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  1. #41
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    ich glaube hier passt es am besten rein:

    DSL: Rausschmiss von Power-Usern erreicht Massenmedien

    Während 1&1 seit längerem Vielnutzern eine Abfindung von 100,- Euro bietet, wenn sie den Provider verlassen und nicht wiederkommen, geht Kabel Deutschland laut Plusminus wohl etwas rabiater zur Sache und schmeißt Kunden, die zu viel Traffic verursachen, nach erfolgter Mahnung auch einmal raus. Die Vielnutzer bringen die Kalkulation der Anbieter ins Wanken.

    Plusminus thematisierte dies in seiner Sendung am Dienstag, dem 24. Januar 2006, am Beispiel von Pensionär Bernd Brockfeld, der viel im Internet unterwegs ist und sich daher für einen Flatrate-Tarif entschieden hat. Doch bei 1&1 ist er mit einem Datenvolumen von bis zu 100 GByte im Monat falsch, man bot ihm die übliche Abfindung von 100,- Euro an, wenn er den Provider verlässt. Für den Anbieter ist dies anscheinend günstiger als Herrn Brockfeld auch weiterhin für unter 10,- Euro im Monat surfen zu lassen.

    Laut Plusminus haben rund zwei Drittel der Vielsurfer bei 1&1, die ein solches Angebot erhalten haben, dies auch angenommen und sich damit zugleich verpflichtet, "zukünftig keinen DSL-Flat-Tarif von Unternehmen der United Internet Gruppe mehr zu bestellen."

    Dem Bericht zufolge sind mittlerweile auch die Verbraucherzentralen auf das Vorgehen aufmerksam geworden: "Nach einer Abmahnung droht nun die Klage", heißt es bei Plusminus.

    Rabiater schildert Plusminus das Verhalten von Kabel Deutschland im Fall der Familie Böttchers, die einen Internetzugang mit 8 MBit/s vom Kabelnetzbetreiber nutzt. Sollte die Familie künftig ihr Datenvolumen nicht senken, werde der Vertrag gekündigt.
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  2. #42
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    erst bieten sie alles billig und immer schneller an und dann schmeißen sie dich raus, wenn du es intensiv nutzt. Ich find sowas ist einfach nicht richtig ...

    Solche Poweruser muss man in die Kalkulation mit einbeziehen ...

  3. #43
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    Anzeigenflut schafft Arbeitsplätze

    Es scheint, als würden Raubkopien tatsächlich Arbeitsplätze schaffen. Hierbei ist nicht die Rede von Produzenten oder Verkäufern auf der illegalen Seite. Viel mehr, fällt in den letzten Monaten immer mehr Arbeit durch Anzeigen an.

    Vor allem die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat mit einer wahren Anzeigenflut zu kämpfen, denn dort sollen in einem halben Jahr rund 40.000 Anzeigen für das Fachgebiet der Urheberrechtsverletzungen eingegangen sein.

    In diesem Fall liegt die extrem hohe Zahl an eine Anwaltskanzlei in der Region, die zahlreiche Unternehmen in Urheberrechtsfragen unterstützt. Durch den erheblichen Aufwand wurden einige neue Beamte eingestellt. Auch andere Behörden sprechen von einer gestiegenen Zahl an Anzeigen und Verfahren.
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  4. #44
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    Musik-Verlag unterstützt Tauschbörsen-Nutzer

    Der größte kanadische Musikverlag will die Massen-Prozesse gegen Tauschbörsen-Nutzer stoppen. Er unterstützt nun eine Familie, die vom US-Musikverband verklagt wurde.

    Der größte kanadische Musik-Verlag Nettwerk Music interveniert gegen eine Klage, die der US-Lobbyverband Recording Industry Association of America (RIAA) gegen Benutzer von Datei-Tauschbörsen eingereicht hat.

    Geschäftsführer Terry McBride kündigte an, man werde die Familie Gruebel unterstützen, die wegen der Verletzung von Urheberrechten verklagt wurde. Sie soll mehrfach Musik illegal aus dem Internet heruntergeladen haben.

    McBride sagte, «das Vorgehen der RIAA ist nicht im Interesse meiner Künstler». Klagen könnten nicht dazu dienen, Musiker zu fördern. «Die Klagen zerstören Kreativität und Leidenschaft und zerstören das Geschäft, das ich liebe.»

    McBride: RIAA missbraucht das Recht

    Seiner Ansicht nach missbrauche die RIAA das geltende Recht, so McBride. «Das Recht ist dazu da, jemanden zu schützen, nicht dazu, als Schwert geführt zu werden.»

    In der Erklärung von Nettwerk Music heißt es, man habe sich dazu entschlossen, die Prozesskosten der Familie Gruebel zu übernehmen. Grund dafür sei unter anderem auch, dass sie von der RIAA wegen dem Herunterladen von Musik der Sängerin Avril Lavigne verklagt wurden - die in Kanada bei Nettwerk Music unter Vertrag steht.

    Massenhaft Klagen

    Die RIAA hatte in den vergangenen Monaten massenhaft Klagen eingereicht. In der Regel richten sich diese gegen Tauschbörsen-Nutzer, die die Musik lediglich zum privaten Gebrauch herunterladen. So auch im Fall Gruebel. Die RIAA hat der Familie deshalb angeboten, die Klage gegen eine Zahlung von 4500 Dollar einzustellen.

    In Deutschland erwägt die Bundesregierung, für solche Fälle eine Bagatellklausel einzuführen. Auch hierzulande sind derzeit zehntausende Klagen gegen Tauschbörsennutzer anhängig - allerdings wurden sie wegen der illegalen Nutzung von Software verklagt.
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  5. #45
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    Raubkopieren wird zum Breitensport

    Allein im ersten Halbjahr 2005 wurden laut einer Erhebung der Filmförderungsanstalt 11,9 Millionen Filme illegal heruntergeladen und 58,4 Millionen Filme auf CD oder DVD kopiert. Die Studie spricht von 30 Prozent mehr Deutschen, die Filme herunterladen, als noch im Vorjahr. Aktivste Kopierer sei die Gruppe der 20- bis 29-Jährigen; stark zugenommen hätte das Herunterladen daneben bei 10- bis 19- sowie über 50-Jährigen. Das illegale Downloaden entwickle sich zum "Breitensport".
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  6. #46
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    BitTorrent - Verschlüsselung gegen Bandbreiten-Drosselung

    Die Entwickler der beiden BitTorrent-Clients Azureus und µTorrent haben - zum Unbill von BitTorrent-Erfinder Bram Cohen - eine Verschlüsselungsfunktion integriert, mit der BitTorrent-Datenpakete schwerer erkannt werden sollen. Dies soll sich dann auswirken, wenn Provider versuchen, mittels installierter Filtersysteme per "Traffic Shaping" die Bandbreite einzuschränken.

    Das µTorrent-Team hat Ende Januar 2006 seinen BitTorrent-Client µTorrent mit der Version 1.4.1-beta (Build 407) mit einer Verschlüsselungsfunktion versehen - aktuell ist Build 412. Das Java-basierte Azureus folgte Anfang Februar 2006 mit der Version 2.3.0.7, wobei verschlüsselte Verbindungen auch zwischen µTorrent- und Azureus-Clients aufgebaut werden können sollen.

    Neben einer reinen Header-Verschlüsselung ist bei dem als Message Stream Encryption bezeichneten Verfahren auch eine komplette, aber aufwendigere Verschlüsselung der Datenpakete möglich. Der BitTorrent-Client BitComet ist ebenfalls um eine Verschlüsselungsfunktion erweitert worden, diese ist aber zu der von µTorrent und Azureus derzeit nicht kompatibel.

    Cohen sieht in einer, seine Datenpakete verschleiernden Version von BitTorrent gar keinen Vorteil, da nur wenige Provider gegen massenhafte, mittels BitTorrent ausgeführte Downloads vorgehen würden und die Traffic-Shaping-Tools bereits so fortschrittlich seien, dass sie ohne allzu viel Probleme auch BitTorrent-Übertragungen mit verschleierter Paket-Identifizierung ermitteln könnten. Außerdem würden dem BitTorrent-Nutzer zu Gute kommende Provider-seitige BitTorrent-Caches ausgeschaltet.

    Auch anonyme BitTorrent-Downloads würden durch die Header- oder Paket-Verschlüsselung Cohen zufolge nicht möglich, auch wenn es anders vermutet werden könnte - zumindest nicht, wenn BitTorrent-Tracker eingesetzt werden. Zudem kritisiert Cohen, dass die Verschlüsselung eine deutlich stärkere Prozessor-Belastung mit sich bringt und dass Inkompatibilitäten zwischen Clients mit und ohne Verschlüsselung entstehen könnten.

    Wenn denn eine Verschlüsselung unbedingt sein muss, so sollte dies Cohen zufolge als Erweiterung im Tracker-Protokoll erfolgen, so dass der jeweilige Client dem Tracker mitteilen könne, ob eine Verschlüsselung unterstützt wird. "Der Tracker sollte generell die Kontrolle behalten", so Cohen, Änderungen am BitTorrent-Protokoll selbst sieht er hingegen mit Unbehagen.

    In seinem Blog teilt Cohen seine Meinung unmissverständlich mit: "[...] wenn es um Provider geht, so ist Verschleierung eine Kombination aus Böswilligkeit, Unprofessionalität und Schädigung. Softwareprojekte, die Qualität über 'Featuritis' stellen, versuchen meistens solche Dinge zu vermeiden, insbesondere wenn ihre potenzielle Effektivität eher einem Spucken ins Gesicht des Gegenübers gleichkommt als einem konkreten Nutzungsvorteil." Damit bringt er indirekt auch seine Sorge zum Ausdruck, dass letztlich das BitTorrent-Protokoll durch die Verschlüsselung mehr an Ansehen verlieren könnte.

    Das Filesharing-Protokoll BitTorrent wird zwar massenhaft für die Verbreitung illegaler Kopien eingesetzt, findet aber Anwendungsgebiete auch in der legalen, effizienten Verbreitung von Daten - seien es Linux-Distributionen, Spiele-Demos oder World-of-Warcraft-Patches.
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  7. #47
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    Erneut Sicherheitsrisiken entdeckt

    Laut einer Meldung bei heise.de treibt eine neue Kopierschutzmethode den Sicherheitsexperten wieder mal den kalten Schweiß auf die Stirn. Auf der DVD "Mr. & Mrs. Smith", die seit dem 24. Januar im Handel ist, stellt die eingesetzte Kopiersperre Alpha-DVD des koreanischen Herstellers Settec, ein konkretes Sicherheitsrisiko dar.

    Der Kopierschutz besteht hierbei aus zwei Komponenten: Einmal sind es defekte Sektoren auf der Disk, die ein Ripper nicht exakt auslesen kann. Zum zweiten sind es drei Dateien, die in das System32-Verzeichnis kopiert werden. Eine dieser drei Dateien bekommt bei jeder Installation einen anderen Namen: bootgui.exe, msxhtml.exe und win32k2.exe. Zu erkennen sind die Komponenten an der Größe (808 KByte) und an den Dateieigenschaften, die eine "MS Corp." als Hersteller ausweisen. Von Microsoft kommen diese Dateien allerdings nicht.

    Laut heise.de ergab eine Analyse der ebenfalls installierten hadl.dll, dass diese auch bereitwillig andere, schädliche Prozesse unter seine Tarnkappe nehmen kann, es sind nur wenige Zeilen Code dafür nötig. Zudem wird häufig nach der Installation der Treiber über Probleme mit Hardware, vornehmlich Brennern, und auch mit Brennprogammen berichtet. Hersteller Settec hat die Sicherheitslücken und Probleme mittlerweile bestätigt und bereits ein Deinstallationswerkzeug zur Verfügung gestellt. Auf Mac- und Linux-Rechnern ist der Kopierschutz übrigens wirkungslos, die DVD lässt sich dort ohne eine Installation der Kopiersperre abspielen.
    oh mein Gott, ich habe doch kein Bock bei jeder Original CD Angst zu haben, dass sie irgendein scheiss auf meinem Rechner installieren!!!!
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  8. #48
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    US-Musikindustrie stellt Privatkopien für mobile Player in Frage
    Im Zuge der Überarbeitung des US-amerikanischen Digital Millennium Copyright Act (DMCA) hat der Interessenverband der US-Musikindustrie Recording Industry Association of America (RIAA[1]) seine Einstellung zu Kopien von Songs einer CD für den privaten Gebrauch auf mobilen Playern gewandelt. Darauf weisen die Bürgerrechtler der Electronic Frontier Foundation (EFF[2]) hin. RIAA-Anwalt Don Verrilli habe im Verfahren[3] gegen die Tauschbörsenbetreiber Grokster und Streamcast Networks vergangenes Jahr noch betont, es sei grundsätzlich rechtmäßig, eigene CDs auf den eigenen Computer oder iPod hochzuladen (PDF-Datei[4]). Aus einer Eingabe an das für Urheberrecht zuständige Copyright Office gehe demgegenüber nun ein bedeutender Sinneswandel hervor. Darin heißt es, die Aussage legitimiere nicht einen "fair use", sondern drücke lediglich eine Bewilligung der Urheberrechtsinhaber aus, die zurückgenommen werden könne.

    Diese Aussage findet sich als Fußnote in dem Schreiben Exemption to Prohibition on Circumvention of Copyright Protection Systems for Access Control Technologies (PDF-Datei[5]), das die RIAA zusammen mit anderen Organisationen Anfang Februar vorgelegt hat. Es beschäftigt sich unter anderem ausgiebig mit dem Prinzip des "fair use" und der Wandlung von Formaten bei der Erstellung von Privatkopien. Das Copyright Office[6] hatte die Möglichkeit geboten, bis zum 2. Februar in Eingaben die Überarbeitung des DMCA zu erörtern, bei der es unter anderem um Ausnahmen vom Verbot der Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen geht.

    Zu den Diskussionen und juristischen Streitigkeiten um das Urheberrecht und zur Novellierung des deutschen Urheberrechtsgesetzes siehe den Artikel auf c't aktuell (mit Linkliste zu den wichtigsten Artikeln aus der Berichterstattung auf heise online und zu den Gesetzesentwürfen und -texten):

    Die Auseinandersetzung um das Urheberrecht in der digitalen Welt[7]

    (anw[8]/c't) (anw/c't)



    --------------------------------------------------------------------------------

    URL dieses Artikels:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/69707

    Links in diesem Artikel:
    [1] http://www.riaa.org
    [2] http://www.eff.org/deeplinks/archives/004409.php
    [3] http://www.heise.de/newsticker/meldung/61120
    [4] http://www.supremecourtus.gov/oral_a...pts/04-480.pdf
    [5] http://www.copyright.gov/1201/2006/r...talitz_AAP.pdf
    [6] http://www.copyright.gov/1201/comment_forms/index.html
    [7] http://www.heise.de/ct/aktuell/meldung/68064
    [8] mailto:anw@ct.heise.de

  9. #49
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    Default Privatkopien, Tauschbörsen, Abmahnungen

    Seit Jahren fährt die Unterhaltungsindustrie Kampagnen gegen vermeintliche illegale Kopien: "Copy Kills Music", "Nur Original ist legal", "Raubkopierer sind Verbrecher". Im Laufe der Zeit ist der Eindruck entstanden, das Kopieren von Musik oder Filmen sei generell verboten. Die Unterhaltungsindustrie zeigt wenig Interesse, diesen Eindruck zu minimieren: Abschreckung statt Aufklärung heißt die Devise. Höchste Zeit für das Fernsehmagazin der c't, das Rechtsempfinden wieder gerade zu rücken. Das ist allerdings nicht so einfach. Nicht erst seit der Novelle vom 23. September 2003 ist das Urheberrecht ein Minenfeld.
    Außerdem zeigt das c't magazin.tv in seiner morgigen Sendung, welche Kostenfallen beim Internetzugang per Modem oder ISDN lauern und wie man sie elegant umschiffen kann. Auch schildert die Sendung den Fall einer Frau, die ihre private Hörbuchsammlung über eBay auflösen wollte. Später bekommt sie eine Abmahnung zugeschickt, sie würde bei dem Auktionshaus gewerbsmäßig handeln, könnte jedoch weder ein Impressum nachweisen und würde auch nicht auf das gesetzlich verankerte Rückgaberecht beim gewerblichen Online-Handel hinweisen.
    Die Sendetermine findet ihr hier

  10. #50
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    Tja, da freut sich die MPAA und der User lacht:
    Tauschbörsen
    22.02.2006, 12:13 Schlag gegen eDonkey
    Freunde des "Esels", wie eDonkey auch liebevoll genannt wird, bemerken seit gestern vielleicht eine drastische Reduzierung des Traffics und der User. Das hat auch seinen Grund. Mit Razorback2 wurde gestern, durch einen gemeinsamen Einsatz der belgischen und schweizerischen Polizei, der weltgrößte Index-Server des Netzwerks stillgelegt.
    In einer Pressemeldung verkündet die Motion Picture Association of America (MPAA) stolz, dass sie den Usern in Europa mit diesem Schlag die Suchgrundlage für rund 170 Millionen, meist illegalen, Downloads entzogen haben. Darunter auch einige Millionen Hollywood-Filme.
    Der Betreiber des Serverparks wurde, zeitgleich mit der Razzia in der Nähe von Brüssel, in seinem Wohnort in der Schweiz fest genommen. Damit ist der letzte der für das Netzwerk so wichtigen Index-Server von der Internet-Landkarte verschwunden. Die US-Server wurden bereits im November 2004 abgeschaltet, Europa war der letzte noch betriebsfähige Hort des "Esels".
    Quelle: http://www.gamestar.de/news/vermischtes/31676/

    BlackFog

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