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  1. #1
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    DSA - der Scharlatan

    Kategorie:
    Fantasy, Deutschland 1995

    Autor(en):
    Ulrich Kiesow

    Verlag und Anzahl Seiten:
    Heyne Verlag, 364

    Preis:
    gebraucht ab 3,98€ bei Amazon



    Inhalt:

    Quote Originally Posted by Buchrücken
    Als Selissa, die beste in der Eliteeinheit der Ferdoker Lanzenreiterinnen, des Verrats und des Mordes bezichtigt wird, wenden sich selbst ihre Freunde und Kampfgefährtinnen von ihr ab. Einzig ein Junker aus dem Bornland und ihre Stallmagd halten noch zu ihr - und der Scharlatan, ein alter Jahrmarktzauberer, den das Leben verbittert hat. Mit Schwert und Magie zieht die seltsame Schar tapfer in den ungleichen Kampf um Selissas Ehre und Erbe...
    Angefangen hat die Geschichte damit, dass Selissa mit ihren Kameradinnen auszog einige Answinisten zu fassen. Schon kurz drauf, fing für die Ferdoker Lanzenreiterin die Welt an auseinander zu brechen. Ihre Freundin Tsaiane wurde hinterrücks ermordet und sie selbst wird des Hochverrates angeklagt und eingekerkert. Selissas Vater, der Baron von Jergenquell, wurde nämlich, mit Hilfe einer Magierin, vom macht- und geldgierigen Grafen von Wengenholm dazu gezwungen, answinistische Briefe zu schreiben, die die ehemals angesehene Familie als Verbündete des Thronräubers darstellen.

    Das ruft selbstverständlich die KGIA ins Spiel und diese umbarmherzige Organistation bekommt immer die Geständnisse, die sie brauchen.

    Zu ihrem Glück hat Selissa gute Freunde. Von den Lanzerinnen glaubt keine an ihre Schuld und zusammen mit der Stallmagd Algunde startet der Jahrmarktszauberer Gerion einen waghalsigen Befreiungsversuch, der noch komplizierter wird, als Selissa's Verlobter sich unfreiwillig unter die Gefangenen befindet. Eine Flucht durch den Kosch beginnt - mit dem Ziel der Rache an dem, der die Dokumente erstellen ließ.


    Der Autor:

    BildUlrich Kiesow gilt als geistiger Vater und Schöpfer des beliebten deutschen Fantasy-Rollenspielsystems "Das Schwarze Auge". Gestorben ist er, für alle die ihn kannten völlig unerwartet, im Jahr 1997 im Alter von nur 47 Jahren.

    Bis zu seinem Tod war er der Leiter der Redaktion. Er schrieb viele Abenteuer, Artikel im Aventurischen Boten und Romane zur Welt Aventurien. Das berühmteste Roman dürfte wohl "Das zerbrochene Rad" sein, das er noch kurz vor seinem Tod fertig stellte.

    1977 gründete er den Fantastic Shop in Düsseldorf, die schon in den späten 70er Jahren Fantasy-Rollenspiele nach Deutschland importierten. 1983 war er zusammen mit Werner Fuchs und Hans Joachim Alpers Mitbegründer der Firma Fantasy Productions GbR.

    Einige seiner Schriften wurden unter dem Pseudonym Andreas Blumenkamp veröffentlicht.


    Eigene Meinung:

    Dieses Buch, das geschichtlich in die Zeit 21 Hal einzuordnen ist, gibt Rollenspieleinsteigern einen gut geschriebenen Leitfaden an die Hand, wie man Helden entwickelt und ausgestaltet, ohne dabei jemals Langeweile aufkommen zu lassen. Wer auf epische Schlachten und tiefgründige Storys mit etlichen Wendungen steht, wird hier jedoch nicht glücklich. Viel eher wird schön dargestellt, wie man gewisse Probleme auch, ohne einen Kampf, mit viel Finesse und Fingerspitzengefühl lösen kann. Das Wortduell des Grafens von Wengenholm mit dem Kanzler um die Kunst des Fürsten ist da besonders hervorzuheben, da es mir mehr als einmal ein Grinsen der Genugtuung auf meine Lippen zauberte.

    Anfangs braucht das Buch ein wenig Zeit um den Leser so richtig zu fesseln. Doch spätestens mit der Gefangennahme von Selissa möchte man es gar nicht mehr zur Seite legen. Und im Nachhinein betrachtet hat die lange Vorstellung der Charaktere dazu geführt, sie näher kennen zu lernen, so dass man richtig mit den Probanten mitfiebert.

    Was mir besonderes gut gefallen hat: die "Realität" des Buches. Es kommt nicht, wie in Filmen so üblich, zum großen Showdown, in dem das Böse erst so übermächtig und unbesiegbar wirkt, doch von der Heldin in letzter Sekunde noch bezwungen wird, sondern ... aber lest doch am besten selbst

    Nach all den schweren Wälzern in letzter Zeit hat dieses lockere Abenteuer mich wieder an meine DSA Anfangszeiten erinnert, wo alles noch besser war .... Note 2.
    Last edited by Voodoo; 10.05.2007 at 15:35.
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  2. #2
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    Bei mir ist es mittlerweile etwa 8 Jahre her seitdem ich das Buch gelesen habe. Definitiv gehört es für mich zu den besseren Romanen aus der DSA-Reihe und ist Pflichtlektüre bevor man Kiesows Meisterwerk "Das zerbrochene Rad" liest, da viele der Protagonisten im "Scharlatan" vorgestellt werden.

  3. #3
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    Ich hab das Buch ebenfalls durch und es ist wirklich gut, man fiebert richtig mit den Charakteren mit. Während dem lesen schon, hab ich gehofft es gibt eine Fortsetzung mit Gerion und Co.
    Ein kleinen wermutstropfen gibt es dennoch, der sogenannte Showdown wir mir persönlich zu kurz

    ich benote das Buch einfach mal -> 1,5
    gerade gestresst?
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