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  1. #621
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    Ich guck die beiden ja gerne


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  3. #622
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    jo ich auch

  4. #623
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    Hier mal wieder ein kleiner Beitrag zum "Raubtierkapitalismus" der ja an Allem die Schuld trägt: click

    und noch mal ein sehr interessantes Video, was jetzt nicht unbedingt direkt was mit der Sache zu tun hat:




    Ich möchte dann doch mal den letzten Abschnitt zitieren:

    Es ist nicht das Ziel dieses Beitrags, das Ausmaß der Krise oder die persönlichen Folgen für viele der Betroffenen herunterzuspielen. Doch wenn die gegenwärtigen Probleme dazu führen, dass weite Teile der Bevölkerung vermuten, das Marktsystem mache arme Menschen noch ärmer, dann muss solchen Einschätzungen energisch entgegengetreten werden.

    Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, die Armutsgrenze auf 60 Prozent des Medianeinkommens zu legen. Betrachtet man jedoch einen demnach Armen des Jahres 2010, der nur 40 Prozent des Durchschnittslohnes erhält, so muss auch dieser sehr arme Bürger für einen Kühlschrank 3510 Minuten arbeiten, also 5814 Minuten (ca. 100 Stunden) weniger als der durchschnittliche Lohnempfänger im Jahr 1960. In Tabelle 2 wären nur der Kinobesuch und das Benzin teurer, für alle anderen Produkte muss der Geringverdiener im Jahr 2010 (zumeist deutlich) weniger lange arbeiten als ein Durchschnittsverdiener des Jahres 1960.

    Die Soziale Marktwirtschaft macht somit die meisten Menschen reicher, auch die meisten Armen. Doch wenn wir auch zukünftig ihre Früchte genießen wollen, dann ist es dringend geboten, so viele Menschen wie möglich darauf hinzuweisen und der zunehmend marktfeindlichen Stimmung in Medien und Politik entgegenzuwirken.
    Last edited by zebo; 17.04.2013 at 13:38.

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  5. #624
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    Diese Statistiken sind ja wohl sehr unglücklich getroffen - wissenschaftlich einfach schlecht. Da erstens die Gesamtbevölkerung genommen wird und als Mittelwert für alle Gehäter benutzt wird und dann Beispiele genommen werden wie Kühlschrank und Fernseher. Nur mal so als persönliches Beispiel: Ein Kühlschrank der ähnlich gut ist wie heutzutage kostete mich 1995 noch 750 Euro - heute 300 Euro. Beim Fernseher höre ich auf ... Das ein Herrenanzug auch immer günstiger wird könnte man vll. auch an der Globalisierung ausmachen ?!

    Aber trau halt keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast .... oder wie war das mit dem Excelproblem der Top-Glaskugelleser und deren Studie zum Thema Verschuldungsgrad und Wirtschaftswachstum.
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  6. #625
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    Mal davon abgesehen, dass deine hochwissenschaftliche Antwort Blödsinn ist, bist du also der Ansicht, dass sich der Lebensstandard armer Menschen nicht stetig bessert? Ich möchte sogar behaupten, er ist allein seit 1960 dramatisch angestiegen.
    Hier wird einmal nicht nur mit nackten Zahlen argumentiert, sondern etwas an der Lebensrealität der Leute festgemacht und gezeigt, dass es der Gesellschaft insgesamt deutlich besser geht und die Armen mitgenommen werden, aber dass dir das nicht passt war mir schon klar

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  7. #626
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    Und ich behaupte der Lebensstandard der armen Menschen ist in den letzten 10 - 15 Jahren dramatisch gesunken. Soll ich das belegen, oder bleiben wir einfach bei "Meinungen" ?

    Außerdem ist es keine hochwissenschaftliche Antwort gewesen: Ich habe nur gesagt, dass man Elektronik - und Nutzgegenstände wie Fernseher und Kühlschränke einfach nicht nehmen kann, um einen "objektiven" Vergleich zu machen 1960 / 2010. Was ist daran nun unsachlich ?
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  8. #627
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    Was ist für dich denn ein objektiver Vergleich? Hast du den Beitrag überhaupt gelesen oder nur das von mir zitierte?

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  9. #628
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    Ja, ich habs gelesen und ich teile sogar vieles davon vom ersten Teil wo aufgezeigt wird, dass ein einfaches Kapitalismusbashing fehl am Platz ist und man es differnzierter betrachten muss und dass die Staaten und ihre Notenbanken eine Teilschuld tragen (Geldschwäme in den Markt) und die Komplettrettung des Bankensystems. Gerade beim 2. Punkt würde mich ja mal seine "Alternative" interessiert haben. Der erste Punkt ist leicht erklärt. Je mehr Geld im Umlauf, desto mehr Schuldner müssen für dieses Geld gefunden werden (hier ein artikel der es veranschauligt: http://www.freitag.de/autoren/michae...ach-schuldnern).

    Ich bin kein Freund von Keynes Theorien, deswegen lasse ich das mal außen vor, weil ich sonst wahrscheinlich morgen noch nicht fertig bin mit diesem Post. Was jedoch eindimensional ist an dem Artikel ist das auslassen anderer Gesichtspunkte - auf den Wohlstand der Menschen. Dort ist keine Spur von Industrialisierung zu lesen.

    Was, um deien Frage zu beantworten wirklich gute Beispiele sind, wenn man solch einen groben Zeitraum nimmt - was ich generell für schwierig und auch nicht wirklich sinnvoll erhalte - sind Produkte die sich preislich 1:1 zur Inflation widerspiegeln im Preis. Kinokarten sind da vll. noch ein gutes Beispiel, oder aber das Bier in einer Kneipe.
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  10. #629
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    aber auch mit den Gütern des täglichen Bedarfs würde Zebo Recht behalten @ Nirv. Wenn man einfach mal Essen nimmt, sieht man, dass man heute im % vom Einkommen wesentlich weniger Geld dafür ausgibt und dadurch beispielsweise viel mehr Fleisch ist, als noch vor 50 Jahren. Daraus kann man schon ableiten, dass die Leute im Vergleich zu damals reicher geworden sind.. Ist das klar. Früher hatte auch nicht jeder einen Fernseher oder Computer (ok doof) oder gar Telefon, heute zahlt den das Amt wegen des Rechts auf Informationsfreiheit...
    Ich habe hier ja schon mehrfach geschrieben, dass ich von der Armutsdefinition nichts halte. De Facto sind alle über die Jahre reicher geworden. Allerdings ist auch richtig, dass die Reichen noch reicher geworden sind.. Zinseszins halt

    Bezüglich Zins: Es ist ohnehin frappierend, wie wenig Vermögen die deutschen im Median haben, im Vergleich zu anderen Staate in Europa, gerade auch die Krisenländer. Dazu sei die dieswöchige Spiegeltitelstory sehr ans Herz gelegt.. G

  11. #630
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    Wobei du bei der Spiegelstory berücksichtigen musst, dass die da meines Wissens das Vermögen von Haushalten genommen haben, die in den entsprechenden Staaten in der Regel aus weit mehr Personen bestehen als in Deutschland. Das pro Kopf Vermögen wäre wesentlich interessanter und dürfte ein stark anderes Bild ergeben.

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