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  1. #1
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    Default Steinplatte von der Größe des Mittelmeers entdeckt

    Steinplatte von der Größe des Mittelmeers entdeckt

    Eine dicke Schlammschicht bedeckt überall auf der Welt den Meeresboden - glaubten Kartografen bisher. Jetzt aber ist ein Forschungsschiff mitten im Pazifik auf eine blanke Platte von der Größe des Mittelmeers gestoßen. Sie beweist: Die Karten der Tiefsee müssen in weiten Teilen neu gezeichnet werden.

    Es schien eine ganz normale Expedition zu werden. Das US-Forschungsschiff "Melville" kreuzte Anfang des Jahres 4000 Kilometer östlich von Neuseeland im Pazifik. Die Wissenschaftler wollten Bohrungen in den schlammigen Meeresboden stoßen, um Daten über das Klima der Vergangenheit zu gewinnen. Doch zum Erstaunen der Forscher scheiterte die Routine-Arbeit, denn am Grund lag kein Schlick. Eine einmalige Entdeckung. Statt des gewohnten Sandbodens tritt im Südpazifik das nackte Gestein der Erdplatte hervor - in einem Gebiet von der Fläche des Mittelmeers. Die Sensation offenbart, dass viele Karten der Tiefsee weitgehend erraten und fehlerhaft sind.


    Nach gängiger Lehre sollte im irdischen Kreislauf alles mit allem zusammenhängen: Winde und Meeresströmungen - so schien es - versorgen auch den entlegensten Winkel des Planeten mit Staub. Tatsächlich bedeckt normalerweise eine Hunderte Meter dicke Schlammschicht das Gestein des Meeresbodens. Auch in der betreffenden Pazifikgegend verzeichnen Seekarten einen entsprechenden Untergrund. Doch sie und sämtliche ozeanografischen Lehrbücher sind falsch, erkannten die Wissenschaftler um David Rea von der University of Michigan und Mitchell Lyle von der Boise State University in den USA bei ihren Arbeiten an Bord der "Melville".

    Das Unwissen über die Tiefsee kann gefährlich sein, wie die Besatzung eines U-Bootes erst vor zwei Jahren erfahren musste. Das Gefährt der US-Marine rammte im Westpazifik einen Unterseeberg, der auf keiner Karte verzeichnet war. Nun sorgt die Entdeckung der sedimentfreien Region für noch größere Aufregung unter Experten. Während Landkarten keine weißen Flecken mehr zeigen, ist der Tiefseeboden, der die Hälfte der Erde bedeckt, noch weitgehend unbekannt. Jederzeit sind weitere Überraschungen möglich.
    Den ganzen Artikel gibt es hier.
    Bin ich Schlaubischlumpf oder was???

  2. #2
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    ui...
    Da sieht mans mal wieder: Man lernt nie aus und entdeckt immer was neues

  3. #3
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    cool. das ist doch was... Marko Polo des Meeresbodens
    Spannend

  4. #4
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    Ich freu mich schon auf die forschungs U-Boote die diese Tiefen ohne Probleme dauerhaft aushalten werden.
    Wird dann ein richtiger Spass für die ganzen Meeresbiologen

    /Ä: Wer weis, vllt finden wir unter einer solchen Platte irgendwann Atlantis :O
    RFC 1925 / 2.7a:
    "Good, Fast, Cheap: Pick any two (you can't have all three)."

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