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View Full Version : Thema Iran



rieke
16.02.2006, 13:28
BRITISCHE STUDIE

Angriff auf Iran würde Tausende Tote bedeuten

Von Yassin Musharbash

Tausende tote Soldaten und Zivilisten, und danach eine Dauerkrise im gesamten Nahen Osten: Eine britische Studie kommt zu dem Schluss, dass ein Luftschlag gegen Irans Nuklearanlagen enorme Risiken birgt.

[Blocked Ads] Berlin - Die Bomben würden ohne vorherige Warnung fallen. Abgeworfen würden sie von Kampfjets, die auf Flugzeugträgern im Persischen Golf stationiert sind, und von Langstreckenbombern, die in Großbritannien starten. Wahrscheinliche Ziele: der iranische Forschungsreaktor in Teheran, Nuklearanlagen in Isfahan, Natans, Arak und Buschir. Auch forschungsrelevante Universitätseinrichtungen würden ins Visier genommen. Tausende tote iranische Soldaten, Hunderte getötete Zivilisten: Das wäre die Bilanz der Angriffswelle, die sich vier bis fünf Tage hinziehen könnte.
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So sieht das Anfangs-Szenario für einen möglichen US-Militärschlag gegen das iranische Nuklearprogramm aus. Aufgeschrieben hat es in einer jüngst veröffentlichten Studie der britische Konfliktforscher Paul Rogers, für den Think-Tank "Oxford Research Group", es heißt: "Iran: Konsequenzen eines Krieges".

"Eine diplomatische Lösung der fundamentalen Differenzen zwischen Washington und Teheran ist immer noch möglich, wird aber zunehmend unwahrscheinlich", schreibt der Universitätsprofessor in der Einleitung. Dabei gehört der Autor keineswegs zu den Kriegstreibern: Die "Oxford Research Group" hat sich der Lösung internationaler Konflikte durch gewaltfreie Mittel verschrieben.

Einen Zeitrahmen für sein Szenario bietet Rogers nicht an. Aber trotzdem ist es nicht im luftleeren Raum entstanden, sondern inmitten einer globalen Diskussion darüber, wie mit dem Mullah-Staat umgegangen werden soll, der einfach nicht willens oder in der Lage ist, den Verdacht zu entkräften, er arbeite in Wahrheit nicht an einem zivilen Energiegewinnungs-Projekt, sondern an der Atombombe. Angesichts der geringen Kooperationsbereitschaft des iranischen Regimes unter Präsident Mahmud Ahmadinedschad haben Gedankenspiele um einen Präventivschlag gegen die Nukleareinrichtungen des Landes seit Monaten Auftrieb. Rogers liefert nun seit langem die erste seriöse und wissenschaftliche Einschätzung eines solchen Unterfangens - und seiner möglicherweise katastrophalen Folgen.

Luftangriffe als Dauer-Zustand?

Denn Rogers lässt keinen Zweifel daran, dass er das mögliche Nachspiel eines solchen Präventivschlags für brandgefährlich hält. Der Angriff hätte zum Ziel, Irans Nuklearprogramm "um mindestens fünf Jahre zurückzuwerfen", meint der Autor. Er glaubt, dass die USA oder der zweite mögliche Angreifer - Israel - in der Lage wären, diesem Programm "erheblichen Schaden zuzufügen". Aber Rogers kommt auch zu dem Schluss, dass "Iran viele Methoden zur Verfügung stünden, in den folgenden Monaten und Jahren zu reagieren". Seine Analyse: Ein Luftangriff, egal wie erfolgreich auf den ersten Blick, könnte auch bedeuten, dass man unter dem Strich eine unsichere Situation gegen eine noch unsicherere eintauscht.

Als Erstes, glaubt der Brite, würde Iran als Reaktion auf den Angriff zwei indirekte Wege einschlagen, um die USA und ihre Verbündeten zu treffen: Die vom Regime unterstützte Hisbollah im Südlibanon würde einen Raketenhagel auf Nordisrael niedergehen lassen, die Aufständischen im Irak könnten sich der Unterstützung Irans sicher sein - mit unabsehbaren Folgen.
Noch bedeutender aber wäre in Rogers' Augen eine weitere, wahrscheinliche Reaktion: Nach dem Schlag, glaubt der Konfliktforscher, würde sich Iran mit gestärkter nationaler Einheit und all seiner Energie sofort an die Wiederherstellung des Nuklearprogramms machen. "Anstatt mit einem Iran zu leben, der das Potential zur Produktion von Nuklearwaffen hat, würde ein US-Angriff fast sicher entweder einen nuklear bewaffneten Iran in den kommenden Jahrzehnten bedeuten - oder, alternativ, weitere militärische Auseinandersetzungen", folgert Rogers nüchtern. Mit anderen Worten: Ein nachhaltiger Erfolg ist unwahrscheinlich; iranische Nukleareinrichtungen zu bombardieren könnte vielmehr zu einer dauerhaften Notwendigkeit werden, wenn man eine Atommacht Iran nicht akzeptieren will.

