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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EA bestimmt die Spieleszene



Voodoo
26.09.2005, 10:54
Seit sich Electronic Arts 19,9 Prozent der Anteile an Publisher Ubisoft im vergangenen Dezember sichern konnte, brodelt die Gerüchteküche rund um eine mögliche Übernahme. Ubisoft-Chef Yves Guillemot wehrte sich jedoch stets vehement gegen eine solche Szenerie und selbst die französische Regierung bot mehrmals ihre Hilfe an.

Doch mittlerweile hat sich die Situation wohl geändert. Wie Guillemot in einem aktuellen Interview erklärt, könnte sich Ubisoft nicht gegen eine Übernahme seitens Electronic Arts zur Wehr setzen. Gleichzeitig stellt er aber auch klar, dass ein entsprechendes Angebot extrem großzügig ausfallen müsste. Die nächsten Wochen und Monate werden also die Spielebranche wieder in Atem halten.

Diese News hat mir schon zu schlucken gegeben. Ubisoft war bisher immer eine Firma, die kreativen Ideen Chancen gegeben hat. Wenn Electronic Arts so weiter macht, werden es bald nur noch Microsoft und Electronic Arts beim PC Spiele Markt geben. Wie findet ihr das?

Ich finde es total scheisse!!! Vor allem da Electronic Arts sich jeden Scheiss bezahlen lassen und den Kunden förmlich ausbeuten. Die NHL Ligen werden z.B. jedes Jahr geschlossen, so dass jeder, der weiterhin online spielen möchte, die neueste Erscheinung des Spiels kaufen müssen. Dann kostet soviel ich weiß das ganze auch noch monatlich Geld um auf die Server zocken zu können. (bin mir aber net sicher).

riKkTer^
26.09.2005, 11:07
ich finde die ganzen von ea releaseten spiele haben total ihre seele verloren. irdendwie steckt da keine "liebe" mehr drin. mich kotzt das an. ich kauf jetzt ea auf und geb den kleinen firmen ihre freiheit wieder. http://www.fh-augsburg.de/~rikkter/blorb/ugly-finger.gif

rieke
26.09.2005, 11:41
zum kotzen, da kann man echt nur noch auf die Firmen bauen wie piranha bytes oder Rockstar Games die ihr Genre schon seit Jahren fortsetzen und ihre Fans haben....

riKkTer^
26.09.2005, 11:43
bis sie auch aufgekauft werden ....

Voodoo
26.09.2005, 11:56
Piranja Bytes hätte gegen einen Übernahmeversuch gar keine Chance. Valve gehört ja inzwischen auch zu Electronic Arts (Falls es jemand noch nicht realisiert hat).

Deshalb kommt jetzt HL² in zich Editionen raus und DoD:Source kostet jetzt Geld und für das Mini-Mini-AddOn Lost Coast muss man auch zahlen. Lächerlich!

Totenhand
26.09.2005, 12:06
anfangs hatte ea ja fast nur ihre Sportspiele und das war okay, aber mitlerweile "erobern" sie ja immer neue Genremärkte. Das find ich ziemlich kacke. Hinzu kommt das EA gerne mal bestimmte Sachen einfach nur noch ausschlachtet wie z.B. HdR. Geb Rik da voll recht, die Spiele haben keine Seele und somit auch keinerlei anreiz für mich :\

Das mit DoD:Source find ich sehr schade, da ich es gerne gezockt hätte, aber denke nicht das ich da Geld für ausgeben werde. Zumindest im Moment nicht.
Die Preise stehen einfach nicht mehr im Verhältniss :stupid2:

rieke
26.09.2005, 12:23
jo gegn die Übernahme können sie nix machen, das stimmt... man kann aber trotzdem weiter solche Firmen unterstützen. Reaktion is besser als Resignation..

Voodoo
26.09.2005, 13:17
ich habe bisher jedes Gothic + Addon gekauft :) Auch andere Firmen mit geilen Spiele unterstütze ich durch käufe.

G@ndalf
14.10.2005, 09:16
Piranja Bytes hätte gegen einen Übernahmeversuch gar keine Chance. Valve gehört ja inzwischen auch zu Electronic Arts (Falls es jemand noch nicht realisiert hat).

Deshalb kommt jetzt HL² in zich Editionen raus und DoD:Source kostet jetzt Geld und für das Mini-Mini-AddOn Lost Coast muss man auch zahlen. Lächerlich!


stimmt nicht EA ist nur Publischer von Valvwe so wie es vivendi vorher war

aber ansonsten gebe ich euch recht ea ist ein scheiss verein und ich kaufe nur ea spiele wen ich sie onlein zocken will

rage
14.10.2005, 10:17
das einzig gute an so großen firmen wie ea ist zb. dass sie bei sportspielen sich die originallizenzen leisten können die sehr teuer sind. aber wenn ich daran denke was ea aus firmen wie bullfrog, westwood oder maxis (die mit abstand die besten spiele gemacht haben) gemacht haben scheiss ich auf lizenzen.

Voodoo
14.10.2005, 10:51
@gandalf
EA ist nicht nur ein gewöhnlicher Publisher. Der übt starken Druck auf Valve aus und beeinflusst so in vielerlei Hinsicht Entscheidungen, die dem Kunden eher negativ auffallen.

