View Poll Results: Wie findest Du das Spiel, nachdem Du es gespielt hast?

Voters
11. You may not vote on this poll
  • 1 - Sehr Gut

    8 72.73%
  • 1,5

    1 9.09%
  • 2 - Gut

    2 18.18%
  • 2,5

    0 0%
  • 3 - Befriedigend

    0 0%
  • 3,5

    0 0%
  • 4 - Ausreichend

    0 0%
  • 4,5

    0 0%
  • 5 - Mangelhaft

    0 0%
  • 5,5

    0 0%
  • 6 - Ungenügend

    0 0%
+ Post New Thread
Page 1 of 2 12 LastLast
Results 1 to 10 of 16
  1. #1
    Join Date
    25.01.2002
    Location
    Stuttgart
    Age
    38
    Posts
    9,325
    Thanks
    Thanked 530 Times in 371 Posts

    Default The Legend of Zelda - A Link to the Past

    Background Musik:

    Titel: The Legend of Zelda - A Link to the Past

    Kategorie: Action-Adventure

    Hersteller: Nintendo

    Erschienen: 1992

    System: Super NES

    CoverBackcover


    Einleitung

    Vor langer Zeit, so erzählen die Legenden von Hyrule, gab es einst die Goldene Macht. Sie soll allmächtig und in einem verborgenen Land sein, dessen Eingang in Hyrule ist. Viele drangen verzweifelt und erbittert in dieses Land ein… doch sie kehrten nie zurück! Jedoch eines Tages begann das Böse aus dem geheimnisvollen Land heraus zu strömen… Der König von Hyrule befahl den Sieben Weisen, das Tor zu diesem Land zu versiegeln. Das Siegel sollte bis in alle Ewigkeit ungebrochen bleiben, um das Böse zu verbannen. Aber mit der Zeit verblasste die Erinnerung und sie wurde zur Legende…

    Mit diesen Worten beginnt 1992 das von Nintendo veröffentlichte Super NES-Spiel "The Legend of Zelda – A Link to the Past". Der weltweit bekannte (grüne) Zipfelmützenträger durfte somit sein bislang drittes Abenteuer in Hyrule bestreiten und sollte dabei für unzählige Stunden Spielspaß bei Jung und Alt sorgen.


    Die Vorgänger

    LinkDie ersten beiden Zelda-Spiele erschienen noch für das Nintendo Entertainment System (kurz NES) in den Jahren 1987 und 1989, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Während "The Legend of Zelda" mit der bekannten Vogelperspektive aufwartete, versuchte Nintendo mit "Zelda II – The Adventure of Link" einen neuen Weg einzuschlagen. Das Geschehen wurde ähnlich einem Jump'n'Run von der Seite dargestellt und bot einige Rollenspiel-Elemente, wie etwa verbesserbare Statuswerte oder ein Magiesystem. Nintendo besinnt sich jedoch beim Nachfolger "A Link to the Past" auf den Stil und die Stärken des Erstlings und versuchte diese konsequent weiterzuentwickeln. Aber auch Elemente aus "Zelda II" fanden ihren Weg in das Spiel und somit legten sie gemeinsam den Grundstein für eine der erfolgreichsten Videospielserien aller Zeiten, welche auch heute noch zu den Besten der Besten gehört.






    Das Spiel

    Tradition verpflichtet - das gilt auch für ein "The Legend of Zelda". Mittlerweile kann man vereinzelt Kritik zu der Zelda-Serie hören bzw. lesen (ich schließe mich da nicht aus), denn seit "A Link to the Past" hat sich die Serie im Spielablauf und Design (der Wechsel von 2D auf 3D mal außen vor gelassen) kaum verändert. Doch 1992 war man davon noch meilenweit entfernt. Nein, vielmehr wurde man regelrecht von der Spielwelt und seinen Möglichkeiten und Geheimnissen erschlagen. Man wurde behutsam in das Abenteuer eingeführt, lernt Schritt für Schritt die Möglichkeiten kennen und sobald man spätestens ein oder zwei Tempel hinter sich gebracht hat, war es auch schon um einen Geschehen.

    Doch warum das Ganze? Hier eine kleine Zusammenfassung der Story: Der Zauberer Agahnim wurde vom bösen Ganon in die Lichtwelt entsandt, um ihn aus der Gefangenschaft in der Schattenwelt zu befreien. Um sich von dieser lösen und das Siegel endgültig brechen zu können, nimmt Agahnim die sieben Nachfahren der Lichtwelt Hyrules, darunter auch Prinzessin Zelda, als seine Gefangene und schließt sie in Kristalle ein. Ganon, dadurch bald im Besitz des Triforce, eine schier unerschöpfliche Macht, steht kurz vor seiner Rückkehr. Unser junger Zipfelmützenträger Link macht sich daraufhin auf den Weg, alle sieben Nachfahren zu retten und Ganon das Handwerk zu legen, bevor es zu spät ist. Dazu benötigt Link die Hilfe magischer Gegenstände, sowie die Kräfte des legendären Masterschwerts. Mithilfe all dieser Utensilien gelingt ihm endlich die Reise in die Schattenwelt, um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

    AgahnimHört sich doch alles ganz simpel an, nicht wahr?! Aber wer braucht schon eine ausufernde Story, wenn das Gameplay so unschlagbar gut ist. Es ist und bleibt das Prunkstück der Serie, vor allem bei "A Link to the Past"! Wie ich weiter oben schon erwähnte, wird man Schritt für Schritt in das Spiel eingeführt. Als erstes steht man noch recht spärlich ausgerüstet in der großen weiten Welt Hyrules, doch durch das Absolvieren der einzelnen, thematisch unterschiedlichen Tempel wird man gleich dreifach belohnt. Es führt nicht nur die Geschichte voran, nein, man erlebt auch einzigartige Dungeons mit immer neuen Ideen und fordernden Bosskämpfen. Die dritte Belohnung ist meist ein spezieller Gegenstand, den meisten dürfte z.B. der Enterhaken oder natürlich auch die Bomben ein Begriff sein. Und eben diese Gegenstände machen aus Hyrule ein Spielplatz für jedermann. Sie lassen sich vielfach einsetzen, zuvor unerreichbare Ortschaften können endlich erkundet werden und sie sind sowieso ein Muss für das Bestehen der zahlreichen Fallen und Rätsel. Erwähnen möchte ich hierbei gerne noch das suchen & finden der zahlreichen (und gut versteckten) Herzteile. Vier Herzteile bilden hierbei einen kompletten Herzcontainer, welcher die Gesamtgesundheit um ein Herz erhöht. Wichtig, um auch den größten Gefahren problemlos zu trotzen.Zelda Ich sage es einfach, wie es ist: Meiner Meinung nach bilden die Herzteile die beste Motivation, auch wirklich jeden Winkel der Welt erforschen und erkunden zu wollen. Das gilt für die gesamte Zelda-Serie, wie auch für alle anderen Videospiele! Ach ja, eine kleine Anekdote hätte ich auch noch zu liefern. Am Ende des Spiels wird eine Statistik angezeigt, wie oft man gestorben ist. "Moment mal…" wird sich nun der eine oder andere Kenner gerade denken, "Das stimmt doch nicht!". Recht habt ihr, nur sind mein Kumpel und ich damals davon ausgegangen. Wir versuchten daher unzählige Male das Spiel ohne sterben zu beenden und eigentlich gelingt dies auch mehrmals, am Ende stand in der Statistik aber immer eine 1 oder manchmal auch eine 2. Wüste Beschimpfungen waren die Folge, etwa wie "Du Depp bist bestimmt gestorben, als ich auf dem Klo war. Du willst es nur nicht zugeben!". Irgendwann stellte sich heraus, dass die Statistik nicht die Tode, sondern die Speichervorgänge aufzählte. Wir fühlten uns ziemlich betrogen und haben das Spiel lange Zeit mit Nichtachtung bestraft. *g*


    Die Welt Hyrule

    SahasrahlaIn "A Link to the Past" besteht Hyrule aus der Lichtwelt und der Schattenwelt. Prinzipiell gleichen sich diese, nur ist in der Schattenwelt natürlich alles ein bisschen düsterer und weniger einladend als in der Lichtwelt. Damit Link in beiden Welten reisen kann, benötigt er zum einen Portale und einen magischen Spiegel. Die Portale sind an vorgegebenen Stellen zu finden und führen immer in die Schattenwelt. Der Spiegel kann jedoch an allen Stellen im Spiel verwendet werden und befördert Link in die Lichtwelt. Ausnahmen bilden die Tempel, dort ist der Wechsel nicht möglich. Dieser direkte Wechsel (von Schattenwelt zur Lichtwelt) birgt ebenfalls eine Vielzahl an tollen und herausfordernden Rätsel, die zu den schwersten im ganzen Spiel gehören. Ausprobieren ist hier oberste Pflicht. Das der Rest Hyrules stimmig inszeniert wurde, brauche ich eigentlich kaum erwähnen – wie auch in den aktuellen Zelda-Spielen gibt es viel zu entdecken, einige Minispielchen und liebenswerte Charaktere wie z.B. die Gebrüder Holzfäller oder die alte Hexe, die einen mit wertvollen Zaubertränken versorgt hat.


    Die Technik

    Aus heutiger Sicht sieht das Spiel immer noch toll aus, da es nach wie vor seinen unverwechselbaren Charme versprüht. Gute 2D-Grafik altert nun mal besser. Auch war die Rückkehr zur Vogelperspektive eine gute Wahl, sorgte sie doch für die nötige Übersicht. Dennoch war damals gleich zu erkennen, das es sich bei "The Legend of Zelda – A Link to the Past" um Software der ersten Generation für das Super NES handelt. Gut, aber auch noch nicht perfekt. Die Musik erledigt ihren Job ebenfalls hervorragend und unterstützt das Abenteuer mit angenehmen und gut arrangierten Melodien. Unvergessen das weltbekannte Overworld-Theme, zu hören in diesem Review, begleitet es die Zelda-Serie doch bis heute.




