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    Standard The Legend of Zelda: Twilight Princess

    The Legend of Zelda: Twilight Princess



    Infos:
    • Entwickler: Nintendo
    • Publisher: Nintendo
    • Genre: Action-Adventures
    • Releasedate: 7.12.2006
    • Homepage: Offizielle Seite
    • Preis: 54,95€ (Wii) und 54,95€ (GC) bei Amazon
    • Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG







    The Legend of Zelda - Twilight Princess ist zugleich Abschiedsgeschenk, wie auch der Neubeginn einer neuen Generation. Es ist das letzte große Highlight für den Nintendo GameCube sowie ein Launchtitel für den Nintendo Wii - mit angepasster Steuerung, die in aller Munde ist. Ein Spiel, welches von Fans und auch der Fachpresse sehnlichst erwartet wurde, steht doch die Reihe für den ultimativen Spielspass Systemübergreifend. Doch konnte Nintendo das Versprechen halten und den Klassenprimus "The Legend of Zelda - Ocarina of Time" übertrumpfen? Ein schweres Unterfangen, den ist Ocarina of Time doch laut Game Rankings das beste Spiel aller Zeiten! Lassen wir das Schicksal entscheiden und schauen ob die Legende auch heute noch in den Bann ziehen kann.


    Einleitung

    Link, ein junger Mann aus dem Dorf Ordon, ist bei Jung und Alt sehr beliebt, hoch geachtet und hilft den Dorfbewohnern wo er nur kann. Schmetterlinge fliegen durch die Gegend, Katzen versuchen Fische im Teich zu fangen. Alles wirkt so friedlich und harmonisch. Zu schön um Wahr zu sein, mag man sich in diesem Moment denken. Sekunden später passiert es jedoch, die Idylle wird jäh unterbrochen und aus dem Nichts kommen böse Kreaturen und verschleppen zwei gute Freunde von Link! Link, nach einer schweren Attacke aus der Bewusstlosigkeit erwacht, versucht sofort die Verfolgung aufzunehmen. Doch weit kommt er nicht, wird er von einer magischen Macht in eine Parallelwelt, die sich alsbald als das Schattenreich entpuppt, gezogen. Es kommt noch schlimmer, verliert er in diesem Reich doch sein menschliches Aussehen und muss fortan als Wolf zurechtkommen. Wie es der Zufall will, bietet sich ihm unerwartet Hilfe an. Midna, ein Schattenwesen erkennt in Link die Rettung für ihr Reich und wird seine Verbündete. Doch weshalb benötigt Midna seine Hilfe, wer waren die feindlichen Agressoren die Ordon angriffen, ist vielleicht selbst die Welt Hyrule in Gefahr und warum verwandelt er sich im Schattenreich in einen Wolf? Fragen, die nur beantwortet werden, wenn Link sich auf das Abenteuer seines Lebens einlässt!


    Das Gameplay

    Wer einmal Zelda gespielt hat, wird es sofort wieder erkennen. Das Spielgefühl welches sich wieder einstellt wenn das Abenteuer beginnt. Nun vielleicht nicht ganz, den schließlich wartet die Wii-Version mit einer doch etwas "anderen" Steuerung auf. Hier wird nicht mit Joypad gelenkt, hier wird mit dem neuartigen Steuerungssystem der Konsole hantiert. Dieser Test bezieht sich jedoch auf die GameCube-Fassung. Auf die Feinheiten der Wii-Fassung einzugehen würde den Test in seiner Größe sprengen.

    Keine Sorge, auch an die, die noch nie Hand an Zelda angelegt haben wurde gedacht, dienen doch die ersten Stunden des Spiels als großes Tutorial. Bis man das erste Mal das Schattenreich betritt vergehen locker zwei bis drei Stunden. Bis dahin sollte die Steuerung in Fleisch und Blut übergangen sein. Kamera für die optimale Sicht drehen, Dorfbewohner sowie Feinde anvisieren um mit ihnen zu plaudern bzw. zu attackieren, all das geht intuitiv vonstatten und war schon immer ein Markenzeichen der Zelda-Serie. Nicht das erste Mal hat Zelda hier seine Stärken beweisen können.

    Doch was erwartet einem in diesem Spiel, für welches man rund 40 Spielstunden für den reinen Stoyverlauf einplanen sollte? Eine riesige, voll interaktive Welt, bei der man haufenweise Geheimnisse und Schätze entdecken kann. Es gilt verwinkelte Grotten, trübe Unterwasser-Tempel, schweißtreibende Lavahöhlen und sattgrüne Wälder im strahlenden Sonnenschein zu erforschen. Ebenso das durchforsten diverser Dungeons, die nach und nach absolviert werden müssen, steht auf dem Plan! Diese sind im Allgemeinen vollgespickt mit Fallen und Rätseln, und am Ende wartet noch ein grimmiger Boss auf Euch, um Euer weiterkommen zu verhindern. Diese Dungeons sind nicht zu vergleichen mit denen z.B. aus "The Elder Scrolls IV: Oblivion". Es gibt keine 150 bis 200 Stück, wo sich nur die Wandtextur ändert. Nein, vielmehr sind es nur eine Handvoll, diese sind jedoch bis ins kleinste Detail hervorragend designt und machen einfach unheimlich viel Spass! Jedes dieser Dungeon wird von einem bestimmten Thema begleitet. Einmal macht Ihr einen Wald-Tempel unsicher, das andere Mal geht es in die Wüste, nur um im späteren Spielverlauf sogar noch ein Tempel im Himmel aufzusuchen. Nicht selten verbringt man in ihnen zwei, drei oder gar mehr Stunden. Es gibt einige Schätze zu entdecken, wobei einer immer besondere Aufmerksamkeit verdient hat. In jedem Dungeon gibt es ein spezielles Hilfsmittel, welches für den erfolgreichen Abschluss des Dungeons unabdingbar ist. Es kann sein, das Ihr vor einem Abgrund steht, welcher Anfangs unpassierbar erscheint, nur um ein paar Räume weiter einen Greifhaken zu entdecken, welcher sich zum überwinden des Abgrundes hervorragend eignet. Zwar mögen die Dungeons im Grunde immer nach demselben Prinzip verlaufen, doch strotzen sie nur so vor Abwechslungsreichtum und genialen Einfällen. Es gilt Wasserverläufe so zu dirigieren, damit neue Pfade eröffnet werden, man verwendet einen magischen Stab um Steinstatuen zu verschieben und vieles mehr. Die einzelnen Bosse dürfen auch nicht unerwähnt bleiben, sind diese doch immer nur mit einer ausgefeilten Taktik zu besiegen. Ohne den Einsatz der neu erworbenen Hilfsmitteln geht nichts! Hat man jedoch einmal die Vorgehensweise herausgefunden, verläuft der Kampf leider etwas zu leicht. Den Bossen hätte ein erhöhter Schwierigkeitsgrad sichtlich gut getan.

    Das Schattenreich wird natürlich auch mehr als nur einmal betreten. Hier gilt es in der Regel Sorge zu tragen das wieder Licht ins Dunkel gerät. Diese Passagen halten sich kurz und dienen der Abwechslung. Genauso wie es Link in seiner Wolfsgestalt tut. Ein anderes Gameplay, sowie der Verlust all seiner Fähigkeiten zwingen zu einer anderen Art der Problemlösung. Hier wird geschnüffelt (manchmal muss man Gerüchen folgen), gegraben und gebissen was die vier Pfoten hergeben. Natürlich sind manche Rätsel und Örtlichkeiten nur als Wolf erreichbar, ältere Gebiete können so im späteren Spielverlauf also wieder aufgesucht werden. Wohl dem, der ein gutes Gedächtnis hat, und sich alle unpassierbaren Stellen merken kann.


    Die Welt Hyrule

    Wie weiter oben schon erwähnt, erwartet den Spieler eine interaktive Welt. Das bedeutet soviel, das für all Eure speziellen Hilfsmittel, wie der Greifhaken, den Bogen, die Magnetschuhe usw. reichlich Einsatzmöglichkeiten gegeben sind. Überall entdeckt man kleine Nischen, sprengbare Felswände, Teiche, und in all denen kann ein Schatz versteckt sein. Dieses Element machte Zelda mitunter so populär wie es heute ist. Es war, und ist auch heute noch, schon immer herrlich gewesen die Welt "frei" zu erkunden. Lohn der Mühen können Rubine, goldene Käfer (jemand im Spiel ist ganz scharf auf diese Viecher), Geisterseelen, oder auch Herzteile sein. Findet man fünf von letzterem, steigt die maximale Lebensleiste um einen Herzcontainer. Daher absolut begehrt! Auch gibt es andere Dörfer (neben Ordon) und Städte, doch leider sind diese nicht ganz so Umfangreich ausgefallen wie in den Vorgängern. Minispiele sind rar und zu entdecken gibt es gerade genug um interessant zu bleiben. Insgesamt liebevoll designt, mehr betretbare Räumlichkeiten wären aber wünschenswert gewesen. Auf den weiten Steppen Hyrules sind jedoch deutlich mehr Minispiele vertreten. Snowboarden, Ziegentreibjagd, Flugpassagen auf dem Rücken eines Riesenvogels, Ringkämpfe, all das kann in der Welt Hyrules entdeckt und genossen werden. Spielspassgaranten par Excellence! Ein Minispiel möchte ich jedoch kurz näher beleuchten. Hierbei handelt es sich um den "Angelteich" der ebenfalls außerhalb der Örtlichkeiten zu finden ist. Ein Spiel zum Wohlfühlen und relaxen! Herrliche Atmosphäre gepaart mit dem Drang der beste Angler aller Zeiten zu werden. Ein Minispiel welches süchtig machen kann und viele, viele Stunden andauert. Aber keine Sorge - natürlich nicht am Stück, sondern vielmehr weil man sich immer wieder dabei ertappt erneut den Teich aufzusuchen, schließlich gilt es den legendären Fisch zu fangen. Spitze!


