Umfrageergebnis anzeigen: Wie findest Du das Spiel, nachdem Du es durchgespielt hast?

Teilnehmer
0. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • 1 - Sehr gut

    0 0%
  • 1,5

    0 0%
  • 2 - Gut

    0 0%
  • 2,5

    0 0%
  • 3 - Befriedigend

    0 0%
  • 3,5

    0 0%
  • 4 - Ausreichend

    0 0%
  • 4,5

    0 0%
  • 5 - Mangelhaft

    0 0%
  • 5,5

    0 0%
  • 6 - Ungenügend

    0 0%
+ Neues Thema erstellen
Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Destiny

  1. #1
    Registriert seit
    07.11.2001
    Ort
    Deizisau
    Beiträge
    47.104
    Danke
    779 für 609 Beiträge

    Standard Destiny
    PS3
 PS4
 X-BOX 360
 X-BOX One

    Destiny

     

    Genre: Science Fiction-Shooter

    Entwickler: Bungie

    USK: ab 16 freigegeben, nicht zensiert

    Homepage: 

    Releasedate: 09.09.2014

    Publisher: Activision

    Preis:  61,50€ bei Amazon

    News zum Spiel: auf myrabbits.de




    Vor vier Jahren kehrte die Entwicklerschmiede Bungie dem Master-Chief endgültig den Rücken und will nun mit „Destiny“ an glorreiche „Halo“-Zeiten anknüpfen. Und das mit einem rekordverdächtigen Budget von 500 Millionen US-Dollar im Rücken. Entstanden ist ein MMO-Shooter, der mit dem vielerorts heiß ersehnten Startschuss am 9. September nicht nur vom finanziellen Umfang bisherige Videospiel-Projekte in den Schatten stellen soll. Die Redaktion hat sich in die futuristische Schlacht gestürzt, die Story durchgespielt, alle Koop-Missionen gemeistert und jeden Stein auf den Planeten im Patrouille-Modus zweimal umgedreht – und nach mehr als 30 Spielstunden das maximale Level 20 erreicht.

    Story-Modus: Langeweile im Weltraum
    Bevor Sie in die Schlacht ziehen, wählen Sie aus drei Klassen zunächst Ihren Lieblings-Helden: Der Titan ist dank der massiven Panzerung die beste Wahl für die direkte Tuchfühlung an der Front. Freunde von Zaubern wählen den für den Kampf aus der Ferne geborenen Warlock, während der blitzschnelle Jäger als Pfadfinder mit Vorlieben für den Messer-Nahkampf die Allzweckwaffe mimt. Ihre Entscheidung hat durch unterschiedliche Spezialkräfte und die jeweiligen Nahkampf-Aktionen Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf. Allerdings erlaubt Bungie den Spielern durch umfangreiche Individualisierungsmöglichkeiten, ihren ganz persönlichen Helden zu kreieren, der später auch die jeweils anderen Charakter-Eigenschaften übernehmen kann. Die restlichen Attribute wie das Geschlecht, Rasse oder Aussehen sind ausschließlich kosmetische Anpassungsmöglichkeiten.

    Anschließend katapultiert Sie das Spiel nach einer der wenigen Zwischensequenzen in die 700 Jahre entfernte, post-apokalyptische Zukunft. Die Aliens haben den Planten Erde nach einer fehlgeschlagenen Weltall-Expansion nahezu vollständig zerstört. Als einer der letzten überlebenden Hüter sollen Sie die verbleibenden Erdbewohner beschützen. Weitere Informationen sind Mangelware. Anders als noch zu „Halo“-Zeiten, bleibt Ihr mühsam modifizierter Held durch die spärlich eingesetzten Filmsequenzen blass. Und auch die Geschichte verdient keinen Preis für das beste Drehbuch: Die Missionen wirken wahllos aneinandergereiht; ein roter Faden fehlt.

    Ernüchternde Rundreise

    Wer während der Beta-Testphase Ende Juli bereits die Einöde von Alt-Russland erkundet hat, fühlt sich schnell heimisch. Die ersten Spielstunden sind inhaltsgleich, allerdings haben die Entwickler den Schwierigkeitsgrad spürbar angezogen. Das schmälert den anfänglichen Spielspaß beim neuerlichen Wandern durch Beta-Pfade in keiner Weise. Erst recht nicht mit Freunden, die Sie auch im vermeintlichen Einzelspieler-Abenteuer optional jederzeit unterstützen. Nach den ersten drei Stunden in den fünf Abschnitten von Alt-Russland zieht es Sie anschließend in ähnlichen Zeitintervallen und identischer Levelanzahl vom Mond, zur Venus bis hin zum geheimnisvollen Mars. Gerade auf die letztgenannten, bis zum Release noch unbekannten Planeten wartete die Zockergemeinde. Beide sind beeindruckend in Szene gesetzt – die anderen Himmelskörper aber auch.

    Darin liegt der eigentliche Knackpunkt: Bungie schickt den Spieler immer und immer wieder an die gleichen Schauplätze. So kam es beim Test nicht selten zu unfreiwilligen Déjà-vus, wenn es am nächsten Tag vermeintlich in neue Story-Abschnitte ging. Zudem leidet die Qualität der Missionen unter akuter Eintönigkeit: Sie starten mit dem Protagonisten in einem neutralen, mitunter umkämpften Gebiet, grasen die einzelnen Kriegsschauplätze ab und stoßen dann bis in die Missionsgebiete vor. Hier setzen Sie allzu oft per Tastendruck den Geist ein, vernichten mehrere Gegnerwellen, bis ein Endboss auftaucht oder der kleine Gehilfe seine Scan-Vorgänge abschließt.
    Andere Gravitationsverhältnisse oder komplett neue Gegnertypen suchen Sie vergebens. Hier setzt Bungie nämlich auf die von Mutter Erde bekannten Exemplare, die durch spezielle Typen (Ritter auf dem Mond, Roboter auf der Venus und schwergewichtige Kampftruppen auf dem Mars) erweitert werden. Mit einer lebendigeren Flora und Fauna wären diese Sparmaßnahmen möglicherweise nicht direkt ins Spieler-Auge gefallen – auch hier wird die fehlende Abwechslung sehr schnell offensichtlich. Dabei zeigt der Patrouille-Modus, wie groß die Welt von „Destiny“ ist. Schade, hier haben die Entwickler viel Potenzial verschenkt.

    Zu wenig Mut beim Loot
    Die Aussicht auf das vermeintlich ausführliche Loot-System hält die anfängliche Motivationskurve hoch. Doch im weiteren Verlauf der Kampagne bestätigen sich die zwiespältigen Eindrücke aus den früheren Testrunden: Getötete Gegner oder Kisten hinterlassen Munition für die drei im Kampf jederzeit nutzbaren Waffenkategorien, dazu Ausrüstungsgegenstände oder Tauschware für die zahlreichen Marktplätze im Turm. Die Vielfalt lässt dabei schnell zu wünschen übrig. Wer nach einem nervenaufreibenden Bosskampf auf eine dem Aufwand entsprechende Belohnung hofft, wird enttäuscht – besondere Items sind oft Fehlanzeige. Die fallen gefühlt häufiger bei normalen Gegnern. Ein seltsames System.

    Technik vom anderen Stern
    Technisch ist „Destiny“ ein echtes Brett. Grafisch zaubert die getestete PS4-Version beeindruckende Licht- und Blendeffekte auf den Bildschirm, die auf einer Konsole so noch nicht zu sehen waren. Die Charakterdetails, Planetenoberflächen und Innenräume sehen ebenfalls nach Next-Gen aus. Generell bietet das audiovisuelle Zusammenspiel einen hohen Standard, der nicht zuletzt dank des hervorragenden Soundtracks über spielerische Defizite hinwegsehen lässt. Doch als das eigentliche Meisterstück entpuppt sich die Steuerung: Der Controller als Bedienelement und die Spielmechanik verschmelzen zu einer eindrucksvollen Symbiose. Die Waffen lassen sich – auch dank der dezent platzierten, jedoch niemals aufdringlichen Zielhilfe – präzise und punktgenau steuern. Im Shooter-Alltag ermöglichen die sinnvolle Tastenbelegung und das einwandfreie Anspruchsverhalten der Analogsticks einen einzigartigen Fluss, der regelrecht zum Weiterspielen animiert.

    Für einen reinen Online-Shooter mindestens genauso wichtig: die Stabilität der Server. Während des Testzeitraums gab es keine nennenswerten Verbindungsprobleme – selbst beim Europa- und US-Start nicht. Ruckeleinlagen oder vergleichbare Aussetzer waren zu keiner Zeit wahrnehmbar. Hier hat Bungie seine Hausaufgaben für einen optimalen Start in die Online-Welt gemacht. Anders sieht es bei den Wartezeiten zwischen den Missionen aus. Vom Ausgangspunkt – Ihrem Raumschiff im Orbit – warten Sie nach der Wahl Ihrer Mission bis zu einer Minute – im Next-Gen-Zeitalter einfach viel zu lange!

