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  1. #141
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    Es wäre auf jedenfall mal an der Zeit überhaupt an einer vernünftigen Lösung zu arbeiten. Jeden Tag liest man irgendwelche Storys zu dem Thema und man muss sich nur noch Fragen ob die alle so "Kriegsgeil" sind oder einfach nur nicht kapieren welch hohes Gut die langen Jahre des Friedens in Europa jetzt waren.

  2. #142
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    Putin hat ja gestern einen Plan vorgelegt der sofort von "Nuland - Jaz" abgelehnt wurde. Kiew will jetzt eine Mauer bauen.

    Ohne die USA kein „Islamischer Staat“

    Die Amerikaner bombardieren im Mittleren Osten einen Terrorismus, den sie selbst gezüchtet haben. Es war ein schwerer Fehler, nach der Eroberung Bagdads die multiethnische irakische Armee aufzulösen. Hier liegt der Kern der Probleme.

    Das erste große Terror-Förderprogramm unseres Jahrhunderts startete der famose Antiterror-Krieger George W. Bush. Der Afghanistankrieg und der Lügenkrieg gegen den Irak ließen die Zahl der Terroristen im Mittleren Osten sprunghaft steigen. 2007 führte ich in Ramadi ein langes Gespräch mit einem Kämpfer von „Al Kaida im Irak“, jener Terrororganisation, die sich später in ISIS und danach in IS (Islamischer Staat) umbenannte. Der 27 Jahre alte Iraker Rami hatte sich der Al Kaida angeschlossen, als GIs das Haus seiner Familie durchwühlt und seine Mutter vor seinen Augen erschossen hatten. Vor dem Krieg war der Irak noch eine terroristenfreie Zone.

    Dann betrat Barack Obama die Szene. Der Mann, der Kriege lieber aus der zweiten Reihe führt. Mit den von ihm abgenickten Waffenlieferungen Saudi-Arabiens und Katars an extremistische Organisationen in Syrien reduzierte der US-Präsident den Einfluss der dortigen friedlichen Demonstranten zügig auf null und stärkte stattdessen den Terrorismus. Erst profitierte die Salafisten-Organisation „Dschabat Al Nusra“ von Obamas merkwürdiger Mittel-Ost-Politik. Dann ISIS, die nun auch in Syrien ihre Chance sah.
    Quelle / ganzer Artikel: http://www.ksta.de/politik/gastbeitr...,28298338.html
    „Politik ist nur der Spielraum, den die Wirtschaft ihr läßt.“

    Dieter Hildebrandt

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  3. #143
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    Das mit der 2000km Mauer hab ich gestern auch gelesen

  4. #144
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    Draghi hat heute die Eurokrise beendet !
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    Dieter Hildebrandt

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  5. #145
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    Die Korruptionsbeauftragte der Ukraine, Tetjana Schornowil, ist zurückgetreten. Sie sei enttäuscht über die anhaltende Korruption im Land, so ihre Begründung:

    Ihre Arbeit in der Regierung sei „nutzlos“ gewesen. „Es gibt keinen politischen Willen in der Ukraine für einen kompromisslosen, breit angelegten Kampf gegen Korruption“. Alle ihre Initiativen seien in einem „bürokratischen Sumpf“ versunken. Premier Arseni Jazenjuk sei zudem nicht interessiert, die Geschäftsinteressen der Oligarchen zu attackieren, um nicht in den von Oligarchen kontrollierten Medien verunglimpft zu werden, so Schornowil in einer Kolumne in der Ukrainska Prawda.

    Gefährdet Russland die Energiewende?

    ... Dennoch ist ein Stopp der russischen Gaslieferungen nicht mehr vollständig auszuschließen, zum Beispiel als Revanche für verschärfte westliche Strafmaßnahmen. Die flüchtige Energie kam bisher zwar immer in Deutschland an, selbst in den finstersten Zeiten des Kalten Krieges. Doch langsam schwindet der Glaube an die Zuverlässigkeit der russischen Lieferanten. Die Ukraine bekommt schon seit einigen Monaten kein Gas mehr – und Russland hat gerade einen umfangreichen Liefervertrag mit China geschlossen.

