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View Full Version : Buch - Dan Brown - Diabolus



Voodoo
11.04.2006, 08:56
<table border="0" cellspacing="10"><tr align="left">
<td width="120">http://images-eu.amazon.com/images/P/3785721943.03.MZZZZZZZ.jpg</td>
<td>Titel: Diabolus

Kategorie: Krimi/Thriller, USA 2005

Autor(en): Dan Brown

Mehr Infos: http://www.dan-brown.de/

Hörbuch: 17,95€ bei Amazon
</td></tr></table>


Info:


Die kryptographische Abteilung des US-Geheimdienstes NSA verfügt über einen geheimen Super-Computer, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit jeden Code (und somit jede verschlüsselte Botschaft) zu knacken. Der Rechner kommt zum Einsatz, wenn Terroristen, Drogenhändler und andere Kriminelle ihre Pläne mittels codierter Texte verschleiern und die Sicherheit der USA auf dem Spiel steht.
In der Vergangenheit konnten die Kryptographen täglich hunderte von Codes knacken – bis zu dem Tage, als Diabolus zum Einsatz kommt: Ein mysteriöses Programm, das den Super-Rechner offenbar überfordert. Der Entwickler des Programms droht, Diabolus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Würde dieses Programm zum Verschlüsselungs-Standard werden, wäre der erfolgreichen Verbrechensbekämpfung der NSA über Nacht die Basis entzogen. Die Mitarbeiter des Geheimdienstes setzen alle Hebel in Bewegung, das drohende Desaster zu verhindern …

Die Handlung ist grob gesprochen in zwei Stränge aufgeteilt: die Kryptographische Abteilung der NSA und Sevilla, wo David Becker auf der Suche nach dem Ring, in den vermeintlich der Code zum Code eingraviert ist, von einem Killer der anderen Seite gnadenlos gehetzt wird. Im Wechsel werden die Perspektiven der wichtigsten Personen vorgestellt.

Durch die relativ kurzen Szenen aus den Blickwickeln von Susan und dem Chef der Kryptographischen Abteilung und von David, der ahnungslos in Sevilla den Ring des ermordeten Tankado sucht, kann der Autor die Story übersichtlich halten. Immer auf dem dramatischen Höhepunkt wird ein Szenenwechsel vorgenommen und so die Spannung aufrecht gehalten.


Eigene Meinung:


BildDas Buch hat sehr gut angefangen und hat mich durch das Thema direkt in den Bann geschlagen. Doch schnell kam die Ernüchterung. Oft wird die Spannung, durch total unglaubwürdige Handlungen und Reaktionen, künstlich oben gehalten. Kein Vernünftiger Mensch bräuchte länger als wenige Minuten um die richtige Lösung zu finden... schon gar nicht die Superhirne der NSA. Aber Dan Brown dachte diesbezüglich wohl anders. Dadurch hat mich das Buch mehr gefrustet als faziniert. Auftragsmörder, die in einer Menschenmenge töten können ohne dass es jemanden auffällt. Gewalttätige Aktionen in der Abteilung mit der höchsten Sicherheitsstufe in der NSA und keine Wachleute weit und breit in der Nähe. Kein Angestellter, der nur Annährend auf die Befehle von seinem höchsten Chef hört....

Das ganze wirkt einfach häufig nur unglaubwürdig und ist somit das schlechteste Buch von Dan Brown. Stellenweise trumpft es jedoch mit alten Tugenden auf und verlockt zum weiterlesen. Doch häufiger kommen die Stellen vor, an denen man lieber das Buch schließen und zur Seite legen möchte.