    Strike: Gemeinsam zur Schokoladenseite
    Mit dem reinen Koop-Modus, den sogenannten „Strike“-Missionen, starten Sie bereits in Alt-Russland in einen weiteren großen Teil von „Destiny“ – und der macht mit Abstand am meisten Spaß. Zusammen mit zwei weiteren Freunden oder anderen Online-Spielern ziehen Sie von der Erde bis zum Mars in sechs denkwürdige Kämpfe. In einer neutralen Zone startend, bahnen Sie sich Ihren Weg durch Scharen von Feinden, bevor die eigentliche Herausforderung beginnt. Das Prinzip ist einfach erklärt: Im Trio schlagen sich die Spieler durch mehrere Feindeswellen, an deren Ende ein oder mehrere Zwischenbosse stehen. Am Ende des Strikes wartet ein besonders knackiger Endgegner.

    Dank des hohen Schwierigkeitsgrades erweisen sich die intensiven Gefechte als waschechte Herkulesaufgabe, die Sie bisweilen länger als eine Stunde an den Bildschirm fesseln. Für Langeweile bleibt dabei keine Zeit, zu sehr beschäftigen Sie die zähen Feinde – diese Momente sind ganz klar das spielerische Highlight von „Destiny“. Knackpunkt dabei: Gerade mit fremden Veteranen sind Sie von der Zuverlässigkeit, dem Einsatz und der Treffsicherheit Ihrer Mitstreiter abhängig. Anfangs kam es im Testzeitraum dabei naturgemäß immer wieder zu leichten Missverständnissen und taktischen Denkfehlern, die sich nach einer gewissen Eingewöhnungsphase größtenteils einpendeln. Mit einem starken taktischen Verbund im Rücken, entfaltet der Spielmodus sein volles Potenzial. Umso ärgerlicher, dass inaktive Soldaten oder eine durch unzuverlässige Spieler dezimierte Gruppen durch neue Helfer ersetzt werden können. Nichts ist ärgerlicher, als kurz vorm großen Erfahrungspunkte-Schub beim Finale durch die unfreiwillige Unterzahl die Segel zu streichen.

    Patrouille: Das Open-World-Leichtgewicht

    Wer die Welt von Bungies Mammutprojekt auf eigene Faust erkunden will, der ist im „Patrouille“-Modus richtig. Hier steht Ihnen das ganze Areal der jeweiligen Planeten zur Erkundung offen. Und die haben es gemessen an ihrer Fläche in sich, sind deutlich größer, als man es nach den Abschnitten aus der Story annehmen mag. Auf der Karte sind diverse Leuchtfackeln verteilt, die kleine Aufträge freischalten. Die bieten MMO-typische Missionsmuster: Mal fahren Sie an das andere Ende der Map, um durch einen Druck auf die Controller-Taste bestimmte Abschnitte der Umgebung zu scannen, mal töten Sie eine gewisse Gegneranzahl, mal schalten Sie eine Zielperson aus und so weiter. Dazu gesellen sich ab und an Zufall-Events auf der Karte, die mit übermächtigen Bossen aufwarten. Wer dann nicht die Hilfe von anderen Zockern bekommt, hat keine Chance. Denn diese Brocken müssen Sie unter Zeitdruck fällen.

    Das macht zu Beginn Spaß. Nach kurzer Zeit stellt sich aber auch hier Monotonie ein: Sie kämpfen stets gegen identische Gegner. Die Mini-Missionen wiederholen sich zu oft. Hier wäre mehr Abwechslung wünschenswert. Abgesehen von den im späteren Spielverlauf wichtigen Ruf-Punkten, ist das Sammeln von Erfahrungspunkten hier alles andere als Effizient. Ein Beispiel: Für einen abgeschlossenen Scan-Auftrag, der Sie ans andere Ende der Karte bestellt, bekommen Sie lediglich 275 Erfahrungspunkte. Zum Vergleich: Ein etwas stärkerer Standradgegner bringt Ihnen 55 Punkte. Wer wirklich schnell Leveln möchte, weicht auf die Strikes aus.

    Pressestimmen

    Zitat Zitat von GamersGlobal (80%)
    Das Spiel des Jahres ist Destiny nicht geworden, doch die Kernkompetenz "Egoshooter" erfüllt Bungies neues Werk mit Bravour, die Kämpfe gehen wunderbar geschmeidig von der Hand. (zum Artikel)
    Videos













































    This is my rabbit. Copy rabbit into your signature to help him on his way to world domination.

  2. #2
    Registriert seit
    07.11.2001
    Ort
    Deizisau
    Beiträge
    47.104
    Danke
    779 für 609 Beiträge

    Standard

    Fast jeder in meinem Bekanntenkreis hat es sich gekauft. Verstehe ich gar nicht. Es ist so langweilig.
    This is my rabbit. Copy rabbit into your signature to help him on his way to world domination.

  3. #3
    Registriert seit
    07.11.2001
    Ort
    Deizisau
    Beiträge
    47.104
    Danke
    779 für 609 Beiträge

    Standard Destiny: The Taken King

    This is my rabbit. Copy rabbit into your signature to help him on his way to world domination.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •