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View Full Version : Review - F.e.a.r. (Ego Shooter)



Voodoo
03.11.2005, 11:19
F.E.A.R.

http://images-eu.amazon.com/images/P/B00024D1LE.03.LZZZZZZZ.jpg

Entwickler: Monolith
Publisher: Vivendi
Genre: Action
Releasedate: 08.10.2005
Homepage: F.E.A.R. (http://whatisfear.com/us/)
Preis: unbekannt
Altersfreigabe: Freigegeben ab 18 Jahren gemäß §14 JuSchG


Systemvoraussetzungen Windows XP
Pentium 1,4 GHz oder höher (oder vergleichbarer AMD)
256 MB RAM
Grafikkarte: Radeon 9600 oder höher
mind. 5000 MB freier Festplattenspeicher
DirectX9.0c


Story

FEAR – zu Deutsch: Angst. Im Spiel wird daraus ausgeschrieben First Encounter Assault Recon und ist eine geheime <a href="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_8890.jpg" target="_blank"><img src="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_8890.jpg" align="left" border="0" title="Screenshot" hspace="5" vspace="5" height="240" width="300"></a>Spezialeinheit des Militärs. Immer, wenn paranormale Phänomene für Angst und Schrecken sorgen, ist F.E.A.R. zur Stelle um die schlimmsten Auswirkungen auszuschalten und zu vertuschen. So auch Paxton Fettel, der just am ersten Arbeitstag des Hauptdarstellers bei der Spezialeinheit aus einer Forschungseinrichtung ausgebrochen ist. Fettel ist ein Offizier einer Klonarmee, die er und nur er steuern kann. Das Mister Fettel leider im Kopf etwas durchgedreht ist, macht die Sache aber erst kompliziert. Denn ein ganzer Bataillon Supersoldaten machen das Leben in einer Millionenstadt schwer.
Die Story hört sich etwas wirr an, gewinnt aber im Laufe des Spiels immer weiter an Fahrt. Richtige Storyranken sprießen und werden durch Telefonate und gefundene Daten auf Laptops langsam entwirrt bis zu großen Finale, wo jeder Storystrang wieder vereint wird. Die Entwickler von Monolith wissen einfach, wie man richtig gut Storys erzählt. Dies bewiesen sie bereits mit Spielen wie Aliens vs. Predator oder auch No One Lives Forever. F.E.A.R. ist ein reinrassiger Shooter der alten Garde.


Spielmechanik

Mit allerlei Waffen heizt man seinen Feinden ordentlich ein. Das Waffenarsenal reicht von einfachen Pistolen über MP 5 bis SciF-Waffen, wie der Railgun, <a href="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_8891.jpg" target="_blank"><img src="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_8891.jpg" align="right" border="0" title="Screenshot" hspace="5" vspace="5" height="240" width="300"></a>die gleichzeitig ein Snipergewähr ist. Dazu gibt es noch allerlei Granaten, die mit Gegnermassen kurzen Prozess machen. Als Elitesoldat ist man natürlich auch ausgebildeter Nahkämpfer und kann die Gegner lautlos per Waffenhieb umhauen. Das ist aber noch lang nicht alles, per einfacher Tastenkombinationkann man den Gegner auch mit einen Tritt in das Reich der Träume schicken. Reicht dies nicht um die oftmals an der Zahl überlegenen Feinde auszuschalten, kann man per einfachen Knopfdruck den Zeitlupenmodus aktivieren. Dies erleichtert zum einen das Zielen und zum anderen kann man in relativ kurzer Zeit ganze Gegnermassen ohne viel Federlesen ins Nirwana schicken. Natürlich hat man von dieser Bullet-Time nicht unendlich viel Energie, am unteren Bildschirmrand gibt es einen Statusbalken der langsam abnimmt. Die <a href="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_8892.jpg" target="_blank"><img src="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_8892.jpg" align="left" border="0" title="Screenshot" hspace="5" vspace="5" height="240" width="300"></a>Aufladung ist allerdings automatisch, dauert jedoch sehr lange. Somit sollte man dieses Feature nur mit Bedacht anwenden. Die Wahrscheinlich wichtigste Ausrüstungskomponente in einem düsteren Spiel ist die Taschenlampe. Im Grunde hat man diese zu 95% an, in den restlichen 5% legt sie eine Ruhepause ein, um die Batterien aufzuladen. Mit Düster lässt sich auch am einfachsten die Atmosphäre in F.E.A.R. beschreiben. Und genauso dunkel, wie das Spiel ist, sollte auch das Zimmer sein, in welchem der Spieler das Game genießt. Viele Horreinlagen – durch Feedbacksequenzen mit literweise Blut und wirren Bildern – lässt den Angstschweiß auf die Tastatur und Maus tropfen. Aber auch Personen die am Bildschirmrand auftauchen und für nervöses Klicken und in Deckung gehen sorgen, treiben den Spieler das Adrenalin durch den Körper. Kaum ein Spiel beherrscht es bisher so gut, eine derart surreale und beängstigende Stimmung auf den Bildschirm zu zaubern, wie dieses. Da ist es durchausnachvollziehbar, dass die deutsche Version für den deutschen Markt etwas beschnitten wurde und immer noch eine Altersfreigabe von ab 18 Jahren erhalten hat.


