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  1. #21
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    Raubmord von Computerspieler verübt?

    In den USA wurde jetzt bekannt, dass zwei Jugendliche zu "echten" Raubkopierern geworden sind. Die beiden Jugendlichen kopierten einen Raubmord, in dem sie versuchten einem Mann sein Auto zu klauen, als dieser sich weigerte ihnen sein Auto zu überlassen, erschlugen sie ihn und schossen ihm anschließend in den Kopf. Der Vorwurf des amerikanischen Anwalts und Videospielegegners Jack Thompson lautet wie folgt: Die Jugendlichen haben sich bei ihrer Tat von dem Videospiel Grand Theft Auto (GTA) inspirieren lassen und den Raubmord aus dem Spiel kopiert. Thompson ist der Meinung, dass eine Szene, wie sie die zwei Täter hinterlassen haben auch in GTA vorkommt, woraus er schlussfolgert, dass der Mord anders nicht zu erklären ist, als dass die beiden Täter ihn kopiert haben.

    Dann kommt Thompsons mit einer Verbalattacke, die sich gegen alle Video- und Computerspieler richtet, unter denen er eigentlich schon genug Feinde hat.

    Jack Thompson: "Niemand schießt anderen Menschen in den Kopf. Es sei denn, er ist ein Auftragskiller oder ein Videospieler"
    Die Polizei glaubt jedoch nicht an einen Zusammenhang zwischen Videospielen und der Straftat. Uns würde interessieren, wie Thopmson die vielen durch Kopfschüsse getöteten Menschen in allen Kriegen dieser Welt erklären will, durch eine Armee von Video- und Computerspielern?
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  2. #22
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    lol videospieler = auftragskiller, dann würd ich gern auch soviel kohle für eine mission bei den games bekommen, ne mal im ernst, hat der nen schaden oder nen riesen schaden ?

  3. #23
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    und ein Auftragskiller schießt seinem Opfer auch nicht in den Kopf .. das haben wir doch bei "Leon der Profi" gelernt ...

    Naja wie immer: Maßlos überzogen .. aber wenn sie meinen. Gab auch schon Leute die anderen Leuten in den Kopf geschossen haben, bevor es Überhaupt Computer gab

  4. #24
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    der Thompson schon wieder, der will doch nur rummel um seine Person haben. Der ist so krank drauf, damit er Werbegelder kassiert..... so ein Spacken

  5. #25
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    Verbot von Killerspielen gefordert

    Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat ein Verbot gewalttätiger Computerspiele gefordert. „Der Jugendschutz muss in diesem Bereich deutlich verbessert werden und mit den technischen Entwicklungen Schritt halten“, sagte er am Montag. Niedersachsen beteilige sich bereits an einer Arbeitsgruppe der Innenministerkonferenz zu dem Thema.


    Trotz der bestehenden jugendschutzrechtlichen Vorkehrungen, so der Politiker, seien gewalttätige Computerspiele einem breiten Nutzerkreis zugänglich. Viele Spiele könnten unkontrolliert aus dem Internet heruntergeladen werden.

    Herstellungsverbot im Gespräch

    „Wir dürfen nicht warten bis spektakuläre Einzelfälle von jugendlichen Amokläufern – wie 2002 in Erfurt – zu Opfern führen, sondern müssen präventiv handeln“, sagte Schünemann. Ein wissenschaftlicher Streit darüber, ob Killerspiele langfristige Auswirkungen auf das Verhalten von Jugendlichen hätten, bringe wenig.

    Ein wirksamer Jugendschutz könne letztlich nur erreicht werden, wenn besonders schädliche Computerspiele gar nicht erst auf den Markt kämen. „Ich fordere deshalb ein schnelles Herstellungs- und Verbreitungsverbot“, betonte Schünemann.

    Arbeitsgruppe Computerspiele

    Eine Verbesserung des Jugendschutzes auf Bundesebene ist Gegenstand der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU/CSU und SPD. Die Innenministerkonferenz hatte Anfang April in Garmisch-Partenkirchen die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beschlossen, die ein Konzept mit dem Ziel einer gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern erarbeiten soll.

    Die Arbeitsgruppe wird unter Mitwirkung Niedersachsens die rechtlichen und technischen Möglichkeiten zur Unterbindung und Verbreitung gewalttätiger Computerspiele prüfen.
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  6. #26
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    US-Verband ESA hat Klage erhoben

    Unlängst wurde bekannt, dass die Gouverneurin Kathleen Babineaux Blanco ein Gesetz verabschiedet, welches die Regulierung des Spieleverkaufs- und Verleihs im Bundesstaat Louisiana vorsieht. Angepeilt ist, hier dem Verkauf als auch dem Verleih von Spielen mit extrem gewalttätigen Inhalt ein Riegel vorzuschieben bzw. den Verkauf an minderjährige Spieler unter Strafe zu stellen. Fleißig an dem Gesetzesentwurf mitgearbeitet hat der allseits bekannte Anwalt Jack Thompson.

    Nun kann es aber passieren, dass man eventuell den Gesetzesentwurf erneut per Gericht kippt. Wie bekannt wurde, hat die ESA (Entertainment Software Association = Publisherverband der Spieleindustrie in den USA) in Louisiana vor dem Federal District Court of Baton Rouge Klage erhoben. Ziel der Klage ist es, wie bereits schon in gesamt sechs anderen Bundessaaten der USA geschehen, die Vorlage wieder aus dem Gesetz zu streichen, da sie gegen – wie die ESA es begründet – geltendes Grundrecht des US-Bürgers verstoße.

    Doug Lowenstein, Präsident der ESA, ist sich schon jetzt siegessicher, dass man auch in Louisiana gewinnen wird. Überdies prangert er inzwischen auch die finanzielle Steuerverschwendung an, die mit diesen bisher immer gekippten Gesetzesentwürfen einhergeht. So rechnet er vor, dass die bis heute in diesem Zusammenhang geführten Prozesse den Staat gesamt über 1 Mio. US-Dollar gekostet haben – beglichen aus den Taschen der Steuerzahler.

    In weit das Aufzeigen dieser Tatsache für einen Denkumschwung sorgt und ob der angestrebte Prozess gewonnen wird, muss abgewartet werden. Bekanntlich mahlen gerichtlichen Mühlen gerne mal etwas langsam.
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  7. #27
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    Kritik vom Entwicklerverband G.A.M.E.

    Erst diese Woche machte der niedersächsische Minister des Inneren und Sport, Uwe Schürmann, von sich reden. Der Politiker fordert ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot im Bereich der Videospiele für sogenannte Killerspiele. Das man eine solche Äußerung bzw. ein derartige Forderung nicht unkommentiert stehen lassen darf, ist für den deutschen Entwicklerverband G.A.M.E. absolut wichtig. So meldete sich kein geringerer als der Geschäftsführer des Verbandes, Stephan Reichart, zu Wort und kritisierte die unbedachte Aussage des Politikers.

    Zunächst stellte Reichart mal klar, dass auch in Deutschland sehr viele Arbeitsplätze mit der Entwicklung und Produktion verknüpft sind. Gesamt gesehen sei das Segment Videospiele das einzige, dass seit Jahren ein konstantes Wachstum vorweisen könne. Allein vor diesem Hintergrund sehe Reichart schon die Maßgabe, sich ernsthaft mit der Thematik Spiele zu befassen, anstatt sich regelmäßig zu halbherzigen, unsachgemäßen und zudem gern auch polemischen Aussagen hinreißen zu lassen. So wird Reichart dann auch wie folgt zitiert: "Meines Erachtens sollte die Politik ihre Energie nicht in dieses Wahlkampfthema stecken, sondern sich gemeinsam mit den Verbänden in Deutschland für einen bewussten Umgang mit Medien einsetzen und die Medienkompetenz von Eltern, Erziehungsberechtigten, Pädagogen, Politikern und natürlich auch Kindern gezielt stärken."

    Darüber hinaus gab Reichart gleichfalls zu bedenken, dass gerade mal zwei der in Deutschland gesamt 226 ansässigen Entwickler sich tatsächlich mit dem Genre Ego-Shooter ernsthaft befassen. Und selbst diese Tatsache reiche bei Weitem noch nicht aus, diesen Studios zu unterstellen, dass sie damit automatisch Killerspiele produzieren.

    Last but not least nahm Reichart auch die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) in Schutz. Diese würde hervorragende und professionelle Arbeit leisten und würden von Herrn Schürmann zu unrecht in die Killerspieldiskussion hinein gezogen.
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  8. #28
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    Abgestumpft durch Videospiele

    Videospiele mit Gewalt und Aggression senken die Sensibilität gegenüber realer Gewalt. Das haben amerikanische Psychologen in Tests an mehr als 250 Studenten nachgewiesen, die sie mit authentischen Bildern von Streitereien, Schießereien oder Kämpfen konfrontierten. Bei Probanden, die sich zuvor zwanzig Minuten lang mit einem Gewaltvideospiel beschäftigt hatten, fielen typische Stressreaktionen wie Herzklopfen oder Schwitzen deutlich geringer aus.

    Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler zunächst bei den 124 männlichen und 133 weiblichen Probanden die physiologischen Basisdaten wie Herzschlag und elektrischer Widerstand der Haut. Dann hatte ein zufällig ausgewählter Teil der Teilnehmer zwanzig Minuten lang ein Videospiel mit gewalttätigem Inhalt zu spielen, während sich die anderen mit einem Spiel ohne Gewalt beschäftigten. Anschließend zeigten die Forscher den Probanden ein zehnminütiges Video mit Polizeibildern, Szenen aus Gerichtsälen, Schießereien und Kämpfen und maßen gleichzeitig den Herzschlag und die Stressreaktionen auf der Haut.

    Diese Bilder realer Gewalt führten bei den Probanden nach dem aggressiven Spielen zu deutlich geringeren Reaktionen als bei den Studienteilnehmern, die ein harmloses Spiel gespielt hatten, ergab die Auswertung. Die Gewaltvideospiele führten dazu, dass sich die Nutzer an Gewalttätigkeit gewöhnten und daher weniger auf solche Bilder reagierten, erklärt Studienleiter Nicholas Carnagey.

    Generell führe die weite Verbreitung von Aggression in der Medienlandschaft zu einer weitreichenden und systematischen Desensibilisierung gegenüber Gewalt, so der Psychologe. Auch Spiele, die ohne Blut und andere realistische Details auskommen, würden zu diesem Effekt beitragen, denn sie bewirkten bei den Spielern, mit Gewalt etwas Positives zu assoziieren. In weiteren Studien wollen die Forscher nun herausfinden, in welchem Maße auch andere Medien wie Filme und Fernsehsendungen zur Desensibilisierung gegenüber Gewalt beitragen.
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  9. #29
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    da is schon was dran an der Sache. Aber inwieweit das schlimm ist..
    Muss man halt gesellschaftskritisch betrachten

  10. #30
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    irgendwie stumpfen mich die Medien mehr ab als irgendwelche Computerspiele ... ich meine schockiert es noch irgendwen, wenn man hört: Selbstmordanschlag in Israel oder im Irak und dazu gleich die frischen Bilder serviert bekommt ?
    „Politik ist nur der Spielraum, den die Wirtschaft ihr läßt.“

    Dieter Hildebrandt

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