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  1. #11
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    Quote Originally Posted by HaZard View Post
    mochte den nie :X
    Ich auch nicht. Irgendwie total kalt und unsympatisch...



  2. #12
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    Die fantastischen Vier

    Mit BMW-Sauber hat der letzte selbsternannte Titelkandidat für die kommende Saison sein neues Auto vorgestellt. Jetzt sind es vier. Ferrari, McLaren-Mercedes, BMW-Sauber und Renault schreiben sich auf die Fahnen, 2009 Weltmeister zu werden. Und keinem kann man zu diesem Zeitpunkt Hochstapelei unterstellen. Alle haben realistische Chancen. Eine Konstellation, die es in der Formel 1 schon seit langem nicht mehr gab.

    Dennoch sind die Voraussetzungen der vier Herausforderer unterschiedlich. Ferrari brachte das neue Auto zwar als Erster auf die Strecke, hat aber noch Probleme mit dem Hybridantrieb KERS und einigen Aerodynamik-Komponenten.

    McLaren-Mercedes und BMW-Sauber sind mit der KERS-Entwicklung am weitesten. Vor allem BMW-Sauber muss aus der vergangenen Saison einen Rückstand gegenüber Ferrari aufholen.

    Und Renault? Die Franzosen hatten gegen Saisonende 2008 eines der schnellsten Autos, haben mit Fernando Alonso einen der besten, wenn nicht den besten Fahrer im Feld, und Renault hat bei der Konstruktion des neuen Autos für die größten Überraschungen gesorgt.

    Wer steht zu Testbeginn wo und was sagen die Verantwortlichen der vier WM-Kandidaten? Ein Überblick:

    Das neue Auto: Der F60 hat eine lange hohe Nase, die über den weit ausladenden Frontflügel hinausragt. Der Radstand wurde gegenüber dem F2008 verlängert. Die weit außen angebrachten Rückspiegel dienen als verkappte Leitbleche. Die Seitenkästen sind relativ kurz und rundlich, nach hinten allerdings stark tailliert.

    Probleme: Ferrari hat bisher so gut wie keine Erfahrung mit KERS: Erst beim Roll-Out am 12. Januar in Mugello war das System zum ersten Mal an Bord. Noch ist offen, ob die Scuderia zum Saisonstart überhaupt KERS einsetzt. Weitere Probleme bereiten die Auspuffrohre. Die ragen bei Ferrari aus der Verkleidung des Autos heraus, was nach Ansicht der Konkurrenz illegal ist. Allerdings sollte es kein großer Aufwand sein, in diesem Punkt nachzubessern. Noch ein Problem deutet sich beim Frontflügel an. Der wurde beim Roll-Out beschädigt. Die Fehleranalyse läuft noch.

    Das sagen die Beteiligten:

    Luca di Montezemolo (Präsident): "Ich finde das neue Auto hässlich. Aber wenn es gewinnt, dann ist es für mich das schönste Auto der Welt. "

    Gilles Simon (Motorenchef): "KERS ist ein komplexes System, das wir noch nicht auf der Strecke weiterentwickelt haben. Da wartet noch eine Menge Arbeit auf uns."
    WM-Kandidat Nummer 2: McLaren-Mercedes

    Das neue Auto: Der MP4-24 fällt durch eine lange, abgerundete Nase auf, die die Luft optimal nach hinten leiten soll. Die Seitenkästen sind weit ausladend, laufen aber nach hinten wie beim Ferrari schmal zu. Elegant und gleichzeitig aerodynamisch vorteilhaft ist die Verkleidung der Auspuffrohre gelöst.

    Probleme: Überraschend wenige. Nur der Motor macht noch ein bisschen Sorgen. Nicht unbedingt, weil er länger halten muss, sondern weil er nur noch 18.000 Umdrehungen pro Minute leisten darf. Dadurch ist das Aggregat nicht mehr voll am Limit und Mercedes kann die Vorteile im Grenzbereich, die man 2008 hatte, nicht mehr voll ausnutzen.

    Das sagen die Beteiligten:

    Norbert Haug (Motorsportchef): "Wenn der Motor 1000 Kilometer halten muss, wird er auf Prüfständen auf 1500 Kilometer erprobt. Mit den neuen Regeln müssen wir sie jetzt 3000 Kilometer auf dem Prüfstand fahren. Das schüttelt man nicht aus dem Ärmel."

    Ron Dennis (Teamchef): "Der MP4-24 ist ein Auto, bei dem das Konzept stimmt. Und er ist dank unserer ausgefeilten Programme und Simulatoren auch ein hochentwickeltes Auto."
    WM-Kandidat Nummer 3: BMW-Sauber

    Das neue Auto: Der F1.09 ist auf den ersten Blick das konservativste der neuen Autos. Ins Auge fällt zuerst der mächtige dreiteilige Frontflügel. Er ist am vorderen Ende einer ebenso wuchtigen Nase angebracht. Die Seitenkästen weisen keine so starke Taillierung auf wie bei der Konkurrenz. Vor den Kühlöffnungen in den Seitenkästen leiten kleine Leitbleche die Luft sauber um das Auto herum.

    Probleme: BMW gibt trotz ausgiebiger Tests zu, dass KERS noch nicht die Rennreife besitzt. Ein Einsatz in Melbourne, wo der Vorteil mit KERS ohnehin nicht allzu groß sein sollte, ist noch nicht hundertprozentig sicher. Eventuell rächt sich das konservative Design des Autos noch und man muss nachbessern. Das müssen die ersten direkten Vergleiche mit der Konkurrenz aber erst noch zeigen.

    Das sagen die Beteiligten:

    Mario Theissen (Motorsportchef): " Wir haben alle unsere Ziele in den ersten drei Jahren realisiert, und ich sehe keinen Grund, warum wir das schwerste nicht auch erreichen sollten. Wir wollen mit den anderen zwei, drei großen Teams um die Titel mitkämpfen."

    Robert Kubica (Pilot): "Ich denke, wir werden für beide WM-Titel zu den Anwärtern gehören."
    WM-Kandidat Nummer 4: Renault

    Das neue Auto: Der R29 ist das radikalste Konzept alle Titelkandidaten. Renault hat trotz der Regeländerungen bei der Aerodynamik an der Haifischflosse als Verlängerung des Flügels an der Airbox festgehalten. Das sorgt zwar für mehr Luftwiderstand, bringt aber auch eine bessere Anströmung der Luft an den kleineren Heckflügel. Die Nase ist extrem breit und die Seitenkästen sind deutlich taillierter als zum Beispiel beim BMW. Das Wichtigste ist aber: Renault durfte im Winter als einziges Team den Motor nachbessern. Dort lag 2008 der größte Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Nun, da man dort gleichwertig ist, scheint alles möglich.

    Problem: Renault hat noch gar nicht mit KERS getestet und es ist auch alles andere als sicher, ob sie das System überhaupt zum Saisonstart einsetzen, obwohl Teamchef Flavio Briatore davon ausgeht. Wegen des relativ hohen Gewichts des Systems musste Renault das Auto ultraleicht bauen. Folge: Man fiel im ersten Anlauf durch den FIA-Crashtest.

    Das sagen die Beteiligten:

    Fernando Alonso (Pilot): "Ich glaube, wir können in der Weltmeisterschaft 2009 nur ein Ziel haben: Gewinn des Fahrertitels und der Konstrukteursmeisterschaft. Unsere Ergebnisse im Windkanal und auf dem Motorenprüfstand haben uns bessere Werte beschert, als wir es jemals erwartet hätten."

    Flavio Briatore (Teamchef): "Wir haben den Motor nicht verändert. Wir durften ein bisschen weiterentwickeln, aber das war nichts Dramatisches. Es war genug, um den Abstand zur Spitze zu schließen. McLaren-Mercedes und Ferrari sind vielleicht ein bisschen besser dran, aber wir haben den Abstand verkürzt. Jetzt sind wir immerhin konkurrenzfähig.

    Der Formel-1-Rennkalender 2009 im Überblick
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  3. #13
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    KERS: "Das kann tödlich sein"
    Langsam aber sicher sammeln alle Formel-1-Teams auf den Teststrecken Europas ihre ersten Erfahrungen mit dem großen Mysterium der kommenden Saison, dem Hybridantrieb namens KERS (Kynetic Energy Recovery System). Ist er nun Fluch oder Segen für die Formel 1? Die ersten Eindrücke der Fahrer sind überraschend positiv, die Unkenrufe bleiben jedoch unüberhörbar.


    Es ist im Moment ein Wechselspiel zwischen schwarz und weiß. Auf der einen Seite Fahrer wie Kimi Räikkönen, die nach den ersten Tests betonen, dass das neue Auto mit dem Hybridantrieb KERS "prima funktioniert".

    Wer ist bei Testfahrten vorne? Jetzt auch unterwegs top-informiert sein!

    Auf der anderen Seite die Skeptiker, die noch die Bilder von den allerersten KERS-Tests von BMW-Sauber im Kopf haben, als ein Mechaniker einen Stromschlag erhielt und mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammenbrach.
    Bell: "Es wir zu Zwischenfällen kommen"

    Wie groß ist das Sicherheitsrisiko durch KERS? "Ich denke, es wird in diesem Jahr zu Zwischenfällen kommen", unkte Renault-Technikchef Bob Bell am Rande des Roll-Out des neuen Autos. "Man wird wahrscheinlich noch weitere Mechaniker sehen, die einen elektrischen Schlag bekommen. Auch den Streckenposten wird so etwas passieren."

    Vorsicht ist angesagt. Nicht umsonst prangt auf jedem Auto, das mit KERS fährt, ein gelber Warnhinweis "Vorsicht Hochspannung". Wenn sich die Batterie durch die Zuführung von Bremsenergie auflädt, entstehen mehrere hundert Volt Spannung. Die sollen sich eigentlich in Form von rund 80 zusätzlichen PS per Knopfdruck entladen, nicht aber bei Berührung durch einen Menschen.

    "Das kann tödlich sein", betonte Bell. "Und es handelt sich um Gleichstrom. Wenn man den im Körper hat, wird man ihn nicht so einfach wieder los."
    Briatore wettert gegen "schrecklichen Fehler"

    Renault-Teamchef Flavio Briatore wetterte noch aus einem anderen Grund gegen die Einführung von KERS. Seiner Meinung nach handelt es sich nur um pure Geldverschwendung. "Ich halte KERS für einen schrecklichen Fehler. Wir geben viel Geld für nichts aus", sagte der Teamchef.

    BMW sei schuld, dass man das System schon 2009 einführe. Ihrem Veto in der Fahrer-Vereinigung sei es zu verdanken, dass alle Teams trotz Finanzkrise jede Menge Geld zum Fenster hinauswerfen.

    Ein Vorwurf, dem sich auch Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali angeschlossen hat. Er betonte, es sei der falsche Zeitpunkt für die Einführung eines so komplexen Systems.
    BMW-Sportchef Theissen wehrt sich

    Das ließ BMW-Motorsportchef Mario Theissen natürlich nicht auf sich sitzen: "KERS kostet Geld, aber nicht so viel, wie behauptet wird, und auch nicht so viel, wie in den vergangenen Jahren bei den Motoren eingespart wurde. Außerdem war das meiste Geld für die Forschung an KERS bereits ausgegeben als die Kostensenkungen beschlossen wurden. Und das Schlimmste ist, Geld für nichts auszugeben."

    Viel Aufregung um ein System, von dem noch gar nicht klar ist, wer es übrhaupt von Saisonbeginn an einsetzen wird. Die meisten planen zwar damit, es gibt aber kein Team, das nicht auch ein Auto für den Einsatz ohne KERS konzipiert hätte.

    Gut möglich, dass sich die Teams am Freitag vor jedem Rennen spontan entscheiden, ob sie mit oder ohne KERS fahren. Gleich nach der Festlegung auf die Reifenmischungen.
    Quelle
    Last edited by lotze; 23.01.2009 at 00:55.
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  4. #14
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    Nur wer siegt, wird Weltmeister

    Die Tagung des World Council des Automobil-Weltverbandes FIA am Dienstag in Paris brachte eine revolutionäre Änderung! Künftig wird der Fahrer Weltmeister, der die meisten Siege in einer Saison einfährt, statt der Pilot, der die meisten Punkte sammelt. Sollten zwei oder mehr Fahrer gleich viele Siege auf dem Konto haben, entscheidet die Punktzahl über die Titelvergabe.
    Kicker.de

    finde ich total banane!

  5. #15
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    Joa, ich auch.

    Dazu noch jedes Jahr aufs neue irgendwelche gravierenden Regeländerungen, wer soll da langsam noch durchblicken?



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    meine fresse, langsam ist es mal gut mit diesen ganzen änderungen, dass geht ja schon ins lächerliche!

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    Naja damit nehmen sie dem Sport das kalkulieren mit Punkten...

    So wie letzte Saison, da wäre Hamilton nach der Regelung nicht Weltmeister geworden, irgendwie Interessant, aber ich gebe auch zu langsam reichts

  8. #18
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    Alle neuen Regeln und Regeländerungen sind hier mal zusammengefasst.
    This is my rabbit. Copy rabbit into your signature to help him on his way to world domination.

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    Mal schaun wie der saisonauftakt wird! regeländerungen hin oder her, hauptsache es wird spannend und alonso gewinnt nicht!


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    Nee, hauptsache Hamilton gewinnt nicht. Aber ich werds dieses Jahr wohl eh nich schauen. Nur wenn ich grad nix besseres zu tun hab...



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