Der Tag nach D-Day

Normalerweise lautet das Argument der Gegner eines Militärschlages, dass der Erfolg nicht garantiert sei, weil es zu viele und zu gut geschützte Einrichtungen seien, die man ausschalten muss. Iran hat vom Irak gelernt, dessen Nuklearprogramm die Israelis 1981 noch mit einem Luftangriff auf den Reaktor Osiraq in kurzer Zeit dauerhaft ausschalten konnten.

Erst in der vergangenen Woche hatte Edward Luttwak, Forscher am Center for Strategic Studies & International Studies in einem Aufsatz im "Wall Street Journal" dieses Argument zu entkräften versucht: "Iran braucht vielleicht 100 funktionierende Gebäude, um seine Bombe zu produzieren, aber es wäre ausreichend, ein paar kritische Einrichtungen zu zerstören, um das Programm für Jahre und vielleicht noch länger zurückzuwerfen", schrieb er.

Rogers lässt diese Debatte, um die sich die Diskussion bisher fast ausschließlich dreht, beiseite - und
lenkt den Blick stattdessen auf den bisher vernachlässigten Tag nach "D-Day". Das ist das Besondere an seiner Studie. So warnt Rogers, dass nach einem Schlag gegen Iran zwangsläufig die antiamerikanische Stimmung in der Region ansteigen wird - was mittelfristig sogar dem Terrornetzwerk al-Qaida in die Hände spielen könnte. Sollten die USA Iran angreifen, prophezeit er eine neue Welle von Selbstmordanschlägen. Ein "langer, hoch instabiler Konflikt", so Rogers zusammenfassend, würde durch einen Präventivangriff "so gut wie sicher". Die Tausenden Todesopfer als unmittelbare Folge der Luftschläge, glaubt der Brite, wären wohl nur der Anfang, am wahrscheinlichsten ein Jahre dauernder Zustand zwischen heißem Krieg und kaltem Frieden mit vielen Akteuren und an mehr als einer Front.

Rogers hatte schon einmal Recht

Umso tragischer, dass der Autor der Studie selbst die Gefahr eines bewaffneten Konflikts für hoch hält. In seiner knappen, stringenten Analyse der Motivlage der drei hauptsächlich beteiligten Staaten - USA, Israel, Iran - finden sich kaum deeskalierende Momente: Für die USA, schreibt Rogers, sei "es absolut inakzeptabel, dass einem 'Schurkenstaat' wie Iran auch nur entfernt die Möglichkeit zugestanden wird, ein eigenes nukleares Potential zu entwickeln". Israel wiederum betrachte es als "essentiell für seine Sicherheit, dass es der einzige Staat in der Region bleibt, der nukleare Kapazitäten hat". Iran, auf der anderen Seite, fühle sich bedroht, von US-Basen in seinen Nachbarländern umstellt - und sehe in der Atombombe ein mächtiges Abschreckungspotential.

"Eine Militäroperation gegen Iran wäre deswegen keine kurzfristige Angelegenheit, sondern würde ein Zusammenspiel komplexer und lang anhaltender Konfrontationen auslösen", schreibt Rogers zusammenfassend. "Daraus folgt, dass militärische Aktionen strikt ausgeschlossen und alternative Strategien entwickelt werden sollten."

Das klingt in der Analyse düster und in der Forderung naiv. Aber Paul Rogers hat schon einmal Recht behalten: "Die Vereinigten Staaten haben ausreichend Macht, die Zerstörung des Regimes zu garantieren, aber von der Ersetzung des Regimes durch Besatzungstruppen oder ein Klienten-Regime (...) kann man erwarten, dass sie regionale Ablehnung der US-Präsenz verstärkt. Es ist insbesondere wahrscheinlich, dass die Unterstützung für Gruppen wie al-Qaida ansteigt und die Anstrengungen zur Befriedung und Sicherung der Region unterlaufen werden."

Das Papier, aus dem dieses Zitat stammt, schrieb Rogers im November 2002. Es hieß: "Irak: Konsequenzen eines Krieges".

rieke
16.02.2006, 13:31
US-PROPAGANDAFELDZUG

Millionenprogramm gegen die Mullahs

Das Weiße Haus baut den Propaganda-Feldzug gegen Irans Regierung massiv aus. Mit zusätzlich 75 Millionen Dollar sollen iranische Oppositionelle unterstützt und Radio- und Fernsehprogramme aufgebaut werden, die in iranischer Landessprache für US-Positionen werben.

[Blocked Ads] Washington - Isolation nach außen und Schwächung von innen: Mit einer Doppelstrategie möchte das Weiße Haus "neue Anstrengungen" unternehmen, um in Iran reformwilligen Kräften zu mehr Einfluss zu verhelfen. Unabhängig von den bislang angedrohten Sanktionen gegen das Regime in Teheran kündigte US-Außenministerin Condoleezza Rice vor dem Außenausschuss des US-Senats an, zusätzliche 75 Millionen Dollar (etwa 63 Millionen Euro) für die Demokratieförderung in Iran ausgeben zu wollen. Die entsprechende Summe solle nachträglich im Rahmen des Haushalts 2006 beim Kongress beantragt werden. Bislang waren im Etat lediglich zehn Millionen Dollar (rund 8,4 Millionen Euro) zur Unterstützung von Dissidenten, Bürgerrechtlern und Gewerkschaftsführern vorgesehen.



AP
US-Außenministerin Rice: "Bestrebungen des iranischen Volkes unterstützen"
"Die USA werden aktiv gegen die Politik des iranischen Regimes vorgehen und gleichzeitig daran arbeiten, die Bestrebungen des iranischen Volkes nach Freiheit im eigenen Land zu unterstützen", sagte Rice vor dem Ausschuss. Rice zufolge soll der größte Teil der Gelder - 50 Millionen Dollar - dafür ausgegeben werden, mehr Menschen in Iran mit US-Fernseh- und Radioprogrammen zu erreichen. Ziel sei es, künftig rund um die Uhr in der offiziellen Amtssprache Farsi zu senden.

Außerdem sollten mehr Iraner die Möglichkeit erhalten, in den USA zu studieren oder die USA zu besuchen, um Brücken zwischen den Menschen beider Nationen zu bauen, wie es ergänzend in einer Mitteilung des US-Außenamts hieß.

Die USA arbeiteten nach Angaben der Außenministerin mit Nichtregierungsorganisationen zusammen, um ein Unterstützungsnetzwerk für politische Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten aufzubauen. In den vergangenen beiden Jahren habe das US-Außenministerium bereits mehr als 3,3 Millionen Euro in Projekte investiert, die iranische Bürger bei ihren Bemühungen um politische und wirtschaftliche Freiheiten unter die Arme griffen, erklärte sie. Hochrangige Beamte des Außenministeriums sagten der "New York Times", dass die US-Regierung nicht beabsichtige, die Namen der Empfänger der US-Gelder künftig zu veröffentlichen, aus Sorge, diese könnten verhaftet oder sogar getötet werden.
Rice drohte Teheran mit weiteren Sanktionen, die man notfalls auch im Alleingang durchsetzen werde. "Sie haben nun einen Punkt überschritten, an dem sie die internationale Gemeinschaft offen herausfordern", sagte Rice. Die USA würden multilaterale Strafmaßnahmen bevorzugen. Washington könnte aber auch alleine entsprechende Maßnahmen einleiten. Seit 1979 sind bereits US-Sanktionen auf diplomatischer und wirtschaftlicher Ebene gegen den Iran in Kraft.

Der französische Außenminister Philippe Douste-Blazy zeigte sich heute überzeugt, dass Iran ein geheimes Atomprogramm betreibt. "Kein ziviles Nuklearprogramm kann die iranischen Bemühungen erklären, also handelt es sich in Iran um ein Atomprogramm mit militärischem Hintergrund", sagte Douste-Blazy dem Sender France 2. Die internationale Gemeinschaft habe eine entschlossene Botschaft ausgesendet: "Kommt wieder zur Vernunft! Stoppt alle nuklearen Aktivitäten, die Urananreicherung und die Uranumwandlung", sagte der Minister. "Doch sie hören nicht auf uns."

phw/AP/dpa/Reuters

rieke
16.02.2006, 13:35
Ist schon krass wo die USA überall ihre FInger im Spiel hat. Ich glaub ich zeichne mal eine Karikatur da drüber ...

Young-Steff
21.04.2006, 20:01
"Es gibt zwei unversöhnliche Visionen"
n der Krise um das iranische Atomprogramm halten europäische Experten einen Militäreinsatz der USA gegen die Islamische Republik für immer wahrscheinlicher. "Es gibt zwei unversöhnliche Visionen", fasst der Pariser Konfliktforscher Dominique Moïsi die Lage zusammen: "Die Iraner sind zu allem bereit, um ihre Bombe zu kriegen - die Amerikaner ebenfalls, damit sie sie nicht bekommen." Auch andere Spezialisten schließen einen neuen Krieg am Persischen Golf nicht aus - frühestens ab nächstem Jahr, vielleicht auch erst 2009.

"Es gibt eindeutig eine amerikanische Militäroption"
Die Chancen stünden "50 zu 50, dass wir uns mittelfristig auf eine militärische Lösung hinbewegen", sagt Moïsi, der am Französischen Institut für Internationale Beziehungen (IFRI) arbeitet. Für die Fachwelt ist klar, dass Washington Angriffspläne ernsthaft prüft. "Es gibt eindeutig eine amerikanische Militäroption", sagt Bruno Tertrais von der Stiftung für strategische Forschung (FRS) in Paris. Schließlich schließt selbst US-Außenministerin Condoleezza Rice einen US-Militäreinsatz nicht ausdrücklich aus: Um sich selbst zu verteidigen, könnten die USA allein oder in Koalition mit anderen Staaten auch ohne Einigung im UN-Sicherheitsrat handeln, sagte sie am Mittwoch.

"Angriffsszenario ab nächstem Jahr plausibel"
Für Mark Fitzpatrick vom renommierten Internationalen Institut für Strategische Studien in London (IISS) geht es nicht bloß um Drohgebärden: Washington erwäge "ernsthaft" einen Angriff - "nicht heute, aber als letzte Option, wenn alles andere scheitert". Noch aber sei "Platz für Diplomatie". Zu einem Militäreinsatz werde es frühestens in drei Jahren kommen - so viel Zeit braucht der Iran seinen Angaben zufolge mindestens, um die Atomwaffe zu entwickeln. Frédéric Tellier vom Institut für Internationale und Strategische Beziehungen (IRIS) glaubt kaum, dass Verhandlungen "Teheran noch zum Nachgeben bringen können". Er hält ein US-Angriffsszenario ab nächstem Jahr für plausibel.

"Guter Bulle - böser Bulle" funktioniert nicht mehr
Einig sind sich die Experten, dass die internationale Gemeinschaft angesichts der Krise nicht gut dasteht. Für Tertrais ist die Rollenverteilung zwischen der EU mit ihrem Vermittler-Trio aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie zwischen Russland und den Vereinigten Staaten gegenüber dem Iran "viel weniger nützlich" als sonst. "Die Geschichte funktioniert nicht mehr, bei der jeder seinen Part spielte - die einen mit dem Zuckerbrot, die anderen mit der Peitsche", sagt auch Georges Le Guelte, als Ex-Mitglied im Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA ein Insider.

Fehlt wieder einmal die langfristige Strategie?
Sollte Washington tatsächlich Ernst machen und den Iran angreifen, um Teheran am Griff nach der Bombe zu hindern, könnte dies für die Fachleute den Nährboden für weitere Konflikte bereiten. Tellier etwa zweifelt offen daran, dass die USA nach einem Militäreinsatz über "eine langfristige Strategie" für den Iran verfüge genauso wenig wie zuvor für den benachbarten Irak.

Voodoo
21.04.2006, 20:05
Das wird noch schlimm enden :/

Young-Steff
21.04.2006, 20:18
wie einstein schon sagte:

ich kann nicht sagen mit welchen waffen der 3. weltkrieg geführt wird, der 4. jedoch wird mit stöcken und steinen ausgetragen...

ich fürchte irgendwie das wird nicht mehr viele jahre dauern bis das eintrifft :/

reen
22.04.2006, 09:55
ich weiß nicht wie es euch geht, aber irgendwie also unerbewusst bin ich dieses Thema leid.
Und ich merke gerade mal wieder wie gefährlich sowas ist, da hört man tag täglich von attentaten dort und hier und iran hier irak dort, israel überall.... und man verliert so langsam den überblick und die bedeutung.

ich finde das szenario, dass aufgrund einer supermacht, der "weltumspannende, totalitäre Überwachungsstaat" und ihrer angst diesen status zu verlieren, andauernd krieg geführt wird eigentlich nicht richtig.
Wer sagt mir wer schlimmer ist die Russen, die Iraner oder die Chinesen?
Natürlich lebt es sich für uns Europäer leicht unter dem Schirm der USA aber wird der Preis nicht langsam etwas zu hoch dafür?
mal wieder soll ein staat daran gehindert werden seine eigenen interessen durchzusetzen. und das ganze "nur" deswegen weil er antiamerikanisch eingestellt ist?

Voodoo
22.04.2006, 12:01
naja. Ganz so einfach ist das Thema dann nicht. Denn Iran droht als erstes Israel auszulöschen. Und USA braucht ja wohl nicht wirklich fürchten seine Machtposition durch Iran zu verlieren. Da ist China schon ein paar Nummer "gefährlicher".

Ich weiß nicht wie es um dich steht, aber ich möchte nicht wirklich ein so radikales Land wie Iran eine Atombombe gönnen...

Ich glaube ich zieh zu den Osterinseln. Die sind sowas von uninteressant, dass ich höchstens mal Forscher sehe... dort kann man in Ruhe sein Leben verbringen.

Young-Steff
22.04.2006, 13:09
ich find den iran genauso gefährlich wie die usa ums mal etwas übertrieben darzustellen und ich setze auch bush mit hitler gleich...

es steht auser frage das die iraner gefährlich sind wenn sie atomwaffen haben, aber was die amerikaner jedesmal abziehen ist echt unter aller sau. wofür gibt es eine NATO, eine UNO und diese ganzen Räte wenn sich die Amis eh nicht dran halten? Warum geht ein Kofi Anan ewig in Verhandlungen, nur das nacher die Amerikaner ihre Soldaten von Zivilisten abschlachten alssen und diese dann wiederum Zivilisten töten? Wer gibt ihnen das recht so über menscheleben zu enstcheiden?

Sgt Ultra
22.04.2006, 13:40
ohne die ewig langen texte oben gelesen zu haben...

Ich denke auch, das es über kurz oder lang zu einem Militärschlag kommen wird. Und ich halte es gar nicht mal so für falsch. Irgendwo hab ich gelesen das der Iran Terroristische Gruppen unterstützt - Stellt Euch mal vor die geben denen ne Atombombe.

Und die UNO/NATO tut doch nichts als irgendwelche verhandlungen durchzuführen, bei denen sowieso nichts dabei rauskommt, weil der Iran sich doch schon von vorn herein nichts vorschreiben lassen will und den "Inspektoren" doch auf der Nase rumtanzt...

freak
22.04.2006, 14:04
...und ich setze auch bush mit hitler gleich...

http://www.toonlight.de//comics/00000003.jpg

Totenhand
22.04.2006, 14:04
Die UN kann auch gar nix machen, weil nur der Weltsicherheitsrat die Möglichkeit hat über Maßnahmen zu entscheiden. Da aber Russland und China enge Handelsbeziehungen zu dem Iran unterhalten, setzten sie ihr Veto ein ...

denke mal das einzige was einen Militärschlag noch abwenden könnte, wäre wenn sich die Bevölkerung erhebt und die Regierung stürzt. Was scheinbar gar nicht so abwegig ist, da viele Menschen schwer enttäuscht von dem Präsidenten sind.
Denke mal das, wenn die USA den Druck erhöht, werden sich die Leute in Iran nicht hinter ihrer Regierung stellen

Voodoo
22.04.2006, 14:19
lol. das Bild ist ja mal hammer!

Young-Steff
22.04.2006, 14:37
kenn das bild und find es einfach nur geil und passend ;)

rieke
23.04.2006, 13:37
jupp Totenhand spricht das Thema an, was ich aufgreifen wollte: China Russland und was weiß ich noch wer von den verkappten "wir integrieren uns in die UN, um unsere Interessen zu schützen" Staaten haben doch immer ihr Hintertürchen auf. Ich will nicht wissen woher z.B.NordKorea all seine Mittel hat... die haben keine Wirtschaft, die haben garnicht von alleine die Möglichkeiten einen Krieg zu führen. Das Bild was China oder Russland auf der Bühne der Weltpolitik vermitteln ist mit zuvielen Farben gemalt.... leider erkennt man die schwarzen/korrupten Farben erst dann wenn man mit einer Lupe genauer hinsieht. Iran wird stetig unterstützt, genauso wie Afghanistan unterstützt wurde, genauso wie Pakistan oder andere unterstützt werden, falls diese von der Weltpolizei USA bedroht werden.

ps: das Bild rockt! :D

Voodoo
23.04.2006, 18:38
Iran wird unter anderem offiziell von Russland unterstützt. Die Russen machen da auch kein Hehl draus.