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View Full Version : Medizin - Cannabis hilft gegen Blutkrebs



vamp
02.03.2006, 09:45
Englische Wissenschaftler konnten nachweisen, dass der Wirkstoff THC der Hanfpflanze (Cannabis) Leukämie-Krebszellen abtötet. Der Wirkstoff wirkt direkt auf die Genetik der Zellen ein und führt zum Tod bestimmter Leukämie-Krebszellen.
Diese neue Wirkung von Cannabis kann für manchen Leukämiekranken lebensrettend sein. Die Forscher erklärten jedoch, dass Cannabis nicht bei jeder Leukämieart wirkt.


Quelle: www.pressetext.at (http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060301002)

jeGs
02.03.2006, 12:49
ich wusste schon immer das thc gut ist :)

lotze
02.03.2006, 12:52
:stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi:

*sing*raucht mehr weed und es geht euch gut *sing*

ich sage es ja immer wieder das kann nich schädlich sein den es wächst aus dem boden unserer mutter erde

*sing*raucht mehr weed und es geht euch gut *sing*

:stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi: :stopfi:

jeGs
02.03.2006, 12:55
rofl lotze

vamp
02.03.2006, 12:57
ich wusste das is das richtige für unsern Lotze :stopfi:

freak
02.03.2006, 13:25
Es hilft auch gegen viele chronische Krankheiten, gegen grauer Starr (schreibt man des so? :D) gegen Rheuma und und und. Alles bewiesen :P

jeGs
02.03.2006, 16:32
Also was sagt euch das, legalisiert leichte Drogen :)

rieke
02.03.2006, 17:55
lol :p

Ich glaub ich muss hier mal den Moral Apostel spielen. Es hilft gegen Krankheiten, aber nicht wenn man es regelmäßig konsumiert :p

Wenn du regelmäßig irgendwelche Medikamente schluckst vergiftest du dich langfristig auch dran :P

Hanf ist ja auch schon sehr lang dafür bekannt, dass es heilende wirkung hat - aber nicht in Form von Rauchen ;)

Cobra
02.03.2006, 17:59
genau *g*

wollt sowas in der Art auch schon sagen hab es mir aber verkniffen:heilig:

freak
02.03.2006, 18:02
Genauso in Form vom Rauchen :p wird halt die Lunge geschädigt :D dafür ist es ein Genuss :heilig:
und es schädigt nicht bei regelmässigen Konsum...oder hast du da nen Beweiss Susi?

Nirvana
02.03.2006, 18:05
also ich weiß, das chronisch kranke Leute das Zeug dann auch regelmäßig nehmen ... als Heilmittel (das widerlegt irgendwie deine These liebe susi) ;o)

rieke
02.03.2006, 18:12
ja basti, die sind ja auch chronisch krank, also KRANK und nehmen das zeug :p

Es gibt genügend Arbeiten die belegen dass der Konsum von Haschisch gesundheitliche und auch psychische Folgen hat, aber da ich das sowieso locker sehe und jeder auf seine ARt fröhlich werden soll ... ;)

freak
02.03.2006, 18:47
Dann zeig mir die ma :) ich such nacher mal paar nette Artikel für euch raus.
Übrigens wurde Cannabis früher fast überall konsumiert, bis Aspirin Propaganda dagegen gemacht hat irgendwann in den 20ern glaub ich. Den Artikel such ich auch mal :)

MaX PoWeR
02.03.2006, 23:31
Muhrhr freak, ich hätte da auch endlos Links auf Lager :D
Susee, schädigen tut der Rauch, nicht das THC ;) Leider is fressen viel zu aufwändig, und nen Vaporizer (http://de.wikipedia.org/wiki/Vaporizer) zu teuer.

Das regelmässiger THC Konsum sich natürlich negativ auf das Gehirn auswirkt, ist wohl nicht von der Hand zu weisen, aber das ist ja ein anderes Thema :)

Voodoo
03.03.2006, 08:46
So Argumente wie "Früher haben die es ja auch immer gemacht..." sind total schwach. Denn heißt das gleich, dass sie früher es richtig gemacht haben? Früher hat man auch Aderlass praktiziert. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts haben Ärzte nicht ihre Hände gewaschen, wenn sie operiert haben, deswegen ist jeder 4. Patient gestorben. Die Inkas leckten giftige Frösche ab um total ins Dillirium zu kommen um mit ihre Geister zu reden... das ist auch nicht unbedingt zu empfehlen. Früher heißt nicht gleich richtig oder besser.

Wie bei Ebay, werde ich hier noch kurz meine Absicherung reinschreiben....

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Ich habe nichts gegen Kiffer und habe auch noch nie ein schlechtes Wort über sie gesagt. Von mir aus können sie alle weiterrauchen und so glücklich werden. Ich bin eine Privatperson und durch das lesen meiner Zeilen verzichten sie auf jegliche gerichtliche Maßnahmen, die mich betreffen könnten.

Nirvana
03.03.2006, 09:40
hat doch keiner gesagt, dass früher somit alles besser war bzw. alles richtig :)
Also ich finde die Argumentation nicht so toll ... ganz ehrlich.

Man sollte es einfach legalisieren und gut ist. Alkohol ist viel gefährlicher ;)

rieke
03.03.2006, 12:22
Es ist nich ohne Grund verboten. Ihr habt es vielleicht unter Kontrolle und manch anderer auch. Aber die Hoschis von dem Bundesgesundheitsministerium haben schon Ahnung, wenn sie solche Verbote aussprechen.
Es gibt vielleicht heilende Wirkung von solchen "Drogen", aber auch nur wenn man sie auf ein bestimmes Gebiet anwendet und auf eine bestimme Art.
Wenn du langfristig Tramal einnimmst, wirste auch HIGH, aber schädigst damit ungemein deinen Körper (ist ein mittelstarkes Schmerzmedikament).

freak
03.03.2006, 12:41
Ahnung haben sie eben nicht, man kann sagen dass es eine Gefahr darstellen kann..aber dann MUSS! man auch Alkohol verbieten weil es und da schwör ich drauf doppelt so gefährlich is wie Cannabis.
Alkohol ist ein Zellgift, beim kiffen legt sich das THC nur zwischen die Synapsen und dadurch werden Signale schwächer/stärker oder eben an andere Synapsen geleitet..und zwar temporär..sprich es tötet keine Gehirnzellen ab wie Alkohol. Auch mit der Selbstbeherrschung oder dann das Argument mit dem Autofahren...Cannabis > Alk .. ! :heilig:

rieke
03.03.2006, 13:00
glaub mir, die haben Ahnung von den Folgen des ständigen Canabis/Hasch oder was auch immer - Konsums. Die haben immerhin Medizin studiert und sich auf so was spezialisiert. Sicherlich gibt es immer Argumente dafür und dagegen. Aber sicherlich haben die zigtausend Studien, Versuche und Tests durchgeführt, dass sie zu dieser Erkenntnis kommen.
Das mit dem Alkohol ist nicht abzuweisen und ist auch nen generelles Problem der deutschen Gesellschaft.

edit:
meines Wissen ist das mit dem THC so: bei Dauerkiffen werden die Synapsen desensibilisiert, die Enzyme und Botenstoffe werden reduziert bzw. so umgepolt, dass sie weniger gebraucht werden -> wenn man aufhört zu kiffen -> Entzugserscheinung. THC bindet glaub ich Acetylcholin der Botenstoff in der Motorischen Endplatte. Damit sind die Übertragungen von Reizen verlangsamt, weil nicht so viele Botenstoffe da sind. Die Transduktion ist aus dem Gleichgewicht usw. Dass das alles erst passiert, wenn man täglich und sehr viel kifft und nicht bei geringem Konsum ist klar.

Nirvana
03.03.2006, 13:06
... Es gibt bis heute keine Untersuchungsergebnisse, die bestätigen, dass regelmäßiger Cannabiskonsum zu einer körperlichen Abhängigkeit führt, wie es etwa beim Alkohol der Fall ist. Oft wird die Ansicht vertreten, dass die lange Speicherung von Cannabinoiden im Körper und der langsame Abbau durch über den Blutkreislauf das Auftreten von körperlichen Entzugserscheinungen unterdrücken, doch auch hier spricht die Tatsache dagegen, dass es sich bei diesen Ablagerung vorwiegend um Abbauprodukte handelt, durch die zwar ein Konsum nachgewiesen werden kann, die jedoch selbst keine psychoaktive Wirkung besitzen.

