ersatzvater gefunden. Als der Taschenträger vom "Boss" verdient sich Matthias ein paar Groschen dazu, und Rahn bestätigt ihm, dass er nur dann gewinnen kann, wenn Matthias als sein Maskottchen bei den Spielen dabei ist. Das nimmt Matthias natürlich für bare Münze.

In der Schweiz erwartet man zu gleicher Zeit das Aufeinandertreffen der besten Fußballmannschaften der Welt. Während Sepp Herberger und seine Elf zur WM fahren, steht in Essen die Familie Lubanski vor einer Zerreißprobe: Vater Richard bleibt nach seiner Rückkehr verschlossen und aggressiv.

Als die deutsche Mannschaft überraschend ins Finale einzieht, will Matthias unbedingt nach Bern, um Rahn Glück zu bringen - doch Richard Lubanski hat für die Träume seines Sohnes kein Verständnis.

Am 4. Juli 1954 muss sich alles entscheiden ...



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A-TOM-IC
02.10.2003, 11:02
Also irgendwie hab' ich Siths Filmgeschmack falsch eingeschätzt o_O

Sith
02.10.2003, 12:00
:p ignorant

:D

Sleip`
02.10.2003, 19:41
*Lösch* :mrgreen: :wink:

rage
03.10.2003, 11:38
KICK !?! o_O

Voodoo
16.10.2003, 15:50
Es knisterte im Hauptsaal der wunderbar restaurierten Essener Lichtburg: Vor 1300 geladenen Gästen feierte Sönke Wortmanns "Das Wunder von Bern" seine Premiere. Von Politik - sogar Bundeskanzler Gerhard Schröder war anwesend - über Sport bis Film: Die Verfilmung des sensationellen WM-Erfolgs der deutschen Fußballnationalmannschaft von 1954 stößt durch die Bank auf großes Interesse.

Mit besonderer Spannung sahen sich die WM-Helden von '54 Horst Eckel und Ottmar Walter den Film an, aber auch der aktuelle Teamchef Rudi Völler ließ sich die Premiere nicht entgehen.

Sönke Wortmann hatte die schwierige Aufgabe, den verschiedenen Blickwinkeln seines Publikums gerecht zu werden. Dementsprechend dramatisierte er das Sportereignis, machte nicht einfach einen Fußballfilm über das Team von 1954, sondern verwob mit feinem Garn die sportliche Sensation mit den Lebensgeschichten der Menschen rund um das Finale: Ein Nachwuchsreporter (Lucas Gregorowicz) darf live berichten, seine junge Frau wird zur heimlichen Komplizin des Bundestrainers; der elfjährige Fußballfreak Matthias muss sich mit seinem vom Krieg verstörten Vater (Peter Lohmeyer) auseinandersetzen.

Finale für Wortmann

Bevor sich der Vorhang hob, sagte der Regisseur: "Dieser Film ist mit einem Budget von 7,5 Millionen Euro mein teuerster - ob er mein größter wird, werde ich ab übermorgen sehen. Ich habe Lampenfieber. Dies ist nach vier Jahren Vorbereitung heute mein Endspiel."

Die Nervosität erwies sich als unbegründet: Schon beim Abspann gab es donnernden Applaus, der minutenlang durch den Saal hallte.

Für die traditionsreiche Essener Lichtburg war die Premiere der Höhepunkt des Jahres: Die denkmalgerechte Restaurierung der traditionsreichen Lichtburg in Essen hatte 12 lange Monate gedauert. Am 16. März war sie zum 75. Betriebsjahr wiedereröffnet worden.

Filmverleih Senator, der "Das Wunder von Bern" mit sage und schreibe 413 Kopien in die deutschen Kinos bringt, rechnet für das Startwochenende mit einer Besucherzahl von 300.000 bis 400.000 Besuchern.