    Fazit

    OnkelFür mich stellt "The Legend of Zelda – A Link to the Past" den Höhepunkt der Serie dar. Perfektes Gameplay, zwei große Welten, herausfordernde Rätsel und eine prächtige Präsentation sprechen einfach für sich. Vielleicht mögen viele den direkten Nachfolger "Ocarina of Time" als das bessere Zelda ansehen, doch ich bin mir ziemlich sicher: Wer wie ich mit "A Link to the Past" die Serie erst so richtig kennen- und lieben gelernt hat, wird dieses Spiel niemals vergessen können und sich gerne daran zurück erinnern. Das ist schließlich auch der Grund für dieses Review - Ehre, wem Ehre gebührt!

    P.S. Und damit ihr mal wieder etwas zum Lachen habt, hier der Werbespot, der damals im Fernsehen lief.






    Screenshots



    Last edited by Sleip`; 23.01.2011 at 19:14.

  2. The Following 4 Users Say Thank You to Sleip` For This Useful Post:


  3. #2
    Join Date
    08.11.2001
    Location
    Remseck am Neckar
    Age
    40
    Posts
    14,681
    Thanks
    Thanked 455 Times in 328 Posts

    Default

    Man, monatelang hab ich mir mit diesem Spiel die nächte um die Ohren gehauen. Das war wirklich ein hit!



  4. #3
    Join Date
    15.04.2002
    Location
    Gechingen
    Age
    33
    Posts
    3,674
    Thanks
    Thanked 9 Times in 9 Posts

    Default

    Auf einer Ebene mit Secret of Mana, YEAH!

  5. #4
    Join Date
    07.11.2001
    Location
    Deizisau
    Posts
    47,124
    Thanks
    Thanked 780 Times in 610 Posts

    Default

    Oh Mann, dass sich dieses Spiel überhaupt verkauft hat, nach diesem schrecklichen Werbespot echt unglaublich. Sehr schöner Artikel!

    ps: nie gespielt
    This is my rabbit. Copy rabbit into your signature to help him on his way to world domination.

  6. #5
    Join Date
    19.02.2010
    Location
    Leichlingen
    Posts
    408
    Thanks
    Thanked 12 Times in 9 Posts

    Default

    Heiliger... der Werbespot! Ich dreh ab

  7. #6
    Join Date
    07.11.2001
    Location
    Deizisau
    Posts
    47,124
    Thanks
    Thanked 780 Times in 610 Posts

    Default

    ich kann mich sogar noch gut daran erinnern. Man... finde ich das heute schlecht. Aber damals fand ich es sehr interessant.
    This is my rabbit. Copy rabbit into your signature to help him on his way to world domination.

  8. #7
    Join Date
    25.01.2002
    Location
    Stuttgart
    Age
    38
    Posts
    9,325
    Thanks
    Thanked 530 Times in 371 Posts

    Default

    Mir hat dieser Spot als Kind immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

    Apropos Secret of Mana... Stefan, da haben wir doch noch etwas vor. *g*

  9. #8
    Join Date
    11.05.2009
    Location
    Glinde
    Age
    41
    Posts
    2,415
    Thanks
    Thanked 77 Times in 61 Posts

    Default

    der spot ist der hammer...

    "steh deinen mann" und dann siehste da nen typen rumhüpfen

  10. #9
    Join Date
    08.11.2001
    Location
    Remseck am Neckar
    Age
    40
    Posts
    14,681
    Thanks
    Thanked 455 Times in 328 Posts

    Default

    Hat es jemand von Euch mit 0 Versuchen durchgespielt? Also ohne zu verrecken und zu speichern? Wir schafften es mit 1 Versuch, weil wir nicht wussten das Speichern auch einen Versuch kostet. Danach waren die Gesichter lang und wir hatten kein Bock mehr

    Secret of Mana: Nach Donkey Kong kanns losgehen



  11. #10
    Join Date
    25.01.2002
    Location
    Stuttgart
    Age
    38
    Posts
    9,325
    Thanks
    Thanked 530 Times in 371 Posts

    Default

    Quote Originally Posted by Sgt Ultra View Post
    Hat es jemand von Euch mit 0 Versuchen durchgespielt? Also ohne zu verrecken und zu speichern? Wir schafften es mit 1 Versuch, weil wir nicht wussten das Speichern auch einen Versuch kostet. Danach waren die Gesichter lang und wir hatten kein Bock mehr
    Faszinierend, wie wir in der Super NES-Ära vieles ähnlich durchlebt haben. *g*

    Immerhin habe ich es bei Zelda auf dem Game Boy mit der 0 in der Statistik geschafft. Da ging es dann wirklich um die Anzahl der Tode.

Thread Information

Users Browsing this Thread

There are currently 1 users browsing this thread. (0 members and 1 guests)

Posting Permissions

  • You may not post new threads
  • You may not post replies
  • You may not post attachments
  • You may not edit your posts
  •