Ob es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen kann ist sehr umstritten. Wenn sehr viel und oft gekifft wird, kann es tatsächlich sehr schwer sein, Cannabis abzusetzen. Oft wird von Depressionen und Unruhe beim Absetzten berichtet. Andere hingegen können auch bei mehrjährigem täglichen Konsum problemlos und ohne große persönliche Anstrengung Pausen einlegen. ...

und zur Abhängigkeit von Hanf im Gegensatz zu Alkohol / Medikamenten / Tabak muss wirklich nix mehr gesagt werden ...

Übrigens sterben in Deutschland 40.000 - 50.000 Menschen jährlich an den Folgen ihrer Alkoholsucht. Cannabis taucht in so einer Liste erst garnicht auf - komisch :p

Voodoo
03.03.2006, 13:13
Es trinken auch viel viel viel mehr Menschen Alkohol als Canabis rauchen. :)

Allerdings besteht die Gefahr beim Canabis Konsum eher darin, dass der Effekt auf Dauer vielleicht nicht mehr stark genug ist oder man eine Steigerung braucht und so auf andere Dinge umsteigt. Ist also sowas wie eine Einstiegsdroge. Ist einfach mal meine Vermutung. Belegen kann ich das nicht.

rieke
03.03.2006, 13:17
es sind ja auch keine tödlichen Folgen :P

eher Degenerierung vom Körper. Die Lebensqualität ist eingeschränkt. Wenn man durchs Kiffen stirbt hat man irgendwas falsch gemacht :D

freak
03.03.2006, 13:38
Es is noch nie ein Mensch an THC gestorben übrigens :)
und das viiiiel viiiiiel mehr Alkohol trinken anstatt kiffen :heilig: also ich glaub
soviel mehr sind das gar nicht in meiner Altersklasse :D klar will ich hier niemand überzeugen, Cannabis ist eine Droge, aber dennoch haben die meisten einfach keine Ahnung, es wird immer gesagt oooh cannabis böse böse was aber totaler Schwachsinn ist wenn man es mit Alkohol vergleicht. Und sowas regt mich halt immer auf!

Totenhand
03.03.2006, 13:43
Die Gefahr bei Cannabis liegt eher dadrinne das es einen gewissen anteil an Menschen gibt, die unter einem Gendeffekt leiden. Dieser Deffekt macht diese Menschen anfällig für Psychosen. Bei vielen fällt diese Genveränderung nicht ins Gewicht, allerdings gibt es bestimmte Stoffe, welche als Auslöser gelten. Und Cannabis gehört dazu. So kannst du durchs kiffen auf nem Trip hängen bleiben und dann bist du n Fall für die Klappse.
Bei Alk besteht dieses Risiko, meines wissens nicht. Denke mal das ist nicht der einzige Grund warum kiffen verboten ist, aber auf jeden Fall etwas, was zum Nachdenken anregt.

Hab neulich ne Reportage darüber auf irgend nem öfftenlich Rechtlichen gesehen. Man sollte das Kiffen nicht immer als so Harmlos darstellen. Auch wenns gegen ein gelegentliches Kiffen nichts einzuwenden ist und Alkohol und normale Zigaretten auch nicht ohne sind.

freak
03.03.2006, 13:47
Hm also ich kenn keinen einzigen der vom kiffen "hängenbleibt" und hab davon auch noch nie gehört...wenn dann Magic Mushrooms oder sonstige psychedelische Drogen
und wo wird Cannabis bitte verharmlost in der Gesellschaft ausser hier im Forum :D ich glaub nirgends weil niemand richtig aufgeklärt ist. Warum ist es denn in anderen Ländern legal...kommen da pro Jahr Hunderte von Hängengebliebenen in ne Anstalt? Hm davon hab ich auch noch nichts gehört :o

edit: tja nirv :D

Nirvana
03.03.2006, 13:48
Sorry, aber davon habe ich noch nie was gehört ... kenn das nur im Zusammenhang mit Drogen wie Ecstassy oder LSD - Chemie ist halt gefährlich ;)

edit:
der doofe freak war wieder schneller *g*

MaX PoWeR
04.03.2006, 01:36
Von Leuten die von THC-Konsum eine Psychose bekommen haben, habe ich zwar schon gehört, allerdings noch nie persönlich, nur durch die Medien. Ob das Zufall ist oder nicht, sei dahin gestellt. Die wohl populärste Droge zum "Hängenbleiben" ist und bleibt LSD, und bei Engelstrompeten und sonem scheiss sollte man wohl auch vorsichtig sein ;)

Zum Thema Einstiegsdroge: So gut wie niemand fängt mit dem Kiffen an, ohne nicht vorher schon mal Zigaretten geraucht oder Alkohol getrunken zu haben, darin ist für mich der Einstieg zu sehen. Problematisch ist allerdings, dass viele Dealer nicht nur THC-Produkte, sondern auch andere Drogen anbieten, so kommt man damit schnell in Kontakt. Dieses Problem entsteht allerdings erst durch das Verbot von Cannabis.


Es ist ein Irrtum zu glauben, die Prohibition könne den Konsum verhindern. Es ist ebenfalls ein Irrtum zu glauben, dass eine Aufhebung der Prohibition zu einem Anschnellen des Konsums führen würde. Fakt ist, dass es in Deutschland jetzt schon etwa 8 Millionen Menschen mit Cannabiserfahrung gibt. Auf dem Schwarzmarkt sind Cannabisprodukte relativ leicht erwerbbar, von einer „Verringerung des Konsums durch Verringerung des Angebots“ kann nicht gesprochen werden. Es geht bei einer Legalisierung so auch nicht darum Cannabisprodukte weiteren Konsumenten zugänglich zu machen, sondern vielmehr soll endlich der Prohibitionsdruck von den vielen deutschen Bürgern genommen werden, die mit einem Joint genauso wenig Probleme haben wie andere mit einem Glas Bier.

Das ist nen Auszug aus einem offenen Brief (http://www.cannabislegal.de/aktionen/obriefe/offenerbrief.htm) an die Politiker, sehr interessant zu lesen.

freak
04.03.2006, 12:23
Es geht bei einer Legalisierung so auch nicht darum Cannabisprodukte weiteren Konsumenten zugänglich zu machen, sondern vielmehr soll endlich der Prohibitionsdruck von den vielen deutschen Bürgern genommen werden, die mit einem Joint genauso wenig Probleme haben wie andere mit einem Glas Bier.

wie wahr wie wahr fühl mich auch immer wie ein verbrecher wenn ich was organisiern muss oder so...

Nirvana
04.03.2006, 12:34
guter Link !


Gutachtenskandal: "Bisherige Forschung zu ausgewogen?" [25.11.2005]


Das Bundesgesundheitsministerium hat unter Ausschluß der Öffentlichkeit eine Studie zu Cannabis an einen in der Fachwelt umstrittenen Mediziner in Auftrag gegeben, wahrscheinlich, weil vorliegende seriöse Studien zum Thema keine Fortsetzung der bestehenden Verbotspolitik untermauern. Der Deutsche Hanf Verband, der den Vorgang ans Licht brachte, schreibt dazu in seiner Pressemitteilung:

Forschungsskandal bei Cannabis – Gesundheitsministerium bestellt unseriöses Gutachten / Empörung bei Wissenschaftlern

Das Bundesgesundheitsministerium hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das den aktuellen Forschungsstand bei Cannabis zusammenfassen soll. Ausgerechnet Professor Thomasius vom Universitätsklinikum Eppendorf hat diesen Auftrag ohne Ausschreibung erhalten.
Thomasius ist zwar ein anerkannter und erfahrener Drogentherapeut, seine wissenschaftliche Qualifikation ist aber nach einhelliger Meinung fast aller Experten nicht ansatzweise gegeben.

Dazu Professor Quensel:
"Schon die von Thomasius herausgegebene und betreute Ecstasy-Studie wies vor allem in dem von ihm betreuten Teilgebiet erhebliche methodische Mängel auf. Eigene Forschungsarbeiten auf dem Cannabis-Gebiet liegen zumindest in publizierter Form nicht vor. Es existiert lediglich ein Übersichtsartikel in der Zeitschrift Blutalkohol, den Thomasius mit mehreren anderen Autoren zusammen verfasst hat. Es fällt auf, dass er mehrfach höchst überzogene und kaum zutreffende Aussagen zum Cannabis abgibt, bei denen er seine Praxiserfahrungen in einer wissenschaftlich unmöglichen Weise verallgemeinert. Im Vergleich zu den Verfassern der bisherigen Expertisen im In- und vor allem im Ausland (zuletzt: Ministry of Public Health of Belgium:Cannabis Report August 2002) wirkt Thomasius kaum als besonders qualifiziert."

