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  1. #1
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    Default Wie wir unsere Nachfahren vor Atommüll warnen

    Wie wird "Achtung" in 5000 Jahren geschrieben? Wie in 50 000 Jahren? Und werden die Menschen das schwarze dreiblättrige Symbol auf gelbem Grund dann noch als Warnung vor radioaktiven Strahlen verstehen? Solche Fragen beschäftigen eine wachsende Zahl von Sprachforschern, Ethnologen und Historikern. Denn Wörter, Buchstaben und Zeichen verändern sich. Der Abfall aus Atomkraftwerken und aus militärischer Nutzung aber bleibt aber weiter gefährlich und zwar mehrere hunderttausend Jahre lang.


    http://www.welt.de/wissenschaft/arti...ll_warnen.html

  2. #2
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    Ein ernstes Problem, jedenfalls der Müll. Ob es einer Verstehen wird.. nunja. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
    RFC 1925 / 2.7a:
    "Good, Fast, Cheap: Pick any two (you can't have all three)."

  3. #3
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    Ich denke man wird bis in 5000 Jahren sicher eine Lösung gefunden haben, diesen Müll zu beseitigen oder sinnvoll zu verwenden.

    Mal abgesehen davon, dass Studien belegen, das Atomstrahlung nicht halb so gefährlich ist wie alle glauben. (war neulich im SPiegel)

  4. #4
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    Hast du zufällig einen Link? Nicht, dass ich dir nicht glaube. Ich möchte einfach nur gern wissen wie sie erklären wollen, dass die Strahlung nur halb so gefährlich ist.
    RFC 1925 / 2.7a:
    "Good, Fast, Cheap: Pick any two (you can't have all three)."

  5. #5
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    Für dich suche ich

    Edith sagt das ist der Link: Das böse Atom, oder nicht?

    Klingt für mich alles sehr plausibel


    PS: Film schon geschaut?
    Last edited by clubic; 18.07.2008 at 01:34.

  6. #6
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    ich denke in 5000 Jahren haben wir die Welt längst vernichtet ob nun mit oder ohne Schildern ... aber mal im ernst was soll der Ausstieg aus dem Atomausstieg und wohin mit dem ganzen Müll ?

    Selbst wenn es stimmen sollte das die Strahlung nur halb so gefährlich ist wie gedacht so ist sie immer noch tödlich und das für lange, lange Zeit ... Es gibt weder sichere Endlager noch eine andere Verwendung für den Dreck und als Verbraucher sparen wir heute höchstens ein paar Cent im Gegensatz zu erneuerbarer Energie. Am Ende zahlen wir Milliarden um den Müll irgendwo zu verscharren (was am Ende misslingt und die Natur endgültig verseucht) ...

    ich bin die letzten Wochen über auf vielen Pressekonferenzen unserer Parteien (auch zu diesem Thema) gewesen und es fällt mir immer schwerer den "Menschen" unserer Regierung nicht spontan in die Fresse zu hauen. Mach ich natürlich nicht. Aber die regen mich auf ....

  7. #7
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    Über unsere Regierung sollten wir lieber nicht reden, die meisten sind doch nur Marionetten von Lobbyisten, oder wann wurde die letzte gute Entscheidung für Deutschland getroffen?


    Zum Endlagerproblem möchte ich nur folgenden Punkt anmerken:

    Braucht man wirklich ein Endlager? Was bedeutet Endlager? Endlager ist eine Endlösung, wie der Name schon sagt. Es heißt also wir karren die Tonnen irgendwo hin, hauen paar Tonnen Zement drauf und sehen sie nie wieder, egal ob wir wollen oder nicht. Jetzt ist das Problem, dass die Erde in einem stendigen Wandel ist, nicht absehbare Dinge passieren, zum Beispiel tritt Grundwasser ein. Worst Case, aber man kann nichts mehr machen.

    Hingegen gibt es die Lösung eines Zwischenlagers. Wir bringen die ganze Kacke an einen Ort wo wir sie kontrollieren können, beispielsweise Gorleben und lassen sie da stehen bis wir A eine bessere Lösung haben, oder B wir sie aufgrund eines Ereignisses das jetzt nicht absehbar ist wegbringen müssen.

    Mir persönlich gefällt Fall B eindeutig besser, weil hier im Notfall gehandelt werden kann.

  8. #8
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    naja ich bin dennoch gegen Atomkraft! zumal der Plan B auch Milliarden € kostet und wenn man sich mal das Test bzw. Zwischenlager in Asse anschaut das schon nach 40 Jahren völlig außer Kontrolle geraten ist ... kann Gorleben auch nicht sicher sein.

    "Atom-ist-Öko" (zitat von Ronald Pofalla, cdu)
    stimmt nicht! Das Öko-Institut hat berechnet, dass ein mit Uran aus Südafrika betriebenes AKW in Deutschland pro Kilowattstunde Atomstrom 126 g CO2 verursacht, vornehmlich durch den energieintensiven Uranabbau.

    und Deutschland hätte schon heute genug Stromreserven ohne die Atommeiler... von allen anderen Risiken und Kosten mal abgesehen ... (die Energiekonzerne verdienen viel Geld an den alten Meilern, die allerdings bis heute mit mehr als 100 Mrd. aus Steuergeldern subventioniert wurden)

  9. #9
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    Jap alles richtig und wegen mir muss kein Atom Kraftwerk auch nur noch einen Tag länger offen bleiben. Mir geht es nur darum, sich übder dieSituation gedanken zu machen, ohne auf dieses Todschlagargumente wie Endlager hören zu müssen.

    Und wenn über Asse spricht, dann sieht man aber auch, dass genau die Punkte das Problem sind, die "endlagermässig" benutzt wurden. Für mich ist das ein Asse ein Argument für Punkt B.

    Wenn ich in der Regierung sitzen würde, würde ich den Atomausstieg rückgängig machen, aber gleichzeitig die Versicherung der Meiler einstellen. Viel Glück bei der Suche nach ner neuen Versicherung, liebe Energiemultis.

  10. #10
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    atomausstieg dann, wenn es vernünftige (bezahlbare) alternativen gibt :rolleyes:

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