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  1. #21
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    Bittorrent-Nutzer zu Haftstrafe verurteilt

    Zum ersten Mal ist ein Nutzer des Filesharing-Systems Bittorrent zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Jedem, der Filme oder andere geschützte Dateien auf diese Art verbreite, drohe Ähnliches, warnte der Vorsitzende eines Gerichts in Hongkong.



    Der Präzedenzfall ist da. Nicht dass die Filmindustrie bislang gezögert hätte, den Betreibern von Bittorrent-Seiten den Spaß am Filmetauschen zu vergällen. Aber mit dem eben gefällten Urteil aus Hongkong bekommt die Jagd auf die Filesharer eine neue Qualität.

    Denn bisher mussten sich in erster Linie diejenigen Sorgen machen, die spezielle Suchseiten oder sogenannte Tracker betreiben - Server, die für das Aufspüren der Schnipsel einer im Netz verteilten Torrent-Datei notwendig sind. Der Tracker stellt allerdings darüber hinaus nicht notwendigerweise Daten zur Verfügung - das machen die User selbst. Jeder, der über ein Bittorrent-Netzwerk Daten herunterlädt, bietet zwangsläufig auch gleichzeitig Daten an. Bei früheren Filesharing-Systemen wie KaZaA oder LimeWire war das anders: Dort konnte man das "Sharing" von Dateien per Mausklick unterbinden.

    Wenn jemand in einem Bittorent-Netzwerk nicht nur Schnipsel, sondern ein vollständiges File anbietet (was notwendig ist, damit weitergetauscht werden kann), nennt man das "seeding", sähen. Das muss man nicht tun, es bringt einem aber Punkte im System ein und sorgt unter Umständen für schnellere Downloads - wer mehr gibt, bekommt auch mehr. "Seeden" muss nicht jeder, aber solange man herunterlädt, bietet man auch an. Das macht das System einerseits so schnell, andererseits aber auch jeden einzelnen Nutzer der an einer Copyright-geschützten Datei saugt, zum Urheberrechtsverletzer. Genau das hat das Gericht in Hongkong nun erstmals auch in einem Urteil offiziell festgestellt.

    "Nicht mit Nachsicht behandelt"

    Richter Colin Mackintosh sagte, "die Gerichte müssen die Botschaft verbreiten, dass die Verteilung von Kopien, die das Urheberrecht verletzen, insbesondere das 'seeding' von Filmen ins Internet, nicht mit Nachsicht behandelt werden wird". Das Gericht befand, es gebe kaum Unterschiede zwischen Nutzern von Filesharing-Diensten und Raubkopierern, die illegal vervielfältigte CDs oder DVDs verkauften.

    Das erste Exempel für diese Politik wurde nun an Chan Nai-ming, 38, statuiert, einem Arbeitslosen, der sich online "Big Crook" nannte. Für das "seeding" von drei Filmen wurde er verurteilt, drei Monate muss er ins Gefängnis. Richter Mackintosh sagte, es wäre "unverantwortlich, wenn die Gerichte nicht anerkennen, dass eine Gefängnisstrafe zwingend erforderlich ist", weil das Schadenspotential für die Filmindustrie "riesig" sei.

    Chan war schon im Januar verhaftet und im April angeklagt worden. Verurteilt wurde er am 24. Oktober ausgerechnet für die Verbreitung von drei Werken, die nach überwiegender Kritikermeinung nicht gerade zu Meilensteinen der Filmgeschichte zählen: "Daredevil", "Miss Undercover" und "Red Planet". Jetzt wurde das endgültige Strafmaß mitgeteilt. Die Höchststrafe hätte vier Jahre betragen. Richter Mackintosh sagte, er habe das Strafmaß reduziert, weil Chang nicht vorbestraft sei und weil es sich um das weltweit erste Urteil in einem solchen Fall handele.

    Sprecher der phonografischen Industrie und der Filmindustrie zeigten sich erfreut über das Urteil. Woody Tsung von der Motion Picture Industry Association sagte, Gefängnis sei "eine ziemlich ernste Strafe", und weiter: "Wenn Bittorent-Nutzer befürchten müssen, sie könnten im Gefängnis landen, weil sie Filme ohne Erlaubnis ins Internet hochladen, wird niemand wagen, das wieder zu tun."

  2. #22
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    für drei Filme in den Knast? Ziemlich krass ... da gibts doch Leute die laden viel viel mehr :\

  3. #23
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    Sony Kopierschutz telefoniert nach Hause

    Das Rumoren um Sony Musics umstrittenen CD-Kopierschutz XCP (wir berichteten) zieht weitere Kreise. So wurde nun bekannt, dass der installierte Player in regelmäßigem Abstand den eingeblendeten Banner überprüft und aktualisiert. Dabei wird die ID der gerade abgespielten CD übermittelt und dem User ein zur Musik passender Werbebanner präsentiert, zum Beispiel mit Link auf die Webseite des Künstlers. Der Support von XCP bestreitet derweil, dass irgendwelche Userdaten gesammelt oder verwertet werden.
    Im slashdot-Forum wurde jetzt auch bekannt, dass der Kopierschutz hervorragend dafür geeignet ist, sein eigenes, favorisiertes Ripping-Tool zu verstecken. Die Vorgehensweise ist die selbe wie immer: Einfach die ausführbare Datei mit dem Prefix $sys$ ausstatten -- und schon kann das Kopierschutztool den bösen Ripper nicht mehr erkennen und überlässt ihm die Arbeit.
    Dritte Meldung bei slashdot: Ein italienischer Anwalt hat Klage gegen Sony Music (Italia) eingereicht.
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  4. #24
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    Sonys XCP: Nach diesen Programmen hält der Kopierschutz Ausschau

    Ein finnischer Anwender will herausgefunden haben, nach welchen Windows-Programmen Sonys kontroverser Kopierschutz XCP Ausschau hält. Er konnte aus dem Kopierschutz eine umfangreiche Liste extrahieren.


    Laut einem Finnen überprüft Sonys Kopierschutz XCP anhand einer eingebauten Liste fortwährend, ob eines der in dieser Liste enthaltenen Programme entweder als Prozess oder in einem geöffneten Windows-Fenster läuft. Dafür zuständig ist die Datei $sys$DRMServer.exe von XCP.

    Der Finne hat die Liste online gestellt. Demnach werden über 200 Programme überprüft. Aufgelistet sind neben dem Programmnamen auch teilweise die Namen der Programm-Prozesse. Neben diversen MP3-Rippern enthält die Liste auch die Namen einiger Brennprogramme, wie etwa Nero Burning ROM, Feurio und Easy CD Creator.

    Eine weitere Liste nutzt der Installer des Kopierschutzes. Diese Liste ist allerdings nicht so umfangreich. Dafür werden hier Programme wie beispielsweise Winamp, Itunes und Windows Media Player aufgezählt.

    Ein Rätsel bleibt, wofür XCP diese Listen nutzt. "Bisher habe ich nicht herausgefunden, was es macht, wenn es fündig wird", so der Finne "muzzy". Der Code sei zwar in C++ geschrieben, aber es sei aufwendig festzustellen, was XCP da genau macht. Bisher habe er den Kopierschutz nur auf einem Testsystem installiert und die Installation auf seiner Entwicklermaschine gescheut.

    Auf seiner Website erklärt "muzzy", dass es ihm mittels dem "$sys$"-Zusatz vor dem Dateinamen eines Rippers gelungen sei, eine mit XCP geschützte Audio-CD trotz des Rootkits zu rippen. Das Rootkit habe zwar den Ripper erkannt, aber dennoch diesen nicht an der Arbeit gehindert.

    Sony BMG hat mittlerweile über die Berichte über XCP reagiert. Die offizielle Stellungnahme, die die PC-WELT von Sony BMG per Mail zugestellt wurde, findet ihr hier.
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  5. #25
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    ich finde sowas total scheiße :\ ich rippe alle meine cds, einfach deshalb weil ich eh die meiste Zeit vorm Rechner bin und diesen auch als Musikanlage benutze. Außerdem will ich die CDs auch aufm Mp3 Stick hören und nich n paar Tausend CD Taschen mit mit rumschleppen ...

    Ist zwar blöd das mit sowas missbrauch getrieben wird, aber für den autonormal verbraucher is ja ma wieder alles mist ne :\

  6. #26
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    Sony BMG kündigt CD-Kopierschutz-Version für Europa an
    Hamburg/London - Sony BMG will sein umstrittenes Kopierschutzverfahren für Musik-CDs «im Laufe des nächsten Jahres» in veränderter Version auf dem europäischen Markt einführen. Damit soll Käufern in erster Linie das limitierte Kopieren von CDs ermöglicht werden, teilte Sony BMG Continental Europe mit.
    Derzeit prüfe das Unternehmen noch verschiedene Softwaretypen für ein digitales Rechtemanagement (DRM). Drei bis fünf legale Kopien würden für den privaten Gebrauch eine vernünftige Lösung sein, sagte Europa- Chef Maarten Steinkamp am Donnerstag in einem dpa-Gespräch.
    Mit der Ankündigung geht Sony in die Offensive und tritt zugleich der heftigen Kritik an dem DRM-Verfahren entgegen. In den vergangenen Wochen war die in den USA auf einigen CDs des Unternehmens erprobte Schutzsoftware XCP in den Medien unter heftigen Beschuss geraten. Den umstrittenen DRM-Schutz auf amerikanischen CDs wird es hier zu Lande aber nicht geben, wie Steinkamp bestätigte. «Wir als Unternehmen wollen für Europa eine offene, transparente und klare Lösung.» Das Rechtemanagement dürfe dabei nicht zur «Bremse» werden.
    Sony hatte Medienberichte dementiert, wonach Musik-CDs mit der in den USA erprobten Schutz-Software XCP es erlaubten, beim Abspielen am Computer heimlich Dateien zu verstecken und sogar Nutzerdaten auszuspionieren. Die mit Sonderzeichen versehenen Dateien sollen sich den Berichten zufolge in die Tiefen des Betriebssystems einnisten und nur schwer zu entfernen sein. In Deutschland sind entsprechend bestückte Musik-CDs allerdings nicht verkauft worden.
    «Wir möchten es den Konsumenten ermöglichen, private Kopien anzufertigen», sagte Steinkamp. Zu diesem Thema habe es bislang viele Missverständnisse gegeben und große Verwirrung geherrscht. Digitales Rechtemanagement sei derzeit das beste und sinnvollste Verfahren, um das geistige Eigentum des Unternehmens und das der Künstler zu verwalten. «Das Thema der Privatkopie ist durchaus ein Problem, aber wir müssen in erster Linie an die Konsumenten denken.» In Europa werde das Unternehmen deshalb nur Technologien einsetzen, «die für den Käufer sicher und fehlerfrei sind».
    © dpa - Meldung vom 10.11.2005 17:36 Uhr

  7. #27
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    Standard Hat Sony beim Kopierschutz kopiert?

    Die Meldungen über Sonys Kopierschutz reissen nicht ab, und werden dabei für den Konzern auch nicht angenehmer. Nun soll unter anderem entdeckt worden sein, dass für den Kopierschutz aus einer anderen Software kopiert wurde.

    Die Seite De Winter Information Solutions berichtet darüber, dass ein Computerexperte (dessen Name der Redaktion von De Winter bekannt ist) Teile aus einer anderen Software in dem Kopierschutz gefunden hat.

    Auf der CD "Get Right With The Man" von "Van Zant" sollen sich verschiedene Strings aus der Bibliothek version.c des MP3-Encoders LAME befinden. Die Strings sind "http://www.mp3dev.org" (das ist die offizielle Webseite von LAME), "0.90", "LAME3.95", "3.95" und 3.95 ". Außerdem soll ein Array namens "largetbl" in der Datei Go.exe vorkommen. Dieses kommt auch im Modul tables.c von libmp3lame vor.

    LAME wird unter der GNU Lessers General Public License (kurz LGPL) veröffentlicht. Wer solch eine Software verändert, muss das urspüngliche Copyright angeben und den veränderten Quellcode offenlegen.

    Sollten sich diese Behauptungen bewahrheiten, könnte Sony einiger Ärger ins Haus stehen. So könnten die Entwickler von LAME die Firma Sony auf Schadensersatz verklagen.

    Außerdem wäre da noch der Goldgräber-Effekt. Wo einer was findet, suchen viele. Sollte noch etwas interessantes in Sonys Kopierschutz verborgen sein, würde es mit Sicherheit auch gefunden.

    Des Weiteren - vorausgesetzt die Behauptungen treffen zu - muss man sich die Frage stellen, wieso ein Konzern sein eigenes "geistiges Eigentum" mit drastischen Maßnahmen schützen möchte, wenn man durch diese Maßnahmen selbst keine Rücksicht auf das "geistige Eigentum" anderer nimmt.
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  8. #28
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    Als Verstoß gegen das neue Anti-Spyware-Gesetz wertet die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaates Texas, dass der Kopierschutz von 50 Musik-CDs des Labels Sony BMG sich automatisch installiert, sobald man den Datenträger in einen Windows-PC einlegt, und "große Sicherheitslücken" hinterlässt. Tatsächlich sind bereits Viren im Umlauf, die von Sonys so genanntem "Rootkit" aufgerissene Lücken ausnutzen.

    Staatsanwalt Greg Abbott sprach von einer "technischen Nacht-und-Nebel-List gegen Verbraucher". Aus dem nun anstehenden Prozess könnte sich ein warmer Geldregen für Texas ergeben: Pro Verstoß seien bis zu 100.000 Dollar Wiedergutmachung an den Staat möglich - und es gebe tausende von Fällen.
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  9. #29
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    Sony BMGs umstrittene Kopierschutztechnologie kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen. Die auf einigen Musik-CDs enthaltene Software installiert sich ungefragt auf dem Rechner des Endkunden, nimmt über das Internet Kontakt zu Sony auf, verletzt die Urheberrechte einiger Open Source Projekte und und und...

    Nun haben die Analysten der Firma Gartner herausgefunden, wie sich die auf den CDs enthaltene Software mit simpelsten Mitteln ausschalten lässt. Sie teilten mit, dass man mit Hilfe eines kleinen Schnipsels undurchsichtigen Klebebands auf dem äusseren Rand die zweite Session der CD unlesbar machen kann, so dass die CD als normales ungeschütztes Medium gelesen werden kann. Diese Methode ist eigentlich bereits seit längerem bekannt.

    "Der PC behandelt die CD dann als normale Single-Session Musik-CD und die üblichen CD-Ripper haben keinerlei Probleme mit dem Umgang mit dem Medium," so Gartner. Offenbar müssen die Besitzer von CDs mit dem Kopierschutz so nicht einmal von Sony BMGs Umtauschangebot Gebrauch machen, um ihre CDs normal benutzen zu können. Gartner kommt zu dem Schluss, dass die Musikindustrie auch nach fünf Jahren keinen gangbaren Weg zum ultimativen Schutz ihrer Produkte gefunden habe.

    Das Unternehmen geht davon aus, dass die Industrie in Zukunft von der Integration von Kopierschutzmaßnahmen in ihre Produkte absehen und sich wieder stärker für den Einbau von DRM-Technologien in PC-Hardware einsetzen wird.
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  10. #30
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    Also ich finde es schon hart, wie Sony so mit ihren Kunden umgeht... Durch ihren angeblichen Kopierschutz reißen sie Sicherheitslücken auf, wodurch der Endkunde eigentlich gefärdet ist... Sehr beängstigend....

    Das zweite ist: Der tolle Kopierschutz läßt sich dann doch ziemlich simpel umgehen... Und dafür is Sony so in die Schlagzeilen gekommen...

    Naja....

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