Professor Böllinger:
"Mit den Cannabisstudien von Kleiber/Kovar und anderen Arbeiten, z.B. von Kleiber/Söllner liegen hervorragende Studien vor. Grundsätzlichen Bedarf für neuere Untersuchungen des Forschungsstandes sehe ich nicht. Lediglich eine Aktualisierung in Bezug auf jüngere Forschungsberichte wären sinnvoll. Dafür gäbe es neben Professor Kleiber noch eine Vielzahl anderer Wissenschaftler, die dafür wesentlich geeigneter wären als Thomasius."

Dr. med. Franjo Grotenhermen:
"Professor Thomasius wirbt durch eine Skandalisierung der Thematik auch erfolgreich um Geldmittel. Wie sich erneut bewahrheitet, stellt die mediale Dramatisierung in der heutigen Zeit durchaus ein Erfolgsmodell dar. Das ändert aber nichts daran, dass Professor Thomasius aus wissenschaftlicher Sicht regelmäßig vor allem seine Inkompetenz demonstriert. Ich bin wenig überrascht, dass die Politik, bei der Klappern ebenfalls zum Geschäft gehört, so prompt darauf hereinfällt. Bestürzend ist es dennoch. Ich hätte mir von der Politik mehr Sorgfalt bei der Vergabe von Forschungsgeldern erhofft."

Georg Wurth, Deutscher Hanf Verband:
"Der Verdacht liegt nahe, dass die bisherige Forschung in den Augen der Gesundheitsministerin zu ausgewogen war. Die Ergebnisse passen nicht zur dramatisierenden Rhetorik der Bundesregierung. Das Gesundheitsministerium hat die Kleiber/Kovar- Studie selbst in Auftrag gegeben, dann aber tief in der Schublade versenkt. Jetzt will die Ministerin anscheinend sicher gehen, dass Cannabis in möglichst negatives Licht gerückt wird. Dafür steht Thomasius."

kurze Zusammenfassung der Kleiber/Kovar Studie:
(Dieter Kleiber, Karl-Artur Kovar
Taschenbuch - 316 Seiten (1997) Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart)


"Zusammenfassend ist festzuhalten daß die pharmakologischen Wirkungen und psychosozialen Konsequenzen des Cannabiskonsums sich als weniger dramatisch und gefährlich erweisen, als dies überwiegend noch angenommen wird."

"Was die Auswirkungen von Cannabis auf die psychische Gesundheit anbelangt, muss aufgrund der vorliegenden Ergebnisse die Annahme, dass der Konsum von Cannabis eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit nach sich zieht, zurückgewiesen werden."

"Bezüglich des Abhängigkeitspotenzials der Droge fassen wir zusammen: Der Konsum von Cannabis führt keineswegs zwangsläufig zu einer psychischen Abhängigkeit, es kann jedoch zu einer Abhängigkeitsentswicklung kommen. Eine solche Abhängigkeit vom Cannabistyp kann jedoch nicht primär aus den pharmakologischen Wirkungen der Droge, sondern vielmehr aus vorab bestehenden psychischen Stimmungen und Problemen erklärt werden. Die Abhängigkeit von Cannabis sollte als Symptom solcher Probleme gesehen werden."

"Ein wichtiges Argument in der Diskussion um Cannabis ist seine mögliche "Schrittmacherfunktion" für den Einstieg in den Konsum von illegalen Drogen bzw. den Umstieg auf härtere Substanzen. Diese These muss nach Analyse der vorliegenden Studien zurückgewiesen werden."

"Die These, Cannabis führe mit einer gewissen Regelmässigkeit zu einem amotivationalen Syndrom, kann nicht belegt werden."

aber was soll man im Endeffekt tun, wenn die Bundesregierung wissenschaftliche Studien, die nicht das gewünschte Ergebnis zu Tage führen unter den Tisch fallen lässt ... wir sind dann leider doch kriminell

Im Endeffekt ist da was faul in den Staaten Niederlande, Schweiz etc. ... :p

MaX PoWeR
04.03.2006, 23:22
Find ich ja interessant, ein Kumpel von mir hat tatsächlich in Eppendorf seine Doktorarbeit in besagter Extasy-Studie gemacht, den werd ich mal anhauen :)

freak
05.03.2006, 12:21
Yeah Eppendorf...Eimsbush 4 ever :stopfi: