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  1. #31
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    RIAA-Chef hält Spyware und Rootkits für normal

    Der Präsident der Recording Industrie Association of Ameria, Cary Sherman, hält Sony BMGs Verwendung von Spyware und Rootkits für legitim. Für ihn ist es eine übliche Maßnahme, die auch von zahlreichen anderen Firmen ständig genutzt werde. Seiner Meinung nach haben Musikfirmen die gleichen Rechte wie Film- oder Software-Schmieden.

    Es sei nichts ungewöhnliches dabei, wenn Software und Technologie dazu verwendet werden, geistiges Eigentum zu schützen. Man könne keine zusätzlichen Kopien von Windows oder jeder anderen Software erstellen - warum sollte dies bei CDs also anders sein.

    Das einzige Problem, was er bei Sony BMGs Kopierschutzmaßnahmen sieht, seien die Sicherheitslücken der Software. Sony sei mit den aufgetretenen Problemen allerdings gut umgegangen, indem man von der Verwendung des Schutzes abgesehen habe. Die Plattenfirma hat sich laut Sherman ausreichend entschuldigt und mit dem Rückruf der betroffenen CDs und dem Produktionsstopp von weiteren Medien mit der umstrittenen Software der Situation entsprechend reagiert.

    Er sagte weiterhin, dass Sony verantwortungsvoll gehandelt habe und fragte sich, wie oft eine Softwareapplikation ähnliche Probleme verursacht habe. Die Hersteller hätten weniger stark durchgegriffen und häufig wird nur ein Patch über das Internet veröffentlicht, anstatt das Produkt vom Markt zu nehmen - man könnte meinen, dass Sherman nicht sonderlich viel über Software sowie deren Entwicklung und Vertriebswege weiss.

    Eine Abschrift des Interviews in dem er sich so äusserte, lässt sich hier einsehen.
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  2. #32
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    Industrie fordert Herausgabe der Nutzerdaten möglicher Raubkopierer

    Das Europaparlament - am 13. Dezember wird erneut über das neue Datenaufbewahrungsgesetz beraten.25.11.2005 15:18 Uhr - Die Creative and Media Business Alliance (CMBA) ersucht im europäischen Parlament um eine Erweiterung des zurzeit verhandelten, neuen Datenaufbewahrungsgesetzes: Die bei Telekommunikations- und Internetfirmen gespeicherten Nutzerdaten sollen zur Aufklärung sämtlicher krimineller Vergehen genutzt werden können, nicht nur für die Verfolgung von Schwerverbrecher und Terroristen. Die persönlichen Daten potenzieller Raubkopierer einsehen zu können, sei laut CMBA ein wirksames Mittel gegen Piraterie.

    Die britische Open Rights Group beklagt, eine solche Regelung würde Bürgerrechte mit Füßen treten. Im Parlament fand der Branchenvorstoß bislang keinen Anklang. Am 13. Dezember folgen die abschließende Lesung und Abstimmung über den Gesetzesentwurf.
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  3. #33
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    Großer Schlag gegen Szene

    Die Raubkopierer in Deutschland müssen sich einmal mehr nach neuen Quellen umschauen, denn wie die GVU berichtet, wurden am Freitag in Deutschland und der Schweiz die Wohnungen von verschiedenen Beschuldigten durchsucht.

    Den Personen wird vorgeworfen, dass sie ein Netz aufgebaut haben, welches für eine monatliche Gebühr von 30 bis 140 Euro auf Servern aktuelle Filme und andere Medien als Download zur Verfügung stellte.

    Über mehrere Monate waren die Verdächtigen überwacht worden, um auch weitere Kreise aufzudecken, die die Daten wiederrum an andere Kunden weitergaben. Die tausenden Kunden werden sich vermutlich auch Gedanken darüber machen, ob sie nicht auch bald Post von den Behörden bekommen.

    Einmal mehr zeigt sich, dass es sich nicht lohnt Raubkopien zu nutzen. Die beschlagnahmten Daten sollen etwa der Datenmenge von 3500 bis 7000 Filmen entsprechen. Der Ring war in Deutschland an einer oberen Stelle in der Raubkopierszene, auch in Europa war die Rolle führend.
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  4. #34
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    Bagatellgrenze für private Kopien

    In der zweiten Reformstufe des Urheberrechtsgesetzes reagiert Justizministerin Brigitte Zypries auf die Befürchtungen der Bürger und Konsumenten und Datenschützer und plädiert für eine "Bagatell-Regelung" beim Kopieren von Filmen und Musik.

    Die Justizministerin macht einen Gesetzesvorschlag, dass Kopien straffrei bleiben, wenn sie "nur in geringer Zahl und ausschließlich zum eigenen privaten Gebrauch" hergestellt werden.
    Diese Regelung soll einerseits die Staatsanwaltschaft und Strafverfolgungsbehörden entlasten, die dann erst ab einer bestimmten Anzahl an illegal angebotenen Musikstücken zu ermitteln beginnen.

    Der Verband der Filmverleiher (VdF) befürchtet, "dass aus Sicht des Gesetzgebers das Mitschneiden aktueller Kinofilme im Kinosaal zunächst straffrei wäre" und man befürchte einen Freibrief für Kopierer von urheberrechtlich geschützen Werken.
    VdF-Geschäftsführer Johannes Klingsporn wirft der Justizministerin "eine absurde Schwächung der Rechtsverfolgung sowie eine Legalisierung von Milliarden von Raubkopien" vor.

    Wie Spiegel Online berichtet, wollen vor "allem der Dachverband der europäischen Musikindustrie (IFPI) und der europäische Verlegerverband (EPC) schärfer gegen Filesharer und Raubkopierer vorgehen."

    Die Lobby der Musik- und Filmindustrie hat großen Einfluss und so wird eng mit der Europäischen Kommision zusammen gearbeitet, um Verschärfungen des Strafrechts im Sinne der Industrie zu erreichen.
    " Die Zero Tolerance gegenüber der Piraterie ist Musik in unseren Ohren", sagt John Kennedy, Chairman der europäischen Musikindustrie (IFPI).

    Keine generelle Kriminalisierung

    Auf der anderen Seite stehen Datenschutz, Konsumentenrechte und der Schutz Privatsphäre. Jim Murray, Direktor des europäischen Dachverbands der Verbraucherschützer (BEUC) äußert sich wie folgt: "Die Industrie besteht auf der Information oder besser auf der Falschinformation der Kunden, was sie in der digitalen Welt nicht tun dürfen. [...] Wir glauben, dass es höchste Zeit ist den Konsumenten Grundrechte in der digitalen Welt zu garantieren und ihnen zu sagen, was sie mit ihrer Hardware und ihren Inhalten tun dürfen."
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  5. #35
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    Frankreich legalisiert Tauschbörsen

    In Frankreich ist ein Streit über das künftige Urheberrecht ausgebrochen. Nachdem die Regierung zunächst ein Gesetz in das Parlament einbrachte, dass hohe Geld- und Haftstrafen für Urheberrechtsverletzungen vorsah, beschloss das Parlament am Mittwochabend faktisch das exakte Gegenteil.

    Das im Parlament in der Nacht zum Donnerstag beschlossene Gesetz sieht nun vor, dass Internet-Provider künftig eine pauschale Urheberrechtsabgabe für die Tauschbörsen-Nutzung ihrer Kunden zahlen. Dafür können Internet-Nutzer Kopien von Filmen, Musik und Software auf ihrem Computer besitzen - solange sie diese nur privat nutzen.

    Das 577 Mitglieder zählende Parlament war zum Zeitpunkt des Beschlusses schon nahezu menschenleer. So wurde das Gesetz mit 30 zu 28 Stimmen beschlossen. Dafür stimmten unter anderem 22 Abgeordnete der Regierungspartei UMP.

    Vertreter der Film- und Musikindustrie kritisierten die Entscheidung scharf. Der französische Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres kündigte an, am Freitag die Wiedereröffnung der Debatte zu beantragen - um die Entscheidung doch noch zu kippen.
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  6. #36
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    Oscar Filme 2006 im Internet aufgetaucht

    Nach Angaben der Internet-Firma BayTSP sind Filme, die an die Oscar-Jury verschickt wurden, im Internet aufgetaucht. Bei der Suche nach entsprechenden Signaturen seien gleich mehrere Titel gefunden worden, berichtet die britische BBC.
    Laut BayTSP ist unter den illegal verbreiteten Filmen unter anderem «North Country» mit Charlize Theron in der Hauptrolle.

    Sind die Angaben von BayTSP richtig, dürfe auch relativ schnell der Schuldige gefunden sein. Aufgrund schlechter Erfahrungen versieht die Academy of Motion Picture, Arts and Science inzwischen die Oscar-Filme mit einem eindeutigen Code. So bekommt jedes Jury-Mitglied eine eindeutig identifizierbare Kopie.

    Bereits mehrfach Filme kopiert

    Im vergangenen Jahr wurde auf diese Art und Weise der «Oscar»-Juror Carmine Caridi identifiziert. Er wurde daraufhin zu einer Schadensersatzzahlung von 300.000 US-Dollar verurteilt. Auch «Kill Bill 1» und «Seabiscuit» waren von Juroren illegal im Netz verbreitet worden.

    Warum erneut ein Film illegal im Netz landet ist unklar - den Juroren ist eigentlich bekannt, dass die Filme mit einem digitalen Wasserzeichen versehen sind. Laut BayTSP ist dieses auch nur sehr schwer zu entfernen.
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    Default heise online - Sony-Chef entschuldigt sich für Kopierschutz per Rootkit

    heise online
    Sony-Chef entschuldigt sich für Kopierschutz per Rootkit

    Der Chef des Unterhaltungselektronikkonzerns Sony, Howard Stringer, hat sich für den aggressiven Kopierschutz des Musiklabels Sony BMG entschuldigt. "Sony BMG hatte nicht die Absicht, den Konsumenten zu bestrafen", sagte Stringer laut einem dpa-Bericht auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Das Label hatte einzelne Musik-CDs mit Kopierschutzprogrammen ausgestattet, die sich als Rootkit auf den PCs der Kunden einnisteten und die Rechner Sicherheitsrisiken aussetzten. Nach massiver Kritik der Kunden und verschiedenen Klagen hatte Sony BMG von dem Vorgehen Abstand genommen und die CDs gegen Versionen ohne Kopierschutz ausgetauscht und den betroffenen Kunden gleichzeitig die Songs als MP3 zur Verfügung gestellt.

    Die Kopiersperren XCP der britischen Firma First4Internet sowie MediaMax von Suncomm kamen auf etwa fünf Millionen CDs zum Einsatz. Betroffen sind über 50 Titel, darunter die aktuellen Alben von Neil Diamond und Cyndi Lauper. Die Alben wurden in Japan, Kanada und den USA verkauft. Wer diese CDs in sein CD-Laufwerk einlegte, setzte sich damit einem unkalkulierbaren Risiko aus. Die von den "Kopierschutzmechanismen" installierten Treiber machen Windows-PCs und Mac-Rechner für wohlgezielte Angriffe anfällig. Ein Netzwerk-Experte machte über eine Server-Analyse mindestens eine halbe Million Rechner aus, auf denen das "Sony BMG Rootkit" installiert war.

    "Inhalte und Technologie sind merkwürdige Bettgenossen", sagte Stringer weiter. "Wir hängen zusammen. Und manchmal verstehen wir uns nicht. Aber ist das nicht letztlich die Definition einer Ehe?", sagte der Sony-Chef unter dem Lachen des Messepublikums.

    Im Wettstreit mit dem Softwaregiganten Microsoft sieht sich Stringer wegen des Starts der Spielkonsole Xbox 360 nicht unter Zeitdruck. Er verwies laut dpa darauf, dass im vergangenen Weihnachtsgeschäft die derzeitigen Playstation-Modelle von Sony die Xbox überflügelt hätten. Außerdem verfüge die neue Playstation 3 mit dem Cell- Prozessor und dem Blu-ray-Laufwerk für hoch auflösende Inhalte über Merkmale, die die Xbox nicht bieten könne. "Die dritte Generation der Spielekonsolen hat erst dann begonnen, wenn wir sie gestartet haben." Stringer vermied in seiner von Hollywood-Star Tom Hanks begleiteten Rede allerdings darauf, ein genaues Startdatum für die Playstation 3 zu nennen. Bisher hieß es, die neue Konsole werde im "Frühjahr 2006" auf den Markt kommen.

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    soso... ob da eine Entschuldigung reicht?
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  9. #39
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    GEMA: Privatkopien sind weiterhin erlaubt

    Das Kopieren von CDs, DVDs und anderen Bild- und Tonträgern für Freunde und Verwandte ist weiterhin erlaubt. Leila Werthschulte vom Musikrechteverwalter GEMA in München erklärt dazu: "Wir befürworten die Privatkopie, weil Abgaben für die Urheber schon beim Kauf von Leermedien bezahlt wurden".

    Allerdings dürfe auch weiterhin der Kopierschutz bei Datenträgern nicht umgangen werden, da die Musikkonzerne mit dieser digitalen Rechteverwaltung die Anzahl der Kopien eigenständig begrenzen.

    Für jede Spielstunde einer CD zahlt der Käufer 7 Cent Abgaben an die GEMA. Für andere Tonträger sind es rund 6 Cent und Bildträger 9 Cent. Bei einem CD-Brenner gehen pauschal 7,50€, für einen DVD-Brenner 9€ und 2,60€ für einen MP3-Player an die GEMA. Weitere Informationen für Verbraucher sind auf der Seite www.privatkopieren.de zu finden. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) verwaltet in Deutschland die Nutzungsrechte der Musikschaffenden.

    Kopiergeschützte CDs sind auf der Rückseite mit einem Hinweis versehen. Die meisten Mitglieder des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft in Berlin setzen laut Sprecher Hartmut Spiesecke zu diesem Zweck ein Logo namens Copy-Control ein. Genaue Zahlen, wie viele CD-Produktionen auf dem Markt geschützt seien, gebe es nicht: "Das ist auch eine Frage des Repertoires." So sei exotische Weltmusik seltener kopiergeschützt als Hit-CDs.
    http://www.privatkopieren.de/
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  10. #40
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    GVU unterstützte Raubkopierer

    Am heutigen Tage gab es ein weiteres Mal eine groß angelegte Durchsuchungsaktion seitens der Staatsanwaltschaft gegen professionell agierende Raubkopierer. Erstaunlicherweise stand im Fokus dieser Razzia ausgerechnet die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (kurz GVU).

    Wie die Magazine c´t und Onlinekosten.de in mühsamer Recherche herausfanden, liegen Hinweise vor, dass zumindest ein Admin einer sogenannten "Warez-Group" in regelmäßigen Abständen von der GVU bezahlt worden sein soll. Zusätzlich steuerte die GVU noch Server und andere Hardware bei, um als Gegenleistung an IP-Adressen und Namen professioneller Raubkopierer zu kommen.

    Sollte man der GVU nachweisen können, dass sie aktiv an dem heute in Frankfurt am Main beschlagnahmten beteiligt war, könnte auch sie in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Somit dürften sich einige Mitarbeiter der GVU schon einmal auf eine Anklage wegen Beihilfe zu illegalen Geschäften einstellen.
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