@Rob
richtig, jede dieser geilen Firmen sind tot. Nichts mit lieber Publisher :P

G@ndalf
14.10.2005, 13:03
naja EA ist mächtig aber Valve wer nicht zu ea gegangen wen es nicht lukrativ für sie ist
und ich vermute mal das EA an Steam intresiert ist als verkaufsplatform

Voodoo
14.10.2005, 13:13
alledings ist Valve nicht ganz freiwillig zu EA gegangen. Vivendi hat einen großteil ihrer Spielzunft verkauft. Darunter war neben Valve auch soviel ich weiß Blizzard.

Und irgend einen großen Publisher brauchen sie ja, wenn sie es verkaufen wollen. Klar, bei EA haben sie eine starke Rückendeckung. Aber ea schränkt die Kreativität nun mal sehr ein, da sie lieber auf altbewährtes setzen als in ein Risiko-Projekt.

Sith
14.10.2005, 13:45
Natürlich ist Valve freiwillig zu EA als Publisher gegangen... Vivendi und Valve haben sich gegenseitig vor Gericht gezerrt und sich wahrscheinlich auch wegen der Meinungsverschiedenheiten getrennt. Vivendi war vor allem Valve's Steam Service ein Dorn im Auge.

Voodoo
14.10.2005, 13:56
Laut Heise (http://www.heise.de/newsticker/meldung/38168) hat Vivendi schon vor einigen Jahren versucht sich von seiner Spielesparte zu trennen. Dass Valve darunter fiel, kam Valve bestimmt nicht ungelegen. Wie du schon sagtest. Die haben sich ständig gerichtlich gestritten (hier (http://www.golem.de/0409/33722.html) nachzulesen). Aber auch ohne Streit wäre Valve wohl zwangsläufig geflogen.

Mich würde interessieren ob jetzt EA auch vermehrt die Steam-Plattform nutzen wird um ihre eigenen Games direkt zu vermarkten. Schon einer was dazu gelesen?

Sith
14.10.2005, 14:11
Glaube ich nicht, da Steam Valve gehört und EA für Valve nur die Retail Produkte auf den Markt wirft, also die silbernen/goldenen Scheiben da.

Voodoo
14.10.2005, 14:13
Wenn wir schon bei EA sind. Gerade habe ich eine News (http://www.myrabbits.de/forum/showthread.php?t=7924) gepostet.

Voodoo
14.10.2005, 14:27
noch eine aktuelle News zu diesem Thema


Das Magazin Escapist blickt in einem Hintergrundreport auf die Geschichte der Übernahme von Origin durch Electronic Arts zurück - und vertritt provokante Thesen. Ein Ziel von EA-Gründer Trip Hawkins sei damals beispielsweise schlichtweg gewesen, einen starken Kontrahenten auszuschalten, weshalb schon vor dem Studiokauf Klagen und andere Störmanöver vorgefallen seien.

Kultdesigner Richard Garriott, einer der führenden Köpfe von Origin, habe sogar in Ultima 7 seine Meinung zu EA zum Ausdruck gebracht: Die beiden wichtigen NPCs Elizabeth (E) und Abraham (A) entpuppten sich als gefährliche Gegner, und die Gegenstände, aus denen der Hauptwidersacher des Spielers seine Macht bezog, waren die drei Teile des damaligen EA-Logos.

Zum Verkauf von Origin sei es schließlich auch aufgrund explodierender Herstellungskosten für Spiele gekommen - Gehälter für Stars wie Chris Roberts und Datenträger, die pro Stück 70 Cent kosteten (Origin-Spiele erschienen im Schnitt auf acht bis zehn Disketten) hätten die Barreserven aufgebraucht. Den kompletten Artikel können Sie hier (http://www.escapistmagazine.com/issue/14/4) lesen. Sie finden dort unter anderem Stimmen der Beteiligten.

Voodoo
28.10.2005, 12:43
<img src="http://www.gamezone.tv/bt/bild.php?newsbild=1&bild=peter(1).jpg&size=160&hsize=125" align="left" hspace="5" border="1">Spieleriese Electronic Arts konnte mit den Herr der Ringe-Spielen wie zum Beispiel Schlacht um Mittelerde oder Rückkehr des Königs einen kommerziellen Erfolg auf dem PC sowie mit den zahlreichen Konsolenportierungen verbuchen.

So war es umso erstaunlicher, das nicht Electronic Arts, sondern Ubisoft für Vertrieb sowie Entwicklung ausgewählt wurde, um Peter Jacksons Remake von King Kong in eine spielbare Version zu bringen. Peter Jackson der selbst begeisteter Zocker ist, gab einen einfachen und plausiblen Grund:
Er wollte gerne mit dem UbiSoft-Produzenten Michel Ancel zusammenarbeiten, da ihm das kommerziell erfolglose, aber von der Presse hoch gelobte Beyond Good & Evil sehr gefallen hatte.

Ein anderer von Jackson genannter Grund: er war unzufrieden bei der Zusammenarbeit mit Electronic Arts. So sollen die Entwickler an Spielideen des Filmemachers nicht interessiert gewesen sein, dann aber trotzdem behauptet haben, dass er sehr eng an der Entwicklung beteiligt war.

Electronic Arts hingegen behauptet, dass Peter Jacksons Beteiligung über die Erwartungen hinausgingen.

rage
04.11.2005, 18:17
EA arbeitet ja jetzt zusammen mit steven spielberg an PC-Spiele Projekten.

Voodoo
04.11.2005, 18:47
Jupp, hier (http://www.myrabbits.de/forum/showthread.php?t=7924) kann man genaueres drüber lesen.