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  1. #1
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    Default Größter Krater der Sahara entdeckt

    Im ägyptischen Sand entdeckten Forscher einen Krater mit über 30 KebiraKilometern Ringdurchmesser. Die Struktur besteht aus zwei Ringen und erinnert an Mondkrater. Sie könnte erklären, woher die Glassplitter in der Ostsahara kommen.

    Er ist so groß, dass ganz Kairo darin Platz fände - einschließlich des Flughafens und der Pyramiden von Gizeh. So heißt der Krater im Sand der Sahara auch schlicht "Kebira", was auf Arabisch groß bedeutet.

    "Kebira könnte bislang einfach nicht aufgefallen sein, weil er so groß ist", sagte El-Baz. "Bei der Kratersuche konzentrierte man sich typischerweise auf kleinere Erscheinungen, die man vom Boden aus identifizieren kann." El-Baz hingegen fand Kebira, als er zusammen mit seiner Kollegin Eman Ghoneim Satellitenbilder der Sahara betrachtete.

    Auf den Aufnahmen des Satelliten Landsat konnten die Forscher auch erkennen, dass der Krater erheblich von Wasser und Wind erodiert wurde. "Es erstrecken sich sogar zwei alte Flussläufe hindurch", sagte Ghoneim.

    Glassplitter im Sand
    Der Zeitpunkt eines möglichen Einschlags ist unklar. Die Gegend besteht aus 100 Millionen Jahre altem Sandstein. Analysen vor Ort könnten klären, ob und wann ein Meteorit die Wüste im Südwesten des heutigen Ägypten getroffen hat. Ein Einschlag aus dem All wäre auch eine plausible Erklärung für das sogenannte Wüstenglas. Das sind gelblich-grüne Quarzglassplitter, wie sie an der Oberfläche der großen Sanddünen in dieser Gegend der Sahara vorkommen.

    Farouk El-Baz ist Direktor des Zentrums für Fernerkundung der Boston University. Früher arbeitete er für das Apollo-Mondflugprogramm der Nasa. Kebiras Form erinnere ihn an die vielen Doppelringkrater auf dem Mond, sagte er.

    Zum Größenvergleich: Der berühmte Meteor-Krater in Arizona misst bloß 1,2 Kilometer im Durchmesser. Der Krater Chicxulub, der sich halb in den Golf von Mexiko und halb auf die mexikanische Halbinsel Yucatán erstreckt und mit dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren in Verbindung gebracht wird, ist allerdings noch um ein Vielfaches größer als der große Kebira.

  2. #2
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    Sehr ineressant. Und was für ein Ausmaß der Krater hat. Unvorstellbar
    Bin ich Schlaubischlumpf oder was???

  3. #3
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    Mich würde interessieren, was für Folgen dieser Einschlag zu dieser Zeit gehabt hatte. Was für Lebewesen in dieser Gegend sich tummelden usw. Echt ein fazinierendes Thema.
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  4. #4
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    Das "Department of Planetary Sciences" der University of Arizona hat ein Programm ins Inet gestellt, mit dem sich die Auswirkungen von Einschlägen berechnen lassen. Als Ergebnis erhält man Informationen zur Größe des Kraters, Einschlagsenergie, Hitzentwicklung, seismische Effekte, Druckwelle, Einfluß auf die Erdrotation usw.

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  5. #5
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    Laut deren Berechnung haben wir ein ganz hübsches Schutzschild. Ein Brocken porösen Gesteins mit 2 Metern durchmesser würde demnach so alle 0,2 Jahre auf der Erde herniedergehen, in 75 km höhe anfangen zu zerbröseln, um sich in 58 km Höhe in eine Bröselwolke zu verwandeln. Ein paar Brösel würden zwar noch die Oberfläche erreichen... aber ohne Krater.

  6. #6
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    die jetzigen Meteoriten verirren sich doch schon im ersten Kreis des Weltraumschrotts, danach müssen se durch die Satellitenautobahn, dann müssense sich im Nebel unserer Atmosphäre zurechtfinden, zwischen den ganzen Abgaswolken. Also als Meteor hätte ich auch kein Bock mehr der Erde einen Besuch abzustatten

  7. #7
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    Ich hab mal die Daten des großen Einschlags in Mexiko angegeben. Der sichtbare Feuerball muss damals ca. 160 km Radius gehabt haben, Magnitude 10,4 auf der Richterskala, die Druckwelle hat sich ca. mit 423 m/s ausgebreitet und selbst in 1000 km Entfernung war der Lärm des Einschlags mit einer Stärke von 111 dB zu hören.

  8. #8
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    Unglaublich,diese Kräfte und Auswirkungen.Allein der Gedanke dass sich sowas wiederholen kann,isn bissl erschreckend.

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