Technik

Neben der hervorragenden Atmosphäre kann das Spiel aber auch technisch überzeugen. Besonders die Fortschritte in der künstlichen Intelligenz sind bemerkenswert. Gegner gehen geschickt in Deckung, feuern aus der Deckung heraus ohne viel Körper zu zeigen und treffen Absprachen, um den Spieler <a href="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_30140.jpg" target="_blank"><img src="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_30140.jpg" align="right" border="0" title="Screenshot" hspace="5" vspace="5" height="240" width="300"></a>einzukreisen oder ihn dem Weg abzuschneiden. Aber es passiert auch das die Gegner nicht wissen wo sich der Spieler gerade befindet, z.B. wenn er schleicht und sich vorsichtig um die Gegner herumbewegt. Unglaublich wie belebend F.E.A.R. dadurch wird. Es bleibt zu hoffen, dass sich viele Entwickler hieran in Zukunft ein Beispiel nehmen.
Die Engine ist sowohl ein Plus- als auch Minuspunkt. Auf der einen Seite sieht das Spiel einfach großartig aus, die Texturen wirken dank Bump-Mapping und Shader real, die Charaktere bewegen sich butterweich und die Gesichtsanimationen wirken lebensecht. Die gute Physikengine sorgt für zusätzliche Stimmung und in Verbindung mit den dynamischen Lichtquellen – die Lampen bewegen sich bei Explosionen oder wenn sie beschossen werden und die Schatten werden physikalisch korrekt berechnet – ist der Grusellook perfekt. Natürlich kann die physikalische Engine auch alles, was man standartgemäß und heutzutage von ihr erwartet: Gegner fliegen - dank Rag-Doll – effektvoll <a href="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_30141.jpg" target="_blank"><img src="http://www.gbase.ch/uploads/ci/shots/b_30141.jpg" align="left" border="0" title="Screenshot" hspace="5" vspace="5" height="240" width="300"></a>durch die Luft, Fässer und Kisten wirbeln umher und Explosionen verwandeln Gegenstände in Geschosse. Besonders schön sind die Einschusslöcher in den Wänden anzusehen. Einzig das etwas biedere Leveldesign mindert den Gesamteindruck. Vor allem der lange Part am Anfang, in welchem man durch einen Industriekomplex läuft oder auch später im Bürokomplex, wirkt auf die Dauer langweilig und eintönig. Ein wenig mehr Abwechslung hätte nicht geschadet. Ein weiterer Minuspunkt sind die wenigen Gegnertypen, insgesamt kämpft man gegen knapp eine Handvoll verschiedener Feinde. Einfach zu wenig, um in den ca. 15 Spielstunden genug Abwechslung rein zubringen.
Am Sound und auch an der Musik gibt es nichts zu meckern. Beides passt sich der spannenden Atmosphäre perfekt an. Besonders in den Gruselsequenzen sorgt die Stimmung aus Bildern und Sound für echte Gänsehautatmosphäre. Genauso passend sind die sehr guten deutschen Synchronsprecher. Vivendi hat sich richtig ins Zeug gelegt um die Spieler vom Kauf der deutschen Version zu überzeugen.


Multiplayer

Natürlich darf bei einem richtigen Shooter der Mehrspielermodus nicht fehlen. In ihm können insgesamt 16 Spieler gleichzeitig auf acht verschiedenen Karten gegeneinander antreten. Die Enwickler haben hierbei auf die übliche Kost wie Deathmatch, Team-Deathmatch, Capture the Flag und Elimination gesetzt. Einzigartig am Multiplayer ist, dass man alle Maps auch in der Zeitlupenfunktion spielen kann. Insgesamt sind acht Karten allerdings zu wenig und bieten bereits nach kurzer Zeit kaum noch wirkliche Abwechslungen, ein paar mehr Maps sollten schon noch folgen.

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basel!ne
07.11.2005, 11:55
aaalllso, ich spiel das jetzt grad und häng an ner stelle fest an ders bei mir zu doll ruckelt ;) hab schon alles runter gestellt, aber es geht nicht. immer wenn das ruckeln weg is bin ich tot :(
zum spiel selber: hammer geil, selbst mit nidriegster auflösung und niedriegsten details usw noch gute grafik. gameply xtrem geil. waffen reagieren super, die bullettime is abgefahren. die KI der gegner is unglaublich. sowas habe ich noch niemals erlebt. die story ist bei mir noch etwas wirr (hab erst 3 stunden gespielt),aber das soll sich ja geben.

zum grusel effekt:
mir wurde gesagt, das ein 26 jähriger sich das spiel gekauft hat, es unbedingt spielen wollte und trotz aller warnungen es alleine, mitten in der nacht und im dunkeln gezockt hat. er hat fünf minuten gespielt, ausgemacht und sich geschworen nur noch am tag zu spielen. ich selber hab diesen effekt nicht, ich finds nicht übertrieben schockig, was aber auch daran liegen kann, dass es genau an den stellen wo es gruselig sein soll bei mir ruckelt :D



ICH GEB DEM SPIEL DEN TITEL SPIEL DES JAHRES UND NE PACKUNG BLUMEN OBEN DRAUF!!!


ich bin echt gespannt ob stalker auch so gut wird ;)

PS: ich hab die ami version :satan:

Voodoo
07.11.2005, 11:58
Eine neue Graka wirkt bei dir Wunder.

basel!ne
07.11.2005, 12:08
geschenktes geld auch ;)

freak
07.11.2005, 12:19
WICK VapoRub Erkaeltungssalbe sowieso

rieke
07.11.2005, 13:53
lol :)