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  1. #1
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    Default Stan Nicholls - Die Orks

    Die Orks

    Kategorie:
    Fantasy, Deutschland 2002

    Autor(en):
    Stan Nichsolls

    Verlag und Anzahl Seiten:
    Heyne Verlag, 799

    Preis:
    gebraucht ab 11,00€ bei Amazon



    Inhalt:
    Zitat:
    Zitat vonBuchrücken
    Stryke und seine Orktrupp "Die Vielfraße" wurden von Königin Jennesta beauftragt, ein wertvolles Artefakt zu besorgen. Nachdem sie den Auftrag erfolgreich ausgeführt haben und sich bereits auf dem Rückweg nach Grabhügelstein, der Hauptstadt von Maras Dantien, befinden, wird ihnen das Artefakt gestohlen. Sie erfahren, dass es noch andere Artefakte gibt und machen sich auf die Suche nach den wertvollen Stücken, verfolgt von Jennestras Kopfgeldjägern und anderen Bewohnern Maras Dantiens.
    "Ein etwas anderes Fantasy-Epos -- mit den Bösen aus J.R.R. Tolkiens Hauptwerk Der Herr der Ringe in den Hauptrollen." Klappern gehört zum Geschäft, keine Frage, aber das ist eindeutig der gleichermaßen dümmste wie genialste Werbespruch, der je einen Buchrücken geziert hat! Die Orks-Trilogie hat mit Tolkien ebenso viel zu tun wie die meisten anderen Fantasy-Romane der letzten Jahrzehnte: Sie steht ganz einfach in seinem Schatten.

    Unabhängig davon ist dieses Buch, wie Tad Williams sich ausdrückt, der "größte Spaß, den Sie je mit einem Haufen Orks haben werden!" Gleich auf der ersten Seite geht es los mit dem fröhlichen Gemetzel: Hauptmann Stryke und seine Ork-Rotte machen kurzen Prozess mit einem Haufen ekelhafter Geschöpfe, die sie daran hindern wollen, einen Auftrag der edlen Königin Jennesta auszuführen. Sie sollen den Menschen ein geheimnisvolles Artefakt abjagen, was ihnen alsbald gelingt. Dabei stoßen sie allerdings auch auf einen Vorrat verführerischer Drogen, denen sie nicht wiederstehen können. Und kaum sind sie wieder bei Sinnen, geraten sie in den Hinterhalt heimtückischer Kobolde, die ihnen das Artefakt wieder abnehmen. Eine wilde Hetzjagd nimmt ihren Anfang.

    Offensichtlich konnte Stan Nicholls es nicht mehr mit ansehen, wie wenig Sympathie dem liebenswerten Volk der Orks von anderen Fantasy-Autoren entgegengebracht wird. Bei ihm sind die schwertschwingenden Raufbolde ganz klar die Helden, die sich mit großem Gebrüll auf alles stürzen, was ihnen diesen Status abspenstig machen möchte. Und wie seine Hauptfiguren gibt Nicholls sich nur selten mit Einzelheiten ab, sondern legt den Schwerpunkt auf Action. Erfreulicherweise enthält der vorliegende Band gleich alle drei Romane um Stryke und seine Gefährten, zu einem Preis, der sich sehen lassen kann. Abenteuerlicher Lesespaß ist garantiert! --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

    Der Autor:
    BildStan Nicholls wurde in London geboren. Von 1965 bis 1971 arbeitete er im Londoner Büro des Bibliothekskongresses, wo er sich bis zum stellvertretenden Direktor hocharbeitete. In der Zeit von 1965 bis 1970 war er Mitherausgeber der kleinen Pressezeitschriften "Gothique" und "Stardock". 1966 gründete er die "Gothique" Film Gesellschaft. Stan Nicholls war von 1971 bis 1973 Mitinhaber und Manager des Londoner Buchladens "Bookends" und arbeitete als Forschungsassistent für Dennis Wheatley's Bibliothek des Okkultismus (45 Bände).

    Der Autor war vier Jahre lang als Manager für "Dark They Were an Golden Eyed" in London tätig - zu der Zeit Europas größter Comicshop. 1976 war er der erste Manager des "Forbidden Planet's London" und er half dabei, die New Yorker Niederlassung zu festigen. Später war er noch als Berater für das Unternehmen tätig. Ab 1981 konzentrierte sich Stan Nicholls ganz auf die Schriftstellerei.

    Stan Nicholls lebt heute mit seiner Frau, der Autorin und Journalistin Anne Gray, in England.

    Eigene Meinung:
    Ein wirklich gelungenes Abenteuer aus der Sicht der sonst so verhassten und verdammten Bösewichte – Den Orks.
    Stan Nicholls schaffte es mit Humor und Witz beim Leser Sympathien für die scheußlich stinkenden Kreaturen zu erwecken und entführt dabei in eine aufregende Welt voller Gefahren, Magie und Mystik.
    Die Geschichte lässt sich durchgehend flüssig lesen und beinhaltet neben einer breiten Palette an unterschiedlichsten Charakteren, die einen zum Schmunzeln, die anderen zum Nachdenken und wieder um einige zum Ärgern, auch ein wirklich unvorhersehbares Ende.
    Im Allgemeinen ist der Verlauf der Geschichte aber auch nicht vorhersehbar und nimmt ständig seine Wendungen, so dass der Leser in das Abenteuer der Vielfraße gesogen wird und nicht mehr davon los kommt bis das Ende erreicht ist.
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  • #2
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    ich weiß nicht. Werde das Buch wohl nie lesen. Die Orks sind einfach nicht die Art von Lebewesen, über die ich ein ganzes Buch lesen möchte.
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  • #3
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    Dachte ich Anfangs genauso. Doch glaub mir das sind nicht die blutdrünstigen Orks aus HDR, die Orks von Stan Nicholls sind eher wie die Orks aus "Im Jahr des Greifen", wie der eine z.B. den Zwergen aus dem Wasser holt.
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  • #4
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    Hab mir das Buch neulich von meinem Bruder geliehen. Es ist zwar nicht schlecht, aber gibt schon so einige Sachen, die einfach nicht stimmig sind. Die orks werden schon irgendwie "sympatisch" beschrieben. Sind halt keine lieben Hobbits Aber die Story ist sehr abstrus! Das ist zwar bei Fantasy immer so, aber z.B. stört etwas, dass die Gruppe Orks sich ständig prügelt, aber nie eine bedeutende Person stirbt. Das ist selbst bei Herr der Ringe der Fall (Boromir) und macht die Story eigentlich immer realistischer!

  • #5
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    Natürlich stirbt eine bedeutende Person und zwar


    Übrigens gibts im Nachfolgenden Teil einen lustigen Fehler und zwar wird dort irgendwann geschrieben, dass
    eine Gruppe der Orks im Kampf leitet, obwohl er ja schon tot ist. Natürlich ist dabei sein neuer Ersatz gemeint, witzig ist der Fehler dennoch.
    RFC 1925 / 2.7a:
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  • #6
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    Ok, war mir entfallen sry. Siehst dus nicht trotzdem auch so, dass viel zu viele "harte" Kämpfe beschrieben sind dafür, dass am Ende alle ausser X noch am Leben sind?

    Kannst du die nachfolgenden Bände empfehlen? Mind. 1 hat mein bruder nämlich.

  • #7
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    Ja klar ist es seltsam. Allerdings muss ich mich dazu bekennen in diesem Fall ein solches Weichei zu sein, da es mich jedesmal so unendlich traurig stimmt wenn einer der von mir geliebten Charaktere stirbt, dass ich es dem Autor dort nicht allzu übel genommen habe.

    Derzeit kann dein Bruder auch nur ein weiteren Teil haben, da auch nur einer erschienen ist.
    Aber nein, ich persönliche finde den Nachfolger "Die Orks - Blutrache" nicht empfehlenswert. Auch habe ich noch weitere Bücher von Stan Nicholls gelesen und muss leider feststellen, dass seine Werke nach "Die Orks" extrem an Qualität einbüßen. Klar er lässt sich lesen, aber so gut wie "Die Orks" ist es nicht.
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  • #8
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    Gut, dann kann ichs sein lassen weitere Bücher von ihm zu lesen. Danke!

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