    Die Technik

    Das Spiel ist Current-Gen. Das sieht man im Großen und Ganzen dem Titel natürlich an. Es hat keine Chance gegen die neueren Produkte aus dem PC-Sektor. Seien es Spiele wie Oblivion oder auch Gothic 3, diese sind im Detail deutlich besser. Jedoch wirkt bei Zelda alles in allem stimmiger. Die Lichteffekte sind fantastisch, die Animationen herrlich. Es wird eine besondere Atmosphäre aufgebaut, welcher man sich nur schwerlich entziehen kann. Die Sequenzen, alle in Spielgrafik gehalten, sind hervorragend geschnitten und können mit dramaturgischen Kniffen überzeugen. Die lange Entwicklungszeit ist deutlich spürbar. Doch was ist mit dem Sound? Leider gibt es hier keine so tolle Erfolgsmeldung. Es fehlt dem Soundtrack an Dynamik. Die Atmosphäre wird dadurch nur stotternd weiter in die Höhe getrieben. Zu wenige Lieder wollen dauerhaft in Erinnerung bleiben. Solide, aber weit weg von den Spitzenspielen in diesem Genre. Fasst schon peinlich zu sagen das das Spiel in antiquiertem Midi daher kommt. Einem solchen Epos hätte man doch wenigstens einen orchestralem Soundtrack spendieren können. Auch Sprachausgabe sucht man vergebens. Hier wurde viel Potenzial verschenkt.


    Fazit vom Spieletester Sleip`:

    Auch wenn mein Test das Spiel in positivem Licht erscheinen lässt, ist es für mich ein zweischneidiges Schwert. Ich hatte über weite Strecken Probleme dem Spiel die allgemeine Faszination abzukaufen, zu vieles wirkte für mich nach Recycling im großen Stil. Sei es zeitweise die Story, das bekannte Schema der Abläufe, ja mein Gott, sogar der Endkampf gegen den Oberbösewicht war nichts weiter als eine Mischung aus den letzten stationären Zelda-Episoden. Einen solch großen Moment eines jeden Spieles so zu verhunzen ist unverzeihlich! Traditionen sind zwar schon eine feine Sache, doch hier fehlen mir einfach die Innovationen. Aber zur Verteidung des Spieles: sollte man vielleicht nur wenig, oder gar keine Erfahrung mit der Zelda-Reihe haben, dann erwartet einen vielleicht tatsächlich das großartigste Abenteuer aller Zeiten!? Dungeon-Design, die große Welt, die Charakterzeichnung, die Steuerung, all das überzeugt garantiert. Eine Bewertung weit über den 90% würde dann nichts mehr im Wege stehen. Persönlich würde ich dem Spiel jedoch eine Spielspasswertung von 87% geben, welche aber aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit der Serie und der daraus resultierenden Innovationsarmut hervorgeht. Doch das wäre dem Spiel gegenüber absolut unfair, weshalb ich ihm ein paar Pünktchen mehr spendiere. Das Spiel ist Top, keine Frage, doch ich für meinen Teil wurde hier und da enttäuscht.


    Bewertung: 90%


    Files:





















































    Geändert von Voodoo (12.07.2009 um 11:47 Uhr)

  2. #2
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    ich würde das spiel wirklich gern zocken aber deswegen ne wiiiiiiiii holen? nö ^^
    ps: cooler test sleip
    gerade gestresst?
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  3. #3
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    Jupp, gut geschrieben.

    Unser erster Konsolen-Spieletest

    PS: Du musst nicht mal wii kaufen, wenn du schon eine Gamecube hast.
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  4. #4
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    Hmm damals aufm Gameboy das beste Spiel

  5. #5
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    Geiler Bericht Sleipiboy!!
    Bin ich Schlaubischlumpf oder was???

  6. #6
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    danke, danke für das lob! freut mich! weitere tests werden dann in den nächsten wochen noch folgen, denn die PS2 hat noch einige kracher in petto.

    und zoot, schade, hätte ich gewusst das dich das spiel interessiert, hätte ich meinen gamecube nicht so voreilig bei ebay verkauft und dir das dingens ausgeliehen..... :rolleyes: naja, ein neues zelda wird mich sicherheit irgendwann folgen!

  7. #7
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    schade, wär echt cool gewesen ^^
    pöser sleip
    gerade gestresst?
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  8. #8
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    Haben die verschiedenen Zelda Spiele eigentlich eine richtig fortlaufende Handlung??

  9. #9
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    fortlaufend nein, eher sind die einzelnen episoden an bestimmten eckpfeilern miteinander verbunden. d.h. es kommen z.b. völker vor, die in einem teil eine wichtige rolle übernahmen und in einem der anderen sind sie nur noch legenden längst vergangener tage. die ganze serie zieht sich also schon über mehrere jahrzente oder gar jahrhunderte hin. chronologisch gesehen sind sie total durcheinander und in eingängigen zelda-foren ist es immer wieder amüsant zu lesen wie leute versuchen die einzelnen teile einzuordnen.

  10. #10
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    boah man.... wieso gibts zelda nie offiziell für PC, das wär so geil

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