Der Online-Versandhändler Amazon hat beginnend mit dem heutigen Tag die Befreiung von Versandkosten angepasst und angehoben: Ab sofort steigt die Grenze für den Erlass der Lieferkosten von 20 Euro auf 29 Euro, ausgenommen sind (wie bisher) Bücher, das "Dazubestellen" eines Buches (um eine kostenlose Lieferung zu bekommen) ist aber nach wie vor möglich.

Bestellen bei Amazon wird in einigen oder sogar vielen Fällen teurer: Das Unternehmen hat mit heute die Schwelle für die versandkostenfreie Lieferung auf 29 Euro angepasst (nicht rückwirkend), nicht betroffen sind Amazon-Prime-Mitglieder, da diese einen Artikel generell versandkostenfrei erhalten. Die Übersicht über die neuen Bestimmungen ist auf der dazugehörigen Hilfe-Seite bei Amazon zu finden.

Wer sich künftig also Extrakosten dieser Art sparen will, der muss den neuen Mindestbetrag beachten. Das gilt für den Bestellwert jeder einzelnen Lieferung, man sollte das also nicht vergessen, wenn man die Option "Sofort verschicken, sobald Artikel verfügbar sind" wählt (und die jeweiligen Produkte unter dem gennannten Betrag von 29 Euro liegen).

Bücher wie bisher auch unter 29 Euro frei
Ausgenommen sind wie schon bisher Bücher sowie Hörbücher und Kalender, hier sind auch künftig Bestellungen unter 29 Euro versandkostenfrei möglich. Amazon schreibt, dass es nach wie vor gestattet ist, beliebige Produkte mit Artikeln aus der Kategorie Bücher zu kombinieren und sich dadurch die (Standard-)Versandkosten zu "sparen".

Amazon weist außerdem auf einige Einschränkungen hin: So gilt die Versandkostenfreiheit nicht für Angebote von Verkäufern des Amazon-Marketplace und bei Verkäufern, bei denen Amazon den Versand nicht übernimmt. Man empfiehlt außerdem bei "1-Click-Bestellungen" über den Einkaufswagen die Option "Komplettversand" anzugeben, da derartige Käufe unter Umständen in einzelne Sendungen aufgeteilt werden können.