    In der vergangenen Woche befeuerte der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk die Furcht der Europäer. Er behauptete, Kenntnis davon zu haben, dass Russland der EU im kommenden Winter den Gashahn zudrehen wolle. Sowohl der russische Energieminister als auch der Chef des Öl- und Gaskonzerns Rosneft dementierten das zwar umgehend. Doch allein weil inzwischen so häufig darüber geredet wird, wächst die Angst vor dem Ernstfall.
    Ein total widersprüchlicher Artikel in der Zeit: http://www.zeit.de/2014/37/energiewende-gas-russland

    Vor einem Monat hat Jazeniuk noch das hier gesagt: "Ich spreche von allen Instrumenten, die in dem Gesetz genannt werden, einschließlich der Möglichkeit, jeglichen Transit zu unterbrechen – sowohl den Überflug als auch den Transit der Ressource"

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2...opp-gastransit

    Richtig ist allein, dass Russland kein Gas an die Ukraine liefert, was aber hiermit zusammenhängt:

    Beide Länder reichten wegen des Gasstreits Klagen bei der internationalen Schiedsstelle für Handelsstreitigkeiten in Stockholm ein. Der russische Staatskonzern Gazprom klagt einer Mitteilung zufolge wegen ukrainischer Schulden für nicht bezahlte Gaslieferungen von 4,458 Milliarden US-Dollar (3,290 Milliarden Euro). Der ukrainische Energieversorger Naftogaz reichte hingegen eine Klage gegen Gazprom ein wegen zu hoher Preise von aktuell 485,5 US-Dollar je 1.000 Kubikmeter Gas.
    Übrigens hat Kiew vor ein paar Tagen auch gesagt: Russische Söldner würden Aktionen vorbereiten die Gas Transitleitungen zu zerstören. Also zieht Euch warm an ...
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    Dieter Hildebrandt

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  6. #146
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    Naja, wenn Russland das Gas nicht anderswo verkaufen kann, tut denen das nur selbst weh.. Kann mir nicht vorstellen, dass sie die Gaslieferungen völlig einstellen... Aber selbst wenn, we will manage.
    Übrigens: das erratische Verhalten von Russland ggü. der Ukraine in Punkto Gaslieferungen (Erpressung, ja auch schon in der Vergangenheit öfter vorgekommen) trägt sicher auch nicht dazu bei, dass man dort zum russischen Bären rennt...

  7. #147
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    Steht doch da drin, dass die grade nen Deal mit China abgeschlossen haben. Bin mir trotzdem sicher, dass auch wir weiterhin unser Gas bekommen werden.

    Sehr emotionaler Auftritt von Ken, und seine Aussagen zu MH17 sind mit Vorsicht zu genießen, aber das Szenario eines Atomkriegs ist schon beängstigend.


  8. #148
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    Bäääng - und das bei Illner im ZDF !

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  10. #149
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  11. #150
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    http://www.abendzeitung-muenchen.de/...a77c319e3.html

    Debatte über die Ukraine-Krise „Antirussisch bis ins Mark“

    Der amerikanische „Council on Foreign Relations“, eine mächtige Denkfabrik, macht den Westen für die Eskalation in der Ukraine verantwortlich und sorgt in den USA für Aufsehen. Die Thesen.

    ...

    Im Zentralorgan der Organisation, dem renommierten Magazin „Foreign Affairs“, widmet sich eine 13-seitige Analyse dem Thema. Die Überschrift könnte kaum plakativer formuliert sein: „Why the Ukraine Crisis is the West’s Fault“. Warum die Ukraine-Krise der Fehler des Westens ist. Der Politikwissenschaftler Professor John J. Mearsheimer von der University of Chicago liefert die Abrechnung mit dem Westen.

    Ein tragischer Fehler

    Der „Affront“, so Mearsheimer, sei ab Mitte der 90er von der Clinton-Regierung ausgegangen, die die Erweiterung der Nato vorantrieb. In der in den USA geführten Debatte seien es vor allem die Liberalen gewesen, die die Expansion forderten. Realpolitisch orientierte Gegner, die auf legitime russische Sicherheitsinteressen verwiesen, konnten sich nicht durchsetzen.

    Mearsheimer zitiert unter anderem den berühmten US-Diplomaten George F. Kennan, der von einem „tragischen Fehler“ gesprochen habe. „Es gab keinen Grund für diese Erweiterung. Niemand hat irgendjemanden bedroht.“

    Trotz russischer Proteste wurden 1999 Tschechien, Ungarn und Polen in das Militärbündnis aufgenommen, 2004 folgten Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien. 2008 brachten die USA mit Georgien und der Ukraine erstmals zwei große Länder ins Gespräch, die eine direkte Grenze mit Russland teilen. Vor allem Deutschland und Frankreichs Bedenken verhinderten eine unmittelbare Aufnahme. Der Wille dazu wurde dennoch erklärt.

    „Wie würden die USA reagieren?“

    Dabei gehöre es, so Mearsheimer, zum „kleinen 1x1 der Geopolitik“, dass Großmächte sensibel seien, wenn es um potenzielle Bedrohungen an ihrer Grenze gehe. Die USA würden es ebenfalls nicht tolerieren, dass ferne Mächte ihr Militär in der westlichen Hemisphäre platzieren. John Mearsheimer: „Man stelle sich den Aufruhr in Washington vor, wenn China eine eindrucksvolle militärische Allianz aufbauen und Kanada und Mexiko als Mitglieder gewinnen wollen würde.“

    Genau dies sei aber die Situation, der sich Russland ausgesetzt sehe. Die USA hätten zudem Milliarden in prowestliche Organisationen der Ukraine gepumpt. Als der ehemalige Präsident Viktor Janukowitsch sich trotzdem gen Russland orientierte, habe Washington den „Putsch“ unterstützt. Das volle Ausmaß der Einflussnahme sei noch nicht ans Licht gekommen, jedoch habe die USA den „Regime Change“ zumindest gedeckt.

    Die ukrainische Übergangsregierung sei „antirussisch bis ins Mark“, attestiert Mearsheimer. Einige der ersten Mitglieder könnten sogar durchaus als „Neofaschisten“ bezeichnet werden.

    Putin: erstklassiger Stratege, aber kein moderner Hitler

    Und Putin? Der weise „ohne Zweifel autokratische Tendenzen“ auf, sei jedoch nicht der irrationale Irre, als der er von westlichen Offiziellen häufig dargestellt werde, sondern ein „erstklassiger Stratege, der von jedem respektiert werden sollte, der ihn auf dem Feld der Außenpolitik herausfordert“. Ein moderner Hitler, der seine Nachbarn reihenweise zu überfallen plane, sei der russische Präsident jedenfalls nicht.

    ...

    Für eine neutrale Ukraine

    Die jetzigen Reaktionen des Westens würden die Krise nur verschärfen. Mearsheimer und andere Mitglieder des Council regen an, einen „fundamental neuen Weg“ zu beschreiten. Dazu gehöre es, die Westintegration der Ukraine zu beenden und das Land vielmehr als „neutralen Puffer zwischen Nato und Russland“ zu sehen.

    Ein ökonomischer Rettungsplan solle ausgearbeitet und durch Europäische Union, Internationalen Währungsfonds, Russland und die USA gemeinsam finanziert werden.

    Die USA bräuchten Putins Russland als Verbündeten mit Blick auf Länder wie Iran, Syrien und China. Der Westen stehe vor der Entscheidung, seine gegenwärtige Politik fortzusetzen – „ein Szenario, aus dem jede Seite als Verlierer hervorgehen würde“ – oder eine prosperierende, aber neutrale Ukraine zu ermöglichen.

    John J. Mearsheimer ist sich sicher: „Mit diesem Ansatz würden alle gewinnen.“
    „Politik ist nur der Spielraum, den die Wirtschaft ihr läßt.“

    Dieter